Schutz – Erholung – Erziehung

Naturgarten Keutschach, Rübenfest und ein 500 Jahre währendes Netzwerk

die-ruebe-im-keutschacher-wappen_557x600Heraldik Wappenkunde, war ein Teil meiner Ausbildung bei den Klagenfurter Fahnenschwinger und so fiel es mir leicht einen Vortrag „Symbolik – vom Wappen bis zum Wirtschaftslogo“ beim ASTO (Alter Souveräner Templer Orden)  zu halten.

Wappenkunde (Logokultur) ist Netzwerken im wahrsten Sinne, wenn ich heute sehe wo überall die Keutschacher Rübe in Stein gemeißelt wurde, dann staune ich immer wieder was Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach für Leistungen vollbrachte.
Ich bin sehr dankbar, dass nun Keutschach (die Rübe, ein Herz im Wappen) sich dieses Netzwerkes, dieser Kraft (siehe auch Sage) der Rübe besinnt und mit Stolz zeigt, wo  der Ursprung dieses wunderschönen Wappen ist. Danke Thomas Miksche für all Deine Initiativen.

Die Rübe wurde auch in der Kulinarik wiederentdeckt und so freue ich mich sehr über allerlei Kostproben.

ruebenfest-ablauf_600x422(Danke an Toni Miksche für die Erlaubnis der Veröffentlichung Veranstaltungsblatt Rübenfest)

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 60: Kräuterheilkraft der Kärntner Täler

Kärnten ist Steinreich, korrekt Gesteinsreich, es gibt auf der ganzen Welt kein Land, wo auf einer Fläche von 10 000 km² so viele Gesteinsarten vorkommen wie in Kärnten.
Pyramidenkogel: Aussicht, Weitsicht, Einsicht… ins Land hineinschau´n.

Wo kommt die Heilkraft der Kräuter her? Das Heil – Kraut, eine Pflanze einer ganz bestimmten Umgebung? Wo kommt diese Heilkraft her und was bewirkt sie? Macht es der Boden (Steine, Erde), der Mensch? Kann der Mensch einem Heilkraut jene Kraft geben, die wiederum der Mensch bei einem Ungleichgewicht zur Balance braucht?

Interessante Frage, diese auch zu den Steinwelten passt. Vor allem die Frage: Welche Heilpflanze zu welchem Gestein?

Über den Kärntner Tauschkreis lernte ich nun eine Nachbarin (wohnt seit drei Jahren am Pyramidenkogel) kennen, Frau Dr. Sandra Knopper (Komplementärmedizin). Sandra hat eine außergewöhnliche Bitte an alle Menschen die noch dieses Wissen haben bzw. Geschichten kennen. Sandra sucht Heilkräuterrezepte der Täler.

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Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 50: Die Steinwelten brauchen jede Unterstützung

Gott schläft im Stein, atmet in der Pflanze,
träumt im Tier und erwacht im Menschen.

Rabindranath Tagore

Braucht diese Idee Steinwelten am Pyramidenkogel eine Unterstützung? Ja, die braucht es, weil es viele Missverständnisse gab und weil die Zeit drängt, deshalb zuerst: Was passiert am 30. März.2016 und „Was sind die Steinwelten“, bzw. „Welche Möglichkeiten, welchen Mehrwert“ könnten  Steinwelten am Pyramidenkogel haben?

Keutschach Präsentation Masterplan PyrmidenkogelAm 30. März 2016 ist es soweit. An diesem Abend wird sich entscheiden, ob es eine Positionierung Steinwelt am Pyramidenkogel geben wird oder eben nicht. Spannend… ja, sehr spannend und ich freue mich schon sehr auf diesen Abend.

Mag. Markus Klaura wurde vom Vorstand der Gemeinde Keutschach am See für eine Erarbeitung des Freiraumes, bzw. des Umfelds des Aussichtsturmes am Pyramidenkogel beauftragt. An diesem Abend am Mittwoch dem 30. März, wird Mag. Klaura mit DI. Andreas Winkler einen „Masterplan Pyramidenkogel“ vorstellen.

Aus diesem Grund hatte ich am 10. März mit Bürgermeister Karl Dovjak ein Gespräch, um zu erfahren, ob nun die Idee Steinwelten am Pyramidenkogel positioniert wird oder nicht. Bürgermeister Dovjak teilte mir mit, er glaube nicht, dass die Steinwelten vorgestellt werden, da diese Idee einfach zu wenig Unterstützung bekam. Dennoch, als erster Gratulant im Jahre 2003, in dem diese Idee geschrieben wurde, wird Bürgermeister Dovjak sich für ein Treffen mit den Planern einsetzen. Sollten sich die Planer für eine Positionierung der Steinwelten entscheiden, würde sich der Bürgermeister von ganzem Herzen freuen.

