Schutz – Erholung – Erziehung

NaturgartenkreisTeil 6: Wir sprechen zu wenig über Kreis -e?

„Um Raum, also Landschaften, Naturgebiete, Kulturstätten, schöne Aussichtsplätze und Ruheoasen, zusammenhängend zu verstehen oder mit vielen Bereichen der Raumplanung in Verbindung zu kommen, verwendet man auch die beiden Begriffe : Raum und Netzwerk. Basis des sogenannten vernetzten Denkens sind Kreisläufe, denn vernetztes Denken heißt: Denken in Kreisläufen.
Quelle: Buch, Naturgarten… Juwel der Landschaft

Vor drei Tagen, Freitag 7. Oktober,  besuchte ich einen Freund in Wolfsberg und bat ihn mit mir über Kreisnetzwerk -e zu sprechen. Ich erzählte ihn, das ich nach Salzburg fahre um am Kongress: Kommunale Intelligenz  (… ist für die Veranstalter eine Kultur, in der jeder Einzelne spürt, dass er gebraucht wird, dass wir alle miteinander verbunden sind, voneinander lernen und miteinander wachsen können…“ Veranstalter lebenswertegemeinde.at).

Ich erzählte was ich mir über Kreise, über Kreis – Netzwerke vorstelle. Ausgehend von der Sehnsucht nach Ganzheit, Vollkommen zu sein, glaube ich das jeder Mensch seinen Platz inne hat und entsprechend auch sucht. Ich sagte, dass wir bei uns in Kärnten allgemein nicht über „Kreise“ sprechen so wie zum Beispiel es in Deutschland praktiziert wird. Ich sagte im Managementbereich ist es völlig normal, wenn bei Projektentwicklungen über Arbeitskreise gesprochen wird. Und natürlich wird auch der Begriff Freundeskreis oft verwendet. Jedoch über das Wesenhafte -liche „: Was ist ein Kreis, das Warum, Weshalb, Wieso es „Kreis -e“ gibt, wird allgemein nicht besprochen wird. Dafür hab ich keine Erklärung?

Mein Freund meinte, ich spreche über etwas ganz normales …. selbstverständliches. Kreisdenken ist so logisch wie die Luft, die wir Atmen. Ich sagte NEIN, über Luft wird viel gesprochen, vor allem über gute Luft (seit dem Gesprächen/ Diskussionen über Klimawandel). Fast jeden Tag lese ich in der Zeitung etwas über Luft bzw. Klimawandel,  aber keinen Artikel über Kreis -e in Verbindung zu Netzwerk -en. Sicherlich wird es Fachbeiträge in diversen Magazinen geben, jedoch für die Bevölkerung in z.B. einer Tageszeitung, da steht nix.

Ich hatte somit mein A-ha Erlebnis. Sprechen wir zu wenig über Kreis -e, oder ich bin „blind“ und mache mir unnötige Gedanken dazu?

Nachdenklich trank ich einen Schluck Kaffee und richtete meine Aufmerksamkeit auf die Kaffeeschale. Schau mal, eine Schale von McCafe. Meine Schale hatte einen Roten Schalensockel, jener Kaffeeschalensockel meines Freundes die Farbe Grün. Ich sagte: Naturgarten und Kaffeeschale, beide haben wir eine Kaffeeschale von McCafe und doch sind beide verscheiden durch die Farben des Schalensockels. Interessant dennoch, die Farben Rot-Grün sind komplementär (ergänzen sich) miteinander verbunden.

Ich musste lächeln und dachte dabei an jenen Beitrag
Grün – ich liebe„.

Bundesministerium: Masterplan für den ländlichen Raum und NaturLandgärten

Drei Dinge sind notwendig damit ein Gesetz gilt:
Erstens, dass es erlassen wird
Zweitens, das es verlautbart wird
Drittens, dass es auch durch die Praxis der Anwender gebilligt wird.
Decretum („Kirchenrecht) des Gratian 1140 Matthäus Romanus 1325
doctrina accepta – doctrina non accepta

Anfang September lag dieses Informationsheft „Aufschwung für den ländlichen Raum – Der Masterplan bringt´s – des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft “ unserer Tageszeitung  bei.

