Schutz – Erholung – Erziehung

Pyramidenkogel, Steinwelt und Naturgarten Teil 28: Landesausstellung

Nach dem großartig gelungen Fest  STEINZEIT AM SEE (2. Aug. 2014 in Keutschach Schlossareal) dachte ich: ” so viele Bemühungen, so eine gute Leistung,  vielleicht gäbe es mit dem Turm, Steinwelten und den Pfahlbauten eine Landesausstellung, zwischen Villach Naturpark – und Alpenstadt und Klagenfurt am Wörthersee Landeshauptstadt, im Herzen Kärntens”.

Natürlich muss so eine Landesausstellung genau überlegt sein, deshalb zu erst einmal die Frage: “Was ist eine Landesausstellung und was bringt so eine Ausstellung, Sinn und Unsinn?”

Woche.at-Christina-Natascha-Kogler-Keutschach-fordert-LandesausstellungEs gab schon mal einen Ansatz zu einer Landesausstellung, und zwar 2005 vom jetzigem Bürgermeister Gerhard Oleschko, im Bezug zu den Pfahlbauten.

Sofort kommen Gedanken, … kann man mit dem Thema “Pfahlbaudorf” allein eine Landesausstellung machen? Sofort kommt dann auch die Frage, wo sollte so ein Pfahlbaudorf entstehen? Ideal wäre ja so ein Pfahlbaudorf direkt um die  Pfahlbaustelle am Keutschacher See, wenn es um diese Stelle in geschützter Entfernung baut würde, wäre es vielleicht gleichzeitig der beste Schutz für die Stelle selbst. Das wäre aber sicherlich die teuerste Variante.

Interessant wäre ein Pfahlbaudorf auch am Hafnersee. Der See behört dem Land Kärnten und somit würde Förderungen dem Land selbst helfen dieses Areal nutzbringend und nachhaltig für die Bevölkerung zu erhalten.  Wichtig auch für eine Planung, es gibt genügend Raum (Platz).
Interessant es gibt  bereits ein Jugendlager und an dieser Grenze zu Schiefling am See  wurde das erfolgreiche Moorlandschaftsprojekt RAMSAR gegründet.

Schauen wir mal was damals 2005 zu diesem Thema Landesausstellung gesagt wurde.

“Interessant dabei sind die Zahlungen an die WTG, die Zahlen für eine Projektverwirklichung, das Entwicklungsleitbild und vor allem was das Ganze kostet. Von dieser mutigen Vision ist von Interesse was jetzt nach 10 Jahren daraus gemacht wurde und vor allem ob so eine Landesausstellung machbar ist. Vielleicht ist jetzt der Mut nach dem derzeitigen Erfolg des Aussichtsturm am Pyramidenkogel größer geworden als vor 10 Jahren”.

Ich zitiere: Keutschach fordert Landesausstellung, von Christina Natascha Kogler in der Zeitschrift Kärntner Woche 3-9-Aug.2005 weiterlesen »

Pyramidenkogel,Steinwelten und Naturgarten Teil 27: Erlebniswelt

In den letzten Jahren war es in Keutschach am See schwierig über Keutschach “die Gemeinde und Gemeinsamkeiten” zu sprechen. Das allgemeine Gesprächsklima war verschlossen, einsam und kalt. Das hat sich vor allem 2014 geändert, die KeutschacherInnen  sagen: “jetzt- reicht -es” und “wir wollen gemeinsam etwas tun”.

Am letzten Freitag 16.01.2015 wurden im Schlossstadl von der SPÖ – Keutschach die Ergebnisse der Zukunftsgespräche vorgestellt. Leider konnte ich nur kurz  am Anfang dabei sein, weil ich dann zum Nachtdienst musste. DANKE an das SPÖ-Team und Bürgermeisterkandidat Karl Dovjak für die herzliche Begrüßung aller politisch Interessierten, vor allem aber den Respekt zu den anderen Fraktionen.

Keutschach-mehr-Menschlichkeit-Dr.-Johannes-NovakUm RESPEKT zu verstehen: ” Das Geschenk des Rabbi, siehe Gemeinschaftsbildung

Nun präsentierte die FPÖ-Keutschach ihren Bürgermeisterkandidaten Herr Dr. Johannes Novak mit der Überschrift “Mehr Menschlichkeit für Keutschach – NEUES MITEINANDER FÜR KEUTSCHACH” ihr Wahlprogramm.

