Schutz – Erholung – Erziehung

Das Herz von Kärnten: Kleine Einheit „Naturgarten“ und großer Natur- und Wirtschaftsraum „Zentralkärnten“

Es ist die größte Überraschung meiner bisherigen Naturgartenarbeit. Seit 2003 beschäftige ich mich mit „Naturgarten und Raum“ mit dem Fokus „Natur-Kultur-Kleinraumplanung, Kleine Einheit – Natur und Mensch, Juwel der Landschaft, Herzraum und Zivilgesellschaft, wie schafft man Gemeinsamkeiten und welches Netzwerk ist das Richtige“.  „Das Herz von Kärnten – Vom Steinbruch zur Naturgartenvision“ ausgehend erfahre ich nun aus der Stadtzeitung Klagenfurt, 11.10.2017 Nr. 10  „Klagenfurt und Villach sollen das ganze Land stärken“, ebenfalls in der Stadtzeitung Villach, 19.10.2017 „Wir wachsen zusammen“das Motto dieser Zusammenarbeit: DAS HERZ VON KÄRNTEN für einen gemeinsamen Weg.

KLAGENFURT am WÖRTHERSEE und VILLACH
WIR
WACHSEN
ZUSAMMEN
DAS HERZ VON KÄRNTEN

Ich musste mich hinsetzen, Luft schnappen und grübelte: Wie ist dieses Wunder geschehen? Es ist die Kraft der Stille und „Steter Tropfen höhlt den Stein“. War es Schicksal, dass wir uns damals „Naturgartenverein TAUTROPFEN“ nannten? War es mein Eigensinn, der meine Freude und mich oftmals an der Idee „Naturgarten, eine Herzensaufgabe“ zweifeln lies? Es ist eine Entwicklung nach dieser Redensart: „Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich eine andere“? Ich bin mit meiner Naturgartenarbeit durch viele „Türen“ hindurch gegangen und nun stehe ich vor diesem großen Tor. Wird mir aufgemacht? Ist es der Beginn eines Naturgarten – Netzwerk Kärnten?

 Ist es Zufall, dass jenes Dokument, dass nun Klagenfurt am Wörthersee und Villach „wirtschaftlich“ vereint auf der Halbinsel Maria – Loretto vorgestellt wurde?  „Den Platz der Präsentation, Schloss  Loretto, wollte die Klagenfurter Bürgermeisterin symbolisch verstanden wissen: „Vom Klagenfurter Seeufer sieht man bis zum Dobratsch. Wir wollen und müssen den Blick weiten, um die Zukunft erfolgreich gestalten zu können.“  Aus, Stadtzeitung Klagenfurt ebenso Stadtzeitung Villach . Ist es Zufall, sollte Naturgarten ein Markenzeichen bekommen, ich mir eine Roseblüte wünsche und nun jener Ort Maria – Loretto ein Ort der Rosen ist. Netzwerk – Naturgarten ein Rosennetzwerk, das klingt schön.

Wann immer du die Möglichkeit hast,
setz dich unter einem Baum,
beobachte die Tiere,
unterhalte dich mit den Steinen
und reiche den Menschen deine Hand.

NaturgartenkreisTeil 6: Wir sprechen zu wenig über Kreis -e?

„Um Raum, also Landschaften, Naturgebiete, Kulturstätten, schöne Aussichtsplätze und Ruheoasen, zusammenhängend zu verstehen oder mit vielen Bereichen der Raumplanung in Verbindung zu kommen, verwendet man auch die beiden Begriffe : Raum und Netzwerk. Basis des sogenannten vernetzten Denkens sind Kreisläufe, denn vernetztes Denken heißt: Denken in Kreisläufen.
Quelle: Buch, Naturgarten… Juwel der Landschaft

Vor drei Tagen, Freitag 7. Oktober,  besuchte ich einen Freund in Wolfsberg und bat ihn mit mir über Kreisnetzwerk -e zu sprechen. Ich erzählte ihn, das ich nach Salzburg fahre um am Kongress: Kommunale Intelligenz  (… ist für die Veranstalter eine Kultur, in der jeder Einzelne spürt, dass er gebraucht wird, dass wir alle miteinander verbunden sind, voneinander lernen und miteinander wachsen können…“ Veranstalter lebenswertegemeinde.at).

