Schutz – Erholung – Erziehung

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 71: Der Pyramidenkogel gehört 3 Gemeinden – Wanderung

Das der Pyramidenkogel  – Aussichtsturm auf Keutschacher Gemeindegrund steht ist Allgemein bekannt. Das der Kogel, der „gesamte“  Pyramidenkogel … drei Gemeinden „gehört“ wird erst bei Projektierungen  wie z.B. Seilbahn beachtet. Es ist schade, das Schiefling am See und Maria Wörth keine Projekte zum Thema Pyramidenkogel haben.

Nun las ich in der Kleine Zeitung,  Freitag 28.07.2017, es wird ein neuer Wanderweg in Verbindung zum „Slow Trails – Konzept“ inszeniert.  Ich finde diese Idee gut, weil Gäste touristische Netzwerke sehr schätzen. Zum Beispiel: Der Marienpilgerweg

Grundlage für Netzwerke ist Beziehung. Beziehung ist das A und O des Lebens, auch Naturgarten ist nix anderes als Beziehung (Natur – Kultur). Viele Gespräche hatte ich mit BGM Valentin Happe, Gemeinde Schiefling,  bezüglich Naturgartenzusammenarbeit, leider erfolglos, dabei wäre gerade Schiefling am See die Gartengemeinde am Wörthersee. Fast wäre eine Naturgartenbuchpartnerschaft unter Alt -BGM Adolf Stark, Gemeinde Maria Wörth, gelungen. Das Buch war fertig zum Druck, dann eine letzte, nicht abgesprochene  Änderung von Claudia Bleier (Tourismusleitung Maria Wörth) brachte das „berühmte Fass“ zum Überlaufen und Elvira Vanjo   (vielen Dank für Geduld und Bereitschaft), Autorin des Naturgartenbeitrag „Maria Wörth – das Herz vom Wörthersee“ für die Gemeinde, stoppte die Zusammenarbeit.

Ich bin davon überzeugt, dieser Wanderweg könnte ein wichtiger Baustein für zukünftiges Zusammenarbeiten dieser drei Gemeinden Keutschach am See, Schiefling am See und Maria Wörth werden. Wenn … ja wenn Beziehung funktioniert. Im Artikel wurde nicht erwähnt, an welchen Rundwanderweg diese „Inszenierung“ angeknüpft wird : „Am Keutschacher Rundwanderweg oder am Wörthersee – Rundwanderweg?

Vom Wanderstöcken und  „den“  Wörthersee WANDERSTAB

Interessant waren die Gespräche mit BGM  Markus Perdacher. Bald nach den Wahlen  2015  stellte ich mich bei Markus mit dem Projekt Naturgartenbuchpartnerschaft vor und fragte ob eine Aussprache mit den Damen möglich wäre? Ich zeigte alle fertigen Unterlagen und fragte ob  man aus der Sage „Der “ einen „speziellen Wanderstab“  oder Wanderstöcke „Nordic Walking“ für den Wörthersee Rundwanderweg machen kann. Solch ein „Wörtherseewanderstab“ wäre auf alle Fälle eine Inszenierung.

Was ist jetzt eine Sage und was teilt sie uns mit?

Der Prosekarstab

Beim vulgo Prösekar, Bauer zu Reifnitz, befindet sich seit uralten Zeiten ein Pilgerstab, an welchen sich folgende Sage knüpft: „Vor hundert Jahren kamen drei Männer zum Prösekarbauer, welcher sie in die unterirdischen Räume der Schlossruine führte, in der Absicht, mit ihnen und mit Hilfe des Satans all dort die großen Geldschätze zu heben. Nun erzählt man, dass die drei Welschen in den Mauergängen den Teufel beschworen, während Prösekar als Wächter am Eingange aufgestellt wurde. Als der Heraufbeschworene erschien, half er den Schatz zu heben, aber unter der Bedingung, dass ihm die Seele eines Mitbeteiligten verschrieben werde. Sie versprachen ihm die Seele des Wächters. Die Welschen griffen mit vollen Händen nach den gezeigten Schätzen und machten sich damit aus dem Staube. Der betrogene und verpfändete Bauer musste es nun noch obendrein mit dem Satan abmachen. Dieser kam in Gestalt einer Hirsegarbe  zum Hause Prösekar, um sich sein Pfand zu holen. Vor dem Hause auf dem Düngerhaufen widersetzte sich dieser, und es entspann sich ein so heißer Kampf, dass Kehricht und Dünger hoch in die Luft flogen. Sein Weib sah dies, kam mit Weihwasser heraus, besprengte die Ringenden und rettete so ihren Mann. Dieser fühlte sich zu Hause nicht mehr sicher, er griff, nachdem er sich beim Pfarrer von Keutschach noch Rat geholt hatte, zum Pilgerstab und pilgerte nach der ewigen Stadt. Nach langer Zeit kehrte er zurück, doch litt es ihn nicht mehr zu Hause. Schon am nächsten Tage machte sich der Mann wieder auf den Weg, kam nach Maria-Ellenhof (wo sich dieser Ort befindet, konnte man nicht erfahren), wo gerade Kirchtag gefeiert wurde, kehrte jedoch von dieser Wallfahrt nie wieder zurück. Niemand wusste, wohin er gekommen ist. Sein Stab aber, mit welchen e nach Rom und zurück gepilgert, wird jetzt noch beim Prösekar aufbewahrt und gezeigt.“
Quelle: Georg Graber, Sagen aus Kärnten, Graz 1941

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