Schutz – Erholung – Erziehung

Naturgarten der Völker

Naturgarten und Ethnologie – warum?, und bitte was ist das?

Ethnologie, die Lehre von den verschiedensten Kulturen unserer Welt – Volkskunde also, „ja-ein“. Unsere Kultur ist in einem ständigen Prozess der Entwicklung, und zurzeit leben wir in einer sehr schnelllebigen Zeit, einer „Wegwerfgesellschaft“.

Ethnologie untersucht die Art des Zusammenlebens: wie ist „er/sie“ der/die Andere. Fremde Beziehungen werden erforscht – und Anhand der Größe (Vielfalt) dieser Disziplin werden oftmals Grenzen überschritten.

Das Ziel der Ethnologie ist es, Gesellschaftsstrukturen, Beziehungen untereinander und traditionelle Überlieferungen, Bräuche, Riten, … zu erforschen und eine plausible Erklärung für deren Entstehen zu finden, und dazu gehört natürlich auch die Landschaftsarchitektur.

Ich denke beim Garten ist es ähnlich. Jedes Volk hat ihren Garten und innerhalb eines Volkes gibt es weitere Unterschiede, also viele Gärten.

Gibt es eigentlich eine „Einheit“? Meiner Meinung nach nicht (oder doch?), denn die Vielfältigkeit ist unerschöpflich. Vielleicht ist „Einheit“ ein anderes Wort für  „Respekt“ – vor dem Anderen.

Bezüglich Naturgarten ist es ähnlich „genau so“. Ein Naturgarten in Wien wird anders sein als in Kärnten. Und ein solcher Naturgarten würde in Italien anders aussehen als in Österreich. Kompliziert? Nein – das ist völlig „Normal“.

Normal ist alle hundert Kilometer anders, schrieb Pat Parelli in seinem Buch „Natural Horsmanship„. Eine andere Aussage von Herrn Parelli lautet, ein Pferd kennt nur sechs Grund – Richtungen, diese aber in X-Möglichkeiten bzw. Kombinationen.

Das ist Vielfalt und wie heit es schön: „viele Teile ergeben ein Ganzens„.

Die Europäische Ethnologie „ist eine jener Wissenschaften, in deren Zentrum das Interesse am Verhältnis des Einzelnen zu seiner Kultur, zur Gesellschaft in der er lebt“ ist der Gegenstand der Ethnologie. (Franz Boas, 1932)

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