Keutschach-FPÖ-NEUES-MITEINANDER-SteinweltenUnter den vielen Programmpunkten: “Attraktivierung des Pyramidenkogels mit Steinwelten”.

DANKE für diese (außerhalb des Blogs) “erste” offizielle Veröffentlichung der Steinwelten .

Ich zitiere… weiterlesen »

Naturgarten 2015 – nach einem alten Rezept

Nach-einem-alten-Rezept

Habe von einer lieben Freundin Annemarie Kaltenhauser aus Klagenfurt dieses Rezept bekommen und da nun das Jahr 2015 verspricht spannend zu werden, wünsche ich allen Naturgartenfreunden ein tolles Jahr.

Nach einem alten Rezept
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Naturgarten und “ganzheitlicher” Naturschutz, Hans Bach

Ist ein Naturgarten ein Naturschutzgebiet?

Immer wieder stelle ich fest, dass wenn ich über Naturgarten und Naturschutz spreche, Einwände von manchen fachlichen Personen in Kärnten bekomme.

Ich respektiere diese Einwände und kann daher immer wieder jene Vertreter des Naturschutzes bitten, sich zu öffnen. Sich zu öffnen bzw. sich vorstellen zu können, dass ein Naturgarten unter bestimmten Voraussetzungen und Begebenheiten einen Platz unter den vielen Naturschutzkriterien bzw. Naturschutzkategorien bekommen könnte.

Der Weg einer Konfrontation, also des Kampfes um Position, um Argumentation und Gegenargumentation ist kein guter Weg, weil es denjenigen die von den sogenannten “Grauzonen” betroffen sind nichts nützt, vor allem nicht weiterhilft.

Deshalb bitte ich diese Vertreter des Naturschutzes sich an einem Naturschützer zu erinnern der diese Probleme kannte und sie klar und deutlich unter dem Begriff “Ganzheitlicher Naturschutz” beschrieb. Und diese Person war Dr. Hans Bach. Nachzulesen auf der Webseite www.landesmuseum.at mit dem Titel: “Warum ganzheitlicher Naturschutz, von Hans Bach”.

Ein Ansatz “Ganzheitlichkeit” zu verstehen ist sogenannte “Nebenwirkungen” zu verstehen und anzunehmen.

Ich zitiere aus, Warum ganzheitlicher Naturschutz, Seite 126: “Es gehört zu den Grundeigenschaften des Menschen, erst dann über eine Sache nachzudenken, wenn es zu spät ist und die Katastrophe bereits über uns hereingebrochen ist. Dann fragt man, wo bleibt der Naturschutz? So war es bei den Hochwässern der Jahre 1965 und 1966, so war es bei der Algenkalamität am Wörther See usw. So war es immer, wenn es zu Schädlingskalamitäten oder anderen Naturkatastrophen gekommen ist. Und so war und ist es bei der Unratkatastrophe, die auch unser Land bereits überrollt.

Es geht um die Nebenwirkungen

Auf der Seite 129 schrieb Hans Bach: “Verstehen Sie nun die Richtigkeit des Gesetzes der Nebenwirkungen von Professor Spranger. Jeder Eingriff in die Natur gewollte und ungewollte Nebenwirkungen. Heute schon müssen wir weit mehr als die Hälfte unseres Tuns und Handelns nur dazu verwenden, die Nebenwirkungen zu beseitigen. Wenn wir so fortfahren, werden es bald drei Viertel, vier Fünftel usw. sein”.

Altlasten sind gewollte und ungewollte Nebenwirkungen

Abschießend schrieb Hans  Bach, Seite 133 “Nach all den angeführten Beispielen können wir uns die Frage: Warum ganzheitlicher Naturschutz?, sehr einfach so beantworten. Weil es ohne ganzheitlichen Naturschutz keinen ausreichenden Schutz für die gefährdeten Pflanzen und Tiere gibt. Vergessen wir dabei nie, dass wir im gleichen Raum leben. Auch wir sind ein Teil der Natur, der andere Teile der Natur beeinflusst und wiederum von den anderen Teilen beeinflusst wird und er gerade so abhängig ist wie jede Pflanze und jedes Tier…

…Der ganzheitliche Naturschutz darf aber nicht nur gefordert und gepredigt werden, sondern jeder von uns hat die Pflicht, zum ganzheitlichen Naturschützer zu werden und seine Mitmenschen zu überzeugen, dass in der lebenden Natur nichts geschieht, was nicht in irgendeiner Beziehung zum Ganzen steht.

