Schutz – Erholung – Erziehung

Natur-Kinder-Garten-Werkstatt

Nach wie vor bin ich mit der Formel Naturgarten: Schutz – Erholung- Erziehung für NaturKulturKleinräume zufrieden. Von Anfang (2003) an fühlte ich, dass diese Formel zu Naturgarten passt um die große Vielfalt an Naturgärten zu beschreiben. Schwierig war die Vorstellung dieser Formel durch das Wort ERZIEHUNG, weil Erziehung kritisch angesehen wurde und wird.

Natur ist KreativNun habe ich in der Zeitschrift „atempo 07/2016, eine Seite Lebenskunst Seite 33“ einen wunderbarten Artikel von Irmgard Kutsch und Brigitte Walden „Rein in Raus“ gelesen und lernte das Konzept Natur-Kinder-Garten-Werkstatt kennen.

Kurzbeschreibung siehe Amazon: „Die Natur-Kinder-Garten-Werkstatt ist eine Reihe mit vier Bänden zu den vier Jahreszeiten. Sie wendet sich an Erzieherinnen und Lehrerinnen und will zu einer naturnahen Erziehung ermutigen. Die Buchreihe stammt unmittelbar aus der Alltagspraxis der 1994 gegründeten Natur-Kinder-Garten-Werkstatt Reichshof e.V., die vor allem in Nordheim-Westfalen weit bekannt geworden ist. In allen vier Bänden werden Kinder…“

Es ist die schönste Bestätigung in all den vielen Jahren meiner Naturgartenarbeit für diese Formel Naturgarten: Schutz – Erholung – Erziehung im Kontext zu den Natur – und Nationalparks. Es ist die Orientierung um Ganzheit erlebbar vorstellen zu können.

Natur und Jäten

Naturgarten Österreich – Österreichische Naturgärten

GANZHEIT? Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!

Zurück zur Natur bzw. „Auf unwegsamen Pfaden zurück zu Österreichs Natur“ so der Titel von Hedwig DERKA im KURIER Umwelt- Journal 1997. Darin wurde die Situation der Österreichischen National – und Naturparks vorgestellt.  Über Strukturprobleme und Krisen wurde geschrieben über Geldmangel für die Aufrechterhaltung der Naturräume. Man erkannte man muss den Weg gemeinsam gehen: Produkterkennbarkeit so der Tenor für Lehrpfade, Erholungslandschaften und Erlebnispfade um dem Menschen im Sinne der Schutznotwendigkeit unserer Natur und des Bewahrens unserer einmaligen Kulturlandschaf zu überzeugen. Gute Vorsätze haben diesbezüglich die gütebesiegelten Nationalparke im Land der Berger, der Täler und der Seen gebracht, jedoch es muss weitergehen…ein immerwährender Kreislauf , ständiges neugestalten von Möglichkeiten sollte die Notwendigkeit von einer intakten Natur für das „gute“ Leben zeigen.

Naturgarten-Östereich-und-die-EUDiesem Kreislauf Natur -Kultur und dem Gespann National – und Naturpark möchte ich Naturgarten hinzufügen um dem Wesen Ganzheit näher zu kommen.Was ist jetzt ein Nationalpark? Was ein Naturpark? Und was bitte schön könnten Naturgärten sein?

Nationalparks sind vom Menschen möglichst unberührte einmalige Landschafts- und Natur-Regionen. Diese „Urlandschaft“ steht im Mittelpunkt des Schutzinteresse. Im Kernbereich von zirka einem Drittel der Gesamtfläche (Zielvorgabe) soll gänzlich auf menschliche Nutzung verzichtet werden. Ökologisch sensible Bereiche sind abgeschirmt. International werden nur solche Gebiete anerkannt, die die strengen Kriterien der IUCN (International Union for the Conservation of Nature) erfüllen. In Österreich kann ein Nationalpark nur durch ein eigenes Geschaffen werden…aus Hedwig DERKA  1997 Auf unwegsamen Pfaden zurück zu Österreichs Natur

Naturparks sind vom Menschen gepflegte, pflegenswerte Landschafts- und Naturregionen. Diese „Kulturlandschaft“ steht im Mittelpunkt des Schutzinteresses. Ebenso wichtig wie die Erhaltung der charakteristischen Ökologiesysteme ist die Bildungs- und Erholungsfunktion der Naturgartens für (Stadt-) Menschen. Spezielle Einrichtungen erlauben gestaltet-gesteuerte Freizeitaktivitäten und die Vermittlung über die heimische Flora und Fauna. In Österreich sind Naturparks entsprechend den Naturschutzgesetzen der einzelnen Bundesländer keine eigenen Schutzkategorie. Sie sind vielmehr eine Auszeichnung, ein Prädikat. …aus Hedwig DERKA 1997 Auf unwegsamen Pfaden zurück zu Österreichs Natur.

