Schutz – Erholung – Erziehung

Naturgarten – Gedanken von Elfriede Lienhart

Im März 2010 hat mich ein Herr Albert Spitzer mittels Mail kontakiert, dem unsere Homepage auf der Suche nach Energiearbeit „zugefallen“ ist und mich gebeten einige Gedanken zu seinen Projekt „Naturgarten“ schriftlich zu formulieren. Herr Spitzer ist in Keutschach (Pyramidenkogel) in Kärnten zu Hause und beschäftigt sich seit 2002 mit dem Thema Naturgarten.

Hier meine Gedanken, die ich Herrn Spitzer übermittelt habe und sehr gerne in dieser Ausgabe veröffentliche:

Elfriede Lienhart
„…wenn ich das alles einmal erfolgreich überstanden habe, dann werde ich etwas ins Leben rufen, dass anderen Menschen den Weg in ein positives Leben erleichtert…
Aus diesem Herzenswunsch entstand der CLUB ELFLIEN
Verein für positives Denken & Leben, 8143 Dobl, Muttendorfberg 14              Tel./Fax: 03136/53 606, e-Mail: elflien@aon.at Web: www.elflien.at

Wenn ich das Wort NATURGARTEN betrachte, dann besteht es aus für mich sehr bedeutenden Wörtern: NATUR und GARTEN.

Seit meiner Reiki-Meisterschaft und meiner Tätigkeit als Lebensenergie-Lehrer habe ich gelernt, Energiefelder zu spüren und fallweise auch zu sehen. Oft sitze ich auf unserer Terrasse mitten in der Natur und beobachte voller Faszination die Aura einer Blume, eines Strauches, eines Baumes oder eines Waldes.

Die Natur ist für mich vor allem eines: „Kraft- und Energiequelle pur“. Vor unserem Haus befindet sich eine kleine Steigung. Wie oft beobachte ich nicht bei meinen Arbeiten im Freien Menschen, die mittels Walking-Stöcke oder Fahrrad diese Steigung  „bezwingen“ möchten, meist mit verbissenem Gesicht und Ohrstöpseln, wo sie sich Musik oder was auch immer „reinziehen“.

Ich erlebe kaum Menschen, die sich einmal mit einem Lächeln im Gesicht hinstellen oder hinsetzen und einfach nur genießen, was schon längst an Kraftquellen vorhanden ist.

Dabei wäre es so einfach. Sich an einen starken Baum lehnen oder in sogar umarmen, sich in eine Wiese setzen oder legen und die Natur um sich nicht nur zu sehen, sondern auch zu riechen, zu hören und zu spüren  = in Lebensenergie zu baden.

Das sind Meditationen, die wirklich die Kraft in sich tragen, uns in unsere Mitte zu bringen. Wobei, wenn wir von Natur sprechen, natürlich nicht nur das gemeint ist, was da wächst, wie die Haare auf den Kopf. Dazu gehört natürlich genauso die wunderbare Tierwelt, die reine Luft, die Wolken, die Sonne, der Mond, die Sterne, einfach alles, was diese wunderbare Schöpfung hervorgebracht hat. Und naturlich auch das, was sich unter der Erde befindet.

Eines sollte uns dabei bewusst werden: Die Natur kennt keine Schädlinge oder Ungeziefer, kein Unkraut oder Störzonen. Unsere Erde lebt!

In der Natur gibt es mehr Kraftorte als wir uns vorstellen können. In früheren Zeiten waren Menschen derartige Kraftplätze sehr wohl bekannt. Sie errichteten darauf eine Hauskapelle, oft sogar eine Kirche, in noch früheren Zeiten gewisse Kultplätze.

Fast jeder könnte in seinem eigenen Garten so einen Kraftplatz schaffen. Leider ist uns das Wissen darüber im Laufe der Zeit verloren gegangen. Derartige Kraftorte werden meist von Naturgeistern bewacht. Was machen wir? Mit Baggern graben wir alles um und auf, was nicht unseren Vorstellungen von Ästhetik und Modernem entspricht, bauen ohne Rücksicht auf Verluste unsere Häuser, Betonsiedlungen, Straßen und Tunnels.

Habt Ihr gewusst, dass es in Island eine „Elfenbeauftragte“ gibt, die in Stadtplänen und Karten die Stellen markiert, an denen laut Überleiferungen Elfen wohnen. Dort darf nicht gebaut werden, da die Elfen scheu sind und sie durch den Baulärm vertrieben werden könnten. Untersucht wird auch, ob Erdstrahlungen oder Wasseradern Bauvorhaben behindern können oder ob bei Straßenbauten durch solche Einflüsse Unfallschwerpunkte geschaffen werden könnten…

Das gerade, als ich diese Zeilen schreibe, eine Vulkanwolke aus Island den Flugberkehr über ganz Mitteleuropa seit Tagen lahm legt, macht mich dabei sehr nachdenklich.

Die Natur sendet uns schon seit geraumer Zeit kräftige Signale, die uns zum Umdenken bringen sollen.

 Was haben wir allein im letzten Jahrhundert unserer so gepriesenen „industriellen und technologischen Entwicklung“ der Natur alles angetan. Wir haben unsere Erde und ihre Atmosphäre mit unsern Chemikalien, Pestiziden, Müll, KV-Leitungen, Handymasten und unserer Machtgier so verseucht, dass das natürliche Gleichgewicht bereits stark ins Schwanken kommt. Dabei haben wir vergessen, dass wir nur „GAST AUF DIESER ERDE“ sind und wenn der Naturkreislauf nicht mehr gegeben ist, wir uns jeder Lebensgrundlage berauben, für uns selbst aber vor allem für zukünftige Generationen.

