Schutz – Erholung – Erziehung

NaturWaldgarten und Kreis der Bäume

BaumMagazin-März-2014-bei-Neue-ErdeDieses BaumMagazin entdeckte ich im Schauraum von Peter und interessiert nahm ich es mit. Dieses bunte 24 Seitige Magazin ist eine Quelle an Freude, Inspiration und eine Fülle an guten Informationen über Wald, Baum und Mensch.

Ein Kurzvorstellung von NaturWaldgarten ist Wald und Mensch und so freute es mich, dass der Verleger Andreas Lentz diese Stiftung „Kreis der Bäume“ Domain: www.freunde-der-baeume.de gegründet hat.

BaumMagazin-Können-Bücher-die-Welt-verändernAuf die Frage: Können Bücher die Welt verändern?, antwortet Andreas Lentz: Vieles, was Bücher, die wir lesen, in uns anstoßen, bleibt nur gedacht. Für mich war das Buch „Der Geist der Bäume“ von Fred Hageneder ein Anstoß, etwas zu tun.

Und so denke ich, es ist vieles geschehen, seit dieser Entscheidung von Andreas Lentz. Den wie sonst hätte ich dieses wunderbare BaumMagazin  in Eggersdorf bei Graz entdecken können.

Das BaumMagazin erschien März 2014 bei Verlag Neue Erde
Redaktion: Laura Spies
Herausgeber: Andreas Lentz
unter Mitarbeit von Fred Hageneder und Anselm Lentz

Krappfelderhochseilgarten – Naturgarten von oben

Abenteuer beginnen erst, wenn Du in den Wald kommst.
Dieser erste Schritt ist ein Akt des Vertrauens.
Mickey Hart, Schlagzeuger von Grateful Dead

Als ich das erste Mal von diesem Hochseilgarten in Passering erfuhr, wusste ich nicht wo das ist. Erst nachdem ich Kappel am Krappfeld hörte konnte ich mich orientieren. Spontan melde ich mich zu diesem Abendteuer an und nachdem ich 20 min vom Parkplatz hochging und Mitten im Wald dieses scheinbare Gewirr von Seilen sah, dachte ich … dreh um.

KrappfeldnerhochseilgartenMeine ersten Worte an Alfons Ramprecht waren, warum ich nicht mit dem Auto hochfahren kann. Erstens einmal im Wald gibt es keinen Parkplatz und dann hast durch dieses raufgehen, Dich eingestimmt, bist ruhig geworden und Dein Körper wurde locker, dass bekam ich als Antwort und Alfons lächelte dabei. weiterlesen »

Bedeutung der Naturgärten für Waldpädagogen, von Renate Kiesewalter

Erinnerungen an eine „wilde“ Kindheit. Ich bin in einer Siedlung in einem Mehrfamilienhaus am Stadtrand aufgewachsen. Trotzdem habe ich intensiven Kontakt zur Natur entwickeln können.  Es gab in der Nähe unserer Siedlung einen alten, nicht mehr benutzten Steinbruch. Dort verbrachte ich mit meinen Geschwistern einen großen Teil meiner Freizeit.

Für uns war es ein mystischer und verzauberter Ort. Die schattigen Gebüsche von Weißdorn, Weiden- und Schlehensträuchern und Heckenrosen bildeten die Kulisse für alle unsere Abenteuerspiele, in denen wir Piraten, Eroberer oder Indianer waren.

Das Innere der Sträucher glich Hütten. Dort spielten wir Mutter und Kind und fühlten uns geschützt. Wir sammelten Blätter, Blüten und Beeren für unsere Spiele. Die Sträucher boten uns Möglichkeiten, gefahrlos unsere Kletterkünste auszuprobieren.

