Schutz – Erholung – Erziehung

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 60: Kräuterheilkraft der Kärntner Täler

Kärnten ist Steinreich, korrekt Gesteinsreich, es gibt auf der ganzen Welt kein Land, wo auf einer Fläche von 10 000 km² so viele Gesteinsarten vorkommen wie in Kärnten.
Pyramidenkogel: Aussicht, Weitsicht, Einsicht… ins Land hineinschau´n.

Wo kommt die Heilkraft der Kräuter her? Das Heil – Kraut, eine Pflanze einer ganz bestimmten Umgebung? Wo kommt diese Heilkraft her und was bewirkt sie? Macht es der Boden (Steine, Erde), der Mensch? Kann der Mensch einem Heilkraut jene Kraft geben, die wiederum der Mensch bei einem Ungleichgewicht zur Balance braucht?

Interessante Frage, diese auch zu den Steinwelten passt. Vor allem die Frage: Welche Heilpflanze zu welchem Gestein?

Über den Kärntner Tauschkreis lernte ich nun eine Nachbarin (wohnt seit drei Jahren am Pyramidenkogel) kennen, Frau Dr. Sandra Knopper (Komplementärmedizin). Sandra hat eine außergewöhnliche Bitte an alle Menschen die noch dieses Wissen haben bzw. Geschichten kennen. Sandra sucht Heilkräuterrezepte der Täler.

knopper-sandra-kraeuterheilkraft-der-taeler

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 59: Permakultur und Design

1999 lernte ich Frau Dr. Ortner und Sepp Holzer und somit den Begriff Permakultur kennen. Für mich persönlich bedeutet dieser Begriff schlicht „es ist möglich“.

Permakultur Einfahrt 1Ein Motto von Sepp Holzer: die Wärme der STEINE ausnützen.  Ein Beispiel, wenn auch unabsichtlich: 2015  schlichtete ich Pflastersteine neben der Einfahrt zum Haus meiner Familie. Ich habe keine Eile wann die Einfahrt gemacht wird, so passierte es, dass jene Garten – Mageriten beim Splitt einen Wachstumsschub hatten, der dieses Phänomen Permakultur und deren Prinzipien zeigt.

Permakultur Einfahrt 2„Natürlich kommt jetzt die Frage: „Welches Permakultur-Design würde zu den Steinwelten passen“? Vor allem die Fragestellung:“Wie würden Permakultur -Designer so eine Anlage gestalten“? Spannend, ja auf alle Fälle „sehr spannend“ , bei der Einmaligkeit so einer Anlage bestimmt eine sehr große Herausforderung.

Naturgärten und universelle Netzwerke – Die Welt ist ein Garten

„Im Unterschied zur wilden Natur ist ein Garten ein gestalteter Raum,
in dem sich das Bewusstsein formen in die Materie einschreibt“
Lothar Gütter, Universal Gardening

Universal Garding ist ein von Lothar Gütter in die Welt gerufenes Projekt, das bewusste Gartengestaltung nach ganzheitlichen energetischen Prinzipien als wichtiges Instrument zur Erd- und Menschheilung ansieht. Global und kulturübergreifend können liebevoll angelegte „Naturtempel“ einen wichtigen Beitrag zum friedvollen Miteinander leisten und ein spirituelles Vakuum füllen.
Universal Gardening – die Welt ist ein Garten „Ein Manifest für ökosophische Lebenskultur, von Lothar Gütter

Internationael-Gabriele-Stiftung-Das-Land-des-FriedensInteressiert googelte ich „Universell, Garten, Paradies, die Kunst der Erholung und Frieden“ und kam auf die Webseite DAS LAND DES FRIEDENS , was mich sehr freute, weil ich ein Bewunderer dieses „Land des Friedens“ bin.

Da diese Broschüre „Das Land“ vergriffen ist, bitte ich interessierte Leser über die Internationale Gabriele-Stiftung sich in der Sophia Bibliothek, dem Zentrum des Freien Geistes, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld www.sophia-bibliothek.de zu informieren.

