Schutz – Erholung – Erziehung

Kärntnerland-Naturgartenland Teil 7: Kärnten Blühender Garten der Kreativen

Kleine-Zeitung-Blühender-Garten-der-Kreativen-31.05.2015-Seite-4Seit 2003 beschäftige ich mich mit diesem ganzheitlichen Innovationsprojekt NATURGARTEN: Schutz, Erholung, Erziehung im Kontext zum Natur- und Nationalpark.

Obwohl ich bei vielen Ämtern, Organisationen vor allem verschiedensten Fachleuten das Naturgartenkonzept vorstellte, hatte ich oft ein Gefühl; „was passt noch nicht bzw. WARUM…“?!

Dieses Interview „Blühender Garten der Kreativen“ Kleine Zeitung Sonntag 31.05.2015, welches Herr Adolf Winkler mit Herrn Mag. MBA Werner Wutscher führte spricht mich aus tiefster Seele, mit der Fragestellung WARUM, an.

Kleine-Zeitung-Blühender-Garten-der-Kreativen-31.05.2015-Seite-5Kärnten ein Garten der Kreativen – ein verheißungsvolles Bild. Weniger wegen es Geldes, mehr ein Beginn von Verknüpfungen bestehender Ressourcen„. Es stimmt, es geht natürlich auch um das Geld, aber richtig gutes Geld gewinnt man nur durch positive Zusammenarbeit für ein positives Ziel.

Was auch immer Herr Wutscher mit „Es gibt nicht mehr lineare Wertschöpfungsketten, sondern Ökosysteme. Für die muss man Akteure vernetzen, das kreative Kärnten wie einen Garten zu Blühen bringen“, meint?

Recht hat Wutscher, als er sagte: „Noch kocht jeder seine Suppe, aber man muss ein gemeinsames Bild entwickeln. Man muss auch den ländlichen Raum anders betrachten. … und sich jeder überlegen sollte: Wie kann ich dem Land nützen, damit es zukunftsfähig wird.“

DANKE

Naturgarten – Ein Weg zur Natur, Interview mit MULTIKOSMOS von Fabian Faltin

Vor 14 Monaten fragten mich Jutta und Stefan Widowitz aus Ebenthal: Albert, wie gut ist die Idee Naturgarten? Meine Antwort: Sehr gut. Dann wurde ich gefragt: Ist diese Idee schon fertig ausgereift? Nein sagte ich, da ist noch viel zu tun? Weiter Frage: Was brauchst jetzt, damit Naturgarten vorwärts kommt? Ich sagte Buchpartnerschaften, Erfahrungen, Wertschätzung, Handreichung und Zusammenarbeit. Jutta und Steffan sagten: Okay, dann komm mit zur EM-Händlertagung nach Oberösterreich und sprich dort mit Ulrike (Frau Mag. Hader, Firma Multikraft). Okay, ich komme mit.

EM-Multikosmos-Ein-Weg-zur-NaturDer Händlertag war sehr interessant, vor allem dieser lebendige Informationsaustausch zwischen den einzelnen Akteuren war für mich als Beobachter sehr positiv. Am Ende dann lernte ich Fam. Hader kennen und durfte die Idee, ein Impuls für offizielle NaturKulturKleinräume, Naturgarten: Schutz – Erholung – Erziehung, vorstellen.

.

EM-Mulitkosmos- Interview-Fabian-FaltinAufbauend für mich war, ich fühlte mich verstanden und als ich dann nach den Ostern 2013 von Frau Hader erfuhr, ja wir werden zusammen arbeiten, fühlte ich eine große Erleichterung. Kurz vor Weihnachten kam die Mitteilung es ist soweit. Im Jänner 2014 erfuhr ich, dass ich einen Vortrag halten sollte und natürlich sagte ich ja, obwohl ich wusste, dass einen Vortrag zu halten mein größtes Handicap ist. Und so war es dann auch, ich war sehr nervös. Die Erklärung Naturgarten, das erste Mal, durch Kreise mit den Armen finde ich rückblickend wunderbar.

Einen herzlichen Dank an Fam. Widowitz www.naturgartenanderwelt.at, an Fam. Hader www.multikosmos.at, an Martin Lassnig Obmann EM-Verein www.em-verein.at und an Fabina Faltin Sag ja zu Österreich www.fabianfaltin.com

Und nun zum Interview, veröffentlicht von der Zeitschrift multikosmos (Die Welt der Effektiven Mikroorganismen) Feber 2014 Heft 00016,  geführt von Fabian Faltin weiterlesen »

Naturgarten – Interview mit Altbürgermeister Ing. Helmut Lassernig Eberstein

Sehr geehrter Herr Altbürgermeister (von Eberstein) Ing. Helmut Lassernig,

Spitzer: Ich meldete mich bei Ihnen nach dem Lesen Ihres Leserbriefes „Den ländlichen Raum stärken“ Kleine Zeitung 6.Jan.2012. Sie schreiben von Grundstrukturen wie Wirtschaft, Gewerbe, Verwaltung, Schulen und von der Landwirtschaft. Sie schreiben von der größten Gefahr unserer ZEIT – der Gewissenlosigkeit und appellieren an unsere Einstellung zum „gesamten“ Land ein Gefühl zu bekommen.

