Schutz – Erholung – Erziehung

NaturMoorgarten, Steine anstatt Fahnen und die Perle von Keutschach am See

Die Perle kann ohne Reibung nicht zum Glänzen,
der Mensch ohne Anstrengung nicht vervollkommnet werden.
Konfuzius

Am Freitag 11.Dez.2015 gab es in Keutschach am See die Schlussveranstaltung der Trilogie „Ortkernbelebung in Keutschach am See“. Ich möchte nicht sagen, ich bin enttäuscht, auch möchte ich nicht sagen ich war glücklich mit dieser Veranstaltungsreiche wo sehr viel von „was kostet es“, also vom Geld gesprochen wurde. So schließe ich mich den Worten unseres Bürgermeister Herr Karl Dovjak an: „Ich sehe dieses Projekt Ortskernbelebung in Keutschach am See als Beginn einer neuen positiven Kommunikation in Keutschach für Keutschach“.

Schlossteich-Keutschach-am-SeeEs wurde davon gesprochen, dass sehr viel zerredet wurde? Hätte man Spielregeln aufstellen sollen? Was muss gemacht werden? Was könnte gemacht werden? Was ist nicht möglich? Ein Beispiel: Ich war von Anfang an für eine Untertunnelung bei der Ostortseinfahrt der Bundesstraße für einen sicheren Geh- und Radweg vom bestehenden Radweg zum Ortskern. Erst bei diesem letztem Ortskerngespräch erfuhr ich, dass es nicht geht, weil das Land Kärnten so eine Untertunnelung der Bundesstraße einfach nicht zulässt. Zu einem Gespräch NaturMoorgarten bzw. Naturrastplatz mit einem zweiten Turm ist es gar nicht gekommen, weil das Thema Ortskern und Neubau der Straße durch den Ort war und das sehe ich vollkommen ein.

Rose-beim-SchlossteichGefreut habe ich mich, das viele Zuhörer zu mir gesagt haben, anstatt der Fahnen (Idee des Architektenteams) hätte man Steine nehmen sollen, große Steine. Das sowohl das Architektenteam, wie auch sehr viele Keutschacherinnen und Keutschacher den Schlossteisch als Perle des Ortes sehen und das dieses Weißbuch: „Ortskernbelebung Keutschach am See“ auf der Webseite der Gemeinde downloadbar ist.

Braucht Keutschach Ort einen Natur(Moor)garten

Wenn man ein Haus baut, ist es ein Haus,
wenn man Liebe hineingibt, wird es ein Heim.

Quelle unbekannt

Viele KeutschacherInnen und Keutschacher wissen inzwischen, dass ich mich mit dem Thema Naturgarten und Steinen beschäftige. Naturgarten ist natürlich viel mehr als eine Ansammlung von Steinen. Naturgarten kann ein Stück Wald, eine Wiese, ein Dorfgarten bzw. Gemeinschaftsgarten sein. Naturgarten ist eine Vielzahl an Biotopen.

Bei meinem ersten Besuch: Projekt Ortsbelebung in Keutschach am See war ich unsicher, ich erwartete mir eine gesamte Ortslogistik (weil schon Jahre überfällig) und erfuhr, dass „nur“ der Ortskern behandelt wird. Als ich hörte, die Begründung dieser Maßnahme ist die neue Straße durch den Ortskern (Kostenpunkt 2 Mill €) möchte ich unseren Bürgermeister und den Gemeinderat gratulieren zu dieser einstimmigen Entscheidung: alle Wünsche, alle Für und Wieder nochmals in Gesprächsrunden, Workshops, Analysen und Darstellungen gemeinsam zu diskutieren. Dank auch dem Atelier für Architektur aus Graz.

Moorturm-Keutschach-am-SeeBei der Präsentation der Zwischenergebnisse Fr. 13. Nov wurde mir am Ende der ganzen Ergebnisdarstellungen und Vorschläge bewusst, dass das Moor nicht erwähnt wurde, bzw. nicht als Teil des Ortskern gesehen wird. Deshalb stellte ich eine Frage: Was ist mit dem Moor, gehört das nun zu Keutschach oder nicht? Und sofort kam eine entrüstete Stimme. Das Moor wird in „Ruhe“ gelassen.

So sehr ich diesen Einwand zustimme, keine weiteren Aufschließungen in das Moorgebiet, wünsche ich mir, dass man einige Bäume entlang der Umfahrungsstraße fällt um vom Moor mehr zu sehen (Was natürlich nur Naturschutzexperten anordnen können).