Ich erzählte was ich mir über Kreise, über Kreis – Netzwerke vorstelle. Ausgehend von der Sehnsucht nach Ganzheit, Vollkommen zu sein, glaube ich das jeder Mensch seinen Platz inne hat und entsprechend auch sucht. Ich sagte, dass wir bei uns in Kärnten allgemein nicht über „Kreise“ sprechen so wie zum Beispiel es in Deutschland praktiziert wird. Ich sagte im Managementbereich ist es völlig normal, wenn bei Projektentwicklungen über Arbeitskreise gesprochen wird. Und natürlich wird auch der Begriff Freundeskreis oft verwendet. Jedoch über das Wesenhafte -liche „: Was ist ein Kreis, das Warum, Weshalb, Wieso es „Kreis -e“ gibt, wird allgemein nicht besprochen wird. Dafür hab ich keine Erklärung?

Mein Freund meinte, ich spreche über etwas ganz normales …. selbstverständliches. Kreisdenken ist so logisch wie die Luft, die wir Atmen. Ich sagte NEIN, über Luft wird viel gesprochen, vor allem über gute Luft (seit dem Gesprächen/ Diskussionen über Klimawandel). Fast jeden Tag lese ich in der Zeitung etwas über Luft bzw. Klimawandel,  aber keinen Artikel über Kreis -e in Verbindung zu Netzwerk -en. Sicherlich wird es Fachbeiträge in diversen Magazinen geben, jedoch für die Bevölkerung in z.B. einer Tageszeitung, da steht nix.

Ich hatte somit mein A-ha Erlebnis. Sprechen wir zu wenig über Kreis -e, oder ich bin „blind“ und mache mir unnötige Gedanken dazu?

Nachdenklich trank ich einen Schluck Kaffee und richtete meine Aufmerksamkeit auf die Kaffeeschale. Schau mal, eine Schale von McCafe. Meine Schale hatte einen Roten Schalensockel, jener Kaffeeschalensockel meines Freundes die Farbe Grün. Ich sagte: Naturgarten und Kaffeeschale, beide haben wir eine Kaffeeschale von McCafe und doch sind beide verscheiden durch die Farben des Schalensockels. Interessant dennoch, die Farben Rot-Grün sind komplementär (ergänzen sich) miteinander verbunden.

Ich musste lächeln und dachte dabei an jenen Beitrag
Grün – ich liebe„.

Bundesministerium: Masterplan für den ländlichen Raum und NaturLandgärten

Drei Dinge sind notwendig damit ein Gesetz gilt:
Erstens, dass es erlassen wird
Zweitens, das es verlautbart wird
Drittens, dass es auch durch die Praxis der Anwender gebilligt wird.
Decretum („Kirchenrecht) des Gratian 1140 Matthäus Romanus 1325
doctrina accepta – doctrina non accepta

Anfang September lag dieses Informationsheft „Aufschwung für den ländlichen Raum – Der Masterplan bringt´s – des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft “ unserer Tageszeitung  bei.

MASTERPLAN FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM
Der Masterplan für den ländlichen Raum ist das Programm einer gesellschaftspolitischen Bewegung für einen starken ländlichen Raum. Österreichs ländlicher Raum lebt von den Menschen, die am Land leben und arbeiten. Für eine erfolgreiche Zukunft braucht er mehr denn je Menschen am Land und in der Stadt, die sich aktiv für ihn einsetzen. Bundesministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft 2017

