Schutz – Erholung – Erziehung

Naturgarten – Schutzraum für Naturwesen

Ein Naturgarten kann vieles sein, z.B. ein Klassenzimmer, ein Erholungs- oder ein Erlebnisraum, ein Seminarraum oder ein Treffpunkt für Naturfreunde. Ein Naturgarten kann aber auch ein Schutzraum für Naturwesen sein oder „dies“ mit der Zeit werden.

Robert-Riesner-Judenburg-SteiermarkImmer schon wurde von und über Naturwesen erzählt. Heutzutage, wenn man die neuen Literaturwerke beachtet, wird sogar sehr viel über Naturwesen gesprochen.

Ein Werk möchte ich sehr gerne Vorstellen, es ist das Werk eines Symposiums.

Paracelsusakademie-1997-Villach-Alpengeister1Es trägt den Titel „Alpengeister“ und entstand aus Arbeitskreisen. Aus Arbeitskreisen in deren Mittelpunkt die Paracelsus Akademie Villach die Analyse, die Diskussion und das Gespräch stellt.

Wenn man bedenkt, dieses Symposium war 1997, also lange  bevor dieser heutige Trend unser „Über- Übernächsten“ den Naturwesen stattfand.

So darf ich sagen, in Villach gelang Pionierarbeit. Auszüge aus dem Buch…

Paraceslus Akademie Villach (Hg): Alpengeister
edition selene, Klagenfurt-Wien Erstausgabe 1997
© der einzelnen Beiträge bei den Autoren
Umschlag: Anton Moosbruger
Logo der Paracelsusakademie Villach von Peter Putz

Auszug aus: Podiumsdiskussion I  „Aberglauben – Hirschgeweih und Herrgottswinkel“
Kommentar von  Dr. Friederum Pleterski-Tschebull

Seite 42: Jahrelang besuchte ein Bauer die Messe in Obermühlbach, dann blieb er aus. Als der Pfarrer ihn rügte, sagte der Bauer, er habe einen Platz gefunden, wo er viel besser  beten kann. An diesem Ort wurde die Wallfahrtskirche dann später erbaut. Heute nennen wir einen solch christlichen Gnadenort einen Ort der Kraft, das ist ein Modewort: „Der Ort der Kraft“. Auf der Dreifaltigkeit, dem Kraftort, nun begann vor Jahren eine seltsame Geschichte…

Auszug aus: Podiumsdiskussion II „Menschlicher Geist und Naturgeist“
Kommentar von Prof. Marko Pagacnik

Seite 93/94: Der Kontakt beginnt mit der Wahrnehmung. Wahrnehmung der elementaren Welt drückt sich als erstes durch gefühlsmäßige Eindrücke aus und steigt eventuell zu den inneren Bildern auf. Durch die Wahrnehmungsübung beginnt sich eine Beziehung aufzubauen, so dass das, was wir das Bewusstsein der Natur oder die elementare Welt nennen, das wird dann zu einer Wirklichkeit, nicht zu einer Vergangenheit, sondern zu einer jetzigen Wirklichkeit. Das ist möglich nur dadurch, dass wir uns in der erweiterten Wahrnehmung üben. Der Prozess geht dann weiter in der Richtung des bewussten Mitlebens mit der Welt der Elementarwesen. Der erste Schritt in diese Richtung heißt, dass wir Menschen beginnen, die Plätze der Elementarwesen zu schützen, so wie wir heutzutage wichtige Biotope zu schützen versuchen. Das heißt, bewusst zu werden, dass die elementare Welt, obwohl unsichtbar, zu der Lebewelt der Erde gehört und dafür zuständig ist, hohe Lebensqualität der Natur und unserer Lebensräume aufrecht zu erhalten. Also dürften wir Plätze, wo die Elementarwesen ihren Zentren oder Ausgangspunkte haben, nicht stören oder sogar zerstören. Das geschieht heutzutage oft. Es handelt sich dabei um die Tätigkeit der Landschaftsgestaltung, Stadtplanung, Naturschutz, Bau der Straßen usw. Da sehe ich eine Möglichkeit, aktiv anfangen zu sorgen, dass die Welt der Elementarwesen als unsere Mitwelt geschützt wird so wie kostbare Biotope.

Anmerkung: siehe auch Naturwesen in Island. Durch das Parlament geschützt… Elfenbeauftragte http://de.wikipedia.org/wiki/Elfenbeauftragte

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