Schutz – Erholung – Erziehung

Naturgarten und „Margans“ Kalb, Geopunkturkreise im EUROPApark Klagenfurt am Wörthersee

Es war das Jahr 2003, ich beschäftigte mich intensiv im dem Naturgartenkonzept, in der Hoffnung jenen Steinbruch am Nordufer des Keutschachersees  für die Öffentlichkeit  zugänglich zu machen, da lernte ich „Margan“ (Dagmar) KALB  kennen.  So kam zum Abenteuer Steinbruch/Naturgarten auch Geomantie hinzu.

Margan wurde für mich zu einem Leuchtturm an Einsatzfreude, Teamgeist, Fairness und Kameradschaft.  So bedanke ich mich von ganzen Herzen für all ihre Hilfe und ihre Erlaubnis diesen Beitrag „Geopunkturkreise“, welcher in der Zeitschrift für Geomantie „Hagia Chora“ Jahrgang 14. Jahrgang 2012 erschien, auch im Naturgartenblog vorzustellen.

Geomantiekreise-im-Europapark-Margan-KalbMargan Kalb, Biolandwirtin, Professorin für Chemie und Physik, Ausbildung in Geomantie, tätig als Outdoorpädagogin, geomantische Wanderführerin, Frauenforscherin und Fotografin. Zusammenarbeit mit Marko Pogančnik in Geopunktprojekten, eigene geomantische Arbeiten. Web: www.sagenwanderungen.at

Das internationale Geopunktur-Team: Initiatorin und Projektleiterin: Margan Kalb (margan.kalb@gmx.net), Hauptmitorganisatorin: Maria Magdalena Schleicher (maria.m.schleicher@gmx.at , www.goemantie-kaernten.at). Weitere Mitwirkende: Alda Gerchi, Ursa Vidic, Mona Bienik, Maja Pogančnik, Wolfgang Alexander Tiller, Michaela Prader, Oliver Schwarz, Fernanda Dulle, Freya Ingrid Kiebetz und Nicole Vallon.

Margan Kalb
Geopunkturkreise
Ankerpunkte für eine neue Kulturbildung, Teil 10 (Hagia Chora 37/38 2012)
Schöpferische Kräfte – ekstatischer Tanz in Raum, Zeit, Ewigkeit

Der Geopunkturkreis im Europapark Klagenfurt am Wörthersee in Kärnten – Österreich mit seinen dreizehn weißen Marmorsäulen hat eine bewegte Entstehungsgeschichte. Er ist als Labyrinth und auch als Steinkalender für bestimmte Sonnen- und Mondaufgänge und Sternepeilung angelegt.

Der Schnee knirscht unter meinen Füßen, mein Atem gefriert vor meinem Gesicht zu weißen Nebel, mein Herz klopft bis zum Hals, drückt die Anstrengung des Wegs aus. Die Hände in den wollenen Handschuhen schmerzen ob der durchdringenden Kälte. Trotz Seidenschal und Wollunterwäsche kriecht der Winter beißend in unsere Knochen. Schweigend gehen wir den Weg. Es ist finster, obwohl nicht ganz.

Geopunkturkreise-Schematische-Darstellung-Margan-KalbDer durch die Mondfinsternis am Morgen des 21.Dezembers verdeckte Vollmond durchstrahlt wieder langsam unsere silberne Schritte, mitten in der dunkelsten Nacht des Jahres, mitten in einem Raum, der mit Licht und Schatten spielt zu einem Datum, das  aus drei Dreien besteht. Sie tanzen mit mir, alle, die unterwegs sind. Und das sind viele. Nicht alle kann ich sehen, aber umso mehr spüren. Sie sind alle gekommen, im Unterschied zu den Politikern, die wir zwar eingeladen haben, aber…

Wir sind alle aufgekratzt. Die kristallklare Mutternacht, alle funkelnden Sterne am Nachthimmel und im Schnee, alle Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter bezeugen die Lichtgeburt – oder sollte ich Schattenlichtgeburt sagen? Durch ekstatischen Tanz und Tönen wollen wir der Erde unsere Absicht vermitteln.

Es ist der 21.12.2010, 21 Uhr 13. Ein mystisches Datum. Dorthin führt eine lange Geschichte, aber niemand soll hier im Detail gequält werden. Wir sind im Jetzt, in dieser unglaublichen Freude, diesem Hochgefühl, dieser Geborgenheit im Mittendrin, dieser Weite und doch wohligen Enge, diesem Traum, der so real ist. Ich gehe der kleinen Gruppe von rund 70 Menschen voran. Doch mir voran und mir zur Seite schreiten leichtfüßig und in stiller luftig-feurig-wässrig-erdiger Präsenz diese anderen, die uns während der ganzen Zeit seit genau einem Jahr begleiten, als ich mich entschloss, diesen Geopunkturkreis zu verwirklichen, damals, am 21. Dezember 2009, in Rosegg, auch bei minus 18 Grad, im Schnee, im nebligen Morgenlicht der aufgehenden Sonnwendwintersonne.

