Schutz – Erholung – Erziehung

Naturgarten und Michael Machatschek

Ich lernte Michael, Herrn DI Machatschek, im Frühjahr 2004 kennen und darf sagen, dass diese Begegnung einen großen Einfluss auf meine weitere Arbeit hatte. Diese wurde zu einer Einheit von Wahrheit suchen, Verstehen lernen, auf Egoismus verzichten und dazu zu „stehen“. Dieses „dazu zu stehen“ erkennt man vor allem in seinen Büchern.

Wenn du jedes Blatt für sich allein sehen kannst, siehst du den Baum.
Wenn du den Baum sehen kannst, siehst du den Geist des Baumes.
Wenn du den Geist des Baumes sehen kannst, kannst du mit ihm sprechen.
Und vielleicht fängst du an, etwas zu lernen.
Weisheit der Yurok

„Verrückt sein“ heißt nicht anders, als die Gedanken so zu verrücken, dass sie wieder in einer Position stehen und dem „Weiterspinnen“ dienlich sind. Der Weisheit der Yurok-Indianer und unserer Bauern folgend, kann man bei der Betrachtung alter Bäume auf sehr interessante Nutzungszusammenhänge stoßen. Viele Bäume tragen die Geschichten der einstigen bäuerlichen Laubwirtschaft als Spuren. Sie sind „gezügelt“, und diese Erziehungsarbeit bildet sich im Wachstum ab und ist heute noch lesbar… (aus Michael Machatschek Laubgeschichten Vormerkung Seite 9)

Wie wichtig dieses Wissen für Naturgärten ist, erfährt man erst dann, wenn man diese Bücher liest und selbst erprobt. Denn das ist es, was sich Michael Machatschek wünscht.

NAHRHAFTE LANDSCHAFT
Die Land für sich kann uns sättigen oder ernähren und bietet uns auch geistige und seelische Nahrung. Es ist immer wieder die Frage zu stellen, welche Landschaft uns ernährt. Das Land mit erntbarem Wildgemüse und Wildobst bietet alle Notwendigkeiten des alltäglichen Unterhalt. Jede Gebrauchsgeschichte einer Pflanze unterweist uns darin, daß wir keine Angst des Hunges und der Krankheit zu erwarten brauchen, sondern ein gutes Leben leben können, wenn dieses Pflanzenwissen gebrauchsorientiert bleibt.
(aus Michael Machatschek Nahrhafte Landschaft 2)

 

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