Schutz – Erholung – Erziehung

Das Herz von Kärnten: Kleine Einheit „Naturgarten“ und großer Natur- und Wirtschaftsraum „Zentralkärnten“

Es ist die größte Überraschung meiner bisherigen Naturgartenarbeit. Seit 2003 beschäftige ich mich mit „Naturgarten und Raum“ mit dem Fokus „Natur-Kultur-Kleinraumplanung, Kleine Einheit – Natur und Mensch, Juwel der Landschaft, Herzraum und Zivilgesellschaft, wie schafft man Gemeinsamkeiten und welches Netzwerk ist das Richtige“.  „Das Herz von Kärnten – Vom Steinbruch zur Naturgartenvision“ ausgehend erfahre ich nun aus der Stadtzeitung Klagenfurt, 11.10.2017 Nr. 10  „Klagenfurt und Villach sollen das ganze Land stärken“, ebenfalls in der Stadtzeitung Villach, 19.10.2017 „Wir wachsen zusammen“das Motto dieser Zusammenarbeit: DAS HERZ VON KÄRNTEN für einen gemeinsamen Weg.

KLAGENFURT am WÖRTHERSEE und VILLACH
WIR
WACHSEN
ZUSAMMEN
DAS HERZ VON KÄRNTEN

Ich musste mich hinsetzen, Luft schnappen und grübelte: Wie ist dieses Wunder geschehen? Es ist die Kraft der Stille und „Steter Tropfen höhlt den Stein“. War es Schicksal, dass wir uns damals „Naturgartenverein TAUTROPFEN“ nannten? War es mein Eigensinn, der meine Freude und mich oftmals an der Idee „Naturgarten, eine Herzensaufgabe“ zweifeln lies? Es ist eine Entwicklung nach dieser Redensart: „Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich eine andere“? Ich bin mit meiner Naturgartenarbeit durch viele „Türen“ hindurch gegangen und nun stehe ich vor diesem großen Tor. Wird mir aufgemacht? Ist es der Beginn eines Naturgarten – Netzwerk Kärnten?

 Ist es Zufall, dass jenes Dokument, dass nun Klagenfurt am Wörthersee und Villach „wirtschaftlich“ vereint auf der Halbinsel Maria – Loretto vorgestellt wurde?  „Den Platz der Präsentation, Schloss  Loretto, wollte die Klagenfurter Bürgermeisterin symbolisch verstanden wissen: „Vom Klagenfurter Seeufer sieht man bis zum Dobratsch. Wir wollen und müssen den Blick weiten, um die Zukunft erfolgreich gestalten zu können.“  Aus, Stadtzeitung Klagenfurt ebenso Stadtzeitung Villach . Ist es Zufall, sollte Naturgarten ein Markenzeichen bekommen, ich mir eine Roseblüte wünsche und nun jener Ort Maria – Loretto ein Ort der Rosen ist. Netzwerk – Naturgarten ein Rosennetzwerk, das klingt schön.

Wann immer du die Möglichkeit hast,
setz dich unter einem Baum,
beobachte die Tiere,
unterhalte dich mit den Steinen
und reiche den Menschen deine Hand.

Natur und Wirtschaft, der Wohlfühlfaktor im Zentralraum Kärntens

Wir wollen ein neues Wir – Gefühl schaffen.
An der der Rivalität im Eishockey und Fasching ändert sich aber nichts.“
Bürgermeisterin Frau Dr. Maria – Luise Mathiaschitz, Klagenfurt am Wörthersee,
Quelle Kronenzeitung 29.Sept. 2017

Bei meinen Recherchen zum Thema Naturgarten entdeckte ich ca. 2005 im Internet die Schweizer Stiftung „Natur und Wirtschaft“. Was mir sofort gefiel, es wurden „Naturgärten“ am Firmengelände vorgestellt und gefördert.

Natur und Wirtschaft, passt das Überhaupt zusammen? Vor allem weil ja immer wieder die „Wirtschaft“ bzw. bestimmte Wirtschaftsbereiche,  vor allem wirtschaftliche Methoden unnatürlich ja sogar gegen die Natur bzw. den Naturkreislauf, im Namen des Profit und des Gewinns, agieren.

So entstand schon vor Jahrhunderten der Begriff „Nachhaltigkeit„. Inzwischen gibt es viele Gruppen, Unternehmungen, Vereine, Institute die sich mit diesem Thema Natur & Wirtschaft intensiv und sehr erfolgreich beschäftigen. Man fühlt sich wohl wenn man sagen kann, wir arbeiten zusammen:
„Wir gemeinsam mit der Natur“.

