Schutz – Erholung – Erziehung

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 9 : Pyramiden von Bosnien

Irgendwann kommt einem der Gedanke: „Warum heißt der Pyramidenkogel in Zentralkärnten eigentlich Pyramidenkogel“? Oder: „Wie lange wird dieser Kogel südlich des Wörthersees eigentlich schon so benannt und wer gab diesen Namen“?

Bei mir war es so, dass ich mir diese Fragen in der Schule das erste Mal stellte mit dem kennen lernen der Pyramiden Ägyptens. Jetzt mit dem „Pyramidenkogel Turmbau NEU“ googelte ich aus Neugier „Pyramide“ und kam auf diese interessante Seite „Equapio“. Was ich da las, konnte ich zuerst nicht glauben. Da las ich von Pyramiden in China, in Japan und sogar in Bosnien (laut Geschichtsschreibung unmöglich).

Das ist schon ein bisschen viel und weil ich skeptisch war, fragte ich Markus (Mitglied der Österreichischen Mythenforschung www.oegm.info). Ich staunte dann umso mehr über seine Antwort: weiterlesen »

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 8: X-Turm

Reinhard Eberhart ist mit seinen Ideen, seiner „Ideenwerkstatt“ weit über Kärntens Grenzen bekannt. Seine „Kärntner Faschingszeitung“ ist Kult.

Jene Interpretation vom Pyramidenkogel NEU „ALLES FASCHNING KULTUHR , Seite 33, 2009“ ist herausfordernd. Herausfordernd deshalb, weil hinter seiner Humor – Kürze oft eine tiefe „heilsame“ Würze steckt.

X-Turm-PyramidenkogelDas interssante bei dieser Arbeit ist, dass ich damals angerufen und gefragt wurde, ob ich jene X-Turm-Idee öffentlich vorstellen möchte. Ich lehnte ab, weil ich keinen Zugang zum Wettbewerb hatte, und keinen öffentlichen Ärger haben wollte.

Nun ist das Rennen um den Turmbau entgültig entschieden. Damit kann man leichter zurückschauen und manche lustigen Geschichten ansehen bzw. vorstellen.

Eine Frage wird immer offen bleiben: „Damals, als dieser Wettbewerb ausgeschrieben wurde, stand wenig Grundfläche für die Planung und Ideen zu Verfügung.  Die Gemeinde hat erst später jene wichtige Fläche zugekauft. Welche Ideen hätten beim Wettbewerb entstehen können, hätten die teilnehmenden Architekten und Teams jene Fläche, welche heute zu Verfügung steht, für ihre Ideen und Modelle gehabt. Hätte das Siegermodel so „gedreht“ ausgesehen“?

Pyramidenkogel, Steinwelt und Naturgarten Teil 8

„Politik machen: Den Leuten so viel Angst einjagen,
dass ihnen schließlich jede Lösung recht ist.“
Wolfram Weidner

Nein, heute gab es keine Emotionen, wie noch vor Jahren. Heute gab es eine gespannt-gelöste Aufmerksamkeit. Heiß war es im Schlossstadl und Herr Friedrich Moori lockerte den Abend mit EM-Fußball auf. Allen Verantwortlichen ein Danke, allem voran unserem BGM Herrn Gerhard Oleschko und ein herzliches Danke für jene „bewegten“ Worte Herrn Dirk Trauners „das die Bürgerinitiative BIG Keutschach für eine sachliche Lösung und Kostenrealistisch sehr viel für Keutschach erreichen konnte“.

Was haben diese Worte mit Naturgarten zu tun? Der Pyramidenkogel ist ein zentraler Punkt in Kärntens Landschaft und ein Schnittpunkt der Kulturen. Vor allem das Umfeld, „das- drum – herum“ des Turmes, liegt mir, als „direkt- 2 km entfernt“  Bewohner, sehr am Herzen. 2003 wollte man eine Wasserrutsche bauen. 2007 bei der erstmaligen Vorstellung vom „Pyramidenkogel NEU“ sprach man von einem Waldseilpark (Worte Dr. Steiners) und nun von einem „Touristischem Entwicklungsgebiet“, als Umfeldgestaltung.

Interessant ist dieses Wort „Touristisches Entwicklungsgebiet“ allemal…. weiterlesen »

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 7

Als ich jenen Zeitungsartikel (Kleine Zeitung 14. April 2012 von Georg Lux und Karin Hautzenberger) „Wir lassen noch immer sehr viele Chancen liegen“ Gernot Riedel (scheidender Chef der Wörthersee Tourismus GmbH) las, dachte ich mir, an welche „Chancen“ denkt Herr Riedel?

2005 wurde das Tourismuskonzept „Wörthersee Energiezentrum“ vorgestellt mit dem Leitbild „Die vier Elemente“. U.a. wurde auch von Naturseminarräumen gesprochen und das war auch mein Grund „Naturgarten als Seminarraum„, u.a. bei der WTG, vorzustellen. Es gab keine Folgegespräche und so konnte  ich leider Herrn Riedel das Konzept Steinwelten Pyramidenkogel nicht vorstellen um dazu seine Meinung zu erfahren.