Osteinfahrt-Keutschach-am-SeeEine Aufgabenstellung war und ist die Gestaltung der östlichen und westlichen Ortseinfahrt. So wurde als Beispiel für die Verschönerung der Westeinfahrt ein Fahnenspalier vorgestellt.  Die Osteinfahrt soll vielleicht eine Untertunnelung für Fußgänger und Radfahrer bekommen. Ich persönlich begrüße diese Untertunnelung der Landesstraße und vielleicht entsteht an der Ecke Dobeinitz Zufahrtsstraße, Landesstraße, Radweg und Moorrand ein Naturrastplatz. Ein Naturrastplatz, so eine Oase wie solche es in Schiefling am See bereits gibt. Durch so einen Naturrastplatz kann das Moor vorgestellt werden ohne Eingriffe ins Moorgebiet.

Wie gesagt, meine Vorstellung von Keutschach am See. Keutschach am See (Identität) war und ist eine Landgemeinde, das stellt auch das Wappen (eine Rübe) dar und das Moor gehört dazu. Freuen würde ich mich sehr wenn der Tourismus durch diese Naturverbundenheit einen Aufschwung erlebt.

NaturWiesengarten und Aktion „Natur-verbindet“

Arge-NATURSCHUTZ-Natur-verbindet In letzter Zeit entsteht so viel Gutes zum Thema NATURGARTEN, da lacht das Herz.
Klagenfurt startet 2015 eine Naturgartenreihe, in Wölfnitz öffnet der Naturschaugarten Mattuschka seine Tore und nun lese ich auf der Webseite der Arge NATURSCHUTZ „Natur verbindet“.

Herzstück der Kampagne „Natur verbindet“ ist eine Online-Meldeplattform , des Naturschutzbund Österreich mit den Landwirtschaftskammern und vielen anderen Partnern.  Darin können Eigentümer ihre schönsten Blühflächen, ohne genauen Standort bekannt zu geben oder weitere Verpflichtungen eingehen zu müssen, vorstellen. Jeder kann mitmachen

Hörfeldmoor-2011-Klaus-Kainer1

„Natur – verbindet“ , gerne erinnere ich mich an jene  Moorführung 2011 mit Klaus Krainer. Wo Klaus uns wunderbare Blühflächen vorstellte.

Nun freue ich mich schon auf die Ergebnisse dieser Aktion. Vor allem auch in Erinnerung an  jenen wunderbaren  NaturWiesengarten im Burgenland.

Pyramidenkogel, Steinwelt und Naturgarten Teil 28: Landesausstellung

Nach dem großartig gelungen Fest  STEINZEIT AM SEE (2. Aug. 2014 in Keutschach Schlossareal) dachte ich: “ so viele Bemühungen, so eine gute Leistung,  vielleicht gäbe es mit dem Turm, Steinwelten und den Pfahlbauten eine Landesausstellung, zwischen Villach Naturpark – und Alpenstadt und Klagenfurt am Wörthersee Landeshauptstadt, im Herzen Kärntens“.

Natürlich muss so eine Landesausstellung genau überlegt sein, deshalb zu erst einmal die Frage: „Was ist eine Landesausstellung und was bringt so eine Ausstellung, Sinn und Unsinn?“

Woche.at-Christina-Natascha-Kogler-Keutschach-fordert-LandesausstellungEs gab schon mal einen Ansatz zu einer Landesausstellung, und zwar 2005 vom jetzigem Bürgermeister Gerhard Oleschko, im Bezug zu den Pfahlbauten.

Sofort kommen Gedanken, … kann man mit dem Thema „Pfahlbaudorf“ allein eine Landesausstellung machen? Sofort kommt dann auch die Frage, wo sollte so ein Pfahlbaudorf entstehen? Ideal wäre ja so ein Pfahlbaudorf direkt um die  Pfahlbaustelle am Keutschacher See, wenn es um diese Stelle in geschützter Entfernung baut würde, wäre es vielleicht gleichzeitig der beste Schutz für die Stelle selbst. Das wäre aber sicherlich die teuerste Variante.

Interessant wäre ein Pfahlbaudorf auch am Hafnersee. Der See behört dem Land Kärnten und somit würde Förderungen dem Land selbst helfen dieses Areal nutzbringend und nachhaltig für die Bevölkerung zu erhalten.  Wichtig auch für eine Planung, es gibt genügend Raum (Platz).
Interessant es gibt  bereits ein Jugendlager und an dieser Grenze zu Schiefling am See  wurde das erfolgreiche Moorlandschaftsprojekt RAMSAR gegründet.

