Schutz – Erholung – Erziehung

GENUSS REGION ÖSTERREICH positioniert ersten (Natur) GenussGarten: SteinschalerHof

„Nachhaltigkeit richtig verstanden braucht Ganzheitlichkeit?!
D.h. Groß und Klein gehen gemeinsam einen  positiven Weg.“

Diese Einladung  (22. Nachhaltige Kamingespräche GenussGarten und die Dirndln, … neue Schritte zur Stärkung der Dirndlmarke) von Hans Weiss nahm ich sehr gerne an. Einmal weil wir schon einige Zeit in „Mail“-Kontakt sind und dann ich wollte Hans kennen lernen. Ich hab mir immer wieder gedacht, “ Was ist das für ein Mensch, der den ganzen Tag hart arbeitet und doch die Zeit hat mit mir zu sprechen“ und ?! Hans ist das, was man sagt: “ Die Welt lebt von Menschen die mehr tun als ihre Pflicht“.

steinschaler_naturgaerten
Quelle: http://www.steinschaler.at/

Wie gesagt, ich fühlte „da muss ich hin“ und ich bin dankbar in Begleitung von Elisabeth nach Rabenstein gefahren zu sein. WARUM?

Ich bin mit „Leib und Seele ein Kärntner“, jedoch darf ich sagen, es befreit mich immer wieder über die Grenze zu gehen. Natürlich fahre ich so bald wie möglich sehr  „sehr“ gerne wieder nach Hause.

Dieser Abend im Dirndltal war eine Sternstunde für mich. Wurde doch von einem Regionenkonzept  GENUSS REGION ÖSTERREICH ein Lokalprojekt GENUSSGARTEN ausgezeichnet.

Mit diesem „Prädikat – Erster Genuss-Garten“  von Genussladen Österreich wurde ein lokales Projekt „erstmalig“ in Beziehung „Regional – Lokal“ ausgezeichnet.

GenussGarten SteinschalerHof: Nachhaltige Kamingespräche – GenussGarten und die Dirndl am 17.05.2016

Der erste Genussgarten Österreich lädt zu „Steinschaler Nachhaltige Kamingespräche“ ein. Freuen Sie sich auf einen interessanten Abend und einen nachhaltige Diskussion…

Das Programm:
Naturgarten – ein ökologischer Genuss – Georg Schramayr – Naturvermittler
Auszeichnung zum 1. GenussGarten durch die GENUSS REGION ÖSTERREICH – Margareta Reichsthaler, Obfrau
Neue Impuls zur Markenpflege und Markenstärkung unserer Dirndlmarke der Leitfrucht des Tales
Diskussion
Erfrischungen und GenussGarten – Produkte am Buffet.

Weitere Infos… siehe http://www.steinschaler.at/

Liebe LeserInnen, es gäbe so vieles über dieses Abend zu erzählen. Von den Unterstützenden,  vom interessiertem Publikum, vor „allem“ von den „Nachgesprächen :-)“ …., und von den vielen „Helferleins“. DANKE  „Frieda“.

Ich wünsche Ihnen Herrn Weiss und seine Familie kennen zu lernen. Am Besten Sie fahren dort hin. Vielleicht treffen Sie dort auch Georg Schrameyr . Georg ist ein Mensch, wenn der einmal erzählt, willst nicht mehr von ihm weggehen.

Passt Naturgarten zu Wiki Loves Earth

wickilovesearth übersichtIm Jahr 2003 suchte ich nach einer Möglichkeit diesen Steinbruch am Nordufer des Keutschachersee der Öffentlichkeit vorzustellen und so kam ich durch einen Vortrag „Was ist ein Naturpark„? auf die Idee: Wenn ein Naturpark ein regionales Konzept „Natur und Mensch“ ist, dann könnte ein Naturgarten ein lokales Konzept „Natur und Mensch“ sein.

