Schutz – Erholung – Erziehung

Kärntnerland – Naturgartenland Teil 4

RAMSAR-VORTRAG-PleschbergerEs war eine ganz kleine Gruppe von Zuhörern die diesen DIA-Vortrag  von Herr Pleschberger besuchten und vom Ramsar- Verein Keutschach am See organisiert wurde. Umso mehr konnte man die Wellen von Boah, Wow, Aaa… und “ma so schean” mitbekommen.

Herr Pleschberger ist ein Magier in Wort und Bild und erklärte uns mit dieser Magie  Kärntens Mikro- und Makrokosmos in dem er unsere Berge (Großglockner, Mittagskogel, Dobratsch, Hochobir usw.) von der Weite und Nähe vorstellte. Uns dann teilhaben lies, wie der Blick von dieses mächtigen Steinriesen nach unten ins Tal ausschaut. Und wie wir dann in die Welt der “Enziane, Orchideen, Glockenblumen, Lilien und Primmeln” eintauchen können um zu erkennen, wie groß und wiederum unseinbar klein, zart und faszinierend unser Kärntnerland doch ist.

Lieber Herr Pleschberger Danke für diese zwei Stunden.

Naturgarten und der grüne Regenwurm

Wer liebt Regenwürmer? Einmal Tiere bei denen der Regenwurm auf den Speiseplan steht. Dann kommt schon der verantwortliche Gärtner und der naturliebende Bauer.

Der-Grüne-Regenwurm-Papierfresserchens-MTM-VerlagWarum? Weil der Regenwurm ein Düngerproduzent ist und durch seine Gänge für gute Belüftung und Bewässerung des Bodens sorgt. Beschrieben wird der Regenwurm mit vielen Gliedern (Muskelringe) und meistens in rosa bis rötlicher Frabe.
Warum meistens? Weil es auch grüne Regenwürmer gibt.

Buchtipp: “Der Grüne Regenwurm” von Roswitha Lunetta-Knapp und Dr. Monika Germ. weiterlesen »

Naturgartenwiese Teil 2

Da ich mit Pferden beisammen bin, weiß ich wie wichtig gutes Heu ist.

Gesunde Wiese – gesunde Pferde und natürlich auch gesunde Kühe. Ja, und um Grünlandnutzung und Heugewinnung, bzw. “gesunde Landwirtschaft”, ging es bei dieser Tagung: “Nachhaltige Nutzung von naturschutzfachlichen wertvollem Grünland…”

In der gewohnten Umgebung des Bildungshauses Schloss Krastowitz Klagenfurt am Wörthersee (ein Lob an die Küche) gelang dem Veranstalter Arge NATURSCHUTZ ein “Highlight”, so teilte es mir DI Tscharre in der Pause mit und dessen Meinung ich teile.

Ein wunderbares Wiesen-Projekt entstand in Grieselstein bei Jennersdorf im Burgenland innerhalb des DREILÄNDER NATURPARK RAAB. Blumenwiese nennt sich diese Zusammenarbeit von Wirtschaft und Natur, es unterstreicht einmal mehr den Trend “MIT” der Natur.  

Zurück nach Kärnten. Der Naturwissenschaftliche Verein Kärnten unterstütz derzeit eine Fotoausstellung LEBENSRAUM WIESE im Landesmuseum bis Ende Dezember. Allen Fotografen herzlichste Gratulation zu ihren wunderbaren Aufnahmen.