Auszug dieser Broschüre, ich zitiere: „Ein Besuch auf den Land des Friedens. Auf dem Land des Friedens haben Besucher die Gelegenheit, den Biotopverbund auf ausgeschilderten Rundwegen selbst zu erkunden. Die Wege führen entlang der Hecken zu Feucht- und Steinbiotopen, zu idyllischen Waldgebieten, wie dem Vogelparadies und zu markanten Aussichtspunkten. Ruhebänke laden immer wieder dazu ein, die Schönheit der Natur auf sich wirken zu lassen oder – das eine oder andere Tier zu beobachten…“. weiterlesen »

Orbs, Lichtkugeln,Irrlichter…Dimensionen im Naturgarten

Orbs, Lichtkugel und Irrlichter gemeinsam in einem Satz zu verwenden ist gewagt und es gibt natürlich Unterschiede. Vielleicht ein Ansatz: Orbs und Lichtkugel werden durch die Kamera sichtbar und Irrlichter sind mit dem menschlichen Auge erkennbar. Ob es da einen Zusammenhang gibt, weiß ich nicht, auch kann ich nicht sagen ob es im Naturgarten Steinbruch Orbs gibt.

Orbs-Helga-und-Erwin-TripesHelga und Erwin Tripes haben mich auf Orbs aufmerksam gemacht und natürlich wollte ich näheres wissen. Olga Hoch hat mir mehrere Bücher geliehen und beim schnell Lesen wurde einhellig von allen Autorinnen betont: „Es gibt mehr Dinge im Himmel und auch auf Erden…“.

Sehr gut gefiel mir das Buch: OROBS, von Ed Vos Verlag Neue Erde. Natürlich auch wegen oder vor allem wegen der vielen guten Fotos. Dieser Absatz ist  mir persönlich wichtig: Seite 20: Lichtkugeln haben ihren Ursprung anscheinend in unterschiedlichen Quellen unterschiedlicher Dimensionen, die offensichtlich gleichzeitig nebeneinander existieren. Die Bezeichnung Orbs ist eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Lichtphänomene, die von der Form des ersten überhaupt dokumentierten Lichtphänomens herrührt, die sich als rundes, kugeliges Objekt manifestierte. Freude von mir lösten den Begriff Orbs etwas anders auf: other reality beings. Wesen einer anderen Wirklichkeit.

Ebenfalls auf Seite 2o zu lesen: Es gibt einige Menschen, die vornehmlich auf Friedhöfen fotografieren und tatsächlich dort die schönsten Lichterscheinungen aufnehmen. Dies ist allerdings nur eine Facette des Phänomens. Eine andere Tatsache, die ich selbst auch unterschreibe. wir können dabei an Baumgeister, Wasserwesen, Erd-. Feuer- oder Luftwesen denken. In ihrer Gesamtheit können wir diese Wesen als DEVAS bezeichnen.

Was ist nun mit den Irrlichtern?
Aufklärung ist wichtig, die Wahrheit über Irrlichter erfahren um Sagen, Legenden auch Naturwesen verstehen zu können. Was passierte in jener Zeit, in jener Urzeit? 



Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten: Teil 45 Zündstein

Kärnten ist Steinreich, korrekt Gesteinsreich, es gibt auf der ganzen Welt kein Land, wo auf einer Fläche von 10 000 km² so viele Gesteinsarten vorkommen wie in Kärnten.
Pyramidenkogel: Aussicht, Weitsicht, Einsicht… ins Land hineinschau´n.

Das Gute an der Krise die Kärnten derzeit durchlebt ist der Mut vieler KärntnerInnen und Freunden von Kärnten die trotz Pessimismus sagen das Kärnten in vielen Bereichen einzigartig ist. Ein Beispiel gewünscht? Okay, wussten sie das die Postkarte eine Kärntner Erfindung ist? Oder eine andere Erfindung aus Kärnten die Welt verändert hat? Stimmt es ist der Glühstrumpf und eine Erfindung findet man in Milliarden von Feuerzeugen, es ist der ZÜNDSTEIN aus Treibach/Althofen.

WKK-Zeitschrift-Angelika-Dobernig-Zündstein-1Ein Zündstein siehe Auermetall ist genaugenommen kein Gestein, jedoch sollte  Zündstein ein wichtiges Thema einer zukünftigen Steinwelt sein, weil ich mir Wünsche das viele Funken der Begeisterung beim gestalten der Steinwelt sich entzünden.

Danke Frau Angelika Dobernig für diesen Bericht im Mitteilungsblatt der Kärntner Wirtschaft Nr. 47 20.11.2015 „Vom ersten Zündstein bis zu den Seltenen Erden„.