Es folgten viele Fragen: Was ist ein Naturgarten? Gibt es ein Konzept für NaturKulturKleinräume bzw. NaturZellen, für lokale Projekte „Natur und Mensch“? Gibt es Verknüpfungen zu Großraumprojekten z.B.  Naturparks und Nationalparks? Wie schaut so eine Ganzheitlichkeit aus? Und vor allem wie sollte eine Orientierung stattfinden, denn ganz so ohne Ordnung geht es nicht.

Nun fand ich im Netz „Wiki Loves Earth“ und bin sehr begeistert von dieser Initiative. Ja, ich darf sagen, dass ist Zukunft: Orientierung zur Ganzheitlichkeit.

Wicki Loves Earth Orientierung

 

 

 

 

Motivation für Kärnten: Naturgartenstadt Winterthur Schweiz

Als ich vor einer Woche diese Webseite Verein – Grünwerk im fand, schlug mein Herz höher. Bei meiner Suche nach Naturgartenpartner erkannte ich, dass Naturgartenfreunde in der Schweiz sich schon lange sich mit diesem Thema beschäftigt. Allen voran das Naturgartenurgestein Urs Schwarz

Verrein - Grünwerk

2004 lernte ich, durch die Überprüfung des Naturgartenkonzept Naturgarten: Schutz Erholung Erziehung, Frau Erica Willi (damals Geschäftsleiterin des VNG Verband Natur Garten Schweiz) kennen und erfuhr u.a. von der Stiftung Natur und Wirtschaft.

Die Jahre vergingen, als Autodidakt und Obmann eines sehr kleinen Vereines kann man keine große Sprünge machen. Gerne würde ich in die Schweiz fahren und mir all diese großen Naturgartenleistungen ansehen. So aber kämpfte ich Zuhause tapfer für unser Naturgartenprojekt in Keutschach am SeeDas Herz von Kärnten und nun für eine Zertifizierung.

Wenn ich mir jetzt diese Leistungen von Herr Fischer (Dipl. Tropen Agro-Techniker, Basel) und seinem Team ansehe, motiviert es mich weiterhin für Naturgarten Kärnten.

„Von der Planung zur Praxis, von der Idee zur praktischen Umsetzung, das ist mein Leitsatz seit ich im Grünwerk begonnen habe unter dem Motto, für unsere Zukunft die vielfältigen Lebenswesen und deren Lebensräume zu erhalten und zu fördern, gemeinsam mit interessierten Mitmenschen„.

Dieses Zitat von Herrn Gattiker (Dipl. Forst-Ingenieur ETHZ) möchte ich dreimal unterstreichen und wünsche diesem Team weiterhin viel Erfolg.

Naturgartenstadt Winterthur Schweiz

 

Die Naturgartenstadt Winterthur ist eine Pioniertat. Diesem positiven Beispiel aus der Schweiz folgend, würde ich mich sehr freuen auf ein Gespräch mit Frau Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz. Es gab schon eine Naturgartenzusammenarbeit im Rathaus und vielleicht gibt es weiterführend die Möglichkeit einer besseren Positionierung zu diesem Thema für Klagenfurt am Wörthersee.

Wir könnten viel, wenn wir zusammenstünden.

Johann Christoph Friedrich von Schiller
(1759 – 1805), deutscher Dichter und Dramatiker
Quelle: „Wilhelm Tell, I, 3, Staufacher zu Tell“ 1804

siehe ZITATE www.aphorismen.de

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 52: Erste Naturgartenanlage Kärntens wurde „erstmals“ schubladisiert

Das Erbe der schönen Landschaft verpflichtet zur Verantwortung. Man kann nicht einfach Egozentrisches an einem schönen Ort bauen, der in seiner Schönheit allen gehört. Ein Sakrileg an der Schöpfung wer auch immer sie schöpfte. Eine Dummheit an sich selbst, weil man durch mangelnde Qualität entzaubert, was ausschlachten will. Architekt Roland Winkler, Advantage August 2006

Die Vorstellung „Masterplan Pyramidenkogel“ war für die  Idee Steinwelten eine Niederlage. Auch eine Rückgabe dieser Idee an mich, weil am 10. Feb 2016 Bürgermeister Dovjak zu mir sagte: „Sollten die Steinwelten keine Unterstützung bekommen, sind sie für ihm persönlich gestorben“.

