Schutz – Erholung – Erziehung

Eine Naturgartenstadt ist eine Bühne für Natur- und Kulturspezialisten

Seit Oktober 2017 verläuft mein Leben „anders“, sowohl beruflich als auch privat. Den ersten „Schub“ bekam ich durch die Mitteilung das Klagenfurt und Villach „Das Herz von Kärnten“ sein wollen und so nahm ich nochmals meinen ganzen Mut zusammen und stellte „Naturgartenstadt Klagenfurt“ sowohl meinen Kollegen (Stadtwerke Klagenfurt AG) wie auch u.a. „nochmals“ vielen Verantwortlichen „Leitbilderstellung Klagenfurt“ vor. Leider wurde mir mitgeteilt, dass Klagenfurt sich nicht bezüglich „Garten“ positionieren wird, jedoch wird es viele Projekte in Verbindung „mit“ Natur geben z.B. „Natur & Technik„.

Natürlich bin ich „gekickt“, ratlos und fragte mich, wie wäre die Entscheidung gewesen, hätte ich diese Naturgartendefinition „Ein Naturgarten ist ein Biotop mit einer kulturellen Aufgabe“ schon vor Jahren vorstellen können? Auch bin ich überzeugt davon, dass es in den nächsten Jahren in Österreich eine Stadt geben wird, die sich als Naturgartenstadt positionieren wird, weil es eine immer größer werdende Verknüpfung Natur, Kultur (Internationaler Gartentrend) , Raum (Urbanität), Mensch geben wird. Vor allen ist eine Naturgartenstadt eine Bühne für Natur – und Kulturspezialisten…

Persönlich halte ich an diesem Traum: „Naturgartenstadt Klagenfurt“ fest, weil diese wunderbare Stadt im Kontext zu Naturparkstadt Villach innerhalb des Kärntner Zentralraum mit dem wichtigen Thema Natur  & Wirtschaft alle Voraussetzungen dafür hat. Weitere Gründe…

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Natur und Garten(Kultur)region Klagenfurt am Wörthersee

„Wenn eine Region stirbt, stirbt sie gemeinsam,
wenn eine Region auflebt, erlebt sie es ebenfalls gemeinsam“
Christian Pitschek

Was zeichnet den Erfolg einer Region aus? 1964 in Klagenfurt geboren erlebte ich in meiner Jugend einen Tourismus, der für mich selbstverständlich war. Die Winter waren kalt und schneereich, die Übergänge vom Winter ins Frühjahr und zum Sommer waren sanft ohne große Temperaturschwankungen, ohne große Windstärken. Heiße Sommertage und laue Abende … Lebensfreude pur.  In all den Jahrzehnten hat sich vieles verändert , die Natur (Jahreszeiten), der Lebensrhythmus (viel Hektik) und eine immer größer werdende Sehnsucht nach „Ruhe“ und plötzlichen sofortigen „Erlebnissen“.

„Tourismus funktioniert nur in der Gesamtheit“
Wolfgang Kuttnig, GF WKK Tourismus

Was ist geschehen und vor allem kann (oder will) Kärnten an jenen touristischen Erfolg „alter“ Zeiten anschließen? Kärnten ist Vielfalt, ist kulturell vor allem mit einer außergewöhnliche Naturvielfalt  beschenkt. Bis zum Jahr 2002 beschäftigte ich mich in meiner Freizeit mit Pferden, dann entdeckte ich diesen Steinbruch und mein persönliches Abenteuer „Naturgarten und Raum“ begann.

„Jede Zusammenarbeit ist schwierig, solange den Menschen das Glück ihrer Mitmenschen gleichgültig ist“. Dalai Lama

Was ist ein Naturgarten?
Naturgarten ist Beziehung, so wie alles im Leben Beziehung ist. Naturgarten ist vor allem ein klares bewusstes Erkennen dieser Beziehung Natur und Garten bzw. Kultur vor Ort. Es ist das Erkennen natürlicher Ordnung verbunden mit kultureller Gestaltung.  Naturgarten ist „Fülle“ und geniale „Einfachheit“.

Wie gesagt: Von einem lokalen Ausgangspunkt, diesem besagten Steinbruch aus entdecke ich immer mehr die gestalterischen Möglichkeiten und Schönheiten meiner Umgebung von Keutschach, Klagenfurt Wörthersee und deren Umlandgemeinden. Natürlich wurde und werden auch anderswo diese „Sichtweisen“ erkannt, somit sind die Kreise Natur und Garten größer als ich ursprünglich dachte. Ja, ein europäischer Natur- und Gartentrend wird immer mehr sichtbar. Das konnte ich als Besucher der Freizeitmesse 2017 in Klagenfurt Eindrucksvoll erfahren. Es wird über Grenzen (Alpe Adria) hinweg zusammengearbeitet (kooperiert). Partnersuche? „Kärntens Wirtschaft setzt auf Verkuppeln. Gemeint ist die Vernetzung traditioneller Industrie mit Start-ups im ersten „Pulldock“ Österreichs: Win-win-win für Industrie, junge Unternehmen und Wirtschaftsstandort“, aus M.U.T. Kärntner Wirtschaftsmagazin 01.2017 siehe auch Kleine Zeitung  11.2016 von Elisabeth Tschernitz-Berger Kärntner: Pulldock Leitbetriebe und Starts-ups kooperieren: Lam Research, Flex, Ortner Reinraumtechnik, Sico Technologies, Stadtwerke Klagenfurt, Infineon, cms electronics und Philips (Unterstützt u.a. mit Innovationen Gärten).