Naturjuwelen der Marktgemeinde Ebenthal in Kärnten, von Bernhard Gutleb

Beitrag des Buchpartners:  Buchpartnerschaft mit der Marktgemeinde Ebenthal in Kärnten, von…

Mag. Bernhard Gutleb (1965)
hat in den späten 1980-er Jahren Biologie / Zoologie in Wien studiert, arbeitet seit 1991 am Braunbären, seit 2004 Leiter des fachlichen Naturschutzes beim Amt der Kärntner Landesregierung, zahlreiche Forschungsprojekte und Publikationen v.a. zum Thema Bär, Fischotter und Amphibien, hat vor einigen Jahren längere Zeit in der Marktgemeinde Ebenthal (Rain) gewohnt, Vorstandsmitglied beim Naturwissenschaftlichen Verein für Kärnten. Im Jahr 2000 von Greenpeace Deutschland für seinen Einsatz für Braunbären auf den 66. Platz unter den “100 Helden des 20. Jahrhunderts” gereiht. 
Adresse borni@jahoo.com

Naturjuwelen der Marktgemeinde Ebenthal in Kärnten

Während die unmittelbar angrenzende stadt Klagenfurt in etlichen Bereichen wie beispielsweise Einwohnerzahl und Infrastukur, klar voran liegt, ist das bei den naturräumlichen Werten dramatisch umgekehrt. Kaum eine Gemeinde des Kärntner Zentralraumes hat eine vergleichbare Artenvielfalt – auf “Neudeutsch” Biodiversität – und Naturjuwelen in ähnlicher Dichte zu bieten wie Ebenthal.

Als sich die Gletscher nach der letzten Eiszeit vor 12. 000 Jahren aus Kärntens Tieflagen zurückzogen, gaben sie zuerst Höhenrücken wie die Sattnitz frei, welche zugleich eine vom einige 100 Meter hohen Gletschereis zur Seite geschobene und verfestigte Schotterablagerung – Randmoräne genannt – darstellt.  Diese einige jahrtausend ältere Eisfreiheit kann von manchen Spezialisten noch heute in den Pflanzengesellschaften abgelesen werden. weiterlesen »

Naturgarten – Interview mit Herrn Alexander Kaiser

Sehr geehrter Herr Mag. Kaiser, Danke dass Sie für mich Zeit haben.

Ihr Unternehmen ist auf Tourismuswirtschaft spezialisiert und steht für nachhaltige und ganzheitliche Betreuung. In diesem Zusammenhang eine Kurzvorstellung bitte?
Logo-Kaiser-und-SiegelUnser Unternehmen gibt es nun mehr 10 Jahre. Meine Partnerin Mag. Christine Siegel-Kaiser und ich verfügen über eine mehr als 20-jährige Erfahrung in der Betreuung von touristischen Betreiben und Regionen in ganz Österreich und Südtirol. Ich selbst durfte in meinem beruflichen Werdegang auch 3 Jahre lang den “Verband der biologischen Landwirtschaft” mit 1.500 Biobauern in Kärnten (Bio-Austria-Kärnten) als Geschäftsführer begleiten und konnte dabei unmittelbaren Einblick in die konkrete Anwendung einer “nachhaltigen Wirtschaftsweise” gewinnen.
Mag.-Alexander-KaiserIn unserer Beraterpraxis haben wir uns in den letzten Jahren intensiv mit der Entwicklung von natur-touristischen Produkten beschäftigt, die auch den Anforderungen von “Nachhaltigkeit” gerecht werden. So sind wir unter anderem seit mehreren Jahren für die touristische Entwicklung in der Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten und für die Naturparke Weissensee und Dobratsch tätig und betreuen auch das Projekt “Naturerlebnis Kärnten” – einen Zusammenschluss von 7 Schutzgebieten Kärntens (Nationalparke, Naturparke, Ramsar-Gebiete), den Tourismusorganisationen und der Kärnten Werbung.