Schauen wir mal was damals 2005 zu diesem Thema Landesausstellung gesagt wurde.

„Interessant dabei sind die Zahlungen an die WTG, die Zahlen für eine Projektverwirklichung, das Entwicklungsleitbild und vor allem was das Ganze kostet. Von dieser mutigen Vision ist von Interesse was jetzt nach 10 Jahren daraus gemacht wurde und vor allem ob so eine Landesausstellung machbar ist. Vielleicht ist jetzt der Mut nach dem derzeitigen Erfolg des Aussichtsturm am Pyramidenkogel größer geworden als vor 10 Jahren“.

Ich zitiere: Keutschach fordert Landesausstellung, von Christina Natascha Kogler in der Zeitschrift Kärntner Woche 3-9-Aug.2005 weiterlesen »

NaturMoorGarten in Keutschach am See und Klimaschutz

Die sogenannte Wildnis (siehe am Ende dieses Beitrags), also Landschaften die von Menschenhand noch nicht reguliert wurden, sind oft Gesprächsstoff für Spekulationen. Spekulationen in denen es nicht um Nachhaltigkeit geht, sondern einzig allein um Gewinn. Ein Landschaftstyp, der solch einer Praxis immer wieder zum Opfer gefallen ist, ist das MOOR.
Ramsar-Naturlehrpfad-MoorIn Keutschach am See, in diesem vier Seental, das bis nach Schiefling am See reicht gibt es zum Glück noch ein großflächiges Moor. Es bedurfte große Anstrengungen des Naturschutzes und vieler Idealisten dieses Moor im letzten Jahrhundert, den Beginn des Massentourismus zu beschützen. Heute haben wir zum Glück dieses Moor, wenn man bedenkt, dass wo anders durch den Klimawandel sich das Wasser Wege gesucht hat, diese die ursprünglichen Planer von Trockenlegungen riesiger Landflächen sich „so“ sicherlich niemals vorgestellt haben und auch konnten. Der „Zauberlehrling“ grüßt.

Ramsar-Naturlehrpfad-Moor-ErklärungÜber diese Tatsachen gehört viel mehr gesprochen, vor allem wie und warum  die sogenannten „neuen“ Überschwemmungsgebiete tausende von Jahre brauchen um diesen Reiz, diesen Charakter und „Nutzen“ eines funktionierenden Feuchtgebiet erreichen.

Ein NaturMoorGarten wäre ein schöner Platz um sich die Kraft, Schönheit und den Sinn von „Moorflächen“  vorstellen zu können. Mann könnte alle Pflanzen vorstellen,… es könnte ein Klassenzimmer, … ein Seminarraum (sollte so ein Naturgarten in der Nähe des Hafnersees bei der „Sonnen“ – Hotelanlage) entstehen.

Derzeit gibt es in Keutschach am See einen Naturlehrpfad MOOR und in Schiefling am See einen Naturrastplatz. Ein Besuch lohnt sich.

Wildnis – Urlandschaft; Auszug aus dem Buch: Alpengeister Seite 15/16

weiterlesen »

Kärntnerland – Naturgartenland Teil 4

RAMSAR-VORTRAG-PleschbergerEs war eine ganz kleine Gruppe von Zuhörern die diesen DIA-Vortrag  von Herr Pleschberger besuchten und vom Ramsar- Verein Keutschach am See organisiert wurde. Umso mehr konnte man die Wellen von Boah, Wow, Aaa… und „ma so schean“ mitbekommen.

Herr Pleschberger ist ein Magier in Wort und Bild und erklärte uns mit dieser Magie  Kärntens Mikro- und Makrokosmos in dem er unsere Berge (Großglockner, Mittagskogel, Dobratsch, Hochobir usw.) von der Weite und Nähe vorstellte. Uns dann teilhaben lies, wie der Blick von dieses mächtigen Steinriesen nach unten ins Tal ausschaut. Und wie wir dann in die Welt der „Enziane, Orchideen, Glockenblumen, Lilien und Primmeln“ eintauchen können um zu erkennen, wie groß und wiederum unseinbar klein, zart und faszinierend unser Kärntnerland doch ist.

Lieber Herr Pleschberger Danke für diese zwei Stunden.

