Schutz – Erholung – Erziehung

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 70: KARST (Stein) – Wanderung UNIKUM

SPRACHE – lerne nicht, empfinde!

Es war eine Schnellentscheidung und Danke Elisabeth für den Tipp : UNIKUM  – Inszenierte Wanderung entlang der Pliskina pot, Lesungen, Interventionen, Pausen.

Unvorbereitet, jedoch voller Vorfreude auf diese Wanderung im Karst, staunte ich über so viele Teilnehmer (2 Busse) und noch mehr über das Thema: Hanke´s „Wiederholung“  – eine Reise allein durch Slowenien um seine Wurzel zu finden.

Glücklich über das Wetter (nach tagelangem Regen), wunderbare Fernsicht, intensive Gerüche der Natur (Ginster , Thymian) wunderbare Jause…  war es eine Wanderung voller Überraschungen für mich, wollte ich doch schon lange UNIKUM kennen lernen und bei einem Abenteuer mit dabei sein. DANKE allen Verantwortlichen und Mitwirkenden .

„Popolna sedanjost / Vollkommene Gegenwart
Kresnica / Leuchtkäfer
Tebe poznam / Dich kenne ich

… Bleib auf dem Weg; die dunklen Männer links und rechts, die dir Geleitschutz geben, immer wieder weit ausschwärmend in die fahle Savanne, sind die Wacholderstauden …


 

 

 

 

 

 

Natur und Garten(Kultur)region Klagenfurt am Wörthersee

„Wenn eine Region stirbt, stirbt sie gemeinsam,
wenn eine Region auflebt, erlebt sie es ebenfalls gemeinsam“
Christian Pitschek

Was zeichnet den Erfolg einer Region aus? 1964 in Klagenfurt geboren erlebte ich in meiner Jugend einen Tourismus, der für mich selbstverständlich war. Die Winter waren kalt und schneereich, die Übergänge vom Winter ins Frühjahr und zum Sommer waren sanft ohne große Temperaturschwankungen, ohne große Windstärken. Heiße Sommertage und laue Abende … Lebensfreude pur.  In all den Jahrzehnten hat sich vieles verändert , die Natur (Jahreszeiten), der Lebensrhythmus (viel Hektik) und eine immer größer werdende Sehnsucht nach „Ruhe“ und plötzlichen sofortigen „Erlebnissen“.

„Tourismus funktioniert nur in der Gesamtheit“
Wolfgang Kuttnig, GF WKK Tourismus

Was ist geschehen und vor allem kann (oder will) Kärnten an jenen touristischen Erfolg „alter“ Zeiten anschließen? Kärnten ist Vielfalt, ist kulturell vor allem mit einer außergewöhnliche Naturvielfalt  beschenkt. Bis zum Jahr 2002 beschäftigte ich mich in meiner Freizeit mit Pferden, dann entdeckte ich diesen Steinbruch und mein persönliches Abenteuer „Naturgarten und Raum“ begann.

„Jede Zusammenarbeit ist schwierig, solange den Menschen das Glück ihrer Mitmenschen gleichgültig ist“. Dalai Lama

Was ist ein Naturgarten?
Naturgarten ist Beziehung, so wie alles im Leben Beziehung ist. Naturgarten ist vor allem ein klares bewusstes Erkennen dieser Beziehung Natur und Garten bzw. Kultur vor Ort. Es ist das Erkennen natürlicher Ordnung verbunden mit kultureller Gestaltung.  Naturgarten ist „Fülle“ und geniale „Einfachheit“.