Ich bedankte mich beim Bürgermeister für diese Chance und ein paar Tage später gab es dann dieses Treffen mit Mag. Klaura und DI. Winkler, zu diesem ich von Herrn Dirk Trauner und meinen Sohn Felix begleitet wurde.

Als Einleitung zum Gespräch erklärte ich meine Intuition zum Projekt Steinwelt in fünf Schritten.

1. Ich erzählte kurz die Geschichte, wie diese Idee entstand und welche Vorteile diese Idee im Jahr 2003 hatte und folgerte, dass heute also im Jahr 2016 ähnliche Bedingungen im Umfeld herrschen. Was mir jedoch damals nicht in diesem Ausmaß bewusst war, dass eine Steinwelt am Pyramidenkogel eine Chance, eine uralte Gartentradition Kärntens wiederzuerkennen: siehe JANA GRÄFIN REVEDIN „Gärten in Kärnten – Historische Gartenbilder“. Die Steinwelten mit einer Vielzahl an Naturgärten bzw. NaturSteingärten würde die Einzigartigkeit des Turmes bestätigen.
2. Ich nicht in der Lage bin, die Idee Steinwelt so vorzustellen wie es der derzeitige Standard verlangt Konzepte zu erstellen. Ebenso bin ich nicht in der Lage, eine Steinwelt am Pyramidenkogel zu verwirklichen, deshalb mein Geschenk an die Gemeinde Keutschach mit der Bitte um Unterstützung NATURGARTEN.
3. Es nicht gut wäre, wenn ich in einem Team des Pyramidenkogel an der Umfeldgestaltung direkt mitwirke, weil ich zu emotional und impulsiv mit dem Thema Steinwelt Pyramidenkogel umgehe und so etwas nicht gut für eine erfolgreiche Planung wäre.
4. Meine raumplanerischen Fachkenntnisse bezüglich einer tatsächlichen Realisierung Steinwelten am Pyramidenkogel ungenügend sind.
5. Sollte jedoch bis zum/am 30. März die Steinwelten nicht positioniert werden, bzw. diese Idee nicht von der Gemeinde Keutschach in Form eines (1) Rübentalers an mich und somit offiziell angenommen werden, betrachtet der Bürgermeister diese Idee als „gestorben“. Besser wäre es natürlich wenn die Gemeinde die Steinwelten annehmen würden und dieses Geschenk als langfristiges, nachhaltiges Umfeldprogramm zur Unterstützung des Turmes positionieren.

Holiber_800x598Es folgte ein einstündiges Gespräch mit den Planern. Ein Austausch, was möglich sein könnte und was nicht.

Mit der Natur:
Wann immer Du die Möglichkeit hast,
setz Dich unter einem Baum,
beobachte die Tiere,
sprich mit den Steinen
und reiche den Menschen Deine Hand.

Aber was sind die Steinwelten? Welche Schwerpunkte und welche Möglichkeiten könnte es geben?

STEINWELTEN
…es ist die Art, wie man Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
über ein elementares Thema verbindet. Wie man Perspektiven darstellt, um wie-sagt-man
„rüber zu kommen“ und das mit Steinen.

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Naturgarten WARUM Erziehung: Es ist Wärme geben…

Das Naturgartenkonzept, das die Grundlage für ein Naturgartennetzwerk sein kann, dass schon als Vorlage (Vorschlag möchte ich jetzt nicht sagen) für ein Raumplanungskonzept eingereicht wurde beinhaltet diese DREI (3) Säulen: SCHUTZ ERHOLUNG ERZIEHUNG Es ist ein Konzept für Lokalentwicklung, also für Freiräume vor unserer Haustüre.

Wenn man ein Konzept schreibt, wird man geprüft, geprüft und nochmals geprüft. Bei einer Säule nämlich der Säule der Erziehung bin ich oft ins Stottern geraten. Warum Erziehung wurde ich gefragt. Ich habe mich mit vielen Gesprächspartnern überworfen wegen diesem Wort Erziehung z.B. mit Ekart Mandler, der mich unterstützen wollte, mich fördern. Meine Sturheit zu diesem Wort: „Es muss dabei sein, es ist Teil der Naturgartenformel“ war Ursache für viele Zerwürfnisse vor allem weil ich nicht klar und deutlich erklären konnte warum ich dieses Wort Erziehung bei der Naturgartenformel haben wollte.

a-tempo-Was-braucht-ein-KindNun nach 12 Jahren fand ich die Erklärung für dieses Warum: In der Zeitschrift a tempo Das Lebensmagazin zum mitnehmen Dezember 2015 Nr. 192 Freies Geistleben Urachhaus fand ich die Antwort.