Ich staunte und fasziniert blätterte ich diese Broschüre durch. Unter: Schwerpunkt 18 REGIONALE STRATEGIEN las ich: „Innovationen brauchen Kooperation – Ein entscheidender Faktor für erfolgreiche Regionen ist deren Innovationskraft. Dafür braucht es nicht nur kluge Köpfe am Land, sondern, wie auch die Beratungen des Masterplans klar gezeigt haben, intelligente Kooperationen. „Kollaboration ist daher ein wichtiges Instrument regionaler Strategien um die Stärken des Landes zu bündeln und weiterzuentwickeln“, ist im Masterplan verankert. Wichtig für den Erfolg: Regionale Schwerpunkte sind über Verwaltungsgrenzen hin abzustimmen. Seite 57

Frage: „Ist der Masterplan so konzipiert, das Naturgarten als Teil (Natur- Kultur – Kleinraumprojekt etc.) z.B. als NaturLandgarten verankert ist. Um Natur – Kultur – Kleinräume bzw. auch „vernetzte“ Lokalprojekte vorstellen zu können?

Neue Maßstäbe: „Die Regionen wissen selbst am besten, was sie brauchen“ und der Absatz GERECHTIGKEI beschreibt: Das große Anliegen hinter dem Masterplan ist die Chancengerechtigkeit für den ländlichen Raum. Ländliche Entwicklungschancen müssen gezielt verbessert werden…

Der Masterplan fordert auf Basis u.a. dieser Strategie, eine Verbesserung der Wirtschafts- und Lebensbedingungen am Land sowie eine Sicherung des ländlichen Raums… um bestehende strukturelle Schwächen auszugleichen.

Somit wären wir wiederum bei INNOVATION braucht KOOPERATION… z.B. Naturgarten Österreich – Österreichische Naturgarten bzw. Naturgartenkreise wie z.B. Naturgarten Tirol oder Naturgarten Burgenland

„Einheit in versöhnter Vielfalt!“
Im Kontext: „Die katholische Kirche ist nicht „das Christentum“ und der ökumenische und interreligiöse Dialog wurden immer wichtiger!“
Kardinal Dr. Franz König 4.9.2003
(Zitat Quelle unbekannt)


Natur und Garten(Kultur)region Klagenfurt am Wörthersee

„Wenn eine Region stirbt, stirbt sie gemeinsam,
wenn eine Region auflebt, erlebt sie es ebenfalls gemeinsam“
Christian Pitschek

Was zeichnet den Erfolg einer Region aus? 1964 in Klagenfurt geboren erlebte ich in meiner Jugend einen Tourismus, der für mich selbstverständlich war. Die Winter waren kalt und schneereich, die Übergänge vom Winter ins Frühjahr und zum Sommer waren sanft ohne große Temperaturschwankungen, ohne große Windstärken. Heiße Sommertage und laue Abende … Lebensfreude pur.  In all den Jahrzehnten hat sich vieles verändert , die Natur (Jahreszeiten), der Lebensrhythmus (viel Hektik) und eine immer größer werdende Sehnsucht nach „Ruhe“ und plötzlichen sofortigen „Erlebnissen“.

„Tourismus funktioniert nur in der Gesamtheit“
Wolfgang Kuttnig, GF WKK Tourismus

Was ist geschehen und vor allem kann (oder will) Kärnten an jenen touristischen Erfolg „alter“ Zeiten anschließen? Kärnten ist Vielfalt, ist kulturell vor allem mit einer außergewöhnliche Naturvielfalt  beschenkt. Bis zum Jahr 2002 beschäftigte ich mich in meiner Freizeit mit Pferden, dann entdeckte ich diesen Steinbruch und mein persönliches Abenteuer „Naturgarten und Raum“ begann.

„Jede Zusammenarbeit ist schwierig, solange den Menschen das Glück ihrer Mitmenschen gleichgültig ist“. Dalai Lama

Was ist ein Naturgarten?
Naturgarten ist Beziehung, so wie alles im Leben Beziehung ist. Naturgarten ist vor allem ein klares bewusstes Erkennen dieser Beziehung Natur und Garten bzw. Kultur vor Ort. Es ist das Erkennen natürlicher Ordnung verbunden mit kultureller Gestaltung.  Naturgarten ist „Fülle“ und geniale „Einfachheit“.