Wie gesagt: Von einem lokalen Ausgangspunkt, diesem besagten Steinbruch aus entdecke ich immer mehr die gestalterischen Möglichkeiten und Schönheiten meiner Umgebung von Keutschach, Klagenfurt Wörthersee und deren Umlandgemeinden. Natürlich wurde und werden auch anderswo diese „Sichtweisen“ erkannt, somit sind die Kreise Natur und Garten größer als ich ursprünglich dachte. Ja, ein europäischer Natur- und Gartentrend wird immer mehr sichtbar. Das konnte ich als Besucher der Freizeitmesse 2017 in Klagenfurt Eindrucksvoll erfahren. Es wird über Grenzen (Alpe Adria) hinweg zusammengearbeitet (kooperiert). Partnersuche? „Kärntens Wirtschaft setzt auf Verkuppeln. Gemeint ist die Vernetzung traditioneller Industrie mit Start-ups im ersten „Pulldock“ Österreichs: Win-win-win für Industrie, junge Unternehmen und Wirtschaftsstandort“, aus M.U.T. Kärntner Wirtschaftsmagazin 01.2017 siehe auch Kleine Zeitung  11.2016 von Elisabeth Tschernitz-Berger Kärntner: Pulldock Leitbetriebe und Starts-ups kooperieren: Lam Research, Flex, Ortner Reinraumtechnik, Sico Technologies, Stadtwerke Klagenfurt, Infineon, cms electronics und Philips (Unterstützt u.a. mit Innovationen Gärten).

„Wir müssen in größeren Dimensionen denken und Trends setzen“
Wolfgang Kuttnig, GF WKK Tourismus

Das Keutschacher Vierseental, den Wörthersee, Klagenfurt als die Landeshauptstadt, vor allem Kärnten mit dieser Sichtweise „Natur und Garten“ zu entdecken macht mir viel Freude.

Zum Beispiel: Vom Steinbruch zu den Steinwelten Pyramidenkogel,
von der Gemeinde (Keutschach, ein Herz im Wappen) zur Stadt (Naturgartenstadt Klagenfurt)
von Weitwanderweg  zum Weitwanderfahrweg (E-Bike) und
vor allem von einem Naturgarten zum Anderen.

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 68: Virtuelles Erlebnis

„Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinen Dingen, in einer Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart“.
Rainer Maria Rilke

Virtuell informiert! Neuartige Formen des Zugangs zu Inforationen, vor allem die Verbreitung (direkten Austauschs) haben sich fest in unseren Lebensablauf etabliert. Informations- und Kommunikationstechnologien z.B. Smartphone sind nicht mehr wegzudenken.

Virtuelle Vorstellung der Steinwelten am Pyramidenkogel, ist das machbar? Natürlich ist es machbar. Immer öfters werden virtuelle Welten in der Projektplanung verwendet und somit könnte man auch die Idee der Steinwelten: Ich sehe einen Stein (halte ihn in der Hand) und mir wird die dazugehörende Landschaft vorgestellt. Beispiel:  Stein  (Gestein) Konglomerat, siehe Foto und eine dazugehörende virtuelle Vorstellung des Sattnitz Gebirgszug südlich des Pyramidenkogel.

Ich bin davon überzeugt, Steinwelten sind virtuell machbar weil man auch Bergwelten vorstellt. Siehe, z.B.  Weltenprojekt der Berge (Grundidee dieses Projektes, die kulturelle Dimension der Berge bzw. das Verbindende der Kulturen Anhang der Berge herauszuarbeiten).

Nun wurde in der Kärntner Wirtschaftszeitung „Kärnten als virtuelles Erlebnis“ vorgestellt. Das Klagenfurter IT- Unternehmen Web Media Solution stellte eine neue Generation von Panoramabildern vor. Als Pilotprojekt wurde der Pyramidenkogel ausgewählt.

Es ist fantastisch sich vorzustellen, welche Möglichkeiten sich durch Virtualität auch für die Steinwelten ergeben könnten.

 

 

Pyramidenkogel, Steinwelt und Naturgarten Teil 65: Flusssteine Brandstätter Kunst

Wenn man sich mit einem Thema beschäftigt, ist es faszinierend zu beobachten, was einem dazu einfällt, vor allem was man mit den Augen zu sehen bekommt.

klagenfurt-wienergasseOft schon ging ich die in Klagenfurt vom Heuplatz (Cityarkaden) Richtung Süden bekannte Wienergasse und Kramergasse entlang zum Neuen Platz. Jedoch erst vor kurzem entdeckte ich ein Kunstwerk des bekannten Künstlers Prof. KARL BRANDSTÄTTER