Dabei würde gerade diese innovative Idee „Steinwelten Pyramidenkogel“ ein tolles Regionalprojekt für den gesamten Wörtherseeraum sein.

Den Wörthersee verdanken wir der Eiszeit (Ulrike Greiner Kleine Zeitung 20 Nov. 2o11). So beschreibt es jene hervorragende Publikation „Der Wörthersee“ des Naturwissenschaftlichen Vereins Kärntens.

Auch der Pyramidenkogel verdankt seine Entstehung dieser Urzeit. Von der Eiszeit zur modernen Steinweltvorstellung, eine Chance für diese Region im Herzen Kärntens…

…im Herzen Kärntens? Am 25. Sept 2005 wurde das Großprojekt „Mirnock – das bioenergetische Zentrum“ und „Die sieben Chakren im alten Norikum“ präsentiert. Das 4. Chakra, der Herzchakra „Herz“ befindet sich laut diesem Projekt in Tibitsch, Gemeinde Techeslberg (Steinmauern, Gebäudereste, Quelle).

Informationsquelle: Mirnock – das bioenergetische Zentrum, Zeitschrift DRAUSTÄDTER Kärntner Regionalmedien.

Naturgarten Danke 2011

Es war ein sehr stürmisches Jahr, vor allem die Suche nach einer neuen Heimat für unsere Pferde wurde zu einer wahren Berg und Talfahrt.

Pferdehof-Tiffany-in-Seebach-ViktringViel Zeit blieb nicht für „Naturgarten“ und doch hat sich sehr viel getan. Danke für die Buchpartnerschaft mit der Gemeinde Keutschach am See und Marktgemeinde Ebenthal in Kärnten. Danke allen AutorInnen für ihre Beiträge und ein Danke allen Lesern dieses Blogs.

Ein herzliches Danke an die Volkschule Keutschach. Liebe Frau Direktor Christa Puxbaumer, Dir und für die Gesangsleitung Frau Rosemarie Koban, insbesondere allen Kindern „Danke“ für diese wunderbare Unterstützung bei der Buchvorstellung. Danke Herrn Anton Miksche für die Organisation, Danke unseren Seental Stimmen unter der Leitung von Pepo Cimzar und Danke Herrn Prof. Mag. Peter H. Ebner für die herzliche Moderation.

Bodental-von-Monika-Germ

Vor allem ein Danke unserem BGM Gerhard Oleschko. Lieber Gerhard ohne Deine Unterstützung gäbe es diese Buchpartnerschaft nicht.

Eine große Ehre wurde mir mit dieser Vorstellung in meiner Heimatgemeinde zuteil“.

Diesen gälischen Segenswunsch bekam ich vor Tagen und möchte diesen an Allen mit einem herzlich Willkommen „2012“ weitergeben.

Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen,
mögest du den Wind im Rücken haben,
möge die Sonne war auf dein Gesicht scheinen.
Mögen die Regentropfen sanft auf deine Felder fallen,
und möge Gott seine schützende Hand über dich halten.

 

Naturgarten, Steinbruch und das Herz

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“.
Antoine de Saint-Exupréry

Wenn man ein Projekt, eine Aufgabe – ein Ziel längere Zeit anstrebt, passiert es, dass man vieles was „neu“ ist mit alten Augen sieht.

Raureif-2-von-Monika-GermMir es es so ergangen. Der Eingang zum Steinbruch hat sich verändert. Natürlich sah ich diese neue Veränderung (Stacheldraht usw.), aber in mir war nach wie vor jenes Bild gespeichert als der Eingang noch frei, ohne Hürden – kurz Einladend war.

Erst als mich Besucher zuerst sanft, dann aber immer stärker aufmerksam gemacht haben, dass sie durch Stacheldraht usw. keinen guten Eindruck vom gesamten Steinbruch haben, wachte ich auf. Als jene, zum Glück, kritische Besucher, dann aber alte Fotos sahen. Wie der Eingang einmal aussah, hörte ich immer wieder ein Oh, ein Ah, ein „das gibt´s ja nicht“.

Raureif-1-von-Monika-GermDas wunderbare an dieser Geschichte ist das Bewusstsein, die Natur des Menschen und wie sie funktioniert: „Alles ist möglich„.

„Das eigentliche Entdecken besteht nicht darin, neue Gebiete zu erforschen, sondern mit neuen Augen zu sehen“. Glenda Green (Unendliche Liebe, Jesus spricht…)

Naturgarten und UNESCO – Ausweisung Teil 2

Für mich bedeutet Naturgarten – Harmonie zwischen Natur und Kultur auf kleinem Raum. Wobei die Natur sich entfalten darf, und meine kulturellen (Pflegemaßnahmen) Tätigkeiten sich darauf konzentrieren, dass u.a. nicht alles zuwächst. Der Steinbruch, durch welchem ich zum Thema Naturgarten kam, wächst seit dem das „Aus“ beschlossen wurde in großen Schritten zu. Sicherlich auch durch die Verbarrikierung des Einganges mit Stacheldraht usw. Gerne  besuche ich daher jenen Platz, oberhalb des Steinbruches, von wo aus ich sehr gut die Pfahlbautenstelle im Keutschacher See sehen kann.