Welche Reaktionen erwarten Sie sich?

Ing.-Helmut-Lassernig-Hof-EbersteinLassernig: Ich bemühe mich um diesen Themenkomplex inzwischen seit 50 Jahren. Die Abwanderung wurde uns schon in den 1960 – 70er Jahren bewusst, in Folge als Abhilfe wurde der erste regionale Zusammenschluss (Norische Region) 1990 gegründet. Leider hat sich trotz dieser Maßnahme die Abwanderung verdoppelt. Mit meinen Leserbriefen versuche ich diese Situation sowohl der Bevölkerung, wie auch der verantwortlichen Politik bewusst zu machen.

weiterlesen »

Naturgarten-Interview mit Hans Spendier

Hans, als Keutschacher wohnhaft am Pyramidenkogel darf ich Dich als Urbergler Vorstellen. Warum werden die Bewohner am Pyramidenkogel eigentlich „Bergler“ genannt? Und wie weit zurück bzw. wie stark sind Deine Wurzeln?
Weit zurück und stark, ich bin mit meinen Kopf und von ganzen Herzen „Bergler“. Als „Bergler“ wurden wir schon immer bezeichnet. Vielleicht weil viele den Pyramidenkogel als Berg sehen.

Hans-SpendierDu bist Maurer, Polier, und heutzutage würde man Deine Leistungen auch als Projektmanager bezeichnen. Die „Bergler“ nennen Dich auch „Dadi“, sicherlich weil Du schon so vielen geholfen hast und man immer einen Rat von Dir bekommen kann. Deine Meinung ist gefragt.
Würdest Du heutzutage wieder Deinen Beruf „Maurer“ wählen?
Ja sicher, warum nicht? Handwerk hat immer ein Fundament und ehrliche Arbeit wird immer gefragt sein. Vor allem man kann sich weiterentwickeln. Es ist traurig für mich zu sehen, wie heute respektlos dieser Handwerksberuf  behandelt, aber auch ausgeführt wird. Vielleicht ist die schnelllebige Zeit schuld daran. Dennoch meine ich, dass man für das Erlernen dieses Berufes in der Lehrzeit auch die Zeit für das Erlernen braucht.

Du hast erzählt, Du hast auch im Steinbruch/Plescherken gearbeitet. Wie war das damals?
Ganz einfach, damals 1953 wurde das Steinbaumaterial noch selbst aus der Natur bzw. die Steine aus dem Steinbruch gebrochen (herausgeholt).

weiterlesen »

Naturgarten – Interview mit Adolf Jelen

Adolf, Du bist nun 80 Jahre, Gründer der Volkstanzgruppe Keutschach und der erste Wanderführer in Keutschach am See. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich das Tanzen vor Deinem Haus auf der „Höhe “ in der Wiese lernte. Das Tanzen und das Wandern, denkst Du gerne zurück?
Ja gerne denke ich an Tanzen und Wandern. Tanzen kann man überall, in der Wiese genau so wie auf dem Parkett. Wichtig dabei ist die Freude an der Bewegung. Ich entstamme einer sportlichen Familie und tanze seit meiner Kindheit. Das Wandern hab ich erst als Wanderführer 1978 begonnen.

Wanderführer-Adolf-Jelen-Keutschach-Seetal-Broschüre-1989Als Tänzer hast Du mit der Volkstanzgruppe Keutschach viele Länder bereist. Als ich Dir 2004 unseren Steinbruch zeigte, meintest Du dieser Raum erinnere Dich an Sizilien, an eine wunderbare Naturkulisse?
Es war auf Syrakus, wir hatten damals mit der Volkstanzgruppe Edelweiß eine Vorstellung in einer Grotte vor mehr als 800 Zusehern. Es war ein internationales Fokloretreffen. Natürlich war der ganze Raum viel größer, aber die Atmosphäre in eurem Steinbruch ist genauso schön. Dieser Ort würde sich wunderbar für kleine besondere Veranstaltungen eignen. weiterlesen »

Naturgarten – Interview mit Herrn Alexander Kaiser

Sehr geehrter Herr Mag. Kaiser, Danke dass Sie für mich Zeit haben.