Klagenfurt am Wörthersee und Villach „sollen“ zusammenwachsen, so beschreibt es die Kleine Zeitung Freitag 29.Sept. 2017 ( siehe an kopiert). In der Krone, ebenfalls am 29.09.2017 zitiert Redakteurin Frau Rosenzopf Villachs Bürgermeister Günther Albel „Mit zwei Lokomotiven können wir das Land gemeinsam voranbringen“. Dabei soll der ganze Kärntner Zentralraum zur neuen Drehscheibe werden.

Villach ist Naturparkstadt und der Wohlfühlfaktor „Natur und Wirtschaft“ wird mit dem Hausberg Dobratsch bewusst gelebt. Klagenfurt am Wörthersee vielleicht einmal Naturgartenstadt erlebt einen Aufschwung wie seit Jahrzehnten nicht mehr vorgestellt.

Wir wollen WIRTSCHAFTEN, wollen zusammenarbeiten, Kooperationen in vielen Bereichen voranstellen und die NATUR dabei bewusst in die „Mitte“ stellen.



 

Bundesministerium: Masterplan für den ländlichen Raum und NaturLandgärten

Drei Dinge sind notwendig damit ein Gesetz gilt:
Erstens, dass es erlassen wird
Zweitens, das es verlautbart wird
Drittens, dass es auch durch die Praxis der Anwender gebilligt wird.
Decretum („Kirchenrecht) des Gratian 1140 Matthäus Romanus 1325
doctrina accepta – doctrina non accepta

Anfang September lag dieses Informationsheft „Aufschwung für den ländlichen Raum – Der Masterplan bringt´s – des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft “ unserer Tageszeitung  bei.

MASTERPLAN FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM
Der Masterplan für den ländlichen Raum ist das Programm einer gesellschaftspolitischen Bewegung für einen starken ländlichen Raum. Österreichs ländlicher Raum lebt von den Menschen, die am Land leben und arbeiten. Für eine erfolgreiche Zukunft braucht er mehr denn je Menschen am Land und in der Stadt, die sich aktiv für ihn einsetzen. Bundesministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft 2017

Ich staunte und fasziniert blätterte ich diese Broschüre durch. Unter: Schwerpunkt 18 REGIONALE STRATEGIEN las ich: „Innovationen brauchen Kooperation – Ein entscheidender Faktor für erfolgreiche Regionen ist deren Innovationskraft. Dafür braucht es nicht nur kluge Köpfe am Land, sondern, wie auch die Beratungen des Masterplans klar gezeigt haben, intelligente Kooperationen. „Kollaboration ist daher ein wichtiges Instrument regionaler Strategien um die Stärken des Landes zu bündeln und weiterzuentwickeln“, ist im Masterplan verankert. Wichtig für den Erfolg: Regionale Schwerpunkte sind über Verwaltungsgrenzen hin abzustimmen. Seite 57

Frage: „Ist der Masterplan so konzipiert, das Naturgarten als Teil (Natur- Kultur – Kleinraumprojekt etc.) z.B. als NaturLandgarten verankert ist. Um Natur – Kultur – Kleinräume bzw. auch „vernetzte“ Lokalprojekte vorstellen zu können?

Neue Maßstäbe: „Die Regionen wissen selbst am besten, was sie brauchen“ und der Absatz GERECHTIGKEI beschreibt: Das große Anliegen hinter dem Masterplan ist die Chancengerechtigkeit für den ländlichen Raum. Ländliche Entwicklungschancen müssen gezielt verbessert werden…

Der Masterplan fordert auf Basis u.a. dieser Strategie, eine Verbesserung der Wirtschafts- und Lebensbedingungen am Land sowie eine Sicherung des ländlichen Raums… um bestehende strukturelle Schwächen auszugleichen.

