Schutz – Erholung – Erziehung

Der Naturgarten als zukunftsweisendes Erfolgskonzept für den naturnahen Tourismus, von Annette Wuggenig

Beitrag des Buchpartners Alpines Wander Management

Natur – die neue Sehnsucht

Die neue Sehnsucht nach Natur erfasst seit einiger Zeit die stress- und lärmgeplagte Gesellschaft. Bedenkt man, dass der Mensch heute – im Computerzeitalter – rund 90 Prozent seiner Zeit in geschlossenen Räumen bewegt, wird die Sehnsucht nach etwas Ursprünglichem, nach Erdung und Wurzelung nur zu verständlich.

Wuggenig Annette,  Mag.
Unter www.naturgarten-erlebnis.com finden Sie alles, was Sie über das Projekt „Naturgarten-Erlebnis“ noch wissen möchten. Gerne helfen wir weiter, den gemeinsam sind wir stark!

Theresia de Jong, Buchautorin, erklärt diese Sehnsucht so: „Gerade in der Natur können Menschen ohne Sehnsucht nach Verbundenheit und der Leichtigkeit des Seins nachgehen. Dort, fernab von Hektik, Lärm und Ablenkung, kann sich die Seele wieder zu Wort melden und möchte gehört werden. Ihre Verbündeten sind vielfältig: Bäume, Wälder, Flüsse, Seen, Wellen, Meer, Steine, Landschaftsformen, Pflanzen, Insekten, Vögeln.“

Die Natur wird also einerseits als Entschleunigungsraum sowie auch als Kontrast- und Regenerationsraum empfunden. Daraus ergibt sich, dass die Interessen und Bedürfnisse der Gartenbesucher an die Natur vielfältig sind:

Erlebnis : Natur aktiv erleben, Sinne öffnen
Erholung: Entspannen in „echter“ Natur, Kraft tanken, durchatmen
Information: Lernen aus der Natur für das Leben, konkrete Informationen mitnehmen

Der Naturgarten in seiner Komprimiertheit befriedigt genau diese Bedürfnisse auch ohne dass der Besucher viel Zeit, eine spezielle Ausrüstung oder besondere Sportlichkeit mitbringen muss. Ein Naturgartenbesuch entspricht unserem Zeitgeist: Hoher Erlebnis- und Erholungswert trotz geringen Zeitaufwandes.

„Naturgarten-Erlebnis

„J. Rifkin hat in seinem Buch ,Access – Das Verschwinden des Eigentums‘ klug aufgezeigt, wohin die Entwicklung im Konsum laufen wird: die Menschen wollen Zustände und Erlebnisse kaufen. (…) Dabei geht  es keinesfalls nur um Spaß, sondern um viel mehr, nämlich um persönlich sinnvolles Erleben.“

Es reicht nicht, den Besucher in einen Garten zu setzen, damit er begeistert ist, wiederkommt und den Garten weiterempfiehlt. Er muss in der Natur ein „Erlebnis“ haben, etwas mit nach Hause nehmen können. Laut Wikipedia ist ein Erlebnis, das sich so sehr vom Alltag des Menschen abhebt, dass es im Gedächtnis bleibt. Der Alltag ist meist geprägt, von Hektik, Lärm, Stress und Druck. In einem Naturgarten mit Erlebniswert soll der Besucher auf phantasievolle Art und Weise angehalten werden, diesen Alltag loszulassen und sich auf eine Reise nach Innen zu begeben. Er wird angeregt, seine Sinne zu öffnen, sich selber zu spüren und „die Seele zu Wort kommen zu lassen“.

Das Erlebnis soll nicht wieder von Hektik, Lärm und Adrenalin geprägt sein, sondern es geht beim Naturgarten-Erlebnis darum die Natur und sich bewusst wahrzunehmen: zu hören, zu reichen, zu sehen und zu staunen.
All die kleinen Wunder, die uns täglich umgeben werden ins Bewusstsein geholt und dadurch „in Wert gesetzt“. Hierbei ist Kreativität seitens der Naturgarten-Betreiber gefragt, den ursprünglichsten Garten, den die Natur selbst erschaffen hat, durch gestalterischen Eingriff zu einem „Naturgarten-Erlebnis“ für den Besucher zu verwandeln!

