Schutz – Erholung – Erziehung

Keutschach am See – Kärnten – Europa

Seit ich den Wert des Begriffes „Naturgarten“ erkannte, oder besser gesagt die Möglichkeiten, welche sich bieten könnten, wenn man diesen Begriff vernetzt, habe ich es als meine Pflicht gesehen, fachlich und politisch Verantwortliche davon zu überzeugen. Sicherlich oft unglücklich, meistens jedoch ungeschickt. Wie gesagt, seitdem ich diesen Wert „Naturgarten in Form einer rechtlichen raumplanerischen Verankerung“ welche zu „Grundsätzen zur Errichtung von Naturgärten“ führen könnte erkannte, war und bin ich natürlich dafür, dass Kärnten mein Heimatland mitreden sollte.

Steinbruch-Das-Herz-von-KärntenIntensiv über diesen Wunsch dachte ich als ich jenen Artikel in der „Woche“ von 26.01.2011 las „SEZ-Gründer Egon Putzi träumt wieder…Vom Bergdorf in die große Welt: Egon Putzi, längst legendärer Gründer der SEZ und Tausendsassa, über sein Leben, seine Fehler und seine Pläne“.

Wenn man diesen Artikel liest, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Z.B. „Dann kam die Präsentation – und plötzlich zog sich alles hin ‚Der Matthias Reinhold kam zu mir und sagte: Wir haben ein Problem – jetzt ist der Chef eifersüchtig'“. Diesen Satz habe ich mehrmals gelesen. Was mir an dieser Geschichte von Herrn Putzi so gefällt ist die sogenannte Garagenkarriere wie es z.B. Bill Gates Microsoft in einer Garage gegründet hat. Das ist Innovation, so etwas braucht auch der „Naturgarten“.

Im Buch ZUKUNFTSKRAFT: Innovation und Marketing, Erfolgs- und Überlebensstrategien für die Zukunft – Quergedachtes, Denkanstöße und Experteninterviews von Peter GRANIG Roland IVANCIC Martin MAITZ und Cornelia SCALA-HAUSMANN würde Herrn Günter Karner die Frage gestellt: „Was brauchen Marketing und Innovation, um zukunftsfähig zu sein?“ Seine Antwort: Weitblick und Einblick, vor allem in die tieferen Zusammenhänge des Lebens und der Natur. Wer kann heute schon von sich behaupten, dass er imstande ist, im großen Buch zu lesen? Dabei ist gerade sie es, die uns seit Jahrmillionen zeigt, wie Kreisläufe optimal funktionieren können. Ich erwarte mir ein ‚Integrales Marketing‘ den stärkeren Einbezug von Philosophie, Wissenschaft und Spiritualität.“ Seite 79

Bei Spiritualität werde ich immer vorsichtig, das habe ich Herrn Karner schon 2006 gesagt. Umso mehr gefällt mir seine Antwort auf die Frage: „Was müssen Unternehmer tun, um sich gut für die Zukunft vorzubereiten? Was sind für Sie die wesentlichsten Erfolgsfaktoren für die Zukunft? „Die Zukunft ist nicht irgendetwas, das einfach auf uns zukommen wird. Wir sind vielmehr selbst Gestalter unserer Zukunft. Die Frage müsste daher eher lauten:’Für welche Zukunft wollen wir uns als Menschheit und als Organisation entscheiden? Welche Welt wollen wir unseren Kindern und Kindeskindern hinterlassen?‚ Sich diesen Fragen mutig und mit offenen Herzen zu stellen, scheint mir der zentrale Erfolgsfaktor zu sein‘ “ Seite 78

Innovation wird in diesem Buch als Erneuerung bzw. als Kreislauf, als eine immer weitergehende Wiedergeburt vorgestellt. Marketing wurde u.a. mit Risiko vor allen mit „man muss es leben“ beschrieben. Das wünsche ich mir auch für „Naturgarten“. Naturgarten als Kleinraumprogramm ist inzwischen ein bedeutender Faktor: „denkt global und handelt lokal“.

Europa braucht Naturgärten, wird aber zumindest raumplanerisch immer ländergesetzlich zu behandeln sein.

2 Kommentare zu “Keutschach am See – Kärnten – Europa”

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  2. […] etc. verwendet. Schlüsselkompetenzen der Zukunft. Wir brauchen sie heute “, im Buch ZUKUNFTSKRAFT, INNOVATION und MARKETING…Erfolgs- und Überlebensstrategien für die Zu… würde ich gerne Ihre Meinung zum Thema Naturgarten erfahren. Wir lernten uns kennen und ich […]

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