Wärme und ihre Bedeutung für das heranwachsende Kind, von Edmond Schoore! Übersetzt von Marianne Holberg 100 Seiten, kartoniert, mit zahlreichen Abb. 12.90 Euro / ISBN 978- 3-8251-7917-5

Wärme ist der Schlüssel, warum ein Naturgarten ein Naturgarten ist. Wärme ist der Schlüssel warum ich sagte Erziehung ist wichtig, obwohl ich nicht wusste was genau dieses Wort bedeutet. Ich möchte mich bei so Vielen entschuldigen für meine Kurzsichtigkeit. Ich bitte mein Frau um Verzeihung, weil meine Naturgartenarbeit auch eine Belastung für unsere Ehe ist und vor allem bei meinen Söhnen. Sorry Jungs, es tut mir jetzt sehr weh. Natürlich sollte ein Vater seine Kinder erziehen, ein Rüstzeug für´s Leben mitgeben. Manches war gut, OKAY. Vieles habe ich ausprobiert und oft, leider zu wenig oft habe ich es nicht gegeben: WÄRME.

Es ist WÄRME die dieses Wort Erziehung so dringend braucht. Es ist WÄRME  die ich Selbst gesucht habe und anderen nicht gegeben habe. Auf mich kommt´s an„, sagenhaft 12 Jahre Naturgartenarbeit, tausende Gespräche und nun eine Seite die vieles verändern wird. Danke a tempo ,Danke Edmond Schoore …
NaturgartentagDanke Buchhandlung Heyn für den Zugang zur Zeitschrift: a tempo Das LebensmagazinDazu passend, weil ich „Grün“ jetzt noch besser verstehe: Grün, ich liebe weiterlesen »

Natur Garten Landwirtschaft Schweiz – Die Erde als Organismus

„Ein lebender Organismus ist eine selbstständige autonome, organisatorisch geschlossene Wesenheit,
UND
ein lebender Organismus ist selbst Teil, Teilhaber und Teilnehmer seiner Beobachtundgswelt“
aus Vordenker.de  Kognitive Netzwerke

Als ich das erst Mal „Erde als Organismus“ las, googlete ich sofort, weil ich wissen wollte: „Warum beschreiben Menschen die Erde als Organismus“?

Allgemein bekannt wurde diese Idee: Die Erde als Organismus durch die GAIA-Hypothese und einen sehr Interessanten Artikel fand ich auf der Webseite Department für Ökologie und Ökosystemmanagement

„Die Idee des Organismus wurde um 1800 zu paradigmatischen Kern der eben entstandenen Biologie. Sie war zugleich die Leitidee des sich formierenden politischen Konservatismus, vertreten etwa durch J. Möser und A. Müller: Die Gesellschaft als organische Gemeinschaft, in der alles Einzelne seine vorgefundene Rolle in dem Ganzen zu spielen hat. Das Ganze wiederum sorgt für alles Einzelne. Ein Organismus kann nicht hergestellt werden. Man kann ihn hegen und pflegen, aber er muss von sich aus wachsen. Diese Idee wurde für den Begriff der Kulturlandschaft, und darüber wiederum für den Naturbegriff der Ökologie, entscheidend.
Jede Kulturlandschaft als Einheit von „Land und Leuten“ (W.H.Reihl) ist ein individueller Organismus: In ihm sind Natur (die besondere, konkrete Natur des Ortes) und Geist (Kultur) eine untrennbare Einheit. Als Organismus kann die Kulturlandschaft sich nur als ein Idividuum entwickeln, … der Eigenart des Ortes angemessener Vielfalt.
Ludwig TREPL und  Annette VOIGT : Zwischen Naturwissenschaft und Ästhetik, Landschaft als Organismus

Goetheanum-unsere-ErdeUnd nun bekam ich einen Tipp „Unsere Erde – ein globaler Garten“ http://www.sektion-landwirtschaft.org/Landwirtschaftliche-Tagung-2016.8075.0.html

„Wie können Landwirte, Gärtner, Förster, Landschaftsgestalter oder Kleingärtner die „gärtnerische“ Arbeit an der Erde so verwandeln und intensivieren, dass sie für alle Menschen sowohl, seelische als auch geistige Nahrung geben kann?