Schutz – Erholung – Erziehung

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 68: Virtuelles Erlebnis

„Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinen Dingen, in einer Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart“.
Rainer Maria Rilke

Virtuell informiert! Neuartige Formen des Zugangs zu Inforationen, vor allem die Verbreitung (direkten Austauschs) haben sich fest in unseren Lebensablauf etabliert. Informations- und Kommunikationstechnologien z.B. Smartphone sind nicht mehr wegzudenken.

Virtuelle Vorstellung der Steinwelten am Pyramidenkogel, ist das machbar? Natürlich ist es machbar. Immer öfters werden virtuelle Welten in der Projektplanung verwendet und somit könnte man auch die Idee der Steinwelten: Ich sehe einen Stein (halte ihn in der Hand) und mir wird die dazugehörende Landschaft vorgestellt. Beispiel:  Stein  (Gestein) Konglomerat, siehe Foto und eine dazugehörende virtuelle Vorstellung des Sattnitz Gebirgszug südlich des Pyramidenkogel.

Ich bin davon überzeugt, Steinwelten sind virtuell machbar weil man auch Bergwelten vorstellt. Siehe, z.B.  Weltenprojekt der Berge (Grundidee dieses Projektes, die kulturelle Dimension der Berge bzw. das Verbindende der Kulturen Anhang der Berge herauszuarbeiten).

Nun wurde in der Kärntner Wirtschaftszeitung „Kärnten als virtuelles Erlebnis“ vorgestellt. Das Klagenfurter IT- Unternehmen Web Media Solution stellte eine neue Generation von Panoramabildern vor. Als Pilotprojekt wurde der Pyramidenkogel ausgewählt.

Es ist fantastisch sich vorzustellen, welche Möglichkeiten sich durch Virtualität auch für die Steinwelten ergeben könnten.

 

 

Naturgarten in Althofen: Natur kennen lernen…


Immer wieder die Frage: Was ist ein Naturgarten?

Antwort: ein kleiner (0,3 bis 3 ha) mit unter abgegrenzter Landschaftsraum, ein  Natur – Kultur Freiraum in einer Stadt, einem Dorf (Gemeinde) im Gelände (Wald, See, Fluss)… wo man in Ruhe die Natur kennen lernen kann.

So einen kleinen NaturKultur – LandRaum (allerdings ist dieser Privat) entdeckte ich in der Stadtgemeinde Althofen. Praktisch jeder Kurgast fährt durch Althofen, beim Kreisverkehr dann die Guttaringstrasse entlang bis kurz vor der Abzweigung Richtung Kurbetreib Humanomed  befindet sich dieses Kleinod, diese Oase die Kinderherzen  (Tipi) höher schlagen lässt und Lust auf Natur macht.


Ein Naturgarten für Moosburg (Kärnten), von Christian Keusch

Natur und Garten

Den Begriff „Naturgarten“ gibt es zwar schon ungefähr seit dem 18. Jahrhundert wirklich etabliert hat sich die Idee des „Naturgartens“, die Natur und Garten vereint, aber erst nach 1900 (1).

Dass die beiden Materien „Natur“ und „Garten“ erst relativ spät zueinander gefunden haben, ist aufgrund der gebräuchlichen Definitionen der beiden Begriffe auch nicht weiter verwunderlich. Stehen sie doch eigentlich im Widerspruch zueinander.

Während der Begriff Natur für etwas steht das nicht vom Menschen geschaffen wurde, wird ein Stück Land erst durch Menschenhand zum Garten. Und so ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass Natur und Garten lange Zeit in „Konkurrenz“ zueinander standen.

Mag. Christian Keusch,

1974 in Wien geboren und im Weinviertel in Niederösterreich aufgewachsen. Nach dem Biologiestudium und einem darauf folgenden Lehrauftrag an der Universität Wien, hat es ihn mit seiner Familie nach Moosburg in Kärnten verschlagen. Dort folgte eine langjährige Anstellung als Projektleiter bei einem renommierten Klagenfurter Ökologiebüro. Seit Mai 2013 ist er selbstständiger Unternehmer und Inhaber eines Ingenieurbüros für Biologie (http://www.oekotop.at/).