Naturgärten sind
… siehe dazu Naturgarten, Juwel der Landschaft. Juwelen der Bundesländer, Juwelen von Natur- Kultur – Organisationen

Vor 12 Jahren, also 2003 gab es wenige Adressen in Österreich, die sich mit Naturgarten beschäftigt haben. Doch Jahr für Jahr wurde Naturgarten populärer und so bekommt das Thema Naturgarten immer mehr jenen Stellenwert, den es verdient. Einen Stellenwert, der uns mittteilt: Ja, wir brauchen NaturKultur-Kleinräume, ja wir brauchen Naturzellen die im Verbund anderen Schutz-  und Prädikatsprogrammen vorgestellt werden und ja, diese Oasen kann man als Naturgärten bezeichnen.

Persönlich bin ich mit dieser Entwicklung sehr zufrieden, weil dieser Prozess immer mehr in Richtung Zertifizierung von Naturgärten hinweist. Diese Richtung wurde mir auch von Frau Ass. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Sabine Plenk und von Frau Uni. Prof. Dr. Anna Keutgen bestätig, als ich mein Konzept Naturgarten: Schutz – Erholung – Erziehung in Begleitung von Dr. Karl Doutlik und DI Martin Höck, November 2014 an der BOKU (Universität für Bodenkultur)  vorstellen durfte.

Naturgarten-ÖsterreichNatürlich ist mir bewusst, dass ein Naturgartennetzwerk Österreich eine strukturelle systemische Betrachtungsweise , ein Ordnungsgefüge braucht um die immens Vielfalt von Naturgärten vorzustellen. Nur im Verbund so kann man solcherart Naturgärten der IUCN – Kommission vorstellen. Deshalb sind auch  Koordinationsmöglichkeiten zu Großschutzprojekten (Naturgärten im Kontext zu Natur- und Nationalparks) immens wichtig, vor allem  weil immer mehr von Ganzheitlichkeit in Bezug Raumplanung gesprochen wird.

Naturgärten ein Netzwerk vielerlei Natur-KulturKleinräume auf LokalerRegionaler bis zu Globaler Ebene. Absolut Notwendig betrachte ich die Erfordernis von einem unabhängigen Institut für Naturgartenforschung und -Entwicklung oder wie es Frau Plenk ausdrückte: eine Stelle wo alle Naturgartenkonzepte die es gibt einmal zusammengefasst werden.


Naturgarten, NaturHeilgarten… Heilraum und Heilfeld

Heilen ist Wahrheit suchen,
… ist Wahrheit anzunehmen.
Erkenntnis aus dem Film Medicus

Jeder Mensch braucht Orientierung. Ohne Richtungshaltung treibt man wie ein Blatt hin und her, wenn ein Sturm kommt oder vieles auf einem niederprasselt.

Diese Erfahrungen “ dieses hin und her“ sammelte ich in der Zeit (2003-2007), wo viele Besuchern mir ihre Meinung zum Steinbruch mitteilten und mich zum Konzept Naturgarten: Schutz – Erholung- Erziehung führten. Um Orientierung zu bekommen braucht es einen Punkt, einen Nullpunkt, einen Ausgangspunkt, evtl. auch einen Wendepunkt .  Im Projektmanagement nennt man solcherart Punkte Meilensteine um Schritt für Schritt voranzukommen.

Systemaufstellung-für-Albert1So einem Punkt erlebte ich kürzlich bei einer Systemaufstellung. Natürlich weiß ich das es Heilräume gibt z.B. ein Krankenhaus, eine Arztpraxis und füge hinzu das auch eine Kräuterstube, ein Garten, ein Naturgarten ein Heilraum sein kann. Das Paradoxe jedoch, dass was ich bei dieser Systemaufstellung erfahren durfte: Heilung ist vor allem ein Feld ein Zeitfeld . Ein „Aha“ -Erlebnis das mich veranlasst z.B. das zu tun, was der Arzt mir zuratet.