Es gibt einen statischen Naturschutz, einen dynamischen Naturschutz und immer mehr entsteht ein “gestaltender” Naturschutz.

Der Naturgarten mag noch in keinem offiziellen Programm des Kärntner Naturschutzes vorkommen, dennoch im Sinne des “ganzheitlichen” Naturschutzes von Dr. Hans Bach  ist “der Naturgarten” ein Teil von Kärnten.

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil: 23 Von Säulen und Feldern

“Derzeit finden im Schulunterricht sowohl die Geologie als auch die Mineralogie zu wenig Beachtung”
Dr. Helmut Zwander

Vor kurzem las ich in der Kleinen Zeitung (Samstag, 22. November 2014, Seite 26) Steinige Reise: Eine geologische Säule soll künftigen Lehrern mehr Lust auf die im Unterricht vernachlässigten Erdwissenschaften machen.

Steinsäule-Pädagogische-Hochschule-Kärnten Unter anderem stand in diesem Artikel: “Etwa 5oo Millionen Jahre umfasst die geologische Geschichte Kärntens. Keine Kleinigkeit und schon gar nicht leicht zu überblicken. An der Pädagogischen Hochschule Kärnten (PH) hat man nun versucht, die enorm vielschichtige Erdgeschichte des Bundeslands begreiflich zu machen …”
Herzliche Gratulation zur Errichtung dieser Säule.

Steinsäule-in-TrizicDank gilt auch dem Mentor dieser Säule in Kärnten, Dr. Helmut Zwander. Ihm verdanke ich auch meine Mitgliedschaft beim Naturwissenschaftlichen Verein und meine erste geologische  Reise 2003 führte nach Istrien und nach Tirzic und dort sah ich das erste Mal so eine Geologische Steinsäule.

Von Säulen zu Feldern: Sollten am Pyramidenkogel wirklich die Steinwelten entstehen, so könnte der Besucher wenn dieser durch die einzelnen Natursteingärten geht somit auch über Geschichte schreiten.

Naturgarten, Volksgarten und das Parlament

“Wien ist immer eine Reise wert”. Stimmt, dachte ich mir und so nahm ich sehr gerne die Mitfahrgelegenheit, Besuch der Spanischen Hofreitschule, vom Reitverein “Seidlhof” (Liebenfels) an.

Eingang-ParlamentWährend den Programmpunkten, gemeinsamen Erkundungsfußmärschen  und weil das Parlament nahe der Hofburg ist, wollte auch ich einmal diese demokratischen Stufen hochgehen. Und so sah ich in Stein geschrieben: Artikel EINS der Menschenrechte (siehe Foto), das Fundament der österreichischen Demokratie.

Vom Parlament ging es dann zur Vorführung der “weißen Pferde” durch den Volksgarten. Volksgarten?

VolksgartenAls ich die Geschichte dieses Gartens las, staunte ich. Der Volksgarten entstand 1819-23 und war Öffentlich zugänglich. Zum Vergleich GARTEN – PARK,  der erste öffentliche Park, der Stadtpark, Wiens entstand um 1860.

Man gab dem Volk einen GARTEN zwischen der Hofburg (der alten Macht) und dem Parlament (der neuen Macht) Österreichs.

Hoffnung und große Freude auch für das Thema Naturgarten. :-)

NaturMoorGarten in Keutschach am See und Klimaschutz

Die sogenannte Wildnis (siehe am Ende dieses Beitrags), also Landschaften die von Menschenhand noch nicht reguliert wurden, sind oft Gesprächsstoff für Spekulationen. Spekulationen in denen es nicht um Nachhaltigkeit geht, sondern einzig allein um Gewinn. Ein Landschaftstyp, der solch einer Praxis immer wieder zum Opfer gefallen ist, ist das MOOR.
Ramsar-Naturlehrpfad-MoorIn Keutschach am See, in diesem vier Seental, das bis nach Schiefling am See reicht gibt es zum Glück noch ein großflächiges Moor. Es bedurfte große Anstrengungen des Naturschutzes und vieler Idealisten dieses Moor im letzten Jahrhundert, den Beginn des Massentourismus zu beschützen. Heute haben wir zum Glück dieses Moor, wenn man bedenkt, dass wo anders durch den Klimawandel sich das Wasser Wege gesucht hat, diese die ursprünglichen Planer von Trockenlegungen riesiger Landflächen sich “so” sicherlich niemals vorgestellt haben und auch konnten. Der “Zauberlehrling” grüßt.