Inhalt des Beitrages:
Wie viel Natur verträgt ein Garten?, Naturraum Moosburg, Ein Naturgarten für Moosburg, Was können wir von der Natur alles lernen? Quellen – Verzeichnis


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Naturgartenweitwanderweg östlich von Klagenfurt

Mit dem „Aus“ meines Herzensprojekt (Naturgarten in einem Steinbruch) wurde ich ein „Sucher“ nach Ideen, Verbindungen, Projekten vor allem nach „Groß“-Projekten um Naturgarten vorzustellen. Es begann mit den Steinwelten oder aktuell Naturgartenstadt Klagenfurt. Natürlich mein Traum ist eine Marke NATURGARTEN.

Wie gesagt, ständig suche ich nach Ideen, Projekten wie z.B. eine Naturgarteninsel und nach Partnern.  Suche nach Ideenverbindungen um diesem Wort NATURGARTEN Inhalt und Entfaltung in Kärnten zu ermöglichen. So erkannte ich bei meinen Recherchen zu Naturgartenstadt Klagenfurt, dass der Tourismus Klagenfurt zwei Schwerpunkte inne hat. Einmal den Stadttourismus als solchen und dann eine Kooperation mit jenen Umlandgemeinden Ebenthal, Grafenstein, Poggersdorf und Maria Saal.

Diese Tourismus – Kooperation fesselte mich, weil eine Positionierung Naturgartenstadt ein „heikler“ Prozess ist und ich eine Chance sehe um jene Personen, die für eine Positionierung verantwortlich wären zu überzeugen. Überzeugen von was? Spontan sah ich in dieser Tourismuskooperation eine Chance für einen zusätzlichen Weitwanderweg bzw. einen Naturgartenweitwanderweg.

An Klagenfurt grenzt bereits an ein Weitwanderweg, der Wörthersee Rundwanderweg. Dieser westlich von Klagenfurt gelegene Weitwanderweg umkreist den Wörthersee und ist eine touristische Attraktion für Klagenfurt bzw. alle Seengemeinden des Wörthersees. Ein Naturgartenweitwanderweg östlich von Klagenfurt würde somit eine absolute Bereicherung werden, zumal man viele Natur- z.B. Maulbeerbäume in Ebenthal und  Kulturplätze z.B. Tonhof in Maria Saal vorstellen könnte.

Ein östlich gelegener Weitwanderweg würde auch den westlich von Klagenfurt gelegenen Wörthersee Rundwanderweg nach dem Motto: „Ein bisschen Konkurrenz ist gut für weitere Motivation“, positiv beeinflussen. Zwei Weitwanderwege im Knotenpunkt einer Landeshauptstadt, eine magische Vorstellung von Kult– u. Kulturplätzen, von Naturarenen, Energieoasen, Wellnessräumen und Paradiese vor unserer Haustür.

Naturgartenweitwanderweg gibt es „solchen“ eigentlich schon? Wird es einen Weitwanderweg (vielleicht auch von Rad, bzw. E- Bike) östlich von Klagenfurt geben? Wenn ja, wie wird dieser benennt werden? KulturWeitwanderweg oder vielleicht doch Naturgartenweitwanderweg. Für mich jedenfalls eine Chance Naturgärten in Kärnten „vorstellbar“ zu machen.

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 64: Sonnwendfeiern in Kärnten

„Umweltprobleme können längst nicht mehr isoliert betrachtet werden. Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung zielt auf eine ökologische Erneuerung ab, die die wirtschaftliche Entwicklung und soziale Wohlfahrt mit dem dauerhaften Schutz unserer Lebensgrundlagen verbindet. Der Bürger muss wieder mehr Verantwortung für die Gestaltung seines eigenen Lebensraum übernehmen. „Besser leben statt mehr haben!“ lautet die Devise zur Sicherung des Lebensraum unserer Kinder. Erich Schwärzler, Landesrat Vorarlberg

Jetzt zur Adventzeit  besuche ich immer einige der vielen Adventmärkte. Es ist diese Stimmung, die mich magisch anzieht, es sind die vielen Lichter die ein Entzücken hervorrufen, es ist ein Gefühl der Verbundenheit, der Ruhe und Besinnung. Ein Grund wird der Jahreswechsel sein, dieser ja klar ausdrückt: ein Jahr ist zu Ende, ein Neues beginnt.

Weitere Jahresmeilensteine sind das Frühjahr mit dem Osterfest und die Sonnenwende bzw. das Sonnwendfeiern, das den Sommerbeginn verkündet. Persönlich empfinde ich dieses Sonnwendfeiern mehr als natürliches „kosmisches“ Geschehen als einen typischen sommerlichen Festcharakter (Kirchtage) oder Partylaune. Warum „empfinde“? Ich war noch nie auf einer so richtigen Sonnwendfeier und so erinnere ich mich gerne an jenes letztes Sommerfest am Pyramidenkogel in den 80er Jahren. Da war Sommerfrische, Sonne, war Abendstimmung … war einfach eine schöne Nacht. Ich würde mich freuen, wenn es wieder ein Sommer – Sonnenfest  am Pyramidenkogel geben würde.