Wie gesagt: Von einem lokalen Ausgangspunkt, diesem besagten Steinbruch aus entdecke ich immer mehr die gestalterischen Möglichkeiten und Schönheiten meiner Umgebung von Keutschach, Klagenfurt Wörthersee und deren Umlandgemeinden. Natürlich wurde und werden auch anderswo diese „Sichtweisen“ erkannt, somit sind die Kreise Natur und Garten größer als ich ursprünglich dachte. Ja, ein europäischer Natur- und Gartentrend wird immer mehr sichtbar. Das konnte ich als Besucher der Freizeitmesse 2017 in Klagenfurt Eindrucksvoll erfahren. Es wird über Grenzen (Alpe Adria) hinweg zusammengearbeitet (kooperiert). Partnersuche? „Kärntens Wirtschaft setzt auf Verkuppeln. Gemeint ist die Vernetzung traditioneller Industrie mit Start-ups im ersten „Pulldock“ Österreichs: Win-win-win für Industrie, junge Unternehmen und Wirtschaftsstandort“, aus M.U.T. Kärntner Wirtschaftsmagazin 01.2017 siehe auch Kleine Zeitung  11.2016 von Elisabeth Tschernitz-Berger Kärntner: Pulldock Leitbetriebe und Starts-ups kooperieren: Lam Research, Flex, Ortner Reinraumtechnik, Sico Technologies, Stadtwerke Klagenfurt, Infineon, cms electronics und Philips (Unterstützt u.a. mit Innovationen Gärten).

„Wir müssen in größeren Dimensionen denken und Trends setzen“
Wolfgang Kuttnig, GF WKK Tourismus

Das Keutschacher Vierseental, den Wörthersee, Klagenfurt als die Landeshauptstadt, vor allem Kärnten mit dieser Sichtweise „Natur und Garten“ zu entdecken macht mir viel Freude.

Zum Beispiel: Vom Steinbruch zu den Steinwelten Pyramidenkogel,
von der Gemeinde (Keutschach, ein Herz im Wappen) zur Stadt (Naturgartenstadt Klagenfurt)
von Weitwanderweg  zum Weitwanderfahrweg (E-Bike) und
vor allem von einem Naturgarten zum Anderen.

Was würde Univ. Dr. Raimund Jakesz zu einem Herz – NaturHeilgarten sagen

Schuld gibt es gar nicht,
es gibt nur Verantwortung!

Aufmerksam wurde ich durch eine persönliche Zusendung „Landwirtschaftskammer Kärnten Außenstelle Feldkirchen Einladung Bezirksbildungstag 2017 Heilung des Herzens“. Wofür ich an dieser Stelle Danke sagen möchte und  Gratulation an die Landwirtschaftskammer bzw.  Ländliches Fortbildungsinstitut zu diesen beeindruckenden Bezirksbildungstagen 2017.

Ich war derart überrascht der Saal in Steindorf GH Gfrerer Lipp (Nadling) war, fast möchte ich sagen überfüllt. Die Organisation hervorragend: Frau Ing. Monika Huber (LK Kärnten, LebensWirtschaftsberaterin), BR Sigrid Tauchhammer und Bürgermeister Georg Kavalar zauberten an diesem Nachmittag. Dann der Vortrag von Uni.Prof. Dr. Raimund Jakesz (Medizinische Universität Wien) mehr als drei Stunden, bis zum Schluss eine Aufmerksamkeit die ich lange nicht mehr erlebt habe. Ich konnte so eine Souveränität nicht glauben, bin anschließend nach Ehrental / Klagenfurt gefahren und erlebte die gleiche Ergriffenheit des Publikums wie in Steindorf.
Ich war sprachlos…

Seine Botschaft war Heilung… Heil sein und Lebensfreude. Sein Wunsch: Heilung ein gemeinsames Ziel von Schulmedizin und Komplementärmedizin zum Wohle des Menschen.