MASTERPLAN FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM
Der Masterplan für den ländlichen Raum ist das Programm einer gesellschaftspolitischen Bewegung für einen starken ländlichen Raum. Österreichs ländlicher Raum lebt von den Menschen, die am Land leben und arbeiten. Für eine erfolgreiche Zukunft braucht er mehr denn je Menschen am Land und in der Stadt, die sich aktiv für ihn einsetzen. Bundesministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft 2017

Ich staunte und fasziniert blätterte ich diese Broschüre durch. Unter: Schwerpunkt 18 REGIONALE STRATEGIEN las ich: „Innovationen brauchen Kooperation – Ein entscheidender Faktor für erfolgreiche Regionen ist deren Innovationskraft. Dafür braucht es nicht nur kluge Köpfe am Land, sondern, wie auch die Beratungen des Masterplans klar gezeigt haben, intelligente Kooperationen. „Kollaboration ist daher ein wichtiges Instrument regionaler Strategien um die Stärken des Landes zu bündeln und weiterzuentwickeln“, ist im Masterplan verankert. Wichtig für den Erfolg: Regionale Schwerpunkte sind über Verwaltungsgrenzen hin abzustimmen. Seite 57

Frage: „Ist der Masterplan so konzipiert, das Naturgarten als Teil (Natur- Kultur – Kleinraumprojekt etc.) z.B. als NaturLandgarten verankert ist. Um Natur – Kultur – Kleinräume bzw. auch „vernetzte“ Lokalprojekte vorstellen zu können?

Neue Maßstäbe: „Die Regionen wissen selbst am besten, was sie brauchen“ und der Absatz GERECHTIGKEI beschreibt: Das große Anliegen hinter dem Masterplan ist die Chancengerechtigkeit für den ländlichen Raum. Ländliche Entwicklungschancen müssen gezielt verbessert werden…

Der Masterplan fordert auf Basis u.a. dieser Strategie, eine Verbesserung der Wirtschafts- und Lebensbedingungen am Land sowie eine Sicherung des ländlichen Raums… um bestehende strukturelle Schwächen auszugleichen.

Somit wären wir wiederum bei INNOVATION braucht KOOPERATION… z.B. Naturgarten Österreich – Österreichische Naturgarten bzw. Naturgartenkreise wie z.B. Naturgarten Tirol oder Naturgarten Burgenland

„Einheit in versöhnter Vielfalt!“
Im Kontext: „Die katholische Kirche ist nicht „das Christentum“ und der ökumenische und interreligiöse Dialog wurden immer wichtiger!“
Kardinal Dr. Franz König 4.9.2003
(Zitat Quelle unbekannt)


Kärnten – Natur und Wirtschaft, … wir brauchen klare STANDARDS auch für Naturgärten

In Kärnten fordert „Wirtschaft“ einen Sitz im Naturschutzbeirat! Siehe Kleine Zeitung Mittwoch 19. Juli. 2017,Wolfgang Rausch schreibt  u.a. : „Das Forum „Naturschutz und Wirtschaft“ beklagt unübersichtliche Rechtvorschriften, lange Verfahrensdauer oder etwa die Haltung des Landes in der Frage der Windenergienutzung. Das Forum will anders als im Gesetz erwünscht („Pflege der Natur“), selbst keine Naturschutzprojekte betreiben.“  In der Kärntner Wirtschaftszeitung, von 21. Juli.2017  lese ich: „Naturschutz und Wirtschaft – muss das ein Widerspruch sein? … Auf der anderen Seite ist der Naturschutzbeirat ein demokratisch nicht legitimiertes Gremium, das keiner Aufsicht und Kontrolle unterliegt und Vorhaben immens vertreuern und um mehrere Jahre verzögern kann“.

Es folgte u.a. ein Leserbrief von Herrn Walter Papst, BI „Schützt Kärntens Alpinregionen“ Kleine Zeitung 20: Juli.2017 „Also lassen wir uns das nicht wieder kaputtmachen, in dem man einen ominösen Verein, welcher mit Naturschutz nicht das Geringste zu tun hat, in den Naturschutzbeirat einschleust. das wäre dann das Trojanische Pferd für den Beirat und das endgültige Ende des Natur – und Umweltschutzes in Kärnten“.

Diesen Leserbrief  “ Trojanisches Pferd im Naturschutzbeirat“ beantwortet  Ing. Raimund Tautscher aus Ferlach (Kleine Zeitung 23. Juli.2017 „Gemeinsamen Nenner) u.a. folgend: … Es muss doch möglich sein, zwischen Naturschutz und Wirtschaft einen gemeinsamen Nenner zu finden. Dafür müssen aber alle am gleichen Strang ziehen: jeder Beirat sollte doch froh darüber sein, wenn mehrere Standpunkte und Wissenszugänge in eine Entscheidung miteinfließen können. Denn das Wohl aller (Mensch, Natur, Umwelt und Wirtschaft) sollte im Mittelpunkt stehen – und nicht persönliche Befindlichkeiten“.