Kennen gelernt haben wir uns 2004 bei der Ernennung des Keutschacher See-Tales als Ramsar-Gebiet und damit die Aufnahme in die Liste der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung. Ihre Aufgabe war die Konzeption mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen zur Entwicklung der regionalwirtschaftlichen Aspekte mit dem Schwerpunkt Tourismus zu erarbeiten.
Wie sehen Sie generell den Lebensraum Wasser? weiterlesen »

Keutschach am See – Kärnten – Europa

Seit ich den Wert des Begriffes “Naturgarten” erkannte, oder besser gesagt die Möglichkeiten, welche sich bieten könnten, wenn man diesen Begriff vernetzt, habe ich es als meine Pflicht gesehen, fachlich und politisch Verantwortliche davon zu überzeugen. Sicherlich oft unglücklich, meistens jedoch ungeschickt. Wie gesagt, seitdem ich diesen Wert “Naturgarten in Form einer rechtlichen raumplanerischen Verankerung” welche zu “Grundsätzen zur Errichtung von Naturgärten” führen könnte erkannte, war und bin ich natürlich dafür, dass Kärnten mein Heimatland mitreden sollte.

Steinbruch-Das-Herz-von-KärntenIntensiv über diesen Wunsch dachte ich als ich jenen Artikel in der “Woche” von 26.01.2011 las “SEZ-Gründer Egon Putzi träumt wieder…Vom Bergdorf in die große Welt: Egon Putzi, längst legendärer Gründer der SEZ und Tausendsassa, über sein Leben, seine Fehler und seine Pläne”.

Wenn man diesen Artikel liest, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Z.B. “Dann kam die Präsentation – und plötzlich zog sich alles hin ‘Der Matthias Reinhold kam zu mir und sagte: Wir haben ein Problem – jetzt ist der Chef eifersüchtig’”. Diesen Satz habe ich mehrmals gelesen. Was mir an dieser Geschichte von Herrn Putzi so gefällt ist die sogenannte Garagenkarriere wie es z.B. Bill Gates Microsoft in einer Garage gegründet hat. Das ist Innovation, so etwas braucht auch der “Naturgarten”. weiterlesen »

Lebensräume – Nationalpark, Naturpark und Naturgarten

Im Spätsommer 2002 fasste ich das erste Mal den Entschluss aus diesem Steinbruch einen Art Begegnungsort zu initiieren. Ohne genaue Vorstellung stellte ich dieses Vorhaben meinen Freunden vor und bald drauf wurden die ersten Pläne geschmiedet. Auf der 1. AGRAR – Messe in Klagenfurt am Wörthersee am 25. Jan. 2003 lernte ich denn jene Veranstaltung “Naturpark Dobratsch” kennen, welche für mein weiteres Tun zu meinem Schicksal wurde.

Leitgedanken dieser Veranstaltung: Natur und Kultur unserer Kulturlandschaft, Entstehung und Pflege von Lebensräumen bzw. zukünftige Naturparks in Kärnten. Referenten waren: DI Gerhild Wulz, Mag. Klaus Krainer (beide Arge NATURSCHUTZ) und DI Helmut Serro (Kärntner Institut für Raumordnung, Raumentwicklung und Naturschutz – KIR, Amt der Kärntner Landesregierung).

Nach dieser Veranstaltung wusste ich, was zukünftig im Steinbruch entstehen könnte – ein Naturgarten. Meine Logik begründete ich mit der Schlussfolgerung – was im Großen maßgebend ist, das kann auch als Vorlage für Kleinräume nutzbar sein. weiterlesen »

Kärntnerland – Naturgartenland Teil 2

Dieser Sommer 2010 hat es in sich. Im Mai, Juni Regen und Kalt, im Juli – Schönwetter und Heiß, der August wird jetzt wiederum von vielen als Kalt empfunden. Ich denke aber, dass im August immer schon die ersten Herbstvoralnkündigungen kamen und dass dies völlig Normal ist. Das besondere am August ist der Beginn der Wanderzeit und der Beginn der Erntenzeit. Wenn eine Saison gut läft gibt es keine Kritik – wenn “sie” weniger gut Läuft, häufen sich Tipps, Vorwürfe und Vorschläge.

Mit den Ratschlägen ist das so eine Sache, oft fühlt man sich erschlagen von diesen Ratschlägen. Jener Artikel in der Kleinen Zeitung gefiel mir deshalb aber besonders gut.