Ramsar-Naturlehrpfad-Moor-ErklärungÜber diese Tatsachen gehört viel mehr gesprochen, vor allem wie und warum  die sogenannten “neuen” Überschwemmungsgebiete tausende von Jahre brauchen um diesen Reiz, diesen Charakter und “Nutzen” eines funktionierenden Feuchtgebiet erreichen.

Ein NaturMoorGarten wäre ein schöner Platz um sich die Kraft, Schönheit und den Sinn von “Moorflächen”  vorstellen zu können. Mann könnte alle Pflanzen vorstellen,… es könnte ein Klassenzimmer, … ein Seminarraum (sollte so ein Naturgarten in der Nähe des Hafnersees bei der “Sonnen” – Hotelanlage) entstehen.

Derzeit gibt es in Keutschach am See einen Naturlehrpfad MOOR und in Schiefling am See einen Naturrastplatz. Ein Besuch lohnt sich.

Wildnis – Urlandschaft; Auszug aus dem Buch: Alpengeister Seite 15/16

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Pfahlbaufest STEINZEIT AM SEE und vielleicht ein NaturUrgarten

Steinzeit-am-See-1.-Kärntner-WelterbefestImmer wieder berichtete ich vom Pyramidenkogelturm NEU und den Steinwelten. Diesmal darf ich ein besonderes Fest ankündigen.

STEINZEIT AM SEE und man kann urzeitliches Erleben. Von 28.Juli bis 1. August – Nachbau des Einbaumes im Strandbad Keutschach . 2. August – Präsentation und Taufe des Einbaumes und am 3. August – Probefahrt des Einbaumes um 11. Uhr in Strandbad Keutschach

Alles Infos: Kuratorium  Pfahlbauten, Tel: 0699/19 276 074 www.pfahlbauten.at

Steinzeit-am-See-...-in-Keutschach-am-SeeDas Fest am 2. August ist ein urgeschichtlicher Höhepunkt in Kärnten
Beginn: 16.00
Ort: Gelände um das Gemeindeamt Keutschach
Ab 16:00 wird gefeiert mit Stationen zum Thema Steinzeit und Bronzezeit zum Mitmachen und Staunen.
Urgeschichtliches Handwerk erleben
Taufe des mit orginalgetreu nachgebauten Werkzeugen gefertigten Einbaumes
Archäo-Musik Vienna (Musik aus der Steinzeit)
Steinzeitküche
Pfahlbaukino
Kinderprogramm: Mitmach-Steinzeit
Ausstellung zum Keutschacher Pfahlbau bzw. zur UNESCO-Welterbestätte im Keutschacher See

… und vielleicht gibt es in den kommen Jahren einen NaturUrgarten. Was natürlich ein persönlicher Wunsch vom mir ist :-)

Der Geist aus der Mineralwasser – Flasche von Jochen Bendele und Naturgärten – Kleine Einheiten

Kleine-Zeitung-Jochen-Bendele-Der-Geist-aus-der-... Dieser Artikel erzählt von der Macht  und wie die Welt derzeit funktioniert. Beschreibt aber auch “warum – es so nicht funktioniert” und bietet eine Lösung an, nämlich “kleine sich selbst versorgende Einheiten”.

So bestätigt dieser Artikel warum ein Naturgarten – Netzwerk sinnvoll ist und warum es Wert  ist von Naturgärten als “Kleine Einheiten” zu sprechen.

Danke Herr Bendele, dass ich Ihren Artikel veröffentlichen darf… weiterlesen »

20 Jahre Garten der Vielfalt, Natur- Therapiegarten – PIA Permakultur-Akademie im Alpenraum des Österreichischen Instituts für angewandte Ökopädagogik E.R.D.E

Sehr geehrte Frau Dr. Ortner,

herzliche Gratulation zu 20 Jahre Garten der Vielfalt.

Naturgarten-Netzwerk-Dr.-Ortner-Stainz 2002 lernte ich Sie bei ihrem Vortrag über Wildpflanzen in Reifnitz am Wörthersee (Gemeinde Maria Wörth) kennen. Damals kaufte ich u.a. diese Informationsmappe “Naturgarten-Netzwerk” mit losen Blättern und dem genialen Vorwort:

“EINE Schwalbe macht noch keinen Sommer”

Ein Naturgarten – Netzwerk wozu? weiterlesen »