Im Kreuzungspunkt Wienergasse – Glasergasse, wo man zum Pfarrplatz kommt. Also an diesem Kreuzungspunkt, hunderte Male schon im wahrsten Sinne des Wortes übergangen befindet sich im Boden verewigt das Mosaik: STEINE DER DRAUSAVEISONZO SYMBOL FÜR FREUNDSCHAFT  UND VERBUNDENHEIT BRANDSTÄTTER 2006

Kärnten Kreuzungspunkt dreier Kulturen. So schön und klar vorgestellt wie dieses „Flussmosaik“ ein „MUSS“ auch für die Steinwelten am Pyramidenkogel.

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Klagenfurt WÖRTERSTADT: Natur & Garten (Raumkultur)

„Ich habe gelernt, dass man mit der Eitelkeit der Person
jedes Projekt politisch umbringen kann“
Maria-Luise Mathiaschitz, Klagenfurter Bürgermeisterin
aus: Zitat des Tage, Kleine Zeitung 15.Dez.2016

argumento-alle-sagten-_592x600KUNST ist MUT für JEDERMANN

Nachdem der Prozess Leitbilderstellung: “ Klagenfurt wohin gehst DU“ dem Gemeinderat von  Martin Strutz vorgestellt wurde, freue ich mich, dass zukunftsweisende Schritte angegangen werden. In der Kleine Zeitung wurde am Sonntag 11. Dez. 2016 unter dem Titel: Kultur als Trägerrakete für Klagenfurt ein Wiederaufleben der „Woche der Begegnung“ als kulturelle Weiterentwicklung der Stadt vorgestellt.

Ich zitiere: „Über Kultur muss man stolpern“, meint Ulli Sturm, die im Auftrag mit Beatrice Bednar und einem ganzen Team von Kulturschaftenden (kultur-wirkt.at) eine Strategie für die kulturellee Entwicklung Klagenfurts erarbeitet hat… Mit „raus in  den öffentlichen Raum“ will Ulli Sturm die Kultur verstärkt vor den Vorhang holen. Außerdem will sich Klagenfurt, Stadt zahlreicher Literaturpreise (Bachmann-, Jonke-, Fink-, Lyrik-Preis, Literaturpreis des Bildungswerks, Verleihung des Staatspreises für Übersetzung) künftig als „Wörterstadt“ positionieren.

KUL7UR BRAUCH7 31N3N W4CH3N G3157.
ZUM B315P13L IHR3N
UND 31N3 Z317UNG.
ARGUMENTO
KULTUR- UND KUNSTVERMITTLUNG

Mir gefällt diese Positionierung WÖRTERSTADT und „ja“ vielleicht werden die Wörter: Natur & Garten (Raumkultur) auch in diesem Kontext vorgestellt. Freuen würde ich mich…

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Coworking kann Netzwerk – Naturgarten fördern… Danke Sabrina Schifrer

Miteinander + Vielfalt = Zukunft
Sabrina Schifrer

Coworking ist ein Raum, wo Menschen sich treffen, die etwas tun wollen,
die den Wunsch haben, ihre Gedanken auszudrücken, um sich auch auszudrücken zu lernen.
Coworking ist ein Raum, wo Menschen sich treffen, die zusammenarbeiten wollen.
Die sich gegenseitig helfen und in Folge vielfach geschäftliche Beziehungen entstehen.
Coworking erkannte, alles ist Wirtschaft und jeder wirtschaftet „irgendwie“,
weil Wirtschaft das „Schöpferische“ in jedem Menschen ist.
Jeder Mensch ist Unternehmer und von jedem Unternehmer wird viel Kreativität verlangt.
Zusammenfassung dieses schönen Abends in Moosburg „Schallar 2“

coworking-sabrina-schiefrerCoworking hat den Sinn durch Kooperation gemeinsam Projekte anzugehen und in einem kleinen Workshop werden wir dies ermöglichen. Dabei geht es darum v.a. über die „normalen Smalltalks“ hinauszukommen und wirkliche gemeinsame Projekte in Angriff zu nehmen, denn Coworking lebt von persönlichen Austausch engagierter Leute. So die Initiatorin  des Netzwerkes Coworking Alpe Adria (http://www.alpeadriacoworking.eu/de/coworking-map/) Sabrina Schifrer.