Schade, die Steinwelten wären die erste Naturgartenanlage Kärntens gewesen.  Schade für den Kärntner Gartentourismus, die Steinwelten wären ein großer Schritt gewesen Kärnten auch als „das“ Naturgartenland vorzustellen.

Mag. Klaura Masterplan Pyramidenkogel EröffnungDer Masterplan ist interessant und ich gratuliere zu dieser tollen Vorstellung.

Ein ganz großes Danke an Gemeinderat Clement Leitner (NG&VP) für seine unterstützenden Worte zu den Steinwelten. Architekt Mag. Klaura sagte ein ganz klares Nein zu den Steinwelten am Pyramidenkogel. DI Andreas Winkler stimmte diesem zu .  Mag. Klaura erwähnte jedoch, dass eine Art von Steinwelten in Mittertrixen, Firma Modre, entstehen werden.

Masterplan Pyramidenkogel DI Winkler

 

Die Idee Steinwelten lebt dennoch in diesem Blog… es werden weiterhin Beiträge geschrieben.

Attraktiv  und interessant die Worte von Mag. Klaura: Es wird eine Steinwelt in Mittertrixen bei Völkermarkt entstehen“. Wird  nun endgültig die Aufmerksamkeit für Kärntens Gesteinsvielfalt lebendig. Die Kraft des Steines, die Gesundheit der Mineralien vor allen die Schönheit der Gesteinsvielfalt. Ich freue mich und bin sehr interessiert was in Mittertrixen bei Völkermarkt entstehen wird.

 

NaturSchutzgärten gibt es…siehe Projekt Öko-Inseln

Ein NaturSchutzgarten ist für mich ein Naturgarten mit einer großen Biodiversität (… biologische Vielfalt gilt als wichtige Grundlage für das menschliche Wohlergehen). Natürlich erkannte ich 2003 die Schwierigkeit beim Projektanfang den Steinbruch als Naturgarten u.a. auch für Naturschutzprojekte vorzustellen. Ich erkannte „der“ (allgemeine) Naturgarten ist schwer für Naturschutzfachleuten anzunehmen umso mehr Danke ich Mag. Krainer für seine vielen Unterstützungen.

Elisabeth-Fuetsch-Biotop-Föderlach-InfoNaturgarten und Naturschutz kommen sich immer näher, weil durch Artenschwund und „Hilfe für unseren Boden“ der Naturgarten als Begriff für Naturschutzlokalitäten immer mehr Anerkennung verdient. Das war nicht immer so… 2003 bei meinen Anträgen den Steinbruch als Naturgarten der Öffentlichkeit vorzustellen stolperte ich über ein Hindernis ins Nächste. Ich hatte Unterstütztungserklärungen von der Gemeinde Keutschach am See, vom Kärntner Naturschutzbund, Naturschutzabteilung Land Kärnten von Mag. Jungmeier ECO- Institut und wie schon erwähnt die Unterstützung der Arge NATURSCHUTZ und doch gab es keine Erlaubnis von der Forstabteilung der Bezirkshauptmannschaft Klagenfurt.

Elisabeth-Fuetsch-Biotop-FöderlachBei persönlichen Gespräch mit den Forstabteilungen der BH Klagenfurt und dem Land Kärnten erwähnte ich u.a. das BOISA (Verein für dynamischen Naturschutz Naturwaldzellenprogramm der Steiermark) Möglichkeiten geschaffen hat für NaturKulturKleinräume. Nach sechs Jahren, vielen Vorstellungen und fünf großen Verhandlungzeitpunkten musste ich dann den Steinbruch aufgeben. Dennoch dieser Steinbruch ist so oder so ein wunderbares Beispiel für Naturschutzinsel mit Menschen.

