Schutz – Erholung – Erziehung

Garten – Ort der Kraft, von Sieglinde Salbrechter

 

Der Mensch lernte schon früh die Heilkraft der Pflanzen zu nutzen, sie zählten ja zu den wichtigsten Mitteln, die er bei der Bekämpfung von Krankheiten zur Verhütung hatte. Als im letzten Jahrhundert die chemische Medizin Einzug hielt, geriet das Wissen über die Heilpflanzen in Vergessenheit. Man freute sich über die scheinbar perfekten und leicht anzuwendenden Wundermittel.

Salbrechter Sieglinde
FNL-Bundesleiterin (Freunde Naturgemäßer Lebensweise, Martin-Rom-Straße 13, 9300 St. Veit/Glan. www.fnl.at, Tel. 04212/4277). Dipl. Fasten- u. Gesundheitstrainerin, Kräuterpädagogin.
Kontakt: Schaumboden 22, 9300 St. Veit/Glan, Tel. 0664/7678340, sieglinde.salbrechter@gmx.at

Der St. Veiter Ignaz Schlifnis hat sich vor rund 65 Jahren der Thematik der Naturheilkunde angenommen  und den Verein „Freunde Naturgemäßer Lebensweise (FNL)“ gegründet. Der „Gesundheitsbote“, wie sich unsere Zeitschrift seit 1980 nennt, erscheint sechsmal im Jahr und widmet sich, neben Themen aus vielen Lebensbereichen speziell den Kräutern mit dem Schwerpunkt Heilpflanzen.
Unter dem Titel „Garten – Ort der Kraft“ befassten wir uns im „Gesundheitsboten 2/2008“ mit dem Thema Erdstrahlen. Dabei hielten wir fest: Kaum jemand ist so empfindlich, dass er sich nicht einige Zeit auf einem stark bestrahlten Platz aufhalten kann. Im Gegenteil, ein kleiner Energieschub tut manchmal gut. In der freien Natur kann man sich daher ohne Weiteres und bewusst den „aufladenden“ Ort suchen, an dem man sich regeneriert und seine Gedanken ordnet. Doch zum Ausgleich braucht es wieder einen neutralen Platz – und den findet man zum Glück im eigenen Garten und vor allem im eigenen Bett. Wir „funktionieren“ und die gesamte Natur spielt mit, vom einzelnen Grashalm über das Moos, die Kräuter und Blumen bis hin zu den Sträuchern und Bäumen. Ein Naturplatz hat einen bestimmten „Geist“, der sich mitteilt. Jeder Naturliebhaber hat dies bereits gefühlt.
Diese Gesetzmäßigkeiten gilt für die ganze Natur und jede Art von Garten. Ein idealer Gemüsegarten etwa sollte so geplant sein, dass möglichst wenig Störzonen das Gedeihen der Pflanzen negativ beeinflussen. Für den idealen Kräutergarten aber darf man ruhig einen Bereich mit extremeren Strahlungsbedingungen aussuchen. Sind die jeweiligen Gartenbereiche am falschen Ort, wird man niemals eine wirklich gute Ernte einbringen können. Wobei uns auch dazu die Natur den Weg zeigt. An strahlensuchenden und strahlenflüchtenden Tieren, aber auch Pflanzen, kann man sich gut orientieren. Ein typischer Strahlenflüchter ist die Buche – die Überlieferung, wie man sich bei einem Gewitter zu verhalten hat, erinnert noch daran: „Buchen sollst du suchen, Eichen sollst du weichen“. Die Regel stammt aus einer Zeit, in der die Bäume einfach „gewachsen“ sind, und nicht wie heute „angepflanzt“ werden. Der Blitz sucht sich für den Einschlag geopatisch auffällige Zonen und freiwillig wäschst eine Buche nicht an einem solchen auffälligen Platz. Hingegen tun dies sehr wohl Eichen – und auch Birken.
Wie gesagt, Kraft tanken kann der Mensch in einer aufladenden Zone, das ist ein Kreuzungspunkt von zwei rechtsdrehenden geopatischen Zonen. Bleibt man für eine gewisse Zeit dort, könnte es zuviel sein, und man wird nervös und unruhig. Merke: Dort, wo Hunde gerne liegen, kann sich auch der Mensch lange Zeit aufhalten und ruhen. Aber dort, wo die Katze ihr Schläfchen macht, sollte man bald wieder aufstehen und sich entfernen. Solche Kraftorte findet man an alten Kultplätzen und häufig beim Altar (nicht dem Volksaltar) oder den Kanzeln der alten Kirchen.
Zu diesem Thema führten wir ein Interview mit Klaus Brundny (Präsident des österr. Verbandes für Radiästhesie und Geobiologie), der gemeinsam mit dem Direkktor der österreichischen Bundesgärten, Peter Fischer-Colbrie das Buch „Kraftplatz Garten“ schrieb. Wichtige Fragenstellungen waren: Soll man sich für den Garten „entstört“ werden? Können Störzonen durch Matten und diverse Geräte „entstört“ werden? Auch durch die Kraft ds Gebets? Wichtig ist eine Überprüfung, wodurch der Istzustand genau zu analysieren ist, um dann gegeben falls umzuplanen.
Unsere Natur und die in ihr wachsenden heilkräftigen Bäume, Sträucher und Pflanzen zeigen uns den Weg in eine Zeit, die, trotz aller schädigenden Umwelteinflüsse, immer noch wunderbar sein kann. Die Natur ruft uns – heute lauter als je zuvor. Hören wir zu! Werden wir ein wenig leiser, ein wenig anspruchsvoller, was unsere Freizeitgestaltung betrifft. Suchen wir die „guten“ Wege und nicht die „lauten“. Die Natur hilft uns dabei.

Diesen  Beitrag entnahm ich aus dem Buch „Das Herz von Kärnten – Vom Steinbruch zur Naturgartenvision“ und wurde von der Autorin auch für dieses Blog freigegeben.

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