Warum ich diesen Abend besuchte? Einmal um Sabrina wiederzusehen, wir haben uns lange nicht mehr gesehen. Und dann stellte ich mir die Frage: kann dieser Abend eine Chance sein, eine Chance zu einer Zusammenarbeit? Seit fünf Jahren klopfen ich an den Türen der Gemeinde Moosburg, vor allem weil Moosburg „Bildungsgemeinde“ ist und ich die Chance suche und sehe: „Passt das Konzept Naturgarten: Schutz – Erholung – Erziehung zur Aufgabenstellung BILDUNG.

Danke für diese Einladung. Danke für´s dabei zu sein. Ein Danke an die Initiatoren , vor allem an die Gemeinde Moosburg die diesen Abend ermöglichte.

Kann Coworking  ein Naturgarten – Netzwerk fördern?

Auf alle Fälle. Erlaube mir jedoch zu sagen, dass man sich mit der Sprache  (Englisch, Fachbegriffe und dem System Coworking) vertraut machen sollte. Dankbar bin ich, dass auch dieser Ansatz an diesem Abend angesprochen wurde. Coworking heißt zusammenarbeiten. Zusammenarbeiten ist ein relativ einfacher Begriff? Jedoch in der Praxis durch unsere „verstrickten“ menschlichen Beziehungen oft das komplizierteste auf dieser Welt.

Coworking ist eine wunderbare Chance Lösungen zu sehen meinte Landesrat  DI Christian Benger. Herr Benger verglich Coworking mit einem Tausendfüßler und sagte sollten einmal ein paar Füße nachgeben, so geht es doch weiter und „das“ ist gerade in der heutigen Zeit so wichtig.

Naturgarten, Naturgärten – „Was nicht genormt ist, gibt es nicht“

In der Zeitschrift KOMMUNAL 02/2016 Seite 21 beschrieb Gemeindebundexperte Bernhard Haubenberger die „Krux“ bzw. über Widersprüchlichkeiten oder den Sinn und Unsinn von Normen und Gesetzen.

„NORMEN begegnen uns von früh bis spät, von jung bis alt, von Kaffeefilter bis Sargnagel. Es gibt nahezu nichts, das nicht genormt ist, um nicht zu sagen: Was nicht genormt ist, gibt es nicht“. Normen erleichtern unseren Alltag… (HAUBENBERGER).

Ich wünsche mir eine Norm für Naturgarten. Seit 2003 durch dieses Erlebnis „Rodungsbewillig, für die Errichtung eines Naturgartens in einem Steinbruch“ mache ich Experten aufmerksam, dass eine Zertifizierung wichtig ist und habe das Konzept Naturgarten: Schutz, Erholung, Erziehung im Kontext zu den Natur- und Nationalpark geschrieben.

Normen geben Sicherheit. Hätte es ein Naturgartenkonzept für die Errichtung von Naturgärten gegeben, gäbe es dieses Projekt „Das Herz von Kärnten“ auf alle Fälle. So jedoch gab es ein Hin- und Her, ein Für und Dagegen und nach der „fünften“ Rodungsverhandlung innerhalb sechs Jahre warf ich das Handtuch um mich der Aufgabenstellung Naturgarten braucht eine gesetzliche Anerkennung zu widmen.

Um zu erklären, was so ein Zertifikat ermöglichen kann gab ich als Beispiel das NaturErlebnisprogramm, welches in Kiel Deutschland erstmalig vorgestellt wurde, an. 2006 lernte ich in St. Georgen am Längsee Dr. Witt kennen und fragte ihn ob Naturgarten ebenso ein Zertifikat erlangen kann? Vielleicht ein europaweites Zertifikat?

naturerlebnisraum

In diesem letzten 13 Jahren hat sich so vieles auf der Erde verändert, sodass ich sagen darf: “ Die Welt braucht Naturgärten“ und zu meiner großen Freunde  wird Naturgarten ein immer größer werdender Trend.