Gerne würde ich seine Gedanken zu „Ganzheit des Raumes“ über NaturHeilgarten erfahren? Vielleicht eine Antwort aus seinem Buch: Heilung des Herzens…

Das Heilige, Innerste des Herzes ist unser größtes Geheimnis.

Es ist ein Ort völliger Stille.
Es ist der Ort der Verbindung in Liebe.
Dies ist der Ort zu danken und sich
für die Aufgabe des Herzens zu öffnen.
Es ist der Ort des Fühlens, des Berührtseins,
des Zaubers, des Wunders, der Heilung.

MEDI

Hellgrün – Rosa

Erste Naturkindergartenwerkstatt in Klagenfurt Rauscherpark – Ich bin dafür…

Ich bin dafür
Wenn du dran glaubst, die Welt kann ein Zuhaus sein,
für Schwarz und Weiß, für Mann und Kind und Frau.
Und wenn du meinst, wir sollten für sie kämpfen,
für jede Blume, jeden Tropfen Tau.
Liedzeile Udo Jürgens , Ehrenbürger der Stadt Klagenfurt am Wörthersee

In den letzten Wochen wurde viel in den Lokalen Zeitungen Kärntens über den Kindergarten Rauscherpark in Klagefurt geschrieben. Zum Beispiel: WOCHE 14.Dez.2016  in „Kindergarten wird saniert“ letzter Absatz: „Im Zuge dieser Sanierungsmaßnahmen wird außerdem intern geprüft, ob in weiterer Folge die Stadt Klagenfurt den Kindergarten betreiben wird, oder aber eine externe Institution„. Für mich persönlich interessant ist:  KLEINE ZEITUNG 14.Dez.2016, von Bettina Auer “ Kindergarten für Betriebe“ darin zu lesen: “ Kindergartenreferentin Ruth Feistritzer (SPÖ) versichert, dass der Rauscherpark nach der Sanierung eine Kinderbetreuungseinrichtung bleibt. Bisher stand im Raum, dass sich dort die KINDERWERKSTADT“ ansiedeln oder ein externer Betreiber eine Kleinkindgruppe eröffnen könnte. In der brodelnden Gerüchteküche ist nun doch wieder von einem Kindergarten die Rede. Allerdings soll es kein städtischer, sondern eine Art Betriebskindergarten für die benachbarten Firmen und Banken werden„.

Für mich interessant ist das Wort KINDERWERKSTADT. Interessant deshalb weil ich im Sommer 2016 GR Horst Krainz (ÖVP) und GF Kärntner Hilfswerk von in Deutschland erfolgreich geführten Gruppen:  NaturKinderGartenWerkstatt erzählte und mir erklärt wurde, das es ähnliches in Klagenfurt gäbe, nämlich: KINDERWERKSTADT.

Wünsche für den Kindergarten Rauscherpark:  es gäbe eine Zusammenarbeit „öffentlicher Kindergarten“ sowohl mit Kinderwerkstadt, als auch mit Naturkindergartenwerkstatt im Sinne von Udo Jürgens: Ich bin dafür…

kindergarten-rauscherpark

 

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 64: Sonnwendfeiern in Kärnten

„Umweltprobleme können längst nicht mehr isoliert betrachtet werden. Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung zielt auf eine ökologische Erneuerung ab, die die wirtschaftliche Entwicklung und soziale Wohlfahrt mit dem dauerhaften Schutz unserer Lebensgrundlagen verbindet. Der Bürger muss wieder mehr Verantwortung für die Gestaltung seines eigenen Lebensraum übernehmen. „Besser leben statt mehr haben!“ lautet die Devise zur Sicherung des Lebensraum unserer Kinder. Erich Schwärzler, Landesrat Vorarlberg

Jetzt zur Adventzeit  besuche ich immer einige der vielen Adventmärkte. Es ist diese Stimmung, die mich magisch anzieht, es sind die vielen Lichter die ein Entzücken hervorrufen, es ist ein Gefühl der Verbundenheit, der Ruhe und Besinnung. Ein Grund wird der Jahreswechsel sein, dieser ja klar ausdrückt: ein Jahr ist zu Ende, ein Neues beginnt.