Paracelus-Akademie-Villach-Heilen-ist-menschlichHeilung ist vor allem Wissen. Wissen heilt. In „Heilen ist menschlich – Seele High Tech und Moral“, Erstausgabe, edition selene; Klagenfurt- Wien 1998 Paracelsus Akademie Villach (Hg) schreibt Dr. Arnold METNITZER zum Thema: Menschenherz, was ist dein Glück? Seite 15:  Die Frage nach einer „heilen Lebenswelt“ inmitten der vielen Machbarkeiten, die Fage nach dem Glück des Menschen ist keine Frage nach einer „Insel der Seligen“, sondern die zentrale Frage jedes Menschen nach erkennbarem Sinn, nach dem Heilsamen, nach Heilendem, nach Heiligen, eine Frage nach geglücktem Leben. Herr Metnitzer zittiere Ingeborg Bachmann: Wir suchen als Menschen bestädnig den Ort, an dem die Welt das Geheimnis ihrer Drehbarkeit hat, „wo sie noch keusch ist, wo sie noch nicht geliebt und geschändet und die Verbrecher noch keinen Blutfleck gelassen haben“ (aus BACHMANN  I., Das dreißigste Jahr, dtv Taschenbuach, 16. Auflage 1982, S. 30)

Ein Naturgarten ist dann ein NaturHeilgarten wenn Menschen die „Heilen“ einen solchen Garten mit der Natur anlegen, pflegen und betreuen. Jedoch ein jeder Naturgarten kann „Heilung“ sein, wenn man sich an diesem erfreut, sich entspannt das „Jetzt“ genießt.

Naturgarten und i2b – Business Wettbewerb 2007 Kuschnig, Spitzer und Tscherne

Wettbewerbe sind eine Chance sich vorzustellen, sich zu profilieren und selbstverständlich eine Möglichkeit zu gewinnen. Wettbewerbe sind aber auch ein System wo man untergehen kann oder  z.B. bei einem Ideenwettbewerb vorgestellte Ideen kurze Zeit später wo anders gefeiert werden. Das ist das Risiko, dass muss jedem Teilnehmer bewusst sein.

Im Sinne des Landeshauptmann von Kärnten Dr. Kaiser und seinem Wunsch entsprechend: man öffne die Schubladen, möchte ich  von dieser  Teilnahme: Naturgarten und i2b- BusinessWettbwerb erzählen.

2005 habe ich „Naturgarten“ bei der Landesregierung Kärnten eingereicht mit der Ernüchterung das man an Naturgarten – Kleinprojekten nicht interessiert sei. 2006 lernte ich dann bei der Österreichvorstellungstour die Nationalagentur „Lebenslangeslernen“ kennen und mir wurde klar, ich sollte über Naturgarten sprechen. So erfuhr ich, dass Kleinraumprojekte EU-weit Zukunftsprojekte sind. Leider bekam ich weder vom Land Kärnten noch vom EU-Büro Kärnten jene Hilfestellung die ich brauchte für eine Teilnahme am Wettbewerb.

Thomas-Kuschnig-Buschenschank-KrainzClaudia und Thomas, sie waren die Unterstützung. Gemeinsam reichten wir den Businessplan ein.  Claudia ist inzwischen eine erfolgreiche Unternehmerin Agentur-Weitblick, wie auch Thomas Buschenschank Krainz, der erfolgreich Gäste bewirtet.

Claudia-Tscherne-Agentur-WeitblickRückblickend bin ich sehr dankbar mit Claudia und Thomas am i2b-Wettbewerb teilgenommen  zu haben. Weil ich durch diesen Wettbewerb eine Bestätigung bekam, das Naturgarten Zukunft ist und Zukunft hat.

Nun aber zur Teilnahme am i2b- Business Wettbewerb 2007 mit der anschließenden Benotung. weiterlesen »

Naturgarten WARUM Erziehung: Es ist Wärme geben…

Das Naturgartenkonzept, das die Grundlage für ein Naturgartennetzwerk sein kann, dass schon als Vorlage (Vorschlag möchte ich jetzt nicht sagen) für ein Raumplanungskonzept eingereicht wurde beinhaltet diese DREI (3) Säulen: SCHUTZ ERHOLUNG ERZIEHUNG Es ist ein Konzept für Lokalentwicklung, also für Freiräume vor unserer Haustüre.