Somit wären wir wiederum bei INNOVATION braucht KOOPERATION… z.B. Naturgarten Österreich – Österreichische Naturgarten bzw. Naturgartenkreise wie z.B. Naturgarten Tirol oder Naturgarten Burgenland

„Einheit in versöhnter Vielfalt!“
Im Kontext: „Die katholische Kirche ist nicht „das Christentum“ und der ökumenische und interreligiöse Dialog wurden immer wichtiger!“
Kardinal Dr. Franz König 4.9.2003
(Zitat Quelle unbekannt)


Kärnten – Natur und Wirtschaft, … wir brauchen klare STANDARDS auch für Naturgärten

In Kärnten fordert „Wirtschaft“ einen Sitz im Naturschutzbeirat! Siehe Kleine Zeitung Mittwoch 19. Juli. 2017,Wolfgang Rausch schreibt  u.a. : „Das Forum „Naturschutz und Wirtschaft“ beklagt unübersichtliche Rechtvorschriften, lange Verfahrensdauer oder etwa die Haltung des Landes in der Frage der Windenergienutzung. Das Forum will anders als im Gesetz erwünscht („Pflege der Natur“), selbst keine Naturschutzprojekte betreiben.“  In der Kärntner Wirtschaftszeitung, von 21. Juli.2017  lese ich: „Naturschutz und Wirtschaft – muss das ein Widerspruch sein? … Auf der anderen Seite ist der Naturschutzbeirat ein demokratisch nicht legitimiertes Gremium, das keiner Aufsicht und Kontrolle unterliegt und Vorhaben immens vertreuern und um mehrere Jahre verzögern kann“.

Es folgte u.a. ein Leserbrief von Herrn Walter Papst, BI „Schützt Kärntens Alpinregionen“ Kleine Zeitung 20: Juli.2017 „Also lassen wir uns das nicht wieder kaputtmachen, in dem man einen ominösen Verein, welcher mit Naturschutz nicht das Geringste zu tun hat, in den Naturschutzbeirat einschleust. das wäre dann das Trojanische Pferd für den Beirat und das endgültige Ende des Natur – und Umweltschutzes in Kärnten“.

Diesen Leserbrief  “ Trojanisches Pferd im Naturschutzbeirat“ beantwortet  Ing. Raimund Tautscher aus Ferlach (Kleine Zeitung 23. Juli.2017 „Gemeinsamen Nenner) u.a. folgend: … Es muss doch möglich sein, zwischen Naturschutz und Wirtschaft einen gemeinsamen Nenner zu finden. Dafür müssen aber alle am gleichen Strang ziehen: jeder Beirat sollte doch froh darüber sein, wenn mehrere Standpunkte und Wissenszugänge in eine Entscheidung miteinfließen können. Denn das Wohl aller (Mensch, Natur, Umwelt und Wirtschaft) sollte im Mittelpunkt stehen – und nicht persönliche Befindlichkeiten“.

Ich bin sehr glücklich, dass endlich in Kärnten über „Natur und Wirtschaft“ gesprochen wird! In der Schweiz wird schon lange miteinander geredet: siehe www.naturundwirtschaft.ch.

KÄRNTEN muss endlich über „Natur und Wirtschaft“ reden! Ich SELBST erlebte von 2003-2007 einen Prozess des „nicht verstehen“ , des „nicht wollen- verstehen“ vielleicht, der Ernüchterungen (siehe an kopiert Schrieben: Kärntner Landesregierung 2005), der Anklagen, Missverständnisse  und eine Erkenntnis: „Wie lange kann sich Kärnten so eine KULTUR des „“Gegeneinander““ noch leisten“?


 

 

 

 

 

Natur und Garten(Kultur)region Klagenfurt am Wörthersee

„Wenn eine Region stirbt, stirbt sie gemeinsam,
wenn eine Region auflebt, erlebt sie es ebenfalls gemeinsam“
Christian Pitschek

Was zeichnet den Erfolg einer Region aus? 1964 in Klagenfurt geboren erlebte ich in meiner Jugend einen Tourismus, der für mich selbstverständlich war. Die Winter waren kalt und schneereich, die Übergänge vom Winter ins Frühjahr und zum Sommer waren sanft ohne große Temperaturschwankungen, ohne große Windstärken. Heiße Sommertage und laue Abende … Lebensfreude pur.  In all den Jahrzehnten hat sich vieles verändert , die Natur (Jahreszeiten), der Lebensrhythmus (viel Hektik) und eine immer größer werdende Sehnsucht nach „Ruhe“ und plötzlichen sofortigen „Erlebnissen“.

„Tourismus funktioniert nur in der Gesamtheit“
Wolfgang Kuttnig, GF WKK Tourismus

Was ist geschehen und vor allem kann (oder will) Kärnten an jenen touristischen Erfolg „alter“ Zeiten anschließen? Kärnten ist Vielfalt, ist kulturell vor allem mit einer außergewöhnliche Naturvielfalt  beschenkt. Bis zum Jahr 2002 beschäftigte ich mich in meiner Freizeit mit Pferden, dann entdeckte ich diesen Steinbruch und mein persönliches Abenteuer „Naturgarten und Raum“ begann.