Weitere Jahresmeilensteine sind das Frühjahr mit dem Osterfest und die Sonnenwende bzw. das Sonnwendfeiern, das den Sommerbeginn verkündet. Persönlich empfinde ich dieses Sonnwendfeiern mehr als natürliches „kosmisches“ Geschehen als einen typischen sommerlichen Festcharakter (Kirchtage) oder Partylaune. Warum „empfinde“? Ich war noch nie auf einer so richtigen Sonnwendfeier und so erinnere ich mich gerne an jenes letztes Sommerfest am Pyramidenkogel in den 80er Jahren. Da war Sommerfrische, Sonne, war Abendstimmung … war einfach eine schöne Nacht. Ich würde mich freuen, wenn es wieder ein Sommer – Sonnenfest  am Pyramidenkogel geben würde.

Welches MOTTO würde dazu passen? Ich würde mich freuen, man würde am Pyramidenkogel ein Sommerfest mit einer natürlichen Stimmung feiern, eine SONNWENDFEIER. Ja, und vielleicht gibt es im Wörtherseeraum im Sommer so ein Sonnwendfeiernetzwerk  bzw. Sonnenmärkte wie es derzeit im Winter die Adventmärkte gibt?

Jetzt haben wir Winter (21.Dezember) und es gibt eine Seilbahnvision von Pörtschach zum Pyramidenkogel. Wie diese Diskussion auch ausgehen wird, es wird eine Wende, eine Denkveränderung der Wörtherseeregion werden. Nach dem Jahreswechsel wissen wir mehr und nun nochmal zurück zur Sonnwendfeier…

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1. Keutschacher Rübenfest, wunderbare Herbststimmung

ruebenfest-stimmungDas 1. Rübenfest in Keutschach war aus meiner Sichtweise einfach SUPER. Perfekte Organisation, danke allen Organisatoren, an die Gemeinde Herr Bürgermeister Dovjak. Danke an allen Helferleins vor allem Danke an die Keutschacher Bäuerinnen und Bauern und ein herzliches Danke allen mitwirkenden Vereinen.

Ein ganz festes Danke an Thomas Miksche für alle Deine Bemühungen, es war ein wunderschönes stimmungsvolles Herbstfest und für mich persönlich Entschleunigung pur.  DANKE

ruebenfest-wagen-voll-rueben

Naturgartenpionier Gerhard Pierer

2003 als ich mich das erste Mal mit diesem Wort NATURGARTEN beschäftigte, ahnte ich nicht, dass Naturgarten eine Art „Lebensschule“ für mich werden sollte.

Ein Beispiel: Niemals hätte ich diese versteckte Schönheit, den „Pörtschacher Marmor„, am Lendhafen in Klagenfurt am Wörthersee erkannt, hätte ich nicht zuvor die Steinwelten Pyramidenkogel geschrieben. Das Konzept Steinwelten gäbe es ohne den Menschen (Franz Buchsbaum und Altbgm. Gerhard Oleschko) und ohne meine Erlebnisse im und mit den Steinbruch „Das Herz von Kärnten“ nicht. So darf ich sagen: die Natur dient dem Menschen und „Mensch braucht Mensch“.

Naturgarten Gerhard PierrerGerhard Pierer, 1939-2016, war und wird immer sein ein Naturgartenpionier. Unsere erste Begegnung war ein Meilenstein für meine Naturgartenarbeit: Naturgarten ist Beziehung, erkannte ich.