„Wir müssen in größeren Dimensionen denken und Trends setzen“
Wolfgang Kuttnig, GF WKK Tourismus

Das Keutschacher Vierseental, den Wörthersee, Klagenfurt als die Landeshauptstadt, vor allem Kärnten mit dieser Sichtweise „Natur und Garten“ zu entdecken macht mir viel Freude.

Zum Beispiel: Vom Steinbruch zu den Steinwelten Pyramidenkogel,
von der Gemeinde (Keutschach, ein Herz im Wappen) zur Stadt (Naturgartenstadt Klagenfurt)
von Weitwanderweg  zum Weitwanderfahrweg (E-Bike) und
vor allem von einem Naturgarten zum Anderen.

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 52: Erste Naturgartenanlage Kärntens wurde „erstmals“ schubladisiert

Das Erbe der schönen Landschaft verpflichtet zur Verantwortung. Man kann nicht einfach Egozentrisches an einem schönen Ort bauen, der in seiner Schönheit allen gehört. Ein Sakrileg an der Schöpfung wer auch immer sie schöpfte. Eine Dummheit an sich selbst, weil man durch mangelnde Qualität entzaubert, was ausschlachten will. Architekt Roland Winkler, Advantage August 2006

Die Vorstellung „Masterplan Pyramidenkogel“ war für die  Idee Steinwelten eine Niederlage. Auch eine Rückgabe dieser Idee an mich, weil am 10. Feb 2016 Bürgermeister Dovjak zu mir sagte: „Sollten die Steinwelten keine Unterstützung bekommen, sind sie für ihm persönlich gestorben“.

Schade, die Steinwelten wären die erste Naturgartenanlage Kärntens gewesen.  Schade für den Kärntner Gartentourismus, die Steinwelten wären ein großer Schritt gewesen Kärnten auch als „das“ Naturgartenland vorzustellen.

Mag. Klaura Masterplan Pyramidenkogel EröffnungDer Masterplan ist interessant und ich gratuliere zu dieser tollen Vorstellung.

Ein ganz großes Danke an Gemeinderat Clement Leitner (NG&VP) für seine unterstützenden Worte zu den Steinwelten. Architekt Mag. Klaura sagte ein ganz klares Nein zu den Steinwelten am Pyramidenkogel. DI Andreas Winkler stimmte diesem zu .  Mag. Klaura erwähnte jedoch, dass eine Art von Steinwelten in Mittertrixen, Firma Modre, entstehen werden.

Masterplan Pyramidenkogel DI Winkler

 

Die Idee Steinwelten lebt dennoch in diesem Blog… es werden weiterhin Beiträge geschrieben.

Attraktiv  und interessant die Worte von Mag. Klaura: Es wird eine Steinwelt in Mittertrixen bei Völkermarkt entstehen“. Wird  nun endgültig die Aufmerksamkeit für Kärntens Gesteinsvielfalt lebendig. Die Kraft des Steines, die Gesundheit der Mineralien vor allen die Schönheit der Gesteinsvielfalt. Ich freue mich und bin sehr interessiert was in Mittertrixen bei Völkermarkt entstehen wird.

 

Naturgarten – Interview mit Herrn Alexander Kaiser

Sehr geehrter Herr Mag. Kaiser, Danke dass Sie für mich Zeit haben.

Ihr Unternehmen ist auf Tourismuswirtschaft spezialisiert und steht für nachhaltige und ganzheitliche Betreuung. In diesem Zusammenhang eine Kurzvorstellung bitte?
Logo-Kaiser-und-SiegelUnser Unternehmen gibt es nun mehr 10 Jahre. Meine Partnerin Mag. Christine Siegel-Kaiser und ich verfügen über eine mehr als 20-jährige Erfahrung in der Betreuung von touristischen Betreiben und Regionen in ganz Österreich und Südtirol. Ich selbst durfte in meinem beruflichen Werdegang auch 3 Jahre lang den „Verband der biologischen Landwirtschaft“ mit 1.500 Biobauern in Kärnten (Bio-Austria-Kärnten) als Geschäftsführer begleiten und konnte dabei unmittelbaren Einblick in die konkrete Anwendung einer „nachhaltigen Wirtschaftsweise“ gewinnen.
Mag.-Alexander-KaiserIn unserer Beraterpraxis haben wir uns in den letzten Jahren intensiv mit der Entwicklung von natur-touristischen Produkten beschäftigt, die auch den Anforderungen von „Nachhaltigkeit“ gerecht werden. So sind wir unter anderem seit mehreren Jahren für die touristische Entwicklung in der Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten und für die Naturparke Weissensee und Dobratsch tätig und betreuen auch das Projekt „Naturerlebnis Kärnten“ – einen Zusammenschluss von 7 Schutzgebieten Kärntens (Nationalparke, Naturparke, Ramsar-Gebiete), den Tourismusorganisationen und der Kärnten Werbung.

Kennen gelernt haben wir uns 2004 bei der Ernennung des Keutschacher See-Tales als Ramsar-Gebiet und damit die Aufnahme in die Liste der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung. Ihre Aufgabe war die Konzeption mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen zur Entwicklung der regionalwirtschaftlichen Aspekte mit dem Schwerpunkt Tourismus zu erarbeiten.
Wie sehen Sie generell den Lebensraum Wasser? weiterlesen »

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