Ich bin sehr glücklich, dass endlich in Kärnten über „Natur und Wirtschaft“ gesprochen wird! In der Schweiz wird schon lange miteinander geredet: siehe www.naturundwirtschaft.ch.

KÄRNTEN muss endlich über „Natur und Wirtschaft“ reden! Ich SELBST erlebte von 2003-2007 einen Prozess des „nicht verstehen“ , des „nicht wollen- verstehen“ vielleicht, der Ernüchterungen (siehe an kopiert Schrieben: Kärntner Landesregierung 2005), der Anklagen, Missverständnisse  und eine Erkenntnis: „Wie lange kann sich Kärnten so eine KULTUR des „“Gegeneinander““ noch leisten“?


 

 

 

 

 

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 70: KARST (Stein) – Wanderung UNIKUM

SPRACHE – lerne nicht, empfinde!

Es war eine Schnellentscheidung und Danke Elisabeth für den Tipp : UNIKUM  – Inszenierte Wanderung entlang der Pliskina pot, Lesungen, Interventionen, Pausen.

Unvorbereitet, jedoch voller Vorfreude auf diese Wanderung im Karst, staunte ich über so viele Teilnehmer (2 Busse) und noch mehr über das Thema: Hanke´s „Wiederholung“  – eine Reise allein durch Slowenien um seine Wurzel zu finden.

Glücklich über das Wetter (nach tagelangem Regen), wunderbare Fernsicht, intensive Gerüche der Natur (Ginster , Thymian) wunderbare Jause…  war es eine Wanderung voller Überraschungen für mich, wollte ich doch schon lange UNIKUM kennen lernen und bei einem Abenteuer mit dabei sein. DANKE allen Verantwortlichen und Mitwirkenden .

„Popolna sedanjost / Vollkommene Gegenwart
Kresnica / Leuchtkäfer
Tebe poznam / Dich kenne ich

… Bleib auf dem Weg; die dunklen Männer links und rechts, die dir Geleitschutz geben, immer wieder weit ausschwärmend in die fahle Savanne, sind die Wacholderstauden …


 

 

 

 

 

 

Naturgartenweitwanderweg östlich von Klagenfurt

Mit dem „Aus“ meines Herzensprojekt (Naturgarten in einem Steinbruch) wurde ich ein „Sucher“ nach Ideen, Verbindungen, Projekten vor allem nach „Groß“-Projekten um Naturgarten vorzustellen. Es begann mit den Steinwelten oder aktuell Naturgartenstadt Klagenfurt. Natürlich mein Traum ist eine Marke NATURGARTEN.

Wie gesagt, ständig suche ich nach Ideen, Projekten wie z.B. eine Naturgarteninsel und nach Partnern.  Suche nach Ideenverbindungen um diesem Wort NATURGARTEN Inhalt und Entfaltung in Kärnten zu ermöglichen. So erkannte ich bei meinen Recherchen zu Naturgartenstadt Klagenfurt, dass der Tourismus Klagenfurt zwei Schwerpunkte inne hat. Einmal den Stadttourismus als solchen und dann eine Kooperation mit jenen Umlandgemeinden Ebenthal, Grafenstein, Poggersdorf und Maria Saal.

Diese Tourismus – Kooperation fesselte mich, weil eine Positionierung Naturgartenstadt ein „heikler“ Prozess ist und ich eine Chance sehe um jene Personen, die für eine Positionierung verantwortlich wären zu überzeugen. Überzeugen von was? Spontan sah ich in dieser Tourismuskooperation eine Chance für einen zusätzlichen Weitwanderweg bzw. einen Naturgartenweitwanderweg.

An Klagenfurt grenzt bereits an ein Weitwanderweg, der Wörthersee Rundwanderweg. Dieser westlich von Klagenfurt gelegene Weitwanderweg umkreist den Wörthersee und ist eine touristische Attraktion für Klagenfurt bzw. alle Seengemeinden des Wörthersees. Ein Naturgartenweitwanderweg östlich von Klagenfurt würde somit eine absolute Bereicherung werden, zumal man viele Natur- z.B. Maulbeerbäume in Ebenthal und  Kulturplätze z.B. Tonhof in Maria Saal vorstellen könnte.