Natürlich freut es mich, wenn ich jetzt im Internet Seite wie z.B. „Garten als Naturschutz“ finde und noch mehr staunte ich als ich die Webseite Projekt Öko-Inseln vor kurzem fand. In all den Jahren hat mir keine Fachfrau, kein Fachmann von diesem Projekt erzählt.

Seit  1978 werden in ganz Österreich önj – Öko- Insel von der Österreichischen Naturschutzjugend gepflegt und für die Jugend erhalten. Ein wichtiger Beitrag für die Biodiversität. Die verschiedensten Lebensräume wie Moore, Feuchtwiesen, Auwälder und Trockenstandorte sollen aber auch Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten zum Erleben und Erforschen der Naturschätze geben. Nähere Infos unter www.oenj.at

Naturgarten Österreich – Österreichische Naturgärten

GANZHEIT? Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!

Zurück zur Natur bzw. „Auf unwegsamen Pfaden zurück zu Österreichs Natur“ so der Titel von Hedwig DERKA im KURIER Umwelt- Journal 1997. Darin wurde die Situation der Österreichischen National – und Naturparks vorgestellt.  Über Strukturprobleme und Krisen wurde geschrieben über Geldmangel für die Aufrechterhaltung der Naturräume. Man erkannte man muss den Weg gemeinsam gehen: Produkterkennbarkeit so der Tenor für Lehrpfade, Erholungslandschaften und Erlebnispfade um dem Menschen im Sinne der Schutznotwendigkeit unserer Natur und des Bewahrens unserer einmaligen Kulturlandschaf zu überzeugen. Gute Vorsätze haben diesbezüglich die gütebesiegelten Nationalparke im Land der Berger, der Täler und der Seen gebracht, jedoch es muss weitergehen…ein immerwährender Kreislauf , ständiges neugestalten von Möglichkeiten sollte die Notwendigkeit von einer intakten Natur für das „gute“ Leben zeigen.

Naturgarten-Östereich-und-die-EUDiesem Kreislauf Natur -Kultur und dem Gespann National – und Naturpark möchte ich Naturgarten hinzufügen um dem Wesen Ganzheit näher zu kommen.Was ist jetzt ein Nationalpark? Was ein Naturpark? Und was bitte schön könnten Naturgärten sein?

Nationalparks sind vom Menschen möglichst unberührte einmalige Landschafts- und Natur-Regionen. Diese „Urlandschaft“ steht im Mittelpunkt des Schutzinteresse. Im Kernbereich von zirka einem Drittel der Gesamtfläche (Zielvorgabe) soll gänzlich auf menschliche Nutzung verzichtet werden. Ökologisch sensible Bereiche sind abgeschirmt. International werden nur solche Gebiete anerkannt, die die strengen Kriterien der IUCN (International Union for the Conservation of Nature) erfüllen. In Österreich kann ein Nationalpark nur durch ein eigenes Geschaffen werden…aus Hedwig DERKA  1997 Auf unwegsamen Pfaden zurück zu Österreichs Natur

Naturparks sind vom Menschen gepflegte, pflegenswerte Landschafts- und Naturregionen. Diese „Kulturlandschaft“ steht im Mittelpunkt des Schutzinteresses. Ebenso wichtig wie die Erhaltung der charakteristischen Ökologiesysteme ist die Bildungs- und Erholungsfunktion der Naturgartens für (Stadt-) Menschen. Spezielle Einrichtungen erlauben gestaltet-gesteuerte Freizeitaktivitäten und die Vermittlung über die heimische Flora und Fauna. In Österreich sind Naturparks entsprechend den Naturschutzgesetzen der einzelnen Bundesländer keine eigenen Schutzkategorie. Sie sind vielmehr eine Auszeichnung, ein Prädikat. …aus Hedwig DERKA 1997 Auf unwegsamen Pfaden zurück zu Österreichs Natur.