Ihr Unternehmen ist auf Tourismuswirtschaft spezialisiert und steht für nachhaltige und ganzheitliche Betreuung. In diesem Zusammenhang eine Kurzvorstellung bitte?
Logo-Kaiser-und-SiegelUnser Unternehmen gibt es nun mehr 10 Jahre. Meine Partnerin Mag. Christine Siegel-Kaiser und ich verfügen über eine mehr als 20-jährige Erfahrung in der Betreuung von touristischen Betreiben und Regionen in ganz Österreich und Südtirol. Ich selbst durfte in meinem beruflichen Werdegang auch 3 Jahre lang den „Verband der biologischen Landwirtschaft“ mit 1.500 Biobauern in Kärnten (Bio-Austria-Kärnten) als Geschäftsführer begleiten und konnte dabei unmittelbaren Einblick in die konkrete Anwendung einer „nachhaltigen Wirtschaftsweise“ gewinnen.
Mag.-Alexander-KaiserIn unserer Beraterpraxis haben wir uns in den letzten Jahren intensiv mit der Entwicklung von natur-touristischen Produkten beschäftigt, die auch den Anforderungen von „Nachhaltigkeit“ gerecht werden. So sind wir unter anderem seit mehreren Jahren für die touristische Entwicklung in der Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten und für die Naturparke Weissensee und Dobratsch tätig und betreuen auch das Projekt „Naturerlebnis Kärnten“ – einen Zusammenschluss von 7 Schutzgebieten Kärntens (Nationalparke, Naturparke, Ramsar-Gebiete), den Tourismusorganisationen und der Kärnten Werbung.

Kennen gelernt haben wir uns 2004 bei der Ernennung des Keutschacher See-Tales als Ramsar-Gebiet und damit die Aufnahme in die Liste der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung. Ihre Aufgabe war die Konzeption mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen zur Entwicklung der regionalwirtschaftlichen Aspekte mit dem Schwerpunkt Tourismus zu erarbeiten.
Wie sehen Sie generell den Lebensraum Wasser? weiterlesen »

Naturgarten – Interview mit Herrn DI Johann Zöscher

Sehr geehrter Herr DI Zöscher!

Als Leiter des BFW (Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft) –FAST Ossiach (Forstliche Ausbildungsstätte Ossiach/Kärnten) haben Sie in Ihrem Haus im Bereich der Aus-und Weiterbildung eine Reihe von forstfachlichen Veranstaltungen.

Meine Fragen an Sie: Können bei diesen Veranstaltungen, Seminaren und Workshops auch forstlich nicht Vorgebildete, also einfach am Wald Interessierte teilnehmen?

Ja, an den Weiterbildungsveranstaltungen kann jeder am Wald Interessierte teilnehmen. Bei Ausbildungsveranstaltungen (Forstfacharbeiter, Forstwirtschaftsmeister) müssen gewisse „Einstiegsvoraussetzungen“ erfüllt werden. weiterlesen »

Naturgarten – Interview mit Herrn Christian Kulterer

Christian Kulterer

Sehr geehrter Herr Kulterer, „Liebe“ geht bekanntlich durch den Magen, vor allem wenn es sich dabei um so schmackhaft gesunde Kost handelt. Mit Ihrer im Jahr 2000 erschaffenen Marke „So schmeckt Kärnten“ wurden Sie zu einem Botschafter der Genüsse in Kärnten. Es begann eine Zeit der Auszeichnungen und Ehrungen Ihrer Ideen.
Wenn Sie zurückdenken, was war besonders gut?

Sehr gut war, dass ich in das LOGO „So schmeckt Kärnten“ den orginalen Schriftzug der Kärntner Werbung  integrieren durfte. Das LOGO ist eine  abstrakte Symbiose der Kärntner Naturlandschaft und… weiterlesen »

Naturgarten – Interview mit Herrn Rudolf Altersberger, Vizepräsident des Landesschulrates

Vizepräsident-des-Landesschulrates-Rudolf-AltersbergerSehr geehrter Herr Vizepräsident des Landesschulrates, Sie sind bekannt dafür, zu aktuellen schulischen Themen regelmäßig Stellung zu beziehen. 2007 lernte ich Sie mit der Frage „Naturgarten, ein Klassenzimmer“ kennen. Naturräume als Klassenzimmer, immer noch ein Thema für Sie?

Ja, natürlich und ich freue mich, dass ich einen für die Sache so engagierten Mann kennenlernte; denn Natur, Schule und Kinder sind eine Einheit… weiterlesen »

Interview mit Gerhard Leeb

Gerhard Leeb
Hallo Gerhard, Du wirst als „Tausendsassa“ oder als „Rebell der Alpen“ bezeichnet, manchmal auch Umgangssprachlich „Zündler“, sicherlich in Anlehnung an Deine Alpenfeueraktivität. Außerdem wird Dir nachgesagt. Du bist schwer zu erreichen.
Bitte stell Dich kurz vor?

Das mit der schweren Erreichbarkeit kann so nicht stimmen. Ich bin an sieben Tagen in der Woche… weiterlesen »