Baum-und-ich-Renate-Kiesewalter Renate Kiesewalter
Seit frühester Jugend habe ich einen intensiven Bezug zum Wald. Meine Eltern sind mit uns Kinder Sonntags im Wald wandern gegangen. Wir haben zusammen Kräuter gesammelt und meine Eltern haben uns die Tiere und Pflanzen erklärt. Die Erlebnisse und Erfahrungen haben mich bis heute geprägt.
Sie waren auch der Grund, weshalb ich nach meiner Matura Biologie studiert haben. Ich war fasziniert von den Artenreichtum und der Schönheit der Pflanzen- und Tierwelt. Jedoch hat sich die naturwissenschaftliche Biologie in weiten Teilen inhaltlich sehr weit von der Natur entfernt. Deshalb habe ich mich im Anschluss an mein biologisches Studium dem Studium der menschlichen Seele gewidmet und meine berufliche Laufbahn bis jetzt im alternativ gesundheitlichen Bereich verbracht.

Im Jahr 2011 erfuhr ich von den Möglichkeiten einer Ausbildung zur Waldpädagogin und habe sofort die Kurse nacheinander  besucht.  „Der Kreis schließt sich“.Ich habe mit der Waldpädagogik die Möglichkeit meine Liebe zur Natur mit  meinen Beruf zu verbinden.

 Adresse: Mozertstr. 14, 9590 Feldkirchen Tel: 0664-2014969, Mail: Renate.Kiesewalter@gmx.at Web: www.kiesewalter.at

Auf-der-Alm-Renate-Kiesewalter_640x427Wenn ich an diese Kindheit zurückdenke, habe ich noch den Duft dieses Ortes in der Nase und höre das friedliche Summen der Insekten. Es war der erste Naturgarten, den ich kennen gelernt habe. Es gibt ihn an der Stelle immer noch und ist auch heute für große und kleine Leute ein beliebte Aufenthaltsort. weiterlesen »

NaturWaldgarten in der Stadt Klagenfurt am Wörthersee

Ein NaturWaldgarten in einer Stadt Klagenfurt am Wörthersee? Noch ist es nicht so weit, aber der Gedanke ist verlockend nach dem Lesen “ Stadt plant Errichtung eines Erholungswaldes“ in der Kleine Zeitung vom 28.Dez.2012. Zumal das Konzept Naturgarten: Schutz, Erholung, Erziehung, dieses Wort Erholung beinhaltet.

Kleine-Zeitung-Stadt-plant-Erholungswald Ein „Erholungswald“ birgt in sich viele Möglichkeiten. Wird es eine „Mystische Ecke“ geben, für Waldgeschichtenerzählungen? Oder Meditationskreise für z.B. Yoga ? Wird eine Zusammenarbeit mit „Wald und Forst“ angedacht, um z.B. auf Klimawandel und die damit unweigerlichen Veränderungen an heimischen Bäumen aufmerksam zu machen. Schön natürlich die Idee eines  „Freiluftklassenzimmer“. Spanenden, auf alle Fälle eine gute Idee, nach dem Waldgarten in Gurk ein weiteres Feld der Bäume.

Herzlichen Glückwunsch allen EntscheidungsträgerInnen und Verantwortlichen zu dieser Verfügung.

Netzwerk: Wo ein Naturgarten entsteht, gibt es bald…

Ein-PilzIch bin Franz Nahrada sehr Dankbar für seine Erlaubnis „Netz und Werke“ vorstellen zu dürfen.

Viele-PilzeWahrlich es stimmt, wo ein Gedanke, eine Idee, einVorhaben Herzens -Projekte entstehen zu lassen, da folgen weitere.