Welches MOTTO würde dazu passen? Ich würde mich freuen, man würde am Pyramidenkogel ein Sommerfest mit einer natürlichen Stimmung feiern, eine SONNWENDFEIER. Ja, und vielleicht gibt es im Wörtherseeraum im Sommer so ein Sonnwendfeiernetzwerk  bzw. Sonnenmärkte wie es derzeit im Winter die Adventmärkte gibt?

Jetzt haben wir Winter (21.Dezember) und es gibt eine Seilbahnvision von Pörtschach zum Pyramidenkogel. Wie diese Diskussion auch ausgehen wird, es wird eine Wende, eine Denkveränderung der Wörtherseeregion werden. Nach dem Jahreswechsel wissen wir mehr und nun nochmal zurück zur Sonnwendfeier…

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EUROPA NATURGARTENTAGE 2017 in Deutschland – Kärnten dabei?

naturgartentage-de2003 entstand mein Naturgartenabenteuer. Damals lernte ich Naturgartenfreude in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden kennen.

EUROPA NATURGARTEN: 2017  ,veranstaltet Heidelberg DEUTSCHLAND sehr interessante Naturgartentage und ja, ich hoffe viele KärntnerInnen und Kärntner sind dabei.

INFO: http://www.naturgartentage.de/

naturgartentage-2017

 

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 59: Permakultur und Design

1999 lernte ich Frau Dr. Ortner und Sepp Holzer und somit den Begriff Permakultur kennen. Für mich persönlich bedeutet dieser Begriff schlicht „es ist möglich“.

Permakultur Einfahrt 1Ein Motto von Sepp Holzer: die Wärme der STEINE ausnützen.  Ein Beispiel, wenn auch unabsichtlich: 2015  schlichtete ich Pflastersteine neben der Einfahrt zum Haus meiner Familie. Ich habe keine Eile wann die Einfahrt gemacht wird, so passierte es, dass jene Garten – Mageriten beim Splitt einen Wachstumsschub hatten, der dieses Phänomen Permakultur und deren Prinzipien zeigt.

Permakultur Einfahrt 2„Natürlich kommt jetzt die Frage: „Welches Permakultur-Design würde zu den Steinwelten passen“? Vor allem die Fragestellung:“Wie würden Permakultur -Designer so eine Anlage gestalten“? Spannend, ja auf alle Fälle „sehr spannend“ , bei der Einmaligkeit so einer Anlage bestimmt eine sehr große Herausforderung.

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 57: Der Kogel besteht aus Glimmerschiefer

Für eine Gemeinde kann die Kenntnis über die auf eigenem Gebiet vorkommenden Geotope hilfreich für verschiedenste Planung und Entwicklungen sein (KASIG 1996). Neben Bildung und Erholung der eigenen Bevölkerung können Geotope auch sehr gut im Bereich Tourismusentwicklung eingesetzt werden (LOOK & JUNKER 2003, WIEDENBEIN 1993). aus, Getop-Inventar Gemeinde Keutschach am See

Aus welchem Gestein besteht der Pyramidenkogel? Was bedeutet Berg? Was ist ein Kogel, warum Pyramidenkogel? Alle Fragen kann ich nicht beantworten, bleiben wir beim Gestein.

Der Pyramidenkogel besteht hauptsächlich aus Glimmerschiefer, es gibt jedoch auch andere Gesteinsarten wie beim Lindenkogel, Dolomit (Trais) und Quarzporphyr, dann Quarzitstellen und Calcit-Marmor St. Margarethen und Steinbruch Plaschischen http://www.dasherzvonkaernten.at/ Nachzulesen im Geotop-Inventar der Gemeinde Keutschach am See.

Glimmerschiefer und LavendelWarum eigentlich diese Frage: „Aus welchem Gestein besteht der Pyramidenkogel? Ich bin der Meinung, bei den Steinwelten sollte natürlich auch die Vorortgesteinsarten vorgestellt werden, auch wenn diese allgemein wenig  Beachtung finden. Jedoch kann man auch aus diesen Gestein, dem Glimmerschiefer interessantes Gestalten und im Gartendesign verwenden.