„Jede Zusammenarbeit ist schwierig, solange den Menschen das Glück ihrer Mitmenschen gleichgültig ist“. Dalai Lama

Was ist ein Naturgarten?
Naturgarten ist Beziehung, so wie alles im Leben Beziehung ist. Naturgarten ist vor allem ein klares bewusstes Erkennen dieser Beziehung Natur und Garten bzw. Kultur vor Ort. Es ist das Erkennen natürlicher Ordnung verbunden mit kultureller Gestaltung.  Naturgarten ist „Fülle“ und geniale „Einfachheit“.

Wie gesagt: Von einem lokalen Ausgangspunkt, diesem besagten Steinbruch aus entdecke ich immer mehr die gestalterischen Möglichkeiten und Schönheiten meiner Umgebung von Keutschach, Klagenfurt Wörthersee und deren Umlandgemeinden. Natürlich wurde und werden auch anderswo diese „Sichtweisen“ erkannt, somit sind die Kreise Natur und Garten größer als ich ursprünglich dachte. Ja, ein europäischer Natur- und Gartentrend wird immer mehr sichtbar. Das konnte ich als Besucher der Freizeitmesse 2017 in Klagenfurt Eindrucksvoll erfahren. Es wird über Grenzen (Alpe Adria) hinweg zusammengearbeitet (kooperiert). Partnersuche? „Kärntens Wirtschaft setzt auf Verkuppeln. Gemeint ist die Vernetzung traditioneller Industrie mit Start-ups im ersten „Pulldock“ Österreichs: Win-win-win für Industrie, junge Unternehmen und Wirtschaftsstandort“, aus M.U.T. Kärntner Wirtschaftsmagazin 01.2017 siehe auch Kleine Zeitung  11.2016 von Elisabeth Tschernitz-Berger Kärntner: Pulldock Leitbetriebe und Starts-ups kooperieren: Lam Research, Flex, Ortner Reinraumtechnik, Sico Technologies, Stadtwerke Klagenfurt, Infineon, cms electronics und Philips (Unterstützt u.a. mit Innovationen Gärten).

„Wir müssen in größeren Dimensionen denken und Trends setzen“
Wolfgang Kuttnig, GF WKK Tourismus

Das Keutschacher Vierseental, den Wörthersee, Klagenfurt als die Landeshauptstadt, vor allem Kärnten mit dieser Sichtweise „Natur und Garten“ zu entdecken macht mir viel Freude.

Zum Beispiel: Vom Steinbruch zu den Steinwelten Pyramidenkogel,
von der Gemeinde (Keutschach, ein Herz im Wappen) zur Stadt (Naturgartenstadt Klagenfurt)
von Weitwanderweg  zum Weitwanderfahrweg (E-Bike) und
vor allem von einem Naturgarten zum Anderen.

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 68: Virtuelles Erlebnis

„Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinen Dingen, in einer Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart“.
Rainer Maria Rilke

Virtuell informiert! Neuartige Formen des Zugangs zu Inforationen, vor allem die Verbreitung (direkten Austauschs) haben sich fest in unseren Lebensablauf etabliert. Informations- und Kommunikationstechnologien z.B. Smartphone sind nicht mehr wegzudenken.

Virtuelle Vorstellung der Steinwelten am Pyramidenkogel, ist das machbar? Natürlich ist es machbar. Immer öfters werden virtuelle Welten in der Projektplanung verwendet und somit könnte man auch die Idee der Steinwelten: Ich sehe einen Stein (halte ihn in der Hand) und mir wird die dazugehörende Landschaft vorgestellt. Beispiel:  Stein  (Gestein) Konglomerat, siehe Foto und eine dazugehörende virtuelle Vorstellung des Sattnitz Gebirgszug südlich des Pyramidenkogel.

Ich bin davon überzeugt, Steinwelten sind virtuell machbar weil man auch Bergwelten vorstellt. Siehe, z.B.  Weltenprojekt der Berge (Grundidee dieses Projektes, die kulturelle Dimension der Berge bzw. das Verbindende der Kulturen Anhang der Berge herauszuarbeiten).

Nun wurde in der Kärntner Wirtschaftszeitung „Kärnten als virtuelles Erlebnis“ vorgestellt. Das Klagenfurter IT- Unternehmen Web Media Solution stellte eine neue Generation von Panoramabildern vor. Als Pilotprojekt wurde der Pyramidenkogel ausgewählt.