Naturgarten ist wirklich Beziehung. Naturgarten ist eine komplexe Beziehung mit viel Verantwortungsbewusstsein. Warum? Wenn man sich intensiv mit Naturgarten beschäftigt erkennt man, dass ein Naturgartenprojekt von Anfang an einen „konkreten und korrekten“ Charakter haben sollte, ja sogar haben „muss“, weil Naturgarten Teil einer Ganzheit ist.

Ich wusste, dass Gerhard seit längerer Zeit Gesundheitlich kämpfte, jedoch machte ich mir keine Sorgen, weil Gerhard bei unserem letzten Treffen zu mir sagte: Es ist einfach ein Wunder, dass mein Körper so gut funktioniert, bei allem was ich in meiner Jugendzeit diesem Körper zumutete. Wenn es mich jetzt im Alter juckt und zwickt weiß ich warum und bin dankbar für jede Stunde“.

Vor Tagen kam dann die Nachricht von Renata, Gerhards Ehefrau und fügte hinzu…

Gerhard Pierer„Seine Liebe zum Leben, zu den Menschen und zur Natur waren grenzenlos. Seine Willensstärke, Zielgerichtetheit und Unbestechlichkeit gingen Hand in Hand mit einem ausgezeichneten Humor und endloser Geduld und Güte all jenen gegenüber, die das Privileg hatten ihn zu kennen.

Unserer Firma Naturgarten GmbH gehörte seine ganze Liebe, ebenso unseren Kundinnen und Kunden. Jahrzehnte lang hat Gerhard Pierer auf der ganzen Welt nach den nährstoff-reichsten, den reinsten und den glücklichsten Pflanzen, Sträuchern, Beeren, Kernen etc. Ausschau gehalten, um die daraus möglichst schonend hergestellten Produkte im NATURGARTEN zum Kauf anbieten zu können. In all den Jahren waren die bedeutendsten Ernährungs-Expertinnen seine Weggefährten, wobei er sich nie für schnelllebige Trends interessierte.
Jetzt hat sein Geist seinen Körper verlassen. Liebevoll und bewusst bis zum Ende hat er alles, für die Zeit nach ihm, vorbereitet, sich für alles bedankt und alles gesagt. Kurz vor seinem Tod hat er mich gebeten, seinen aufrichtigen Dank und letzte Grüße von ihm an Sie zu übermitteln.

Die Firma NATURGARTEN ganz in seinem Geist weiterzuführen wird mir eine Ehre sein.

Mag. Renata  Zuniga-Pierer
Geschäftsführung

NATURGARTEN GmbH
Rettenberg 101, 8444 St. Andrä-Höch i.S. Tel: +43(0)3456 20095 Fax: +43(0)3456 20095-4 Email: office@naturgarten.com  Web: http://www.naturgarten.com/

Diese Worte hat mein Mann Gerhard Pierer für uns hinterlassen. weiterlesen »

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 50: Die Steinwelten brauchen jede Unterstützung

Gott schläft im Stein, atmet in der Pflanze,
träumt im Tier und erwacht im Menschen.

Rabindranath Tagore

Braucht diese Idee Steinwelten am Pyramidenkogel eine Unterstützung? Ja, die braucht es, weil es viele Missverständnisse gab und weil die Zeit drängt, deshalb zuerst: Was passiert am 30. März.2016 und „Was sind die Steinwelten“, bzw. „Welche Möglichkeiten, welchen Mehrwert“ könnten  Steinwelten am Pyramidenkogel haben?

Keutschach Präsentation Masterplan PyrmidenkogelAm 30. März 2016 ist es soweit. An diesem Abend wird sich entscheiden, ob es eine Positionierung Steinwelt am Pyramidenkogel geben wird oder eben nicht. Spannend… ja, sehr spannend und ich freue mich schon sehr auf diesen Abend.

Mag. Markus Klaura wurde vom Vorstand der Gemeinde Keutschach am See für eine Erarbeitung des Freiraumes, bzw. des Umfelds des Aussichtsturmes am Pyramidenkogel beauftragt. An diesem Abend am Mittwoch dem 30. März, wird Mag. Klaura mit DI. Andreas Winkler einen „Masterplan Pyramidenkogel“ vorstellen.