Für den Tourismus bedeuten Gartenbesuche und Gartenerlebnisse am Reiseziel eine authentische Form von Wellness, ein ursprüngliches Sinnerlebnis in Naturform. Die einfallsreiche Inszenierung von Naturgarten-Erlebnissen bringt noch viel Potential für sinnstiftende Selbsterfahrung.

Oft haben Betriebe, Gemeinden oder Regionen „ungeschliffene Juwelen“ vor der Haustür, Orte, die von Natur aus zum Entspannen und Erleben einladen – wie der Steinbruch von Herrn Spitzer – sie müssen nur „geschliffen“ werden. Indem man natürlich vorhandenen Raum zugänglich macht, begrenzt und durch gezielte Information die Naturbesonderheit ins Bewusstsein bringt, entsteht der Naturgarten als Erlebnisraum. Der Naturraum kann eine besonders artenvielfältige Blumenwiese genauso sein wie eine Klamm, ein Feuchtbiotop oder eine Felsformation, um nur einige Beispiele zu nennen. Es soll also sowohl das natürliche Potenzial einer Landschaft genutzt werden als auch eine aktive Gestaltung des Naturraumes in Gang gesetzt werden. Oft als selbstverständlich empfundene Naturschätze werden durch den Naturgarten ins Bewusstsein der Menschen gebracht.

Entsprechende Informationen und Erlebnisse lassen die Besonderheiten erkennen und schätzen. Was Menschen schätzen, das schützen sie, auch ohne dass es dafür eigene Gesetze geben muss. Dadurch leistet der Naturgarten auch für den Umweltschutz, gerade jetzt ein wichtiges und vieldiskutiertes Thema auf der ganzen Welt, einen positiven Beitrag.

Der Naturgarten ermöglicht Betrieben, Gemeinden und ganzen Regionen mit etwas Kreativität, aber nicht unbedingt großem Aufwand, die Chance zu einer innovativen und zeitgemäßen Positionierung. Wie eine nachhaltige, naturnahe Entwicklung zur Positionierung eines ganzen Dorfes beitragen kann, zeigt das Kärntner Kräuterdorf Irschen als Gewinner des Österreichischen Staatpreises 2007 in der Kategorie „kommunale und regionale Park- und Gartenprojekte“ oder die Kamptalgärten in der kategorie „Tages- und Ausflugsziele“ oder das „Alpine Gartenparadies“ im Alpenresort Schwarz/Tirol.

„Naturgarten-Erlebnis“ als Tourismusangebot

Aus der Sehnsucht nach Natur ergibt sich, dass das gartentouristische Interesse in unserer Gesellschaft groß ist. Ausflüge ins Grüne brauchen einen Erlebniswert und der Trend zu Neo Nature beeinflusst auch die Medienwelt.

Zahlreiche traditionelle wie auch neue Printmedien, die Online-Plattformen und TV-Sender beschäftigen sich mit dem Leben rund um die Gartenlust.
Auch im Bereich von Reiseveranstaltern und Gruppenreisen entwickelt sich eine interessante Zielgruppe von Gartenfreunden bis zu Hobbygärtnern, die Zuwachs aus den verschiedensten sozialen Schichten erhält.
Baumärkte, Buchläden und andere Handelspartner bieten interessante Plattformen für eine zielgruppengerechte Bewerbung.

Damit eröffnen sich für die Betreiber von Naturgärten eine Vielzahl interessanter Werbe- und Vertriebskanäle, die wir zukünftig für die touristische Vermarktung und zur Gewinnung neuer Zielgruppen nützen werden.

Ziele der Plattform „Naturgarten-Erlebnis“

Gerade heutzutage, wo Zeit ein knappes Gut ist und die Auswahl an Urlaubs- und Ausflugsmöglichkeiten immer größer wird, bietet eine Bündelung von qualitativ hochwertigen „Naturgarten-Erelbnis“ – Orten unschätzbare Vorteile für Hotels, Gemeinden, öffentliche Naturparkbetreiber und Regionen.