Seither tanze ich, und elf Geomantinnen und Geomanten tanzen mit mir, sogar die dreizehn Steinwesen tanzen. Ihr Tanz singt in meinen Ohren wie ein hoher, feiner Klang, wie wenn eine angeschlagene Klangschale minutenlang nachtönt.

Auch wir tönen, mitten in der Geopunktur von Klagenfurt im Europapark. Wir halten uns an den  Händen, und wir haben eine Form: die eines Spirallabyrinths. Aber wir haben auch die Form einer neuen Gemeinschaft, die hier Verbundenheit und die Liebe zulässt.

Kein Glaubenssystem!
Es ist nicht ganz leicht, eine Geopunktur, Kosmogramme und geomantisches Wirken in einem öffentlichen Park in der Hauptstadt eines österreichischen Bundeslands durchzuführen, zudem ohne das unmittelbare Mitwirken jener Menschen, die die Geopunktur geboren haben wie Marko Pogacnik, Peter Frank oder Sabine Lichtenfels. Rückblickend erscheint es wie ein Wunder. Auch war unser Team gar nicht so einheitlich, wie es nach außen hin scheint. Es war so vielfältig, wie es unsere Welt ist, und daher auch so gegensätzlich und zugleich gemeinschaftlich.

Wir waren ein kleines Szenario für das, was sich auf der großen Bühne Welt abspielt.

Ich bin  froh, das wir die Geopunktur den schöpferischen Kräften widmeten, so wie mich vor Jahren ein kretisches Herzzentrum dazu animierte. Denn diese konnten wir gleich einsetzen, um unsere Visionen auf die Erde zu bringen.

Leichter gesagt, als getan. Hatten wir überhaupt dieselben Visionen und Träume für die Geopunktur? Was übernehmen wir von anderen – vielleicht schon wieder ein Glaubenssystem? Und was ist das Eigene, ist es eingebunden in die große Gemeinschaft, und gibt es diese Gemeinschaft?

Wie nehme denn ich persönlich den Wandel wahr? wirkt eine Steinsetzung in der heutigen Zeit?…Zweifel und Unsicherheit, wohin das Auge blickt.

Und dann ruft in diesen Prozess auch noch der Gartenbaudirektor hinein, dass unser Bodenkonzept nicht sein Wohlwollen hat. Oder der Bauer in Rossegg, wo wir die Geopunktur zuerst aufstellen wollten, verkauft nach acht Monaten Hinhaltetaktik das Grundstück an den Nachbarn.

Wan nun? Wie halte ich Frieden, wenn das ganze Konzept in Frage gestellt wird? Sollen wir überhaupt weitermachen? Schon 12 500 Euro Spendengelder waren zugesagt, auch ein kleines Wunder in einem Kärnten der Sparmaßnahmen und Repressionen gegen alles Neue und Fremde.

Wir taten das einzig Mögliche – in unsere Schöpfungskräfte gehen, intuitiv Innenschau und Erdgespräch halten, immer wieder Erwartungen loslassen, uns unter dem Sternenhimmel auf die nackte, nassfeuchte, kühlende Erde an einen Baum lehnen, im Duft der Herbstblätter, im sintflutartigen niederprasselnden Herbstregen. Da war sie wieder, ihre kommunikative Anwesenheit. Sanft umstrichen sie uns, zart streichelten sie unsere Selle, leise flüsterten sie uns Mut zu und Inspiration.

Es ging also wieder weiter. Am Grat zwischen Frieden und Krieg lag die stille Lösung verborgen: in der Erde, bei den Wesen, die uns helfen, wenn wir den Verstand ein wenig in den Hintergrund stellen, so wie uns heute am Eröffnungstag die Wintersonnwendsonne hilft.

Im Europapark Klagenfurt am Wörthersee fanden wir ein neues Gelände. Hier tanzten wir in Raum, Zeit und Ewigkeit Hand in Hand mit den Elementarwesen und dem Engel der Risikofreude, unserem Projektengel. Und mit dem Gartenbaudirektor, so dass schließlich ein neues Bodenkonzept entstand, das den heiligen Gral repräsentiert mit 31 geschaffenen Kosmogrammen auf Krastaler Marmor.

Heute, am Sonnwendtag, stehen wir noch immer in der Geopunktur rund um die Steine. Langsam sind die Fackeln abgebrannt. Das rötlich-warme Kerzenlicht auf den Kosmogrammen wird schwächer, unsere frierenden Füße schmerzen nicht einmal mehr, und der volle silberne Mond, wegen der Finsternis in einer Linie mit Erde und Sonne, strahlt kühlend auf uns.

Wir umarmen uns, in jedem und jeder bleibt ein Leuchten zurück. Unser Inneres mag solche feierlichen Kerzenlicht-Szenarien mit Trommeln und Tönen. Aber auch die anderen Wesen mögen es, weil es den gemeinsam gesetzten Impuls der Geopunktur sakral, ästhetisch und poetisch werden lässt. Wieder einmal setzen wir diesen Impuls für die Gralslandschaft Klagenfurt, für Kärnten, Europa und die Erde.