So durfte ich 2012 den  ersten Naturgarten  im Blog vorstellen und kurz darauf folgte ein weiterer …und…

„Jemanden zu inspirieren bedeutet, in ihm eine Sichtweise zu erwecken,
die erkennt, dass etwas, was vorher ummöglich erschien,
tatsächlich erreicht werden kann.
Mag. Irmgard Knapp
Dipl. Lebens-& Sozialberaterin
Dipl. Sexualpädagogin & -beraterin
Erwachsenenpädagogin in Gesundheitsbereichen
in eingerner Praxis

NaturWaldgarten stellt sich vor…

Vor ein paar Monaten bekam ich einen Anruf, eine sehr nette Stimme meldete sich: „Hallo Herr Spitzer, mein Name ist Maria Mierl aus Salzburg. Ich habe im Internet ihre Webseite Netzwerk Naturgarten entdeckt und möchte einen NaturWaldgarten gestalten. Können sie mir dabei helfen?

Naturwaldgarten-stellt-sich-vorZuerst einmal schnappte ich nach Luft. Wau, da ruft jemand an, der wirklich etwas auf die Beine stellen will. Und ich begann zu erzählen wie es bei mir mit dem Steinbruch und der Waldforstbehörde Klagenfurt am Wörthersee lief. Mein Rat, reden…reden…und nochmals reden. Wir alle sind Menschen und wollen eine gute ehrliche Information.

Waldlicht-Elisabeth-EbenbergerEine Zeit lang hörte ich nichts von Frau Mierl. Doch dann kam ein Anruf: „Hallo Herr Spitzer, ich habe geredet und geredet. Zuerst mit unserem Bürgermeister, mit unseren WaldpädagogInnen, mit… und mit… und ja, wir machen, wir gestalten einen NaturWaldgarten“.
(Foto Waldlicht © Elisabeth Ebenberger)

Vor ein paar Tagen erhielt ich von Herr Gerhard Schneider (Lebenspartner von Frau Mierl) die Nachricht. Es gibt bereits eine Startseite.

So ist es mir eine große Freude diesen Start  http://naturwaldgarten.wordpress.com/ vorzustellen.

Naturgarten und ziviler Widerstand – empört Euch

„Große Werke vollbringt man nicht mit Kraft,
sondern mit Ausdauer“.
Samuel Johnson

Walden oder Leben in den Wäldern ist ein Buch des US – amerikanischen Schriftstellers Henry David Thoreau aus dem Jahr 1854. Ein Klassiker das zivilen Widerstandes. Kleine Zeitung, 5. Mai 2012 zum 150. Todestag „Empört und engagiert euch“  von Walter TITZ.

Was würde Thoureau zu NaturWaldgärten sagen? Wie würde Thoureau jene Beziehung Natur und Kultur, welche wir heute „harmonisch“ so dringend brauchen beschreiben. Kannte man damals Sport oder den Genuss durch den Wald zu joggen?
War das Leben härter? Geprägt von Entbehrungen und Vergnügungen? Freizeitluxus, welcher für uns Selbstverständlich ist.
Oder ist es umgekehrt, dass wir uns nach jener „Ganzheit des Erlebens mit der Natur“ zu Zeiten Thoureaus sehen?

Was würde Thourau zu Michael Braungart  sagen? Braungart sucht nach Lösungen: Wie kann der Mensch sich in das Leben auf der Erde wirklich integrieren? Wie kann er nicht nur wenig Schaden anrichten, sondern wie kann er nützlich sein?

Unter dem Titel: „Vom Bauhaus zum Baumhaus“ (BUSINESS KURIER 26. Jan. 2012, stellt CHRISTA BADELT natürliches bauen in der Praxis – mit dem „Cradle to Ceadle“ – Prinzip vor.

Michael Braungart ist ein deutscher Verfahrenstechniker und Chemiker. Er ist Professor, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter und fordert „Wir müssen intelligent produzieren“.

Henrey David Thoureau würde begeistert sein.

Der himmlische Naturgarten des Jetzt-Aber-Bitte, von Marianne Elisabeth Ziegler

Eines vereint die gesamte Menschheit rund um den Globus: Wir alle sind gerne in der Natur, sei es zum Sport treiben, zum Wandern, zum Flanieren oder zum Meditieren. Und dazu möchte Sie dieser Artikel einladen, damit auch Sie vertiefende Erkenntnisse zum natürlichen Geschehen erhalten dürfen. Aber Achtung: Wer den Naturgeist einmal gerochen hat, kommt nur sehr schwer wieder von ihm los.

