Schutz – Erholung – Erziehung

Heimat der Töne, Rosen und Bienen

Bei den Recherchen zum Thema Naturgarten erkannte ich zwei elementate Voraussetzungen: Energie und Klima. Leben ist Energie. Wenn man selbst ausreichend „Energie“ hat, kann man strahlen – einerlei, ob die Sonnen lacht oder nicht. Mit „Klima“ verbinde ich auch ein persönliches „Wohlfühlklima“. D.h. ich denke nicht ummittelbar an das Wetter oder Umweltgeschehen, sondern an eine Situation oder einen Ort, an dem ich mich wohl fühle, wie z.B. einen Arbeitsplatz, einen angenehmen Freundeskreis oder sogar die Stelle, die man für sein zukünftiges Heim auswählt.

Gänseblümchen-Lukas-SpitzerWissenschaftler können die Schwingungen von fast allen Dingen messen. Das Ergebnis nennen sie Frequenz. Der bekannte Botaniker Helmut Hartl hat sich damit intensiv befasst. Er ließ seine Pflanzenextrakte von völlig unterschiedlichen Instituten auf Schwingungen hin untersuchen und stellte zudem fest, dass gewisse, energetisch starke Pflanzen sich durch Bioresonaz positiv auf den Menschen auswirken können.
Alle Ergebinsse aus den Forschungen von Univ.-Prof.Dr. Helmut HARTL , unter www.herbaro.com

In dem Begriff Heim und in weiterer Folge Heimat schwingt so vieles mit: Vertrautheit, Geborgenheit, manchmal sogar Wehmut, die Schönheit, die ein Fremder oft nicht begreifen kann. Apropos schwingen: Wörter, Sätze können schwingen, und gerade in der Natur spürt man regelrecht, wenn alles pulsiert, vibriert. Ist das eine Methode der Natur, Energie zu speichern?

Auf einem geschwungenen Weg kommt man selbst zum Schwingen und auch an bestimmten Orten, wie etwas im Keutschacher Steinbruch, kann man diese Schwingung fühlen. Besonders intensiv erlebt habe ich dies beim Besuch des vielseitigen Mediziners Christrian Kobau im September 2007. Zwar war mir schon vorher bekannt gewesen, dass der steinbruch eine sehr gute Akustik hatte, doch war ich ahnungslos hinsichtlich Raum – Klang – Resonanz.

Als Herr Kobau seine mitgebrachten Instrumente, vor allem die große Klangschale anstimmte, begann ein Vibrieren, das sich auf den ganzen Steinbruch übertrug. Ein Gefühl der Leichtigkeit kam auf, und man glaubte, die Töne steigen den Felskessel hinauf und brächten die Wände zum Klingen und Schwingen.

Vom Klingen zum Singen: Das Kärntner Liedgut ist etwas Besonderes. Das Singen hatte auf die Menschen immer schon diesselbe magische Anziehungskraft wie etwa die Berge auf die Bergsteiger. Klänge und Rhytmik begleiten uns den ganzen Tag, vor allem Geräusche – die ja auch Schwingungen sind, nur nicht harmonisch. „Alles schwingt“ ist sicherlich kein revolutionärer Gedanke mehr. Die Menschen bekommen zunehmend ein Gefühl für dieses Gesetz.

Das erste Mal von diesen Erkenntnissen gelesen habe ich in dem Büchlein „Erkenne und heile dich selbst durch die Kraft des Geistes“ von der, zugegeben nicht unumstrittenen, „Prophetin“ Gabriele Wittek. Unter anderem schreibt sie: „Jedes Kräutlein, sämtliche bestehenden Lebensformen sind mit einem Fludium umgeben, mit den Odkräften, die auch Ätherkräfte genannt werden. Diese können von einem Menschen auf dem Gottespfad, dessen Ziel der Herr sit, abgerufen werden, sofern er die Gesetze des Herrn beachtet. Bedarf der Zellenstaat der aufbauenden Kräfte der Kräuter, z.B. des Löwenzahns oder des Spitzwegrichs, so können von einem durchlichteten Menschen allein schon durch Gedankenkraft die um diese Pflanzen schwingenden Odkräfte abgerufen werden“. (Wittek, 1993)

Den Aufruf zu Gottesehrfurcht, auch Achtung vor der Schöpfung, findet man in vielen Kräuterbüchern, aber die Energieübertragung von der Pflanze durch menschliche Gedankenfraft fiel mir auf, dass Meschen, die fröhlich in der Natur wandern und – wiederholt und unbewusst – bie einem bestimmten Kraut, einem Strauch oder Baum erfreut stehen bleiben, besonders ausgeglichen wirken. Da habe ich mich schon gefragt, ob nicht doch etwas Wahres an den „Energie-Thesen“ sein könnte. ich persönlich bleibe gerne bei ausdrucksstarken Bäumen stehen und, vor allem, bei Wildrosen.

Ein Wildrosenbusch im Herbst, von der Abendsonne angelacht, sodass die Hagebutten wie Rubine leuchten, da fühle ich Schwingung. Herrlich, dieser Anblick! Ich hatte das Glück, gleich zu Beginn des Naturgartenprojektes auf den Internet- Beitrag „Heimische Wildrosen für Garten und Landschaft“ von Philipp Schönfeld zu stoßen. Daraus ging klar die Bedeutung von Wildrosen für das Ökosystem hervor.

Heute gibt es in Europa noch vierzig Arten davon, leider werden aber auch sie immer weniger und seltener. Spontan wählte ich daraufhin als Symbol für das Naturgartenkonzept und freute nich überaus, dass es auch einen großen Wildrosenbusch im Steinbruch gibt. Großer Treffpunkt für Bienen und andere Insekten! Für den Blumenliebhaber „nur“ Augenweide, sind sie für den Gärtner unerlässlich, insbesondere die fleißigen Bienchen.

Je lauter das Summen, desto besser für den Garten, könnte man sagen! Die regionale „Spezialität“: die Carnica- oder Kärntnerbiene, auch norische Biene genannt. Ihr ist in Krischentheuer im Rosental sogar ein eigenes Bienen-Erlebnis-Museum gewidmet, das einen Bescuh wert ist. Über den Umweg der Bienen stieß ich auf das Projekt „Netzwerk Blühende Landschaft„, wobei es sich um einen Interssengemeinschaft handelt, die dafür plädiert, Landschaften so zu gestalten, dass Mensch und Tier (Hauptaugenmerk: Schutz der Bienen) sich wohlfühlen können.

Wie man also sieht, viele kleine Mosaiksteinchen fügen sich zu einem Bild, denn sie haben alle dasselbe Ziel, nämlich die Natur neu zu gewichten und ihr den Stellenwert zu geben, den sie verdient.

Mitten in diesen Biotopen der Zukunft steht der Mensche. 

 

Dieser etwas geänderten Beitrag entnahm ich meinen Buch : Das Herz von Kärnten –  Vom Steinbruch zur Naturgartenvision

2 Kommentare zu “Heimat der Töne, Rosen und Bienen”

  1. […] Genussland Kärnten siehe auch ” Heimat der  Töne, Rosen und Bienen“  wird der Fleiß der Bienen und die Geduld der Imker […]

  2. […] wurde aber auch gesagt, was für ein Idiot ich doch sei… dieses super ganzheitliche Regionalprojekt so einfach aus meinen Händen zu […]

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