Naturgärten sind
… siehe dazu Naturgarten, Juwel der Landschaft. Juwelen der Bundesländer, Juwelen von Natur- Kultur – Organisationen

Vor 12 Jahren, also 2003 gab es wenige Adressen in Österreich, die sich mit Naturgarten beschäftigt haben. Doch Jahr für Jahr wurde Naturgarten populärer und so bekommt das Thema Naturgarten immer mehr jenen Stellenwert, den es verdient. Einen Stellenwert, der uns mittteilt: Ja, wir brauchen NaturKultur-Kleinräume, ja wir brauchen Naturzellen die im Verbund anderen Schutz-  und Prädikatsprogrammen vorgestellt werden und ja, diese Oasen kann man als Naturgärten bezeichnen.

Persönlich bin ich mit dieser Entwicklung sehr zufrieden, weil dieser Prozess immer mehr in Richtung Zertifizierung von Naturgärten hinweist. Diese Richtung wurde mir auch von Frau Ass. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Sabine Plenk und von Frau Uni. Prof. Dr. Anna Keutgen bestätig, als ich mein Konzept Naturgarten: Schutz – Erholung – Erziehung in Begleitung von Dr. Karl Doutlik und DI Martin Höck, November 2014 an der BOKU (Universität für Bodenkultur)  vorstellen durfte.

Naturgarten-ÖsterreichNatürlich ist mir bewusst, dass ein Naturgartennetzwerk Österreich eine strukturelle systemische Betrachtungsweise , ein Ordnungsgefüge braucht um die immens Vielfalt von Naturgärten vorzustellen. Nur im Verbund so kann man solcherart Naturgärten der IUCN – Kommission vorstellen. Deshalb sind auch  Koordinationsmöglichkeiten zu Großschutzprojekten (Naturgärten im Kontext zu Natur- und Nationalparks) immens wichtig, vor allem  weil immer mehr von Ganzheitlichkeit in Bezug Raumplanung gesprochen wird.

Naturgärten ein Netzwerk vielerlei Natur-KulturKleinräume auf LokalerRegionaler bis zu Globaler Ebene. Absolut Notwendig betrachte ich die Erfordernis von einem unabhängigen Institut für Naturgartenforschung und -Entwicklung oder wie es Frau Plenk ausdrückte: eine Stelle wo alle Naturgartenkonzepte die es gibt einmal zusammengefasst werden.


Naturgarten WARUM Erziehung: Es ist Wärme geben…

Das Naturgartenkonzept, das die Grundlage für ein Naturgartennetzwerk sein kann, dass schon als Vorlage (Vorschlag möchte ich jetzt nicht sagen) für ein Raumplanungskonzept eingereicht wurde beinhaltet diese DREI (3) Säulen: SCHUTZ ERHOLUNG ERZIEHUNG Es ist ein Konzept für Lokalentwicklung, also für Freiräume vor unserer Haustüre.

Wenn man ein Konzept schreibt, wird man geprüft, geprüft und nochmals geprüft. Bei einer Säule nämlich der Säule der Erziehung bin ich oft ins Stottern geraten. Warum Erziehung wurde ich gefragt. Ich habe mich mit vielen Gesprächspartnern überworfen wegen diesem Wort Erziehung z.B. mit Ekart Mandler, der mich unterstützen wollte, mich fördern. Meine Sturheit zu diesem Wort: „Es muss dabei sein, es ist Teil der Naturgartenformel“ war Ursache für viele Zerwürfnisse vor allem weil ich nicht klar und deutlich erklären konnte warum ich dieses Wort Erziehung bei der Naturgartenformel haben wollte.

a-tempo-Was-braucht-ein-KindNun nach 12 Jahren fand ich die Erklärung für dieses Warum: In der Zeitschrift a tempo Das Lebensmagazin zum mitnehmen Dezember 2015 Nr. 192 Freies Geistleben Urachhaus fand ich die Antwort.