Gut deshalb – das was Herr Engl von sich gab hatte “Hand und Fuß” und ich erinnerte mich an die unglaublich schöne Vielfalt Kärntens welche ich in meinem Buch ; Das Herz von Kärnten – Vom Steinbruch zur Naturgartenvision beschrieb. weiterlesen »

Naturgarten und Bienen – gesunde Landschaft

Wissen Sie was eine Biene ist? Dumme Frage – klar, wissen Sie das? Weltweit gibt es 1000ende Arten, doch Sie meinen sicherlich die für uns Menschen wirtschaftlich wertvollste Biene – die Honigbiene. Von den Millionen von Insektenarten ist sie die einzige, welche vom Menschen domestiziert wurde. Der größte Nutzen dieses wunderbaren Insektes aber liegt in der Bestäubung von Nutzpflanzen wie Obstbäume usw.

sonne monika germDie Honigbiene lebt in einer Gemeinschaft, d.h. in einer sozialen Organisation, in welcher die unterschiedlichsten Aufgaben aufgeteilt werden. Die Sonne und der Bienentanz  sind für die Orientierung elementar, und die unterschiedlichen Lebensräume gestimmen die Qualität und die Art des Honigs z.B. Waldhonig.

Bienen leiden unter vielen modernen Umweltbedingungen, sodass sich in Deutschland eine Gemeinschaft für einen gesunden Lebensraum der Bienen unter dem Motto “Blühende Landschaft” zusammen tat.

Im Genussland Kärnten siehe auch ” Heimat der  Töne, Rosen und Bienen“  wird der Fleiß der Bienen und die Geduld der Imker hochgeschätzt.

In Naturgärten ist auch Platz für Wildbienen und umgekehrt in freier Natur ein Bienenstock  immer willkommen.

 Wer einen Bienenstock mieten möchte, kann sich beim Bienenland Kärnten melden: Felsenschmiedgasse 19, 9020 Klagenfurt – Wölfnitz, Tel. 0463/50 14 21, E-Mail: bienenland-kaernten@aon.at

Kärntnerland – Naturgartenland Teil 1

“Alles Globale hat lokale Wurzeln”
Vandana Shiva

Ins-Land-sehenMeine Begeisterung für das Projekt Naturgarten brachte es mit sich, dass ich mir Fragen über Dinge stellte, die man vielleicht jahrzehntelang als gegeben hinnimmt. Jene Voraussetzung für mein ganzes Vorhaben ist sicherlich die Tatsache, dass ich mit diesem Land – Kärnten – aufs innigste verbunden bin. Ich bin stolz darauf, hier geboren zu sein und hier leben zu dürfen.

Kärntnerland – Naturgartenland ist keine provokante Aussage. Kärnten ist Vielfalt, ist Abwechslung in der Landschaft und sicherlich auch in den Meinungen. Arnold Mettnitzer (Kleine Zeitung 1. Aug. 2010) “Die Schönheit dieses Landes ist zum Niederknien. Es ist aber im Moment auch zum Weinen. Für einen Kärntner, der in Wien lebt und seine Heimat nicht vergessen will, ist es derzeit nicht lustig, Kärntner zu sein”. Ähnliche Worte Peter Turrini (Kronen Zeitung 22.Juli.2010) “Wenn man über Wolfsberg hereinfährt, holt einen sofort die Schönheit dieses Landes ein. Auf der anderen Seite kommt mir hier ein politischer Geist entgegen…”. Wolfgang Rossmann (Die Woche 28.Juli.2010) welcher zu einer neuen Geisteshaltung aufruft und Christian Kresse (Kronen Zeitung 25.Juli.2010) fordert mehr internationale Präsenz “Ich kann auch keine Wunder wirken”.

Wenn es ein Glück bedeutet in diesem Land geboren zu sein, zu wohnen, Gast zu sein, Heim zu kehren. Sollte man auch vorbereitet sein, um das ausgewogene Verhältnis, dass es auch gibt, erkennen zu können. weiterlesen »