Labyrinth des Lebens
Der Geopunkturkreis in Klagenfurt heißt willkommen, die sich auf die Sternen-, Stein- und Menschengesänge einlassen möchten, auf den Tanz der Elementarwesen und der anderen, ganz persönlichen, schöpferischen, ekstatischen-kreativen Herzensweg.

In der Aufstellung der Steine liegt das Lebens-Labyrinth verborgen, die konzentrischen Kreise der Ganzheit, das keltische Kreuz der Ausgewogenheit und das achtfache Rad der Bewusstheit,  der Sprung ins Neue mit der Zahl 13, die himmlische Sternengesänge von Sonnenauf- und Untergängen zu den Wendezeiten, und dem Balanceakt der Tag(Licht)-undnacht(Schatten)gleiche, der Informationsfluss der Sterne wie Sirius. Und in den Kosmogrammen liegen die Urbilder, die Urinformationen eines Tanzes der schöpferischen Kräfte verborgen.

„In uns selbst, die wir Anteil am Ganzen haben, liegen die Voraussetzungen für ein neues Paradies auf Erden.“
Margan Kalb

Die Bedeutung der Kosmogramme
1 Ahnin
2 Ganzheit
3 Lebensfülle
4 Wandlung
5 Hüterkraft für schöpferisch-intuitive, gefühlhafte Lebensqualitäten
6 Maria Loretto
7 Tanz, Ekstase, elementare Welt
8 Verbindung
9 Sophia-Christus Urliebe
10 Drachenenergie
11 Gaia
12 Erlöserin
13 Übergang in die Neue Erde
14 Seele Kärntens
15 Klagenfurt
16 Verbindung der Geopunkturen
17 Lendkanal
18 Sternenbewusstsein
19 Persönliche Verbindung mit den durch Geopunkturen initiierten globalen Bewusstseinsimpulsen
20 Wandlungsfähigkeit der Geopunkturen
21 Idealer Mensch
22 Feuer
23 Wasser als Raum der intuitiv, gefühlhaften elementar belebten Kräfte und als Wesenszug des Planeten Erde
24 Wasser-Feuerraum Kärnten
25 Heiliger Gral

Es gibt 13 Steinstelen (rot), drei Bodenplatten und ein großes Bodenkosmogramm am Eingang des Labyrinths (gold).
1) Wirkung als Geopunktur für die „schöpferische Kräfte – ekstatischer Tanz in Raum, Zeit, Ewigkeit“.
2) Kosmische Sternen- und Planetenrhythmen spiegeln sich in irdischen Rhythmen wider. Kreisförmige Steinsetzungen dienen weltweit dieser Bewusstmachung. Hier können folgende Phänomene erfahren werden:
a) Nord-Süd Achse: ausgerichtet auf den Polarstern, Sonnenhöchststand (Sonne als Symbol das Sophia-Christusbewusstseins);
b) West-Ost Achse: Sonnenauf- und -untergänge 21.März, 23. September (Frühlings-/Herbstbeginn) Ausrichtung auf Vollmondaufgang 21.12.2010, Balance zwischen Hell und Dunkel, Ausgleich;
c) Nordwest-Südost- und Nordost-Südwest Achse: Sonnenauf- und -untergänge Sommersonnenwende/Wintersonnenwende;
d) Sternenpeilung mit Weststein (Kosmogramm Sternenqualität) auf Sirius (13. Dezember, Lucia, inneres Licht, 2. Februar Maria Lichtmess), auf Stern Spika (1.Mai, Symbol Lebensfülle), auf Stern Altair (15. August).
3) Heilige Geometrie als Symbolsprachen der Erde: Konzentrische Kreise sind die Basis der Geopunktur als Symbol für Ganzheit und Gleichwertigkeit, Jahreskreise, verschiedene Daseinsebenen. Die Spirale des Labyrinths und die Zahl 13 (Anzahl der Steine) stehen für Fortschreiten, Entwicklung, Mut für Neues, das Labyrinth für ekstatischen Tanz auf unserem Lebensweg, das Auf und Ab, Hin und Her. Nord-Süd-Achse und Bodenkosmogramm bilden die Lanze und den heiligen Gral, Symbole der Urliebe. Der äußerste Kreis und die Achsen der vier Himmelsrichtungen bilden das keltische Kreuz als Sybmol für Gleichwertigkeit, innen/außen, oben/unten, zyklisches/lineares Weltbild vereint. Mit den Achsen der Zwischenhimmelsrichtungen entsteht das Rad des Lebens, das achtfache Rad Buddhas.

2 Kommentare zu “Naturgarten und „Margans“ Kalb, Geopunkturkreise im EUROPApark Klagenfurt am Wörthersee”

  1. […] ich jene Wanderung “Vom Wasserfall zum Wasserfall” mit Margan entdeckte, durfte ich inzwischen mit vielen Freunden und Bekannten diese Wanderung […]

  2. […] Geomanten und Radästheten kennen gelernt. Frau „Margan“ Dagmar Kalb Projektinitiatoren „Kosmogramme“ im Europapark Klagenfurt oder Nickolaus Dolzer. Dolzer erzählte mir von einer Energielinie quer über den […]

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