Wärme und ihre Bedeutung für das heranwachsende Kind, von Edmond Schoore! Übersetzt von Marianne Holberg 100 Seiten, kartoniert, mit zahlreichen Abb. 12.90 Euro / ISBN 978- 3-8251-7917-5

Wärme ist der Schlüssel, warum ein Naturgarten ein Naturgarten ist. Wärme ist der Schlüssel warum ich sagte Erziehung ist wichtig, obwohl ich nicht wusste was genau dieses Wort bedeutet. Ich möchte mich bei so Vielen entschuldigen für meine Kurzsichtigkeit. Ich bitte mein Frau um Verzeihung, weil meine Naturgartenarbeit auch eine Belastung für unsere Ehe ist und vor allem bei meinen Söhnen. Sorry Jungs, es tut mir jetzt sehr weh. Natürlich sollte ein Vater seine Kinder erziehen, ein Rüstzeug für´s Leben mitgeben. Manches war gut, OKAY. Vieles habe ich ausprobiert und oft, leider zu wenig oft habe ich es nicht gegeben: WÄRME.

Es ist WÄRME die dieses Wort Erziehung so dringend braucht. Es ist WÄRME  die ich Selbst gesucht habe und anderen nicht gegeben habe. Auf mich kommt´s an„, sagenhaft 12 Jahre Naturgartenarbeit, tausende Gespräche und nun eine Seite die vieles verändern wird. Danke a tempo ,Danke Edmond Schoore …
NaturgartentagDanke Buchhandlung Heyn für den Zugang zur Zeitschrift: a tempo Das LebensmagazinDazu passend, weil ich „Grün“ jetzt noch besser verstehe: Grün, ich liebe weiterlesen »

Naturgarten BIO Austria und der Prinz

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich,
dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du!“
Mahatma Gandhi (1869-1948)

BIO AUSTRIA Kärnten hat eingeladen zu Film – Publikumsdiskussion und BIO-Kostproben

Ich war schon sehr gespannt auf diesen Film:  Der Bauer und sein Prinz. Natürlich wusste ich, dass Prinz Charles offen für BIO ist und so dachte ich mir, okay dieser Prinz hat es leicht, wenn er etwas sagt, dann wird es anerkannt und dann passt es auch.

Film-Der-Bauer-und-der-PrinzDieser Film lernte mich, dass jeder Mensch der sich vor Jahren für BIO entscheiden hat damals für verrückt gehalten wurde, auch wenn so ein BIO-Pionier ein Prinz ist, ja vielleicht  besonders wenn so ein Mensch ein Prinz ist. Heutzutage spricht man von BIO es wäre es logisch, selbstverständlich und das normalste auf der Welt vergießt jedoch dabei das Krankheiten durch denaturierte Lebensmittel in Prozenten viel höher und schneller gestiegen sind als der Anteil von BIO-Bauern. Warum? Weil der Mensch nach wie vor zu billigsten Lebensmittel greift.

BIO-Austria-PublikumsdiskussionEs stimmt, der Preis ist heiß und so lebhaft die Publikumsdiskussion war, noch intensiver war sie dann später bei den BIO-Kostproben. Landwirt kontra BIO-Landwirt ein endloses Thema? Ich erkannte heute, es geht nicht mehr um eine Gegenüberstellung. Heute muss man Stellung nehmen – dazu stehen: Ja oder Nein, entweder – oder, ist das Positiv oder Negativ was man macht. Das ist hart – stimmt, es geht leider nur mehr „so“, so ist ehrlich, so passt es dann auch.

Das Ganze muss als Ganzes betrachtet werden. Das Problem ist das wir alles in seperate Abteilungen gegliedert haben so das man das einheitliche Bild nicht mehr sehen kann. Wir müssen bedenken das jede Sache auch Auswirkungen auf eine andere Sache hat.
Prinz Charles Prince of Wales in Der Bauer und sein Prinz

Sehr gefallen hat mir als Prinz Charles sagte, die Liebe zur Natur lernte er im Garten seiner Großmutter kennen. Danke Hans Kreschischnig BIO- Austria, Dank an Hannes Tomic Biobauernmarkt und Anita Lautemann Lieferservis Bio – bingt´s,  und eine große Verbeugung vor so einem Pionier.

