Schutz – Erholung – Erziehung

Gedanken eines Rutengängers, von Nikolaus Dolzer

Mit dem Steinbruch bei Keutschach kam ich zum ersten Mal im Jahr 2003 in Kontakt. Ich hatte davon gelesen und ich wusste, dass es eine Energielinie gibt, die über den Steinbruch führt.
Die Namen solcher Energielinien (z.B. Lelein) sind wie Straßen und Hausnummern als Orientierung zu verstehen, die auf der ganzen Welt vorzufinden sind. Manche Stellen sind sogenannte Schnittstellen, sie gelten als Zentralpunkte, wo die Energie würfelförmig (kubisch) vorhanden ist. Der Pyramidenkogel ist ein solcher Kreuzungspunkt, und er breitet sich so weit aus, dass er auch den Steinbruch umschließt.
Durch Eingriffe des Menschen in die Landschaft, seien es Straßen, Bauten oder, wie der im vorliegenden Fall ein Steinbruch, entstehen Verdichtungen. Solange der Energiefluss nicht gestört ist, gibt es keine Probleme, die Erde ist bekanntlich ein Ort der Schöpfungen. Anders ist die Situation mit einer Störung, wobei aber immer individuell vorgegangen werden sollte. Ähnlich wie in der Gesundheitslehre gibt es keine Standartlösungen. Oftmals genügen geringe Veränderungen, um eine Harmonie wiederherzustellen, es gibt aber auch komplexe Geschehnisse. Die Lösung beginnt, wenn der Mensch die Energiegesetze respektiert, dann entsteht von selbst Harmonie in der Natur und deren Lebensläufen.

Dolzer Nikolaus

Kontakt: Himmelberg in Kärnten, Tel. 0664/3645008
Motto: Alles ist veränderlich und sag niemals nie.

Häufig steht an Orten, die eine Störung aufweisen, das Pendel still, d.h. es gibt keinerlei Bewegung. Im Steinbruch gibt es derartige Stellen. Dies bedeutet, dass dort das Gitternetz zerrissen ist, das Pendel hat also keinen „Grund“ sich zu bewegen. Diese Tatsache ist aber nicht als negativ zu bewerten. Überhaupt gibt es im Energiegesetz keine Bewertung, nur die Kräfte werden als positiv und negativ bezeichnet. Das Entscheidende ist, was der Mensch daraus macht. Die Harmonie des Lebens funktioniert nur durch die Polarität, aufbauende und abbauende Kräfte sollten sich die Waage halten, wie oben so unten. Um etwa fehlende Harmonie wiederherzustellen, nimmt man Steinkreise zu Hilfe, oder überhaupt geometrische Formen jeder Variation. Zwei Kreise nebeneinander ergeben das Zeichen für Unendlichkeit. Der Gedanke ist die Tat.
Im Jahr 2005 besuchte ich schließlich selbst den Steinbruch ein paar Mal. Die Schwierigkeiten mit dem Naturgartenprojekt an diesem Ort kamen meiner Meinung nach nicht von ungefähr: Ohne Zweifel hat der Steinbruch eine äußerst bewegte Geschichte, dazu zähle ich auch die Pfahlbauten in Keutschacher See. Starke Strömungen im gesamten Wörtherseegebiet erschweren ein leichtes Verwirklichen von Vorhaben, wobei ein großer Anteil von den Menschen selbst, vor allem aber von Gruppen dieses Kräftespiel ausmachen. Alles ist Energie und hinterlässt somit auch eine sogenannte Energiespur. Hier ist es immer von Vorteil, einen Kreis, und im speziellen Fall, einen Steinkreis zu machen. Als Zeichen für die Unendlichkeit bringen sie Erstarrtes wieder in Bewegung. Es scheint verwunderlich, aber das „gefällt“ nicht jedem. Vor allem jene Menschen die versuchen, etwas mit Gewalt aufzubauen und dabei feststellen müssen, dass es so nicht funktioniert, wie sie es sich vorgestellt hatten. Zur Erklärung: Starke aufbauende Kräfte erzeugen stark abbauende Kräfte.
Viele Menschen glauben nur das, was sie sehen. Im Juni 2007 fuhr ich mit Albert Spitzer zum ersten österreichischen Wellness-Bauernhof nach Eisentratten. Dort gibt es bereits einen von mir errichteten Steinkreis, anhand dessen ich ihm die praktische Erklärung der Polarisation liefern konnte. D.h., ein Stein ließ das Pendel linksherum drehen, der nächste rechtsherum usw. Die Arbeit und vor allem das Ergebnis waren auch in diesem Fall fasziniert – und so errichteten wir im darauf folgenden September einen Steinkreis im Steinbruch.
Doch noch einmal zurück zum Naturgarten, Energielinien und Netzwerken: Wie schon gesagt, ohne Energie kann keine Wesenheit, weder Pflanze noch Tier noch der Mensch bestehen. Die Natur selbst erzeugt von sich aus einen Garten, so dass alle davon und darin leben können. Sobald der Mensch eingreift, muss er lernen, an der Natur abzulesen, wie sie „arbeitet“. Ein Netzwerk solcher Gärten ist etwas Positives, diese Zellen sollten Orte sein, an denen Menschen wieder erlernen können, mit der Natur respektvoll umzugehen. Ich wünsche mir sogar, dass es viele solcher Zellen gibt! Ein Naturgarten ist für mich demzufolge ein Ort, an dem die Menschen die Möglichkeit haben, sich wieder auf alte Fähigkeiten zu besinnen und mit der Natur in Harmonie zu leben.
Beispielweise gibt es im asiatischen Raum sogenannte Waldgärten. Die dort ansässigen, naturorientierten Menschen leben ausschließlich von der Natur und haben gelernt, ohne übermäßige Anstrengung mit ihr zu leben. Leider werden aber die Waldgarten-Bewohner durch die Palmölplantagen (zur Herstellung von Biosprit) bedroht. Auf diese Weise kann falsch verstandene Ökologie und profitorientierte Ökonomie die Natur und damit Leben zerstören. Kulturgärten sind vom Menschen geschaffen, Naturgärten sind naturbelassen!

Diesen Beitrag entnahm ich aus dem Buch „Das Herz von Kärnten – Vom Steinbruch zur Naturgartenvision“ und wurde vom Autor auch für diesen Blog freigegeben.

3 Kommentare zu “Gedanken eines Rutengängers, von Nikolaus Dolzer”

  1. […] vor allem Parks haben ihr eigenes Markenzeichen, wie z.B. Naturpark Dobratsch. Dieses Zeichen, von Nikolaus Dolzer, jedoch ist etwas anderes. Es ist ein Heilzeichen. Inzwischen vertraue ich Nikolaus, vor allem seit […]

  2. […] all die ganzen Jahre, gab es längere Pausen. Während einer solchen Pause empfahl mir Nikolaus einen Steinkreis zu bauen, damit wieder eine  Bewegung entsteht. Um einen solchen Steinkreis zu […]

  3. […] Information: Nikolaus und die Gedanken eines Rutengängers Steinkreis und wie wichtig ein Kreis ist; Grundsätze für die Errichtung von […]

Diesen Beitrag kommentieren ...

CAPTCHA *