UNESCO Kulturerbe kommt mir immer wieder im Sinn, und male mir aus, wie es wirklich aussah. Wo hatten die Menschen damals ihre Felder, oder gab es überhaupt welche? Im Internet gibt es ja einiges an Informationen.

Jedoch wie war es bei uns – in Keutschach? So freute ich mich sehr über diesen Artikel „UNESCO – Weltkulturerbe Keutschacher Pfahlbauten – Ein spannendes und vielversprechendes Projekt für die Zukunft“ in der Zeitschrift „Der Rosentaler„.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Gratuliere vor allem zu dieser gelungen Fotomontage, welche wunderbar gemacht wurde.

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 6

ERFOLG  IST  EIN  GIPFELSIEG

Für jedes Unternehmen, Projekt und Ziel braucht man MUT. Deshalb gefällt mir dieses Cover 03/2011 „Umwelt und Energie“ so gut. Wenn man dieses Cover sieht, will man hinauf, den Sieg eines Gipfels erleben und sehen ins Land und sehen lernen, z.B. Umweltfreundliche Technik.

MUT braucht man auch um zu seinen Aussagen zu stehen, oder anderen zu sagen, dass was du da denkst ist gut. Vor kurzem wurde mir gesagt.

Ich möchte beim Pyramidenkogel ein gutes Gefühl haben, dass da „Oben“ etwas Schönes entsteht, damit ich Stolz sein kann. Ich möchte aber auch das Gefühl haben, dass das was da „Oben“ entsteht in Ordnung ist, ohne daran zu denken, wurde ehrlich gehandelt, muss ich Bauchweh haben.

MUT hatten auch Selina und Hannes, als sie 2004 Öffentlich aufzeigten, was u.a. den Schandfleck des Wörthersees ausmacht. Sie bezeichneten die unmittelbare Umgebung des Pyramidenkogels als Barackenstätte.

Viele, wirklich vielen Menschen stört mehr die Umgebung als der „alte“ Turm.

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Naturgarten und UNESCO – Ausweisung

Pfahlbauten im Keutschacher See sind Weltkulturerbe so benannte es die Kleine Zeitung, auch von Steinzeitmenschen bauten ihr Dorf im Kärntner See ist die Rede und der Standard spricht von Pfahlbauten-Nachbau ist geplant.

Blick-auf-die-PfahlbautenstelleDas erste Mal entdeckte ich diesen Ort 20o2 durch das Naturgarten/Steinbruchprojekt und bin begeistert Geschichte sehen zu können, natürlich mit ein bisschen Kopfschütteln. Denn ohne fachliche Erklärungen würde man nie verstehen, was sich da vor 6500 Jahren an dieser schier unscheinbaren Stelle abspielte.

Als Keutschacher darf ich sagen: „Ich bin stolz darauf, dass unsere Gemeinde ein solches Kulturjuwel hat“. All jenen Personen ein herzliches Danke, danke das diese prähistorischen Überreste erkannt, erforscht, erhalten, geschützt werden und das es für Interessierte dargestellt wird.

Ja, und eine besonders tolle Darstellung ist ein Animationsfilm der Firma 7 reasons.

Naturgarten-Interview mit Hans Spendier

Hans, als Keutschacher wohnhaft am Pyramidenkogel darf ich Dich als Urbergler Vorstellen. Warum werden die Bewohner am Pyramidenkogel eigentlich „Bergler“ genannt? Und wie weit zurück bzw. wie stark sind Deine Wurzeln?
Weit zurück und stark, ich bin mit meinen Kopf und von ganzen Herzen „Bergler“. Als „Bergler“ wurden wir schon immer bezeichnet. Vielleicht weil viele den Pyramidenkogel als Berg sehen.

Hans-SpendierDu bist Maurer, Polier, und heutzutage würde man Deine Leistungen auch als Projektmanager bezeichnen. Die „Bergler“ nennen Dich auch „Dadi“, sicherlich weil Du schon so vielen geholfen hast und man immer einen Rat von Dir bekommen kann. Deine Meinung ist gefragt.
Würdest Du heutzutage wieder Deinen Beruf „Maurer“ wählen?
Ja sicher, warum nicht? Handwerk hat immer ein Fundament und ehrliche Arbeit wird immer gefragt sein. Vor allem man kann sich weiterentwickeln. Es ist traurig für mich zu sehen, wie heute respektlos dieser Handwerksberuf  behandelt, aber auch ausgeführt wird. Vielleicht ist die schnelllebige Zeit schuld daran. Dennoch meine ich, dass man für das Erlernen dieses Berufes in der Lehrzeit auch die Zeit für das Erlernen braucht.

Du hast erzählt, Du hast auch im Steinbruch/Plescherken gearbeitet. Wie war das damals?
Ganz einfach, damals 1953 wurde das Steinbaumaterial noch selbst aus der Natur bzw. die Steine aus dem Steinbruch gebrochen (herausgeholt).

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