Naturgarten Feuchtgebiete – Ramsar und Moorevent

Oft wurde es mir gesagt, dass die Namensgebung „Naturgarten“ für das Steinbruchprojekt zu einfach sei. Aber ich beharrte darauf. Als Begründung sagte ich u.a. der Mensch braucht eine einfache, schnelle, zielstrebige Orientierung und gerade wenn es um Naturschutz geht, sollte man es nicht noch unnötig verkomplizieren.

Darunter verstehe ich Begriffe, welche schwer bis nicht verständlich zum Thema passen. Für Feuchtgebiete z.B. die Bezeichnung RAMSAR. In Keutschach am See haben wir eine wunderbare Moorlandschaft und aus dieser wurde Ramsar Erlebnisraum. Viele KeutschacherInnen hatten und haben Schwierigkeiten mit dieser Namensbezeichnung um darunter eine Schutzform zu verstehen.

Und ich verstehe diese Problematik auch, denn mir erging es auch so. Das dauert bis man unter Ramsar ein Feuchtgebietsschutzprogramm versteht. Warum dauert „dieses“ verstehen so lange. Bei mir z.B. ist es so, ich habe eine Arbeit (Schichtdienst in einem Fernheizkraftwerk), diese Arbeit hat wenig mit direktem Naturschutz zu tun. Und als ich mich mehr mit „Naturschutz“ beschäftigte, brauchte ich viel Zeit um mich durch viele Begriffe und Programme durchzukämpfen. Natürlich vieles hat,von übergeordneter Seite, einen Sinn. Aber ich denke, wenn man Laien anspricht, bzw. die Mitarbeit eines Volk bzw. der Bevölkerung wünscht, sollte man es „logischer“, verständlicher,  machen.

Bei Naturschutz-Kongressen ist es was anderes, da treffen sich Spezialisten und „das“ ist ja dann wiederum Okay.

Oft denke ich mir, was sagt die Natur selbst dazu? Sicherlich diese Entscheidung Feuchtgebiete auf der ganzen Welt zu schützen ist wichtig, notwendig und ich bin dankbar für alle bisherigen Leistungen. Aber ein Feuchtgebiet ist z.B. ein Moor und Ramsar ist eine Stadt.

Eine Rose ist eine Rose, ein Baum ist ein Baum und ein Feuchtgebiet ist ein Moor, ein Sumpf, ein See, ein Bach, eine Au. Deshalb ein Danke an diese klare Webseite „Moorevent„.

Vögel im „Naturgarten Keutschacher 4-Seental“, von Werner Sturm

Vögel sind eine Tiergruppe, welche im Laufe ihrer Evolution die extremsten Lebensbereiche auf der Erde erobert haben. Man denke nur an die Kaiserpinguine, die unter den lebensfeindlichsten Bedingungen in der Antarktis ihrem Brutgeschäft nachgehen oder an die Streifengänse die, während ihres Heimzuges in ihre Brutgebiete den Himalaya überqueren und dabei auch bereits beim Überfliegen des Mount Everest beobachtet wurden.

Man braucht aber gar nicht so weit zu schauen, auch unsere heimischen Zugvögel erbringen während der Brutzeit, vor allem aber bei ihren jährlichen Wegzug im Herbst und dem Heimzug im Frühling erstaunliche Leistungen.

Werner Sturm
Geboren 1958 in Waiern/Feldkirchen, seit 1991 in der Gemeinde Keutschach am See ansässig. Verheiratet, drei Kinder (Martin, Ines, Bernhard).
Als Betriebsprüfer beim Zollamt Klagenfurt Villach tätig. Freizeitbeschäftigung vor allen Naturschutzthemen mit Schwerpunkt Vogelschutz und Vogelkunde. Mitglied bei BirdLife Kärnten und in der Kärntner Bergwacht. weiterlesen »

Oase – Keutschach, von Elisabeth Daroß

Die Menschen heutzutage leiden unter Stress in der Arbeit, stehen unter hohem Druck, um in der Gesellschaft anerkannt und gemocht zu werden und privat versuchen sie ebenfalls allen gerecht zu werden. Um abschalten zu können, fliehen sie vom Alltagsstress in ferne Länder, in denen sie meist ein paar Tage ein kostspieliges Leben führen.

Ihnen, sowie auch anderen Leuten ist bis heute nicht bewusst, dass wir ein Paradies vor der eigenen Haustür haben. Uns sollte endlich bewusst werden, dass wir die Natur schätzen sollten, denn für uns ist es selbstverständlich in einer solch schönen Umgebung zu leben.