Es ist fantastisch sich vorzustellen, welche Möglichkeiten sich durch Virtualität auch für die Steinwelten ergeben könnten.

 

 

Naturgarten Klagenfurt… ach, zwei Seelen in meiner Brust

„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, Die eine will sich von der andern trennen;
Die eine hält, in derber Liebeslust, Sich an die Welt mit klammernden Organen;
Die andere hebt gewaltsam sich von Dust (=Staub) Zu den Gefilden hoher Ahnen.
(Faust I, Vers 1112 1117) Quelle: zeitenschrift.com/Goethe

Meistens wird, wenn von „zwei Seelen in meiner Brust“  geschrieben, gesprochen wird.. etwas leidvolles trennendes, getrenntes bez. etwas Entscheidendes verstanden. Entweder – Oder, so oder so – entscheide DICH.  Klaus Ferdinand Hempfling verwendete „zwei Seelen“ als Metapher um die Seele des Pferdes zu beschreiben. Hempfling sagte, … sowohl Hund (die Treue) und Katze (die Freiheitsliebe). Wer beides beachtet … führt. Mentalcoach‘ s würden sagen: „sowohl als auch“.

Klagenfurt am Wörthersee, also dieses Klagen.. und …furt. Was steckt in diesem Wort: entweder – oder bzw. sowohl – als – auch? Ulrike Herzig meint: In Klagenfurt ist „Salutogenese“ (Lehre von der Gesundheit) verwurzelt und spricht vor allem die immense Vielfalt der Landeshauptstadt von Kärnten an.

Was ist „jetzt“ die Seele von  Klagenfurt am Wörthersee?

„Kultur ist die Seele einer Stadt, prägt Identität, Charakter und Selbstbewusstsein der Stadt“
Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz

Kultur wirkt„, im Zuge der Leitbildentwicklung, bei dem das WIR hervorgehoben wurde.  Die Bedeutung des gemeinsamen Zusammenwirkens war die kulturelle Kunst der Bauhütten, von Generation zu Generation weitergegeben vom Meister zum Gesellen zum Lehrling zum Gesellen und Meister, ein Kreislauf der Ordnung und Weitsicht.

Aus einem Gesteinsblock (Kreuzbergl-Schiffer) wurde das Wahrzeichen der Lindwurm gefertigt und Stein zählt ist neben dem Wasser zu den Fundamenten dieser Stadt.  Vielleicht entstand aus diesen Fundament jenes Spiel kulturelle Kunstfertigkeit, entstanden aus Dunkel und Helligkeit, aus einer Dualität zur Vielfalt die das „Leitbild der Stadt Klagenfurt“ darstellt.

Naturgartenaromahaus, erbaut mit Steinkästen

Naturgarten und AROMA, einfach spannend! Danke für die Feedbacks zu Naturgartenaromahaus Vor allem habe ich mich gefreut über jenes Gespräch: „Naturgartenaromahaus in der Nähe von Therapiehäusern ist therapeutisch und wirtschaftlich interessant“.

Selbst staunte ich über die vielen Aussagen, z.B.: “ Naturgartenaromahaus ist interessant, nur gibt es fast keine alten Häuser mehr und ein Steinhaus nur wegen des Aromas ist zu teuer“. Auch diese Frage und Antwort war interessant: “ Schade, es gibt wunderschöne alte verfallen Steinhäuser, nur passt der Standort nicht. Man kann solcherart Häuser nicht so einfach ab und dann an geeigneten (gewünschten) Plätzen wieder aufbauen“.

Meine Antwort: „Leute“,…  es gibt LÖSUNGEN z.B. Steinkästen (schnell aufgebaut, umgebaut, abgebaut), man kann mit Steinkästen Aromawelten zaubern, Labyrinths, klassische Grundbauten mit Einrichtungsgegenständen (Duftbett) , vor allem so richtig nach Aromawüschen (trocken, nässe, licht und schatten) mystische AROMA -Räume (Oasen) vorstellen.

Ein wunderschönes Beispiel ist in Klagenfurt der LUSTGARTEN. Eine Steinkastenmauer dient dort als Schutz gegenüber dem Autoverkehr der Rosentalerstraße. Doch kann man auch von der Straße beim vorbeifahren sehr gut erkennen, dort hinter der Mauer befindet sich ein Gartenraum. Bei einem Naturgartenaromahaus erkennt man von außen nicht leicht, was sich im inneren befinden, erst wenn man über die Türschelle tritt, „spürt“ man AROMA.