Wie schaut es dann mit einem Naturgarten-Netzwerk aus? Über zehn Jahre lang dachte ich eine Expertenrunde könnte gemeinsam eine Definition schreiben. 2013 dann die Idee Netzwerk und „Kreise“ . Nun glaube ich, dass ein Naturgarten – Kreisnetzwerk die beste und fairste Form eines Netzwerks sein kann.

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 58: Karawanken, Gerhard Leeb und Stari Loibl

Wenn man von der Pyramidenkogelplattform aus weit, weit nach Süden sieht, also über die Sattnitz hinaus, erblickt man diesen mächtigen Gebirkszug die KARAWANKEN. Dieser spitze, schroffe Gebirgszug, der noch immer wächst (angeblich 2 mm im Jahr, weil der Afrikanische Kontinent nach Europa wandert). Was auch u.a. diese „grauenvollen“ und gewaltigen Erdbeben in Italien erklärt.

aus Leeb Grenzenlose KarawankenGerhard Leeb verfasste das Buch „Grenzenlose Karawanken“ (Geschichte und Geschichten, Fauna, Flora und die schönsten Touren und Ausflüge zwischen Drau und Save und Tarvis und Darvograd). Das Buch beschreibt eine einzigartige Landschaft, außergewöhnliche Menschen und Geschichten die man nicht für möglich halten würde.

Stari LoiblEin Ausflugsziel ist die Stari-Hütte (Haus der Begegnung) stari-loibl.eu . Der alte Lioblpass war stets dafür bekannt, dass er zwei Nationen trennte. Heute ist der Alte Loibl ein Ort des Miteinanders. Nicht zuletzt Dank Dr. Silvo Mirko Tischler, der die dortige Hütte erwarb und diese gemeinsam mit seiner Gattin Martina zu einen angenehmen Treffpunkt für Menschen aus Slowenien und Österreich machte. slo-list.com

Für die Steinwelten Pyramidenkogel ein „muss“ diese Kalk-Gesteine, Stein-Buchen und Schneerosen vorzustellen.

Lernen Sie die Karawanken kennen

Die Karawanken sind eine 120 km lange Bergkette und stellen einen der längsten Bergkämme in Europa dar. Entlang der Karawanken verläuft die Grenze zwischen Slowenien und Österreich. Weil ein so umfangreiches und sehr vielfältiges Gebiet nicht kurz beschrieben werden kann, … die wichtigsten geologischen und geomorphologischen Merkmale, die Flora und Fauna, sowie die Besiedlung und das Wirtschaften in den Karawanken. Siehe karavanke.eu

Natur-Kinder-Garten-Werkstatt

Nach wie vor bin ich mit der Formel Naturgarten: Schutz – Erholung- Erziehung für NaturKulturKleinräume zufrieden. Von Anfang (2003) an fühlte ich, dass diese Formel zu Naturgarten passt um die große Vielfalt an Naturgärten zu beschreiben. Schwierig war die Vorstellung dieser Formel durch das Wort ERZIEHUNG, weil Erziehung kritisch angesehen wurde und wird.

Natur ist KreativNun habe ich in der Zeitschrift „atempo 07/2016, eine Seite Lebenskunst Seite 33“ einen wunderbarten Artikel von Irmgard Kutsch und Brigitte Walden „Rein in Raus“ gelesen und lernte das Konzept Natur-Kinder-Garten-Werkstatt kennen.

Kurzbeschreibung siehe Amazon: „Die Natur-Kinder-Garten-Werkstatt ist eine Reihe mit vier Bänden zu den vier Jahreszeiten. Sie wendet sich an Erzieherinnen und Lehrerinnen und will zu einer naturnahen Erziehung ermutigen. Die Buchreihe stammt unmittelbar aus der Alltagspraxis der 1994 gegründeten Natur-Kinder-Garten-Werkstatt Reichshof e.V., die vor allem in Nordheim-Westfalen weit bekannt geworden ist. In allen vier Bänden werden Kinder…“

Es ist die schönste Bestätigung in all den vielen Jahren meiner Naturgartenarbeit für diese Formel Naturgarten: Schutz – Erholung – Erziehung im Kontext zu den Natur – und Nationalparks. Es ist die Orientierung um Ganzheit erlebbar vorstellen zu können.