Wenn man ein Konzept schreibt, wird man geprüft, geprüft und nochmals geprüft. Bei einer Säule nämlich der Säule der Erziehung bin ich oft ins Stottern geraten. Warum Erziehung wurde ich gefragt. Ich habe mich mit vielen Gesprächspartnern überworfen wegen diesem Wort Erziehung z.B. mit Ekart Mandler, der mich unterstützen wollte, mich fördern. Meine Sturheit zu diesem Wort: „Es muss dabei sein, es ist Teil der Naturgartenformel“ war Ursache für viele Zerwürfnisse vor allem weil ich nicht klar und deutlich erklären konnte warum ich dieses Wort Erziehung bei der Naturgartenformel haben wollte.

a-tempo-Was-braucht-ein-KindNun nach 12 Jahren fand ich die Erklärung für dieses Warum: In der Zeitschrift a tempo Das Lebensmagazin zum mitnehmen Dezember 2015 Nr. 192 Freies Geistleben Urachhaus fand ich die Antwort.

Wärme und ihre Bedeutung für das heranwachsende Kind, von Edmond Schoore! Übersetzt von Marianne Holberg 100 Seiten, kartoniert, mit zahlreichen Abb. 12.90 Euro / ISBN 978- 3-8251-7917-5

Wärme ist der Schlüssel, warum ein Naturgarten ein Naturgarten ist. Wärme ist der Schlüssel warum ich sagte Erziehung ist wichtig, obwohl ich nicht wusste was genau dieses Wort bedeutet. Ich möchte mich bei so Vielen entschuldigen für meine Kurzsichtigkeit. Ich bitte mein Frau um Verzeihung, weil meine Naturgartenarbeit auch eine Belastung für unsere Ehe ist und vor allem bei meinen Söhnen. Sorry Jungs, es tut mir jetzt sehr weh. Natürlich sollte ein Vater seine Kinder erziehen, ein Rüstzeug für´s Leben mitgeben. Manches war gut, OKAY. Vieles habe ich ausprobiert und oft, leider zu wenig oft habe ich es nicht gegeben: WÄRME.

Es ist WÄRME die dieses Wort Erziehung so dringend braucht. Es ist WÄRME  die ich Selbst gesucht habe und anderen nicht gegeben habe. Auf mich kommt´s an„, sagenhaft 12 Jahre Naturgartenarbeit, tausende Gespräche und nun eine Seite die vieles verändern wird. Danke a tempo ,Danke Edmond Schoore …
NaturgartentagDanke Buchhandlung Heyn für den Zugang zur Zeitschrift: a tempo Das LebensmagazinDazu passend, weil ich „Grün“ jetzt noch besser verstehe: Grün, ich liebe weiterlesen »

NaturSteingarten Lendhafen: Das Bernsteinzimmer von Klagenfurt am Wörthersee

„Kunst hilft bei der Entwicklung“

, so das Motto von Kunstliebhaberin und Reflexionsexpertin Christiane Kranz. Meint damit, dass man sich Raum gibt, die Symbolik des Bildes auf sich wirken zu lassen und achtsam seine Gedanken verknüpfend verfolgen. Info dazu  www.ubit-kaernten.at/b_day

Passend zum Thema Lendhafen, die Fotografie WEICHSELBRAUN: Ina Loitzl, im Hintergrund die Steinerne Brücke. Frau Loitzl wurde von Eva Gabriel interviewt und meint: „Kärntens Kreative werden in Zukunft noch kreativer sein müssen und dürfen sich nicht auf Subventionen verlassen. (Kleine Zeitung 9.Aug.2015)

Ich möchte hinzufügen. Kärntens Kreative dürfen sich auch nicht von Versprechungen verführen lassen, müssen einzigartig, vor allem bei scheinbar „einfachsten“ Schöpfungen nicht kopierbar sein. Denn Kreativität ist Wertvoll.

Elisabehtbrücke-und-Stiege-hinunter-zum-LendhafenKreative Menschen müssen Interesse wecken und Brücken aufbauen. Müssen Funken von nicht verstehen zum verstehen entzünden und müssen in ihrer Kreativität vor allem spannend sein. Spannend wie zum Beispiel ein Krimi.

Die Zeitschrift: FIDIBUS,  Ausgabe 1/2015 beschreibt: Was ist Spannung? Was ist Krimi-Spannung? Was ist ein Krimi?… und stellt Krimi – Autoren vor.

Welche Spannung braucht nun der Lendhafen?

ElisabethbrückeEine Idee wäre: Der Lendhafen – Klagenfurts BERNSTEINZIMMER Man stelle sich vor. Jemand hat die Elisabethbrücke gestohlen und man fragt sich: „Wo sind die Steine, die wunderschönen rosa Pörtschacher Marmor – Steine.