Felix Spitzer Gartendesign

Naturgartenvorstellung beim Aktionstag Nachhaltigkeit in Neusiedl bei Güssing

Durch die jährliche Initiative „Aktionstage Nachhaltigkeit“ werden die Akteure und ihr Engagement zur Nachhaltigen Entwicklung sichtbar und durch ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm erlebbar gemacht. In Neusiedl bei Güssing veranstaltet Lygia Simetzberger am Freitag, dem 3. Juni, einen Aktionstag, bei dem über 30 nachhaltige Natur – und Kulturprojekte aus diversen Regionen Südösterreichs vorgestellt werden. Aussteller informieren über Permakultur, Naturgärten und Photovoltaik. Der Kulturteil widmet sich Musik, Literatur und bildender Kunst.

Simetzberger Blumenfee_411x600Ich bewundere die Disziplin und Energie von Lygia. Lygia ist eine Fee des NETZWERKENS, ehrlich gesagt ich weiß es nicht wie sie es macht? Viele Besucher sagten: „Lygia kann zaubern“. Ja, Magie war es, was in diesem Haus fließt und diesen Aktionstag Nachhaltigkeit zu einem wunderbaren Erlebnistag werden ließ.

DANKE für Deine Einladung.

Simetzberger Aktionstag Nachhaltigkeit

GENUSS REGION ÖSTERREICH positioniert ersten (Natur) GenussGarten: SteinschalerHof

„Nachhaltigkeit richtig verstanden braucht Ganzheitlichkeit?!
D.h. Groß und Klein gehen gemeinsam einen  positiven Weg.“

Diese Einladung  (22. Nachhaltige Kamingespräche GenussGarten und die Dirndln, … neue Schritte zur Stärkung der Dirndlmarke) von Hans Weiss nahm ich sehr gerne an. Einmal weil wir schon einige Zeit in „Mail“-Kontakt sind und dann ich wollte Hans kennen lernen. Ich hab mir immer wieder gedacht, “ Was ist das für ein Mensch, der den ganzen Tag hart arbeitet und doch die Zeit hat mit mir zu sprechen“ und ?! Hans ist das, was man sagt: “ Die Welt lebt von Menschen die mehr tun als ihre Pflicht“.

steinschaler_naturgaerten
Quelle: http://www.steinschaler.at/

Wie gesagt, ich fühlte „da muss ich hin“ und ich bin dankbar in Begleitung von Elisabeth nach Rabenstein gefahren zu sein. WARUM?

Ich bin mit „Leib und Seele ein Kärntner“, jedoch darf ich sagen, es befreit mich immer wieder über die Grenze zu gehen. Natürlich fahre ich so bald wie möglich sehr  „sehr“ gerne wieder nach Hause.

Dieser Abend im Dirndltal war eine Sternstunde für mich. Wurde doch von einem Regionenkonzept  GENUSS REGION ÖSTERREICH ein Lokalprojekt GENUSSGARTEN ausgezeichnet.

Mit diesem „Prädikat – Erster Genuss-Garten“  von Genussladen Österreich wurde ein lokales Projekt „erstmalig“ in Beziehung „Regional – Lokal“ ausgezeichnet.

GenussGarten SteinschalerHof: Nachhaltige Kamingespräche – GenussGarten und die Dirndl am 17.05.2016

Der erste Genussgarten Österreich lädt zu „Steinschaler Nachhaltige Kamingespräche“ ein. Freuen Sie sich auf einen interessanten Abend und einen nachhaltige Diskussion…

Das Programm:
Naturgarten – ein ökologischer Genuss – Georg Schramayr – Naturvermittler
Auszeichnung zum 1. GenussGarten durch die GENUSS REGION ÖSTERREICH – Margareta Reichsthaler, Obfrau
Neue Impuls zur Markenpflege und Markenstärkung unserer Dirndlmarke der Leitfrucht des Tales
Diskussion
Erfrischungen und GenussGarten – Produkte am Buffet.

Weitere Infos… siehe http://www.steinschaler.at/

Liebe LeserInnen, es gäbe so vieles über dieses Abend zu erzählen. Von den Unterstützenden,  vom interessiertem Publikum, vor „allem“ von den „Nachgesprächen :-)“ …., und von den vielen „Helferleins“. DANKE  „Frieda“.

Ich wünsche Ihnen Herrn Weiss und seine Familie kennen zu lernen. Am Besten Sie fahren dort hin. Vielleicht treffen Sie dort auch Georg Schrameyr . Georg ist ein Mensch, wenn der einmal erzählt, willst nicht mehr von ihm weggehen.