 

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 64: Sonnwendfeiern in Kärnten

„Umweltprobleme können längst nicht mehr isoliert betrachtet werden. Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung zielt auf eine ökologische Erneuerung ab, die die wirtschaftliche Entwicklung und soziale Wohlfahrt mit dem dauerhaften Schutz unserer Lebensgrundlagen verbindet. Der Bürger muss wieder mehr Verantwortung für die Gestaltung seines eigenen Lebensraum übernehmen. „Besser leben statt mehr haben!“ lautet die Devise zur Sicherung des Lebensraum unserer Kinder. Erich Schwärzler, Landesrat Vorarlberg

Jetzt zur Adventzeit  besuche ich immer einige der vielen Adventmärkte. Es ist diese Stimmung, die mich magisch anzieht, es sind die vielen Lichter die ein Entzücken hervorrufen, es ist ein Gefühl der Verbundenheit, der Ruhe und Besinnung. Ein Grund wird der Jahreswechsel sein, dieser ja klar ausdrückt: ein Jahr ist zu Ende, ein Neues beginnt.

Weitere Jahresmeilensteine sind das Frühjahr mit dem Osterfest und die Sonnenwende bzw. das Sonnwendfeiern, das den Sommerbeginn verkündet. Persönlich empfinde ich dieses Sonnwendfeiern mehr als natürliches „kosmisches“ Geschehen als einen typischen sommerlichen Festcharakter (Kirchtage) oder Partylaune. Warum „empfinde“? Ich war noch nie auf einer so richtigen Sonnwendfeier und so erinnere ich mich gerne an jenes letztes Sommerfest am Pyramidenkogel in den 80er Jahren. Da war Sommerfrische, Sonne, war Abendstimmung … war einfach eine schöne Nacht. Ich würde mich freuen, wenn es wieder ein Sommer – Sonnenfest  am Pyramidenkogel geben würde.

Welches MOTTO würde dazu passen? Ich würde mich freuen, man würde am Pyramidenkogel ein Sommerfest mit einer natürlichen Stimmung feiern, eine SONNWENDFEIER. Ja, und vielleicht gibt es im Wörtherseeraum im Sommer so ein Sonnwendfeiernetzwerk  bzw. Sonnenmärkte wie es derzeit im Winter die Adventmärkte gibt?

Jetzt haben wir Winter (21.Dezember) und es gibt eine Seilbahnvision von Pörtschach zum Pyramidenkogel. Wie diese Diskussion auch ausgehen wird, es wird eine Wende, eine Denkveränderung der Wörtherseeregion werden. Nach dem Jahreswechsel wissen wir mehr und nun nochmal zurück zur Sonnwendfeier…

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Kärntner Landesentwicklung Dr. Bliem und Naturgarten

„Wenn nicht klar ist, welchen Beitrag eine Maßnahme zu
unseren Zielen leistet, würde ich sie gar nicht starten.“
Markus Bliem

Über STRALE (Kärntner Landesentwicklung) habe ich schon einmal berichtet. Nun wurde Mag. Dr. Markus Bliem als Ansprechperson  für koordinierte Maßnahmen zur strategischen Landesentwicklung in der Zeitschrift Woche Klagenfurt Land Nr. 32. 10 Aug. 2016 vorgestellt und ich nutzte diese Information um mich zu einem Vorstellungsgespräch anzumelden.

Es wurde ein sehr langes Gespräch und auch wenn es keine konkreten Vereinbarungen gab bin ich doch sehr zufrieden. Ich durfte meine Meinung sagen und diese ist ganz klar: Kärntens Kapital ist seine Vielfalt und unser aller Aufgabe ist es diese Vielfalt zu erhalten. Entscheidend wird sein, wie kann man Kleinprojekte und Großprojekte souverän koordinieren.

Wer Mag. Dr. Bliem kennen lernen möchte:  Die Volkwirtschaftliche Gesellschaft Kärnten lädt zur  einer Vortragsreihe
GEMEINSCHAFT, GENERATION & GLÜCK  ein.
Am Donnerstag, 17. November 2016, 18.30 Uhr, WKK – Festsaal spricht Mag. Dr. Markus Bliem über die Entwicklung Kärntens. Die Zukunft Kärntens und welche Veränderungen Kärnten bewältigen wird müssen.
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