Aus diesem Grund hatte ich am 10. März mit Bürgermeister Karl Dovjak ein Gespräch, um zu erfahren, ob nun die Idee Steinwelten am Pyramidenkogel positioniert wird oder nicht. Bürgermeister Dovjak teilte mir mit, er glaube nicht, dass die Steinwelten vorgestellt werden, da diese Idee einfach zu wenig Unterstützung bekam. Dennoch, als erster Gratulant im Jahre 2003, in dem diese Idee geschrieben wurde, wird Bürgermeister Dovjak sich für ein Treffen mit den Planern einsetzen. Sollten sich die Planer für eine Positionierung der Steinwelten entscheiden, würde sich der Bürgermeister von ganzem Herzen freuen.

Ich bedankte mich beim Bürgermeister für diese Chance und ein paar Tage später gab es dann dieses Treffen mit Mag. Klaura und DI. Winkler, zu diesem ich von Herrn Dirk Trauner und meinen Sohn Felix begleitet wurde.

Als Einleitung zum Gespräch erklärte ich meine Intuition zum Projekt Steinwelt in fünf Schritten.

1. Ich erzählte kurz die Geschichte, wie diese Idee entstand und welche Vorteile diese Idee im Jahr 2003 hatte und folgerte, dass heute also im Jahr 2016 ähnliche Bedingungen im Umfeld herrschen. Was mir jedoch damals nicht in diesem Ausmaß bewusst war, dass eine Steinwelt am Pyramidenkogel eine Chance, eine uralte Gartentradition Kärntens wiederzuerkennen: siehe JANA GRÄFIN REVEDIN „Gärten in Kärnten – Historische Gartenbilder“. Die Steinwelten mit einer Vielzahl an Naturgärten bzw. NaturSteingärten würde die Einzigartigkeit des Turmes bestätigen.
2. Ich nicht in der Lage bin, die Idee Steinwelt so vorzustellen wie es der derzeitige Standard verlangt Konzepte zu erstellen. Ebenso bin ich nicht in der Lage, eine Steinwelt am Pyramidenkogel zu verwirklichen, deshalb mein Geschenk an die Gemeinde Keutschach mit der Bitte um Unterstützung NATURGARTEN.
3. Es nicht gut wäre, wenn ich in einem Team des Pyramidenkogel an der Umfeldgestaltung direkt mitwirke, weil ich zu emotional und impulsiv mit dem Thema Steinwelt Pyramidenkogel umgehe und so etwas nicht gut für eine erfolgreiche Planung wäre.
4. Meine raumplanerischen Fachkenntnisse bezüglich einer tatsächlichen Realisierung Steinwelten am Pyramidenkogel ungenügend sind.
5. Sollte jedoch bis zum/am 30. März die Steinwelten nicht positioniert werden, bzw. diese Idee nicht von der Gemeinde Keutschach in Form eines (1) Rübentalers an mich und somit offiziell angenommen werden, betrachtet der Bürgermeister diese Idee als „gestorben“. Besser wäre es natürlich wenn die Gemeinde die Steinwelten annehmen würden und dieses Geschenk als langfristiges, nachhaltiges Umfeldprogramm zur Unterstützung des Turmes positionieren.

Holiber_800x598Es folgte ein einstündiges Gespräch mit den Planern. Ein Austausch, was möglich sein könnte und was nicht.

Mit der Natur:
Wann immer Du die Möglichkeit hast,
setz Dich unter einem Baum,
beobachte die Tiere,
sprich mit den Steinen
und reiche den Menschen Deine Hand.

Aber was sind die Steinwelten? Welche Schwerpunkte und welche Möglichkeiten könnte es geben?

STEINWELTEN
…es ist die Art, wie man Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
über ein elementares Thema verbindet. Wie man Perspektiven darstellt, um wie-sagt-man
„rüber zu kommen“ und das mit Steinen.

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