Warum Bernsteinzimmer? Weil die Geschichte des Bernsteinzimmer wachrüttelt. Der Lendhafen ist das Marmorzimmer Kärntens mit einer unglaublichen Geschichte, die dazu beitragen kann Klagenfurt auch als die Stadt des Element Wasser verstehen zu lenen. Kärnten ist  Lebensraumwasser und der Lendhafen gehört dazu.
Ergänzende Beiträge „NaturSteingarten Lendhafen, Kunst und Architektur“ bzw. „NaturSteingarten Lendhafen, Kunst und Gesundheit  und Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten: Teil 42 Pörtschacher Marmor

„Kunst hilft bei der Entwicklung“… Geschichte auch.

Naturgarten, Kneipp, Globalverstand- Zukunft neu denken

Ich hätte mich nicht getraut über ZELTUR zu schreiben, hätte ich nicht diesen wunderbaren Gedankenaustausch mit Lygia über Anton Moser und NaturKultur gehabt.

Kneipp-Gesundheitskurier-KlagenfurtGestern kam der Kneipp Gesundheitskurier Klagenfurt mit der Post und sofort schaute ich nach, was gibt es neues, wo waren die Kneipper unterwegs und natürlich mein Interesse an Kursen.

Kneippprogramm-Globalverstand-Zukunft-neu-denken-Mag.-Beate-FriedlUnd ich habe schon einen sehr interessanten Kurs „Globalverstand – Zukunft neu denken“ gefunden.

„Im „Mini 1 Hektar Worksphop“ wird versucht, einen zukunftsfähigen Lebensstil nach dem Motto „gut leben von einem Hektar“ zu erarbeiten“.

Leitung : Mag. Beate Friedl

Naturgarten lässt Grüßen, darf ich sagen und ich hoffe ich sehe nach langer Zeit Ulrike wieder.

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 39: Geo- Gesteinskarte Kärnten Übersicht

Kärnten ist Steinreich, korrekt Gesteinsreich, es gibt auf der ganzen Welt kein Land, wo auf einer Fläche von 10 000 km² so viele Gesteinsarten vorkommen wie in Kärnten.
Pyramidenkogel:  Aussicht, Weitsicht, Einsicht… ins Land hineinschau´n.

Man muss sich das so vorstellen. Pyramidenkogelbesucher besuchen den Pyramidenkogel, parken an einen der vielen Parkplätze und bevor sie zum Aussichtsturm gelangen, erleben sie eine Vielfalt an Gesteinsflächen. Sie staunen, sie sehen diese Gesteinsflächen (NaturSteingärten), berühren, erfahren einiges über das jeweilige Gestein, auch Kunstwerke und Gebrauchsgegenstände werden vorgestellt und schreiten über so ein betreffendes Gesteinsfeld (Kiesfläche).

Dannach geht´s zum Turm. Die Besucher fahren mit dem Lift oder steigen die Treppen hoch. Oben dann der Panoramablick. Auf geht´s, ins Land hineinschauen, südlich z.B. die Karawanken die Seen nördlich z.B. der Wörthersee.

WKK-Des-Kunstwerks-Stein-GeokarteAuf dem ersten Blick glauben die Besucher vielleicht:  die Landschaft alles ist gleich, das Fundamt dieser Reliefs… Erhebungen und Furchen. Stimmt nicht, sie werden staunen. Sie lernen die Landschaft geologisch kennen. Zum Beispiel: sie sehen nach Süden und sehen im Vordergrund einen Landschaftskamm – die Satnitz. Das Konglomeratgesteinsfeld haben sie bereits gesehen und nun erfahren sie, dass dieser ganze Kamm, die Sattnitz aus diesen Gestein geformt ist.

Spannend? Nun dann drehen sie sich ein wenig nach recht und sehen einen imposanten Kogel „Der Kathreinkogel“ und so erfahren sie, das dieser Kogel aus einem anderen Gestein entstanden ist. Und so geht es dann weiter, von einem Gestein zum Anderen.

Eine Bitte, da ich kein Geologe bin, hoffe ich, dass sie mir die eine oder andere Gesteins bzw.  unkorrekte Bezeichnung bzw. Wortwahl nachsehen. Mir geht es darum,  ihnen Aussichtstrum und die Landschaft Kärntens „Aussicht: Weitsicht und Einsicht“ die schöne Landschafts Kärnten von einem anderem Blickwinkel vorzustellen.