WKK-Zeitschrift-Angelika-Dobernig-Zündstein-2…“Seltene Erden sind bis heute die Basis für einen wichtigen Bereich unseres Unternehmen“, sagt Vorstandsmitglied Rainer Schmidtmayer. Und auch der Überzeugung des Gründers, ein Unternehmen mit vielen Standbeinen zu führen, ist die Treibacher Industrie AG treu geblieben. „Wir legen großen Wert auf Diversifikation. Darum sind wir auch in fünf Geschäftsbereichen tätig und spezialisieren uns nicht auf ein einzelnes Gebiet“, so Schmidtmayer…

Interessante Frage: „Können die Steinwelten am Pyramidenkogel ein eigenes Standbein für Keutschach  sein“? Wünschen würde ich es mir, auf alle Fälle wären die Steinwelten eine Bereicherung für die gesamte Wörthersee Region.


Braucht Keutschach Ort einen Natur(Moor)garten

Wenn man ein Haus baut, ist es ein Haus,
wenn man Liebe hineingibt, wird es ein Heim.

Quelle unbekannt

Viele KeutschacherInnen und Keutschacher wissen inzwischen, dass ich mich mit dem Thema Naturgarten und Steinen beschäftige. Naturgarten ist natürlich viel mehr als eine Ansammlung von Steinen. Naturgarten kann ein Stück Wald, eine Wiese, ein Dorfgarten bzw. Gemeinschaftsgarten sein. Naturgarten ist eine Vielzahl an Biotopen.

Bei meinem ersten Besuch: Projekt Ortsbelebung in Keutschach am See war ich unsicher, ich erwartete mir eine gesamte Ortslogistik (weil schon Jahre überfällig) und erfuhr, dass „nur“ der Ortskern behandelt wird. Als ich hörte, die Begründung dieser Maßnahme ist die neue Straße durch den Ortskern (Kostenpunkt 2 Mill €) möchte ich unseren Bürgermeister und den Gemeinderat gratulieren zu dieser einstimmigen Entscheidung: alle Wünsche, alle Für und Wieder nochmals in Gesprächsrunden, Workshops, Analysen und Darstellungen gemeinsam zu diskutieren. Dank auch dem Atelier für Architektur aus Graz.

Moorturm-Keutschach-am-SeeBei der Präsentation der Zwischenergebnisse Fr. 13. Nov wurde mir am Ende der ganzen Ergebnisdarstellungen und Vorschläge bewusst, dass das Moor nicht erwähnt wurde, bzw. nicht als Teil des Ortskern gesehen wird. Deshalb stellte ich eine Frage: Was ist mit dem Moor, gehört das nun zu Keutschach oder nicht? Und sofort kam eine entrüstete Stimme. Das Moor wird in „Ruhe“ gelassen.

So sehr ich diesen Einwand zustimme, keine weiteren Aufschließungen in das Moorgebiet, wünsche ich mir, dass man einige Bäume entlang der Umfahrungsstraße fällt um vom Moor mehr zu sehen (Was natürlich nur Naturschutzexperten anordnen können).

Osteinfahrt-Keutschach-am-SeeEine Aufgabenstellung war und ist die Gestaltung der östlichen und westlichen Ortseinfahrt. So wurde als Beispiel für die Verschönerung der Westeinfahrt ein Fahnenspalier vorgestellt.  Die Osteinfahrt soll vielleicht eine Untertunnelung für Fußgänger und Radfahrer bekommen. Ich persönlich begrüße diese Untertunnelung der Landesstraße und vielleicht entsteht an der Ecke Dobeinitz Zufahrtsstraße, Landesstraße, Radweg und Moorrand ein Naturrastplatz. Ein Naturrastplatz, so eine Oase wie solche es in Schiefling am See bereits gibt. Durch so einen Naturrastplatz kann das Moor vorgestellt werden ohne Eingriffe ins Moorgebiet.

Wie gesagt, meine Vorstellung von Keutschach am See. Keutschach am See (Identität) war und ist eine Landgemeinde, das stellt auch das Wappen (eine Rübe) dar und das Moor gehört dazu. Freuen würde ich mich sehr wenn der Tourismus durch diese Naturverbundenheit einen Aufschwung erlebt.

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil: 42 Tauerngranit

Kärnten ist Steinreich, korrekt Gesteinsreich, es gibt auf der ganzen Welt kein Land, wo auf einer Fläche von 10 000 km² so viele Gesteinsarten vorkommen wie in Kärnten.
Pyramidenkogel: Aussicht, Weitsicht, Einsicht … ins Land hineinschau´n.