Ein östlich gelegener Weitwanderweg würde auch den westlich von Klagenfurt gelegenen Wörthersee Rundwanderweg nach dem Motto: „Ein bisschen Konkurrenz ist gut für weitere Motivation“, positiv beeinflussen. Zwei Weitwanderwege im Knotenpunkt einer Landeshauptstadt, eine magische Vorstellung von Kult– u. Kulturplätzen, von Naturarenen, Energieoasen, Wellnessräumen und Paradiese vor unserer Haustür.

Naturgartenweitwanderweg gibt es „solchen“ eigentlich schon? Wird es einen Weitwanderweg (vielleicht auch von Rad, bzw. E- Bike) östlich von Klagenfurt geben? Wenn ja, wie wird dieser benennt werden? KulturWeitwanderweg oder vielleicht doch Naturgartenweitwanderweg. Für mich jedenfalls eine Chance Naturgärten in Kärnten „vorstellbar“ zu machen.

Naturgarten Keutschach, Rübenfest und ein 500 Jahre währendes Netzwerk

die-ruebe-im-keutschacher-wappen_557x600Heraldik Wappenkunde, war ein Teil meiner Ausbildung bei den Klagenfurter Fahnenschwinger und so fiel es mir leicht einen Vortrag „Symbolik – vom Wappen bis zum Wirtschaftslogo“ beim ASTO (Alter Souveräner Templer Orden)  zu halten.

Wappenkunde (Logokultur) ist Netzwerken im wahrsten Sinne, wenn ich heute sehe wo überall die Keutschacher Rübe in Stein gemeißelt wurde, dann staune ich immer wieder was Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach für Leistungen vollbrachte.
Ich bin sehr dankbar, dass nun Keutschach (die Rübe, ein Herz im Wappen) sich dieses Netzwerkes, dieser Kraft (siehe auch Sage) der Rübe besinnt und mit Stolz zeigt, wo  der Ursprung dieses wunderschönen Wappen ist. Danke Thomas Miksche für all Deine Initiativen.

Die Rübe wurde auch in der Kulinarik wiederentdeckt und so freue ich mich sehr über allerlei Kostproben.

ruebenfest-ablauf_600x422(Danke an Toni Miksche für die Erlaubnis der Veröffentlichung Veranstaltungsblatt Rübenfest)

Naturgarten – GartenReservat Berlin Lars Schönberg

Immer mehr Naturgarten – Netzwerke entstehen.

Diese Idee von Herrn Lars Schönberg – So wird Ihr Garten zum Gartenreservat ist genial 🙂

Lars SCHÖNBERG

Scheelestraße 85, 122009 Berlin DEUTSCHLAND

Tel: +49 (0) 171 58 73 779
Web: www.gartenkollektiv.de
E-Mail: lars.schoenberg@bewildlife.de

Gartenreservat anlegen

 

Naturgarten und i2b – Business Wettbewerb 2007 Kuschnig, Spitzer und Tscherne

Wettbewerbe sind eine Chance sich vorzustellen, sich zu profilieren und selbstverständlich eine Möglichkeit zu gewinnen. Wettbewerbe sind aber auch ein System wo man untergehen kann oder  z.B. bei einem Ideenwettbewerb vorgestellte Ideen kurze Zeit später wo anders gefeiert werden. Das ist das Risiko, dass muss jedem Teilnehmer bewusst sein.

Im Sinne des Landeshauptmann von Kärnten Dr. Kaiser und seinem Wunsch entsprechend: man öffne die Schubladen, möchte ich  von dieser  Teilnahme: Naturgarten und i2b- BusinessWettbwerb erzählen.

2005 habe ich „Naturgarten“ bei der Landesregierung Kärnten eingereicht mit der Ernüchterung das man an Naturgarten – Kleinprojekten nicht interessiert sei. 2006 lernte ich dann bei der Österreichvorstellungstour die Nationalagentur „Lebenslangeslernen“ kennen und mir wurde klar, ich sollte über Naturgarten sprechen. So erfuhr ich, dass Kleinraumprojekte EU-weit Zukunftsprojekte sind. Leider bekam ich weder vom Land Kärnten noch vom EU-Büro Kärnten jene Hilfestellung die ich brauchte für eine Teilnahme am Wettbewerb.

Thomas-Kuschnig-Buschenschank-KrainzClaudia und Thomas, sie waren die Unterstützung. Gemeinsam reichten wir den Businessplan ein.  Claudia ist inzwischen eine erfolgreiche Unternehmerin Agentur-Weitblick, wie auch Thomas Buschenschank Krainz, der erfolgreich Gäste bewirtet.