Augenblicklich erleben wir die Hektik, das Chaos, die Orientierungslosigkeit vieler Menschen und ein auslaufendes Zeitalter des Fisches, welches auch das Ende der intellektuellen Evolution der Menschheit bedeutet. Wir wandeln uns von Kopf – zu Herzdenkern und dürfen wieder lernen, dass es nicht einfach und plump gut und böse gibt…

Marianne-Elisabeth-ZieglerMarianne Elisabeth Ziegler

Dozentin und Gründerin der Akademie für Naturgelehrte.
Institut Achillea Welt der Heilpflanzen und der Wildnis.
E-Mail: millefolium@bluewin.ch weiterlesen »

Naturgarten und Mystik ACHILLEA

Naturgarten mit Mensch, besitzt zwei Seelen! Damit man diese Aussage besser verstehen kann, ein praktisches Beispiel. Ein Naturgarten ist auf der einen Seite ein Hain und auf der anderen Seite ein Klostergarten. Mir gefällt dieses Beispiel, weil sowohl der Hain und auch der Klostergarten oft mit Menschen vorgestellt wird.

Buch-Heilbäume-AchilleaEin Hain hat immer etwas Mystisches. Als mir dieses Buch „Die 12 grossen Heilbäume MitteleuropasACHILLEA vorgestellt wurde, dachte ich sofort an das keltische Baumhoroskop. Weil auch die musikalische Lebensgeschichte Frau Zieglers zu dieser Gedankenverbindung passte. Bei den Kelten wurde viel gesungen. Dieses Buch ist jedoch mehr, es hat, durch jene christlichen Zugänge, wie der Naturgarten zwei Seelen. Und wenn man den strengen Kriterien dieses Buches standhält, versteht man auch diese Aussage „zwei Seelen in mir“.

Heilpflanzen-ACHILLEAFür jene Leser -innen, welche „ehrliche Effizienz“ sehr am Herzen liegt, ist in diesem Sinne auch das zweite Buch „Die Goldenen und Smaragdinen Heilpflanzen“ von Frau ZIEGLER eine wunderbare Fortsetzung.

Naturgarten und Baumdenkmal

Was heißt denn hier Nat(o)urkenmal? Seit wann schützt der Mensch den Baum? Viele Fragen über „Natur&Baum“, sie beantwortet Herr Wolfgang Schürmann.

Im Wicki versteht man unter BaumdenkmalBäume als Naturdenkmal im Kontext des Baumschutzes.

In der Kärntner Forstzeitung fand ich diesen Artikel „Baumpflege Matzer…“. Obwohl ich persönlich mich fürchte alte Bäume zu besteigen, finde ich es wichtig das es Menschen gibt, die sich so etwas zutrauen.

Alte Bäume gehören geschützt. Alte Bäume erzählen. Wie schön ist es in den Stadtparks, in der Landschaft mächtige einzelne Bäume anzusehen. Wenn ich dann vor so einem mächtigem Baum stehe und nach oben sehe, denke ich mir : „Der kann schon war erzählen“.

Sehr viele Baumdenkmäler gibt es in Tschechien. In Italien im Fleimstal (Val di Fiemme) gibt es Millionen Bäume, darunter auch besondere und diesen hat man Namen wie z.B. den Stärksten „Der König der Löwen“ gegeben.  

Eiche-mit-EfeubewuchsJeder Baum braucht auch einen Platz, wo er gedeihen kann. Oft gehört auch dieser Ort geschützt. Somit ist jeder Baum auch sein eigenes Biotop, welche unglaubliche Facetten des Lebens beherbergen.
Ein luftiger Naturgarten, so möchte ich sagen.

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken. Khalil Gibran, Sämtliche Werke