Die nächste Gesteinsart die ich vorstellen möchte ist der GRANIT. Der Pyramidenkogel besteht hauptsächlich aus Schiefer, jedoch den Granit gibt es schon lange am Kogel und zwar als Strassen- Gehwegrandstein oder teilweise noch als Pflasterung vorhanden.

Steinbruch-TauerngranitEs gibt einige Granitvorkommen in Kärnten, sehr bekannt ist jedoch das  Tauernfenster.  Für mich auch interessant war die Frage, wer beschäftig sich mit Granit und da lernte ich Herr Gigler (Tauerngranit.at) kennen. Die Firma  befindet sich ein bisschen außerhalb der Stadt Gmünd. Zum Granit- Steinbruch muss man dann noch ein Stück weiter hinein ist Maltatal fahren.

Göß-WasserfallEinen wunderbaren GranitSchaupark gibt es gleich neben dem Steinbruch. Dort kam mir der Gedanke, solche SteinSchauparks könnten als NaturSteingärten Großstädte wie z.B. Hamburg, Frankfurt, Mailand natürlich vor allem Wien bereichern. Und etwas ganz besonderes gibt es nicht weit vom Steinbruch.  Ein schönes „NaturSteinWasserSchauSpiel“ die Göss Wasserfälle mit einem Wassergedankenweg: Gedanken berühmter Persönlichkeiten zum Thema Wasser. Ein Beispiel:

Das Wasser ist die Kohle der Zukunft.
Die Energie von morgen ist Wasser,
das durch elektrischen Strom zerlegt worden ist.
Die so zerlegten Elemente des Wassers;
Wasserstoff und Sauerstoff,
werden auf unabsehbare Zeit hinaus
die Energieversorgung der Erde sichern.
Jules Verne, Schriftsteller 1828-1905

Naturgarten, Kneipp, Globalverstand- Zukunft neu denken

Ich hätte mich nicht getraut über ZELTUR zu schreiben, hätte ich nicht diesen wunderbaren Gedankenaustausch mit Lygia über Anton Moser und NaturKultur gehabt.

Kneipp-Gesundheitskurier-KlagenfurtGestern kam der Kneipp Gesundheitskurier Klagenfurt mit der Post und sofort schaute ich nach, was gibt es neues, wo waren die Kneipper unterwegs und natürlich mein Interesse an Kursen.

Kneippprogramm-Globalverstand-Zukunft-neu-denken-Mag.-Beate-FriedlUnd ich habe schon einen sehr interessanten Kurs „Globalverstand – Zukunft neu denken“ gefunden.

„Im „Mini 1 Hektar Worksphop“ wird versucht, einen zukunftsfähigen Lebensstil nach dem Motto „gut leben von einem Hektar“ zu erarbeiten“.

Leitung : Mag. Beate Friedl

Naturgarten lässt Grüßen, darf ich sagen und ich hoffe ich sehe nach langer Zeit Ulrike wieder.

Kärntnerland – Naturgartenland Teil 10: Kärnten schade… macht´s die Steiermark

Ich mache kein Hehl draus, die STEIERMARK ist einfach super. Als ich den ersten Naturgartenverein „TAUTROPFEN“ Österreichs 2003 gründete, war das ein interessantes Gefühl. Dann als ich den Steinbruch am Keutschacher See als Naturgarten vorstellte begannen Schwierigkeiten, die man sich nicht vorstellen kann und ich lernte Kärnten, als Kärntner, von einer anderen „negativen“ Seite kennen. Ich kann nicht sagen, wieviele Menschen beteiligt waren u.a. LR Reinhard Rohr und LR Rolf Holub besuchten den Steinbruch. Wieviele endlose Behördenwege gegangen wurden, ebenso schriftliche (Einschreiben) Anschreibungen, Mails und persönliche Vorstellungen.

Dann vor zwei Jahren erfuhr ich von einem Naturgarten in der Steiermark. Irmgard Scheidl ist das gelungen, wovon ich so lange gekämpft und auf Kärntens Boden verloren habe. Irmi (eine Seele für die Natur) hat einen Naturgarten und was für einen Naturgarten, sogar einen Aussichtsturm gibt es.