Claudia-Tscherne-Agentur-WeitblickRückblickend bin ich sehr dankbar mit Claudia und Thomas am i2b-Wettbewerb teilgenommen  zu haben. Weil ich durch diesen Wettbewerb eine Bestätigung bekam, das Naturgarten Zukunft ist und Zukunft hat.

Nun aber zur Teilnahme am i2b- Business Wettbewerb 2007 mit der anschließenden Benotung. weiterlesen »

Naturgarten KUNSTRaum der Politik

„Die Politik ist nur der Spielraum, den die Wirtschaft ihr läßt“
Dieter Hildebrandt, Kabarettist in München (1927-2013)

Ist Naturgarten politisch, ja sage ich und meine dies im Sinne Definition Politik ist eine Interessensgemeinschaft. Meine Politik, mein Interesse ist Naturgarten, eine Marke… ein nachhaltiges Programm.

Die-Grünen-Kärnten-Ausbildungsbroschüre-CoverMeine politische Vergangenheit, von 1986-1089 ÖAAB-Mitglied (ÖVP)  und 2003 entschloss ich mich den GRÜNEN beizutreten, weil ich die Meinung hatte, die Grünen sollen in Kärnten mitregieren. Nach diesem Erfolg, die 10% Hürde wurde erreicht und somit schafften es die GRÜNEN in den Landtag, nahm ich meinen Hut und legte meine Mitgliedschaft nieder.
Warum? Ich sagte mir, wenn ich Naturgarten wirklich als Marke für „alle“ sehe, dann muss ich so neutral wie möglich sein, damit ich auch mit allen reden kann. Das ist meiner Meinung nach Ehrlichkeit und Authentisch sein zu einem Ziel, das ganz Kärnten und Naturgarten zusammen passen.

Hatte ich Vorteile aus dieser Zeit, weiß ich nicht. Habe ich mit meiner Neutralität Nachteile, ja … ich kann z.B. diesen sehr interessanten Kurs: Raumplanung als politisches Gestaltungselement, nicht besuchen. Eine Teilnahme ist nur Mitgliedern vorbehalten.

Die-Grünen-Kärnten-Workshop-Raumplanung

Wie wichtig ist die Politik für Naturgarten? Sehr wichtig, weil nur die Politik eine Verordnung z.B. eine gesetzliche Basis für Naturgarten erlassen kann.

Wie wichtig ist die Politik für Raumplanung? Sehr wichtig, weil wir Grenzen haben und Grenzen brauchen.  Im Forum des Österreichischen Wirtschaftsverlages wurde 2011 folgender Beitrag hochgeladen:
Raumplaung und Politik: Ein fragwürdiges Verhältnis
„Bei der Gestaltung der Landschafts- und Siedlungsbilds spielt die Raumplanung eine entscheidende Rolle. Allzu oft wird sie dabei jedoch zum Spielball von Einzelinteressen. Die Möglichkeit der Raumplanung als politisches Instrument bleiben weitgehend ungenutzt. In vier Thesen wird die Realität der Raumplanung in Österreich mit ihren eingenen Ansprüchen konfrontiert.
1. Es herrscht verbreitet ein falsches Verständnis von Raumplanung
2. Die Beziehung zwischen Raumplanung und Politik ist eine wechselseitig ziemlich fragwürdige
3. Eine Neuorientierung muss sich auf das Gemeinwohlinteresse beziehen
4. Erforderlich ist eine strategische Umorientierung
„Dabei ist zu betonen, dass die Grundvoraussetzung für die Mehrheitsfähigkeit eine Raumwahrnehmung ist, die  – auf der jeweiligen Ebene – die lebensweltlichen Zusammenhänge im Raum erkennt und dementsprechen den Raum als Verantwortungsdimension in den Politischen Diskurs einführt – durchaus in Gegenüberstellung zu üblicherweise dominierenden sektoralen Zuständigkeiten.

Das nix anderes heißt als, der Raum ist Wertvoll und wir alle sind dafür Verantwortlich…

2015 wurde von der UN – Generalversammlung zum internationalen Jahr des Bodens erklärt. Ziel ist, Bewusstsein zu schaffen, dass Böden die Grundlage für unsere Ernährungssicherheit und das Funktionieren der Ökosysteme sind.