Natur und Jäten

Naturgarten Burgenland

„Was ihr nicht tut mit Lust,
gedeiht euch nicht“ William Shakespeare

Naturgarten - ZauberlehrlingeGetreu nach dem Motto: „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, wird ein Naturgarten – Netzwerk nur dann gelingen, wenn es eine Normung und somit ein Zertifikat, das von allen Bundesländern akzeptiert wird.  Jedes Land, jede Gemeinde, jedes Dorf vor allem interessierte Menschen ob privat, unternehmerisch, pädagogisch …bis zu wissenschaftlichen Aktionen mit so einem Zertifikat etwas anfangen können.

Damit es dann heißt: das gefällt mir, da mache ich mit. Somit in Folge ein österreichweites Naturgartennetzwerk entstehen kann.

Lygia und Peter Simetzberger2015 lernte ich Lygia Simetsberger kennen. Heuer bekam ich eine Einladung zum Tag der offenen Tür, unter der Schirmherrschaft “ Aktionstage Nachhaltigkeit„.  Letztes Wochenende besuchte ich Lygia und Peter und darf sagen, sie leben in einem Paradies, dass sie sich mit viel Fleiß und Liebe auf ihrem Anwesen in Neusiedl bei Güssing in Südburgenland erarbeitet haben.

Natürlich gab es auch ein Gespräch zum Thema Netzwerk Naturgarten: was es bedeutet und was sich man darunter vorstellt? Was ein Naturgartennetzwerk eigentlich ist? Als erfolgreiches Beispiel gab ich die Naturparke an und weil es einen Naturpark in der Nähe gibt, habe wir auch über die Naturparke Österreichs  gesprochen. Lygia ist sofort aufgefallen wie viele LOGO´s verwendet werden und fragte: „Kennt sich da einer noch aus“?

Ich erkläre, dass ist die Freiheit jedes einzelnen Naturpark (eigenes LOGO). Der Zusammenhalt ergibt sich aus der Formel, den Naturparksäulen: SCHUTZ – ERHOLUNG – BILDUNG – REGINALENTWIKLUNG.

Dazu sagte Lygia, dann sollte ich schnell zur Naturgartenformel Schutz – Erholung – Erziehung …Lokalentwicklung hinzufügen, weil mit dem Wort Erziehung alleine sie keine Freude hat. Meine Antwort war: „Es braucht eine Einheit“ und man sollte bei allen tun immer auch auf das „Ganze“ sehen.

Dazu zeigte mir wiederum Lygia ihre Meinung zu Einheit – und Vielfalt bzw. stellte die provokate Frage: Noch mehr Babylon gefällig? – Begriffe haben etwas Trennendes – doch es gibt kein Patentrezept

Der Titel dieses Statements ist eine Anspielung auf die biblische „Babylonische (Sprach-) Verwirrung“ und auf akademiestegersbach.wordpress.at nachzulesen.

Auszüge aus diesem Beitrag:
„Man findet Erfindungen und Neuentdeckungen mit wohlklingenden Bezeichnungen im Web (an dieser Stelle nennen wir bewusst keine Autoren, Vortragende oder Gründer) und stellt als „alter Hase“ fest, dass einmal mehr alter Wein in neue Schläue abgefüllt wird.“

„Vielen Menschen fällt ohnehin nicht auf, dass hier mal wieder einer/eine das Rad neu erfunden hat. Oft ist es den „Erfinderinnen“ nicht bewusst, denn das würde viel Hintergrundwissen und Recherche erfordern… Und die Namen? Nun, hinter allen Projekten stehen Menschen, deren gutes Recht es ist, ihre geistigen Kinder mit wohlklingenden Namen zu versehen. Altes Wissen wieder ausgegraben und neu beleuchten, hat ebenfalls seine Berechtigung….