Erstens wird die Aufmerksamkeit der Besucher durch die gemeinsame Vermarktung gezielt auf die Naturgärten unserer Partner gelenkt, sodass sie schnell und sicher das Ausflugsziel finden, das sie suchen.

Zweitens wird mit geringeren finanziellen Mitteln und weniger Aufwand für den einzelnen Naturgartenbetreiber ein größeres Zielpublikum an Besuchern erreicht.

Drittens sichert die Vergabe eines Prädikates, das jedes Mitglied der Plattform „Naturgarten-Erlebnis“ nach Erfüllung entsprechender Kriterien erhält, die Qualität des Gartens. Der Besucher kann sich auf ein unvergessliches „Naturgarten-Erlebnis“ einstellen, freuen und verlassen. Damit entwickeln sich die zertifizierten Gärten unserer Partner unter dem Namen „Naturgarten-Erlebnis“ zu einer Marke, die sich positiv von anderen Gärten abhebt und Orientierungshilfe in der Vielzahl von Angeboten gibt – neue Besucher werden gewonnen.

Viertens bietet „Naturgarten-Erlebnis“ seinen Partnern Beratungsleistungen an, falls nach der ersten Expertenerhebung noch Mängel in der Erfüllung der Qualitätskriterien auftreten. Für den Naturgartenbetreiber wird die Umsetzung der fehlenden Kriterien erleichtert und er erfährt fachlich kompetente Unterstützung im Erlebnisraumdesign.

Füntens entstehen durch den Zusammenschluss der Naturgärten Synergien, die weiteren Erfolg bringen und neue Projekte andenken lassen. Das kann eine „Naturgarten-Erlebnis“ -Gartenreise quer durch die Alpen sein oder eine Ideenbörse und der gegenseitige Austausch von Erfahrungen bis hin zu Workshops mit für Naturgartenbetreiber spannenden Themen.

Wer sind wir

Die Nähe zum Wandertourismuns, die langjährige Erfahrung im touristischen Marketing im Bereich des Naturtourismus sowie die eigene Bereiche des Naturtourismus sowie die eigene Affinität der Entwicklungspartner für das Projekt „Naturgarten-Erlebnis“ sichern eine hohe Professionalität und Verlässlichkeit in der Vermarktung.

Aufbauend auf die Idee und das Naturgartenkonzept von Albert Spitzer bringen die Konzeptentwickler und Partner der Angebotsentwicklungs- und Beratungsunternehmen TAO und AWM (Alpines Wander Management) ihre Kompetenzen und Netzwerke in das Projekt ein.

Eckart Mandler, AWM, der Koordinator im Entwicklungsprozess von „Naturgarten-Erlebnis“ hat 2007 mit dem Kräuterdorf Irschen den Staatpreis „Garten Eden Österreich“ gewonnen. Sämtliche Erfahrungen und Kontakte, die er über die Jahre im touristischen Marketing und mit dem Kräuterdorf Irschen gewonnen hat, fließen jetzt in das Projekt „Naturgarten-Erlebnis“ ein.

Sieghard Preis, TAO, hat die fachliche Kompetenzen für Naturraumdesign und Informationsmanagement inne. Innovative Ideen und kreative Umsetzung bei der Entwicklung eines Markenkonzeptes sind seine Stärken.

Mag. Annette Wuggenig leitet das Projekt. Sie ist die Ansprechpartnerin für alles, was „Naturgarten-Erlebnis“ betrifft. Sie bringt pädagogisches Fachwissen ein und als Bauerngarten-Betreiberin eine große persönliche Leidenschaft für Natur und Garten.

„Der schönste Naturgarten bleibt ohne Sinn, wenn er nur auf dem Papier besteht.“ Albert Spitzer

 

1 Kommentar zu “Der Naturgarten als zukunftsweisendes Erfolgskonzept für den naturnahen Tourismus, von Annette Wuggenig”

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