Ein Tipp: Wenn Sie auf der Webseite – Pyramidenkogel Panoramakarte auf den  Button  Panorama-Viewer drücken habe sie einen tollen Kompas, Karte und Bezeichungen im Bildlauf.

Ja und einige Gesteinsarten stelle ich ihnen in den kommenden „Pyramidenkogel, Steinwelt und Naturgarten“ Teilen vor.

Links und Info über die Geologie Kärnten
Kärntner Landesregierung Geodienste – KAGIS

Foto Gesteinskarte Quelle: WKO.at Wirtschaftkammer Kärnten, Landesinnung Bau, Bauakademie Lehrbauhof Kärnten in Kooperation mit Universität Klagenfurt
Medieninhaber und Herausgeber der Karte: Landesinnung BAU – Wirtschaftskammer Kärnten
A-9020 Klagenfurt, Koschuterstraße 4
Konzeption: R. Jernej/G.Pollak
Inhalt: F.H. Ucik/R.Jernej
Grafik und Satz: JuFu Graik + Multinmedia Design
Druck: Carinthian Bogendruck GmbH
Routenplanung nach ÖAMTC – Straßenkarte M 1:150.000 Kärnten-Steiermark West, Blatt 4, Freytag & Berndt M1:150.000 oder Österreichkarte M 1:25.000 Blatt 153-213 (nicht durchgehend)

Naturgarten Missverständnisse, Sprache und Verpflichtung

Als ich 2003 die Idee Naturpark kennen lernte kam die Blitzidee Naturgarten als Lösung für den Steinbruch. Nach 12 Jahren darf ich sagen, die Idee Naturgarten als Vorstellung für NaturKulturKleinräume passt. Schwierig war es diese Idee vorzustellen und dieses Bild Naturgarten im Kontext zu den Natur– und Nationalparks zu beschreiben.

Inzwischen gibt es viele Begriffsvorstellungen mit dem Zusatz: NATUR, z.B. Naturhof, Naturgasthaus, Naturschule usw. … Natur der Begriff wird erklärt z.B. in Wikipedia, sehr interessant auch in naturundbildung.at

Ich möchte zu all diesen Erklärungen hinzufügen, dass Natur beziehungsweise die Verwendung dieses Begriffs NATUR eine Verpflichtung ist. Es ist eine Verpflichtung (Zustimmung) zur Einheit bzw. zu Ganzheitlichkeit.

Bevor das Wort: „Verpflichtung“, wiederum zu einem Missverständnis führt, bitte ich Euch diese  im nächsten Absatz angeführten Zeilen „Sprache sind nur Symbole“ zu lesen und diesen Link LOGO-design (von gestaltung.wilhelm-oswald-schule.de) anzusehen, um Euch von Begriffen „mit“ NATUR  Euer eigenes Bild machen zu können.

Sprache oft mehr Verwirrung als Lösung… weiterlesen »

Naturgarten, Boden und Freiheit

Kleine-Zeitung-Weniger-Erde-und-mehr-HungerAls ich diesen Artikel Kleine Zeitung 19.Dez.2014 „Weniger Erde und mehr Hunger“, von Matthias Reif las, hatte ich nicht die Vorstellung was es bedeuten kann, wenn sich das Klima ändert. Ich hatte auch keine Vorstellung, was es bedeutet nicht aus dem eigenen Garten Gemüse essen zu können. Der HCB -Skandal in Kärnten gab mir das Bewussstein, den Boden noch mehr zu schätzen, als ich es bissher tat.

KÄMPFE-UM-LAND-Exner-Fleissner-Kranzl-und-ZittelNatürlich habe ich über Landraub, Land Grabbing gelesen. Ich lernte bei einem Tagesseminar dieses Thema kennen und kaufte das Buch „Kämpfe um Land“ und natürlich dachte ich mir dabei… alles noch weit entfernt.

Doch wenn einmal der Boden unter den eigenen Füßen weg ist bzw. nicht zum anbauen brauchbar ist, dann denkt man anders. Man erkennt plötzlich, dass so ein Artikel „Weniger Erde und mehr Hunger“ mehr ist, als nur eine Tagesinformation die Morgen schon alt ist. Man erkennt plötzlich die Motivation warum es immer mehr Urbane Gärnten gibt. Man fühlt diese  Wertschätzung.

So passt auch dieser Absatz „Von goldenen und rostigen Ketten“, Seite 204 Kapitel: Der Übergang in ein gutes Leben nach Peak Oil zum Thema Naturgarten weiterlesen »

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