Schneerose von Monika GermMein Name ist Elisabeth Daroß, ich bin 15 Jahre alt und wohne in Keutschach. Mein Motto lautet: „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt“. Außerdem gibt es noch einige Sprüch, die mir sehr gefallen.
„Das Leben ist wie zeichnen – nur ohne Radiergummi.“
„Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.“
„Sieh alles mit deinen eigenen Augen. Wenn du zögerst verpasst du dein Leben.“

Keutschach am See ist ein gutes Beispiel für eine wundervolle Landschaft, die sich durch ihre vielen Gewässer ausgezeichnet. Die Gemeinde hat wohl mit Abstand eine der schönsten Landschaften mit zahlreichen Wäldern, Seen, Teichen und Blumenwiesen. Außerdem haben wir einige Sehenswürdigkeiten wie den Pyramidenkogel, den Moorturm und den Zauberwald. Alle dies ist mit der Natur verbunden und sollten uns unsere schöne Heimat näherbringen.

Sumpfdotterblume von Monika GermÜberall sind wildwachsende Wiesenblumen, deren gutriechenden Düfte, die Luft verfeinern. Das Plätschern des Gewässers lässt die Seele entspannen und das Summen der Bienen ist wie die dazu passende Musik. Alles ist dicht besetzt und die bunte Farbenpracht der zahlreichen Blumen und Sträucher, lässt die Augen strahlen. Das sind die typischen und schönen Merkmale eines Naturgartens.

Garten = Naturgarten?

Ein Garten wird künstlich angelegt und muss immer von Menschenhand gepflegt werden. Vom Einpflanzen, zum Giesen, zum Ernten bis hin zum Jäten – alles muss erledigt werden, damit man auch ein Resultat erhält. Außerdem kommen meist künstliche Pflanzenschutzmittel und für Tiere, schädlicher Dünger zum Einsatz. Die im Garten als Unkraut bezeichneten Gewächse, werden im Naturgarten als wildwachsende Kräuter genannt, welche ebenfalls genutzt werden können.

Ein Naturgarten wird zwar auch vom Menschen gepflanzt, jedoch werden vom Aussterben bedrohte Wiesenpflanzen und seltene, heimische Bäume gesetzt. Damit möchte man erreichen, dass die traditionellen Pflanzenarten sich wieder vermehren. Es werden zusätzlich Pflanzen gesetzt, die von der Witterung unabhängiger sind. Somit wächst das ganze Jahr über etwas.

Außerdem werden in einem Naturgarten die Pflanzen so angelegt, dass jede Einzelne den optimalen Gegebenheiten ausgesetzt ist, in dem sie ihren idealen Bedürfnissen gerecht werden kann.

Durch die jetzige Klimaerwärmung sind die altbestehenden Gärten und Waldgebiete stark gefährdet. Heutzutage wird sehr darauf geachtet, dass keine Monokulturen entstehen. Verschiedenste heimische Pflanzenarten werden stattdessen gepflanzt.

In der Natur ist man unbeschwert und frei. Man schöpft Kraft und Energie, sowie beim Tanzen. Die Bewegungen beim Tanzen sind, wie die fließenden Bewegungen des Windes. Man kann seiner schöpferischen Kraft freien Lauf lassen und alle Ideen verwirklichen.

Keutschach beweist, dass unmöglich erscheinende Dinge realisiert werden können. Ein Beispiel ist, unsere Hip-Hop Gruppe. Die Idee einiger Jugendlicher bekam Unterstützung einer Gemeinderätin, die unser Vorhaben, mit viel Engagement unterstützte.

Es wäre schön, wenn unsere Gemeinde auch für die Errichtung und Erhaltung von Naturgärten, Interesse zeigen würde. Denn Keutschach zeichnet sich gerade durch seine schöne, natürliche Lage aus.

Naturgarten:“Mein Mühlviertel“, von Walter Grohs

Unteres-FeldaisttalAus beruflichen Gründen verschlug es mich in dieses Bundesland, habe hier meine Frau kennen und lieben gelernt und so auch dieses wunderschöne Stück Land.

Walter Grohs
geb. am 16.4.1946 in Wolfsberg/Kärnten. Gelernter Verkäufer, später Angestellter der VA-Stahl Linz, inzwischen im wohlverdientem Ruhestand. Wohnhaft im traumhaften Mühlviertel, in Pregarten an der Feldaist, wo diese ihren schönheitlichen Höhepunkt erreicht.
Kontakt: Tel. 0664/5246606 Internet. http://www.grohswa.com

weiterlesen »