Schutz – Erholung – Erziehung

Naturgarten , KONTEXTEREI und Steinwelt RAURIS

Naturgarten habe ich immer im Kontext zu den Natur- und Nationalparks vorgestellt. Zukünftig wird bei  allen Netzwerken bzw. Netzwerkformen ein „Ganzheits -Anspruch“ notwendig sein. WARUM? Die Welt ist vergleichbar mit einem Boot und sollte dieses „Welt“ Boot durch Kriege, negatives Konkurrenzverhalten, durch Umwelt -Katastrophen, Selbstzerstörungen, Maßlosigkeit und andere Faktoren dermaßen beschädigt werden, sodass es wirklich unterzugehen droht, ist es „egal“ ob Klein- oder Großnetzwerke, es wird alle treffen. Deshalb mein Bezug zum Wort „Kontext“.

Im Mai 2017 entdeckte ich im Internet “ Kontexten – jeder Mensch tut es“ und mein Interesse war geweckt. Vor einem Monat lernte ich Frau Wagner kennen und war von ihrer Art dermaßen begeistert, sodass ich mich sofort zum Workshop: Kontexterei-Rauris anmeldete. Obwohl ich frühzeitig die Gruppe  (Kurswochenende) verlies, darf ich sagen, ich bin ein KONTEXTER (ein Fan von Kontexten).

Interessant wäre für mich gewesen das Thema Naturgartenkreise siehe auch „Kleine Einheiten“ zu „kontexten“, doch die Zeit war einfach zu knapp.

Naturgarten und RAURIS, was fällt mir spontan dazu ein: Untergebracht im „Rauriserhof“ (Danke für die gute Bewirtung) begegnete mir im ganzen Hotel der Rauriser – Naturstein (Wandvertäfelung, Bodengestaltung, wunderbare Kunstwerke) und der Nationalpark (bzw. die Nationalpark – Sommercard). Logisch weil naheliegend, zwei Arten von Naturgärten könnte man in Rauris vorstellen: NaturSteingarten (ähnlich einer Steinparklandschaft) und NaturSchutzgärten.

Ein Naturgarten für Moosburg (Kärnten), von Christian Keusch

Natur und Garten

Den Begriff „Naturgarten“ gibt es zwar schon ungefähr seit dem 18. Jahrhundert wirklich etabliert hat sich die Idee des „Naturgartens“, die Natur und Garten vereint, aber erst nach 1900 (1).

Dass die beiden Materien „Natur“ und „Garten“ erst relativ spät zueinander gefunden haben, ist aufgrund der gebräuchlichen Definitionen der beiden Begriffe auch nicht weiter verwunderlich. Stehen sie doch eigentlich im Widerspruch zueinander.

Während der Begriff Natur für etwas steht das nicht vom Menschen geschaffen wurde, wird ein Stück Land erst durch Menschenhand zum Garten. Und so ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass Natur und Garten lange Zeit in „Konkurrenz“ zueinander standen.

Mag. Christian Keusch,

1974 in Wien geboren und im Weinviertel in Niederösterreich aufgewachsen. Nach dem Biologiestudium und einem darauf folgenden Lehrauftrag an der Universität Wien, hat es ihn mit seiner Familie nach Moosburg in Kärnten verschlagen. Dort folgte eine langjährige Anstellung als Projektleiter bei einem renommierten Klagenfurter Ökologiebüro. Seit Mai 2013 ist er selbstständiger Unternehmer und Inhaber eines Ingenieurbüros für Biologie (http://www.oekotop.at/).

Inhalt des Beitrages:
Wie viel Natur verträgt ein Garten?, Naturraum Moosburg, Ein Naturgarten für Moosburg, Was können wir von der Natur alles lernen? Quellen – Verzeichnis


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