Naturgarten – Zellen – ZELTUR

„In der heutigen Zeit ist unser Alltag von der Abhängigkeit globalen Vernetzung geprägt“.
Lukas Spitzer

ZELTUR klingt komisch, sperrig… vom Sinn her fragend: „Für WAS braucht man ZELTUR? WAS ist DAS? Jedoch in Bezug Natur-Kultur ist ZELTUR absolut logisch passend. Wie das?

Wie lange schon wird vom Wassermann-  vom Goldenen- oder vom Informationszeitalter usw. gesprochen? Wie lange schon wünschen sich Menschen (nicht alle) eine Änderung dieser Welt, des Systems? Selbstverständlich wird viel über die Zukunft geschrieben, doch was auffällt es wird immer mehr von Ganzheit, Ganzheitlichkeit gesprochen. Auch in Bezug NATUR-KULTUR und da könnte ZELTUR ein Mitspieler werden.

Anton-Moser-NATURKULTUR-SystemlogikDer Naturphilosoph Anton Moser beschäftigt sich intensiv mit NATURKULTUR Systemlogik. Sein Buch: NATURKULTUR, ganzheitliche Lebensform nach der Weisheit der Natur (Herausgeber Naturschutzbund Steiermark, im Web gratis zum Downloaden) ist ungewöhnlich, doch passend zur Jetzt-Zeit.

Robert Ukowitz, Unternehmensberater in Klagenfurt spricht Ganzheit nicht direkt an, sagt aber „Wir brauchen ein Zukunftsbild“ und fügt hinzu, dieses Zukunftsbild sollte Kooperationen zulassen. Siehe: Mensch & Märkte Zeitschrift KLAGENFURTER: Ausgabe Nr. 17, 26/27.Aug.2015

Erik Händeler ist Spezialist der Kondratifftherorie, der langen Strukturwellen und meint Zukunft braucht neue  Wörter.

Peter Zellmann, Freizeit- und Tourismusforscher meint die einzigen zwei Trends der vergangen Jahre, die unseren Lebens- und Freizeitstil wirklich geprägt haben, waren Mobiltelefon und das Internet. Jedoch u.a. durch die Krise 2008 entstehen immer mehr Kleinlandprojekte. Was ist damit? Werden solcherart Zellen, gemeinsame „grüne“ Wohnanlagen oder Siedlungen, Landprojekte und Gartenanlagen auch Kooperationen wie es z.B. Kanzleien oder Ärztehäuser praktizieren  immer mehr Zukunft werden? Jedenfalls die EU födert nun Kleinprojekte 2014-2020

Alle Forscher und Spezialisten zusammen sprechen, auch wenn sie es nicht mehr klar ausdrücken, über globale, regionale und lokale Einflüsse. Vielleicht wird diese Dreigliederung deshalb nicht mehr ausgesprochen, weil diese inzwischen als Standard gilt und als gegeben hingenommen werden sollte.

Und dann entsteht ein Wort ZELTUR, das besagt: „Alles ist Beziehung und somit ist alles Persönlich„. Beziehung, ein uraltes Thema und doch brandaktuell.

Weil die Welt kleiner geworden ist? Ja, schon.
Weil Weltveränderungen immer schneller stattfinden? Ja, schon.
Weil Verantwortung für den einzelnen Menschen immer klarer wird? Ja, das ist es.

KLAGENFURTER-Robert-Ukowitz-Brauchen-ZukunftsbildRobert Ukowitz meint: „Eigeninitative ist der simple – aber wirksame Grundstein für ein erfolgreiches Unternehmertum“.

Aber wie Eigeninitiative setzen,…: „Die größten Erfindungen wurden in Garagen gemacht und aus solcherart Zellen sind riesige Organismen entstanden“. Nochmal Ukowitz: „…es fehlt an Kooperationen. Diese Kooperationen könnten in Form von Dialog-Foren verwirklicht werden“.

Naturgarten: Schutz – Erholung – Erziehung im Kontext zu den Natur- und Nationalparks muss diesen Prozess der Kooperationen durchlaufen und sich einer breite Diskussion stellen. Diese Naturgartenformel kann eine Vielfalt an Kleinprojekten auf einen Nenner bringen und mit den Naturgartenkreisen könnten ein Netzwerk im Sinne von Robert Ukowitz „Die besten Lösungskonzepte entwickelt der Unternehmer selbst“ fördern. 

Es ist ein Puzzlespiel, weil ein jeder Naturgarten sein eigenes Universum ist und alle zusammen , Kleinzellen und Großbereiche das derzeitige und zukünftige Bild der Erde darstellen.