Der Film zeigt einen Prinzen, der die Vision hat, die Welt ökologisch zu ernähren und die geschundene Natur zu heilen. Dieses Ziel verfolgt Prinz Charles schon seit 30 Jahren und ihm war klar, dass man nur mit praktischen Beispiel überzeugen kann, Land im Einklang mit der Natur ohne Gifte zu bewirtschaften. Mittlerweile pilgern Bauern aus ganz Britannien zur Duchy Homefarm und holen sich dort den Mut und das Wissen ihre eigenen Landwirtschaft umzustellen.

Naturgarten, die Welt ist eine Bühne Danke STRALE

„Die Welt ist eine Bühne
und wir alle spielen darin unsere Rollen“

Peter Alexander in Bist Du einsam heut Nacht

Natürlich habe ich mich noch nicht zu diesem Kärntner Landesprogramm STRALE anmelden können, weil es noch keine Ausschreibung, keine konkrete Ansprechperson gibt.

Foto DANKE Dietmar Streitmaier Ich möchte mich jedoch schon jetzt bei allen Initiatoren, vor allem unseren Landeshauptmann Herrn Dr. Kaiser bedanken.

Foto SONNI Dietmar StreitmaierSTRALE ist verknüpft mit „Vergangenes aus der Schublade öffnen“ und so bedanke ich mich für das vor kurzem stattgefundene Gespräch mit DI Christian Seidenberger. Ich lernte Herrn Seidenberger über Herr DI Serro  2004 bei der Erstellung des Naturgartenkonzept kennen und verdanke ihm einige wertvolle Gedanken. Rückblickend war es spannend wie viele Menschen ich damals kennen lernen durfte und wie ein Gespräch ein weiteres Gespräch forderte um am Ende mit wenigen Worte dieses Puzzle, dieses Mosaik von einer Raumvorstellung Naturgarten zu gelangen.

DANKE  auch Herrn Leo Murer für das klärende Gespärch und ich freue mich auf die Ausschreibungskriterien

Naturgarten Internatonal Niederlande

Wie ich diesen Vortrag über Naturpark und die Vorstellung:  Dobratsch, erster Naturpark in Kärnten erlebte wusste ich – unser Steinbruch ist ein Naturgarten und später als man mir sagte ich brauche ein Konzept fühlte ich es sollte International werden, damit auch KleinRaumprojekte eine Wertschätzung erfahren.

In diesen Sinne habe ich 2003 das Naturgartenkozenpt Naturgarten: Schutz- Erholung – Erziehung im Kontext zu den Natur- und Nationalparks geschrieben. Von Vorteil war, das ich in dieser Zeit die Ausbildung zum Natur und Landschaftführer absovierte, wenn man bedenkt, für diese Konzept 10 Seiten brauchte ich 1 Jahr zur Fertigstellung.

OASE-Antwort-aus-NiederlandeAb 2004 begann ich dann das Konzept zu überprüfen und so versendete ich per Post das Konzept an über 600 Adressen im Deutschsprachigen Raum und auch an Adressen für die Naturgarten eine Anlaufstelle war und ist.

So schrieb ich auch nach der Niederlande und lernte etwas kennen was ich heute nach 12 Jahren Naturgartenarbeit umso mehr schätze, im Kreis meiner Umwelt die Freiheit zu genießen.

Naturgärten-NiederlandeLeider hab ich keinen Kontakt mehr zur Oase und leider konnte ich nie nach den Niederlande fahren um wenigsten einige der Naturgartenparadies kennen zu lernen. Jedoch im Herzen bin ich über dieses Buch alle Plätze abgegangen.

Viele Grüße nach den Niederlande