Es ist auch kein Geheimnis, die Oststeiermark ist der innovative Boden für Klein – und Großunternehmungen. Das Vulkanland oder das Netzwerk Lebensgärten, die Permakultur mit Marlis Ortner oder EM-Mikroorganismen Toni Ithaler (Toni ist ein Berg, ein richtiger Kraftlackl für eine positve Sache).

Okay, dachte ich mir, den ersten Naturgarten im Sinne Schutz – Erholung – und Erziehung hat die Steiermark positioniert. Kärnten aber, so dachte ich im stillen, ist noch immer das Naturgartenland und so entstand diese Serie Kärntnerland – Naturgartenland.

Nun erfuhr ich, dass auch „da“ wiederum die Steiermark die Nase vorne hatte und drei Gemeinden „Naturgarten Formbacherland“ in der Oststeiermark sich diesen Titel Naturgartenland positionierten.

Nix mehr mit „Kärntnerland – Naturgartenland“ und so beende ich nun mit diesen 10ten Teil diese Serie.

Eine Hoffnung habe ich noch: „Wird Klagenfurt am Wärthersee die erste Naturgartenstadt„? Oder wird auch diesen Titel eine andere Stadt Österreichs für sich beanspruchen? So wie z.B. Wiener Neustadt erste Obststadt wurde .

Schau ma amol, wie es in Kärnten so schön heißt.

Quellen:
Foto „Zu Fuß im Naturgarten“, Josef Summerer: TSV Fotograf, TSV Fan und Berichterstatter der Kleinen Zeitung so wie der Woche Hartberg.
Kleine Zeitung Steiermark „Zu Fuss im Naturgarten“ 14.06.2012
Naturgarten Formbacherland: Tourismus Ansprechperson Franz Kogler
Interessante Quelle: Kleinregionales Entwicklungskonzept “ Naturgarten Formbacherland“ EU-Projekt

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 40: Gestein Sattnitzkonglomerat

Kärnten ist Steinreich, korrekt Gesteinsreich, es gibt auf der ganzen Welt kein Land, wo auf einer Fläche von 10 000 km² so viele Gesteinsarten vorkommen wie in Kärnten.
Pyramidenkogel: Aussicht, Weitsicht, Einsicht… ins Land hineinschau´n.

Die erste Gesteinsart die ich, nach der Geo- bzw. Gesteinsübersicht Kärntens, vorstellen möchte ist die Gesteinsart „Konglomerat“. Im Umkreis vom Aussichtstrum befinden sich (wenn dieses Projekt zustande kommt :-)) verschiedenste Gesteinsfelder bzw. eine Ansammlung von NaturSteingärten.

Helga-Riepl-Gestein-SattnitzkonglomeratAls ich dieses Gestein „Koglomerat“ von der Nähe aus betrachtet habe, hatte ich ein komisches Gefühl. Ist das ein Felsen? Haltet dieser scheinbare Patzen von Steinen überhaupt zusammen? Ich staunte als ich erfuhr, was man mit diesem Gestein alles gebaut hat z.B. Kirchen, Gasthöfe  und dann was man Heutzutage alles aus diesem Gestein macht. Eine gute Adresse dafür: Firma Dr. Hubert Steiner in Golling Naturstein-Konglomerat.

Nach der Besichtigung am Boden, dass sogenannte Aha-Erlebnis findet dann auf der Plattform statt. Dort wird gezeigt, wo sich diese Gesteinsform in der Landschaft befindet. Wenn man nach Süden sieht, dann ist es der näheste Bergkamm (Gebirgszug). Gleich südlich  nach den Seen z.B. des Keutschacher See. Der ganze Gebirgszug Sattnitz begint östlich weit hinter Klagenfurt und endet westlich in der Nähe des Kathreinskogel (über den sprechen wir noch). Wunderbares Wandergebiet. Eldorado an Pilzen und Pflanzen und Moose.

Helga-Riepl-DIE-SALIGEN-SITZE-AUF-DER-TURIA-Gemeinde-LudmannsdorfLust auf eine Wanderung. In der Gemeinde Ludmannsdorf (südlich des Sattnitzzuges) gibt es  Kurzwanderwege Kultur- und Wellnespfade, Aussichtspunkt „RACAWA-Felsen“, Kneippplatz, Kräuterspirale und natürlich Kraftorte wie die  „Salingensitze Turria“.

Das Buch über diesen Gebirgszug ist beim NWV Naturwissenschaftlichen Verein erhältlich: Die SATTNITZ