Und damit sind wir beim Begriff: GARTEN angelangt. Es ist die Aufgabe des Menschen, die Natur zu hegen und zu pflegen, ohne massiv in den natürlichen Kreislauf einzugreifen. Hier stellt sich natürlich die Frage. Wie groß oder besser gesagt klein darf ein Naturgarten sein? Einige Biokräutertöpfe auf der Fensterbank sind vielleicht noch kein Garten aber nichtsdestotrotz sehr wertvoll. Sie beleben einen Raum und bieten die wunderbare Möglichkeit jede Speise energetisch auf ganz einfache Art und Weise aufzuwerten.

Vermehrt werden wir aufgefordert, mehr Obst und Gemüse zu essen. Doch das Obst und Gemüse, das die meisten Menschen zu sich nehmen  ist so voll gestopft mit Chemikalien und Pestiziden, dass der Körper mehr Energie braucht, um diese Stoffe abzubauen, als dieses Obst und Gemüse ihm Kraft gibt.

Früher einmal haben wir uns gefreut, die erste Erdbeere oder Tomate im eigenen Garten zu ernten. Heute wird egal zu welcher Jahreszeit, alles im Supermarkt angeboten. Vieles davon hat nicht einmal eine Erde gesehen. Doch auch Obst und Gemüse vom Bauernmarkt oder aus dem eigenen Garten zählt nicht zu einer „gesunden Ernährung“. wenn es mit Kunstdünger und Spritzmittel behandelt wurde.

 Biologische Nahrung, regional und den Jahreszeiten entsprechend, ist das, was unserer Gesundheit und unserem allgemeinem Wohlbefinden wirklich dienlich ist – dient auch dem Klimaschutz, weil sie nicht rund um den Planeten transpotiert werden muss. Soll es dennoch ein Obst oder Gemüse sein, das in unseren Breitenkreisen nicht wächst, dann bitte ebenfalls biologisch und mit dem faire-trade- Zeichen ausgestattet, was garantiert, dass die Bauern dort zumindest ein gesichertes Einkommen haben und sich nicht selbst mit den Pestiziden vergiften. Nicht möglich, werden jetzt einige denken.

STOPP! Wir sind die Konsumenten und wir bestimmen, was am Markt angeboten wird.

Was nicht mehr gekauft wird, wird auf Dauer ganz sicher nicht mehr angeboten. Dass Bioprodukte einen höheren Preis haben, zählt für mich auch schon längst nicht mehr als Ausrede. Erstens geht es hier um unsere Gesundheit und die sollte uns schon etwas wert sein.

Zweitens springen immer mehr Märkte auf diesen Zug „biologisch wertvolle Lebensmittel“ anzubieten auf und wenn die Konkurrenz stimmt, dann stimmt auch der Preis. Allerdings haben diese Handeslketten meist eine zentrale Verwaltung, d.h. die biologisch wertvollen Lebensmitteln werden wieder oft quer durch Österreich transportiert, obwohl der Biobauer um die Ecke  genau dieselbe Qualität und ohne lange Transportzeiten noch frischer anbietet. Auch das ist eine Überlegung wert.

Aber gehen wir zurück zum Begriff GARTEN. Es würde mich sehr freuen, wenn viele, die diese Zeilen lesen, im heurigen Jahr eine etwas andere Gartenpflege ausprobieren: Biodünger statt Kunstdünger. Sparsam eingesetzt, denn weniger ist mehr. Ein paar liebevolle Gedanken für seine Blumen und Pflanzen kann sehr viel mehr bewirken als alle Chemie! Die sogenannten Schädlinge mit natürlichen Mitteln vertreiben, z.B. Brennnesseljauche.

Wir gewinnen mit all diesem Tun zwar ganz sicher keinen ersten Preis beim Blumenschmuckbewerb oder für die größte Tomate, aber wir bekommen ein DANKE von der NATUR, dass wir endlich beginnen zu verstehen, dass Natur und Mensch in einer wunderbaren, von der Schöpfung vorgesehenen Verbindung stehen!

Also her mit ein paar Biokräuter am Fensterbankerl. Am Balkon bzw. auf der Terrasse nicht nur Blumen gesetzt, sondern dazwischen ruhig ein gesundes Biogemüse züchten. Den Rasen nicht immer gänzlich auf Grasnarbe mähen, sondern einige Plätze mit Wiesenblumen und -kräuter wachsen lassen, die einfach das Herz erfreuen und noch dazu sehr für die Gesundheit dienlich sind.

Und vor allem, statt in einen totalen Stress mit der Gartenpflege zu kommen, den Garten auch geneißen und sehr oft DANKE sagen, für all die Wunder, welche die Natur uns bietet.

Abschließend noch zur Idee Naturgarten-Schauplätze einzurichten. Finde ich sehr sinnvoll, damit Menschen und vor allem unsere Kinder wieder lernen, im Einklag mit der Natur zu leben und Natur wieder als das wahrzunehmen, was sie wirklich ist: Ein Ausdruck der Schöpfung Gottes.

Schlussendlich sollte aber die gesamte Erde wieder zu einem NATURGARTEN werden. Ein großes Ziel, zu dem jeder einzelne von uns sehr viel beitragen kann.

 

3 Kommentare zu “Naturgarten – Gedanken von Elfriede Lienhart”

  1. […] es ist so wie es zum Beispiel der Club ELFIEN – Verein für positives Denken&Leben, Frau Elfriede Lienhart verbreitet, oder konkret Herr Manfred Greisinger im Beitrag Naturgarten-MENSCH […]

  2. […] Denken und Leben“, in dem Elfi Lienhart (bei der wir die Reikikurse absolvierten) einen Artikel über Naturgarten verfasste, […]

  3. […] Danke Frau Elfriede Lienhart für unser kennen lernen. […]

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