Schutz – Erholung – Erziehung

Klagenfurt am Wörthersee – meine Heimat, von Ulrike Herzig

“Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat,
sondern wo man verstanden wird.”
Christian Morgenstern

Klagenfurt blickt auf eine interessante Geschichte zurück, wurde 1199 erstmals als Klagenfurt erwähnt und entwickelte sich zu einer wunderschönen, lebenswerten und kulturell interessanten Landeshauptstadt. Sie wurde meine Heimat und ich lernte sie zu lieben.

Ein Spaziergang durch die Innenstadt zeigt jedem Besucher eine Vielzahl an Renaissancebauten, wie jene mit der Handschrift der Wörthersee Baukultur, gut restaurierte Innenhöfe mit gelebter Hofkultur und Plätze mit ständig wechselnder Belebung.

Der von Boris Podrecca neu gestaltete “Neue Platz”, auf dem der Lindwurm als Wahrzeichen von Klagenfurt thront, lädt zum Flanieren und Verweilen ein. Neben der Sage des Lindwurms haben in Klagenfurt noch andere Legenden ihren Ursprung…

Ulrike-HerzigUlrike Herzig,
1954 geboren, Mutter von zwei Söhnen, tätig als Heilmasseurin im Klinikum Klagenfurt. Vorsitzende des Kneipp Aktiv Clubs Klagenfurt und Präsidentin des Österreichischen Verbandes der Heilmasseure und Med. Kneipp Bademeister. Vortragende über Kneippanwendungen und organisatorische und fachspezifische Leiterin des Massageausbildungszentrum (MAZ) Kärnten des ÖVHB.
Mailadresse: Ulrike.Herzig@chello.at

…, wie etwa der Bäckerlehrling der Klagenfurt in einem “furt” klagte oder das Wörtherseemandl, das den Wöethersee brachte.

Wandern-in-Klagenfurt-Ulrike-HerzigBegünstigt durch die Nähe zum wunderschönen Wörthersee, konnte sich Klagenfurt in unterschiedlichsten Bereichen als Besuchermagnet etablieren. So finden hier etwa Sport- und Kulturveranstaltungen sowie diverse Bewegungsangebote in der Natur ihre Beheimatung. weiterlesen »

Aus unserem Tal, von Theresa Köfer

Liebe Frau Köfer, vielen Dank für die vielen Gespräche über Natur, Kultur, das Land, die Menschen, Jung, Alt und vor allem über die Sprache, das Sprechen und Verstehen.

Meine Großmutter Theresia, geb. Hallegger, verliebte sich in Sylvester Spitzer und zog vom Pyramidenkogel nach Lukowitz. Mein Vater Fritz arbeitete nach dem Krieg in der Schweiz, lernte dort meine Mutter Elisabeth, geb. Gumhold, kennen, lieben und sie heirateten in der Rupertiberg Kirche.

Das Haus wurde dann am Pyramidenkogel, auf einem Erbgrundstück, gebaut. 2005 feierten die beiden ihre Goldene Hochzeit, es war ein wunderbares Erlebnis für uns alle. Man spürte jene magische Ausstrahlung dieser Kirche, wovon sehr viel geredet wird.

Fast jeden Sonntag besuchte mein Vater seine Eltern und wird Kinder fuhren gerne mit. Ich freute mich vor allem auf die Jause, auf das Bauernbrot, Salami und Süßmost. Es wurde Windisch gesprochen. Und weil meine Mutter Burgenländerin ist, wurde Zuhause leider diese Sprachen nicht gesprochen.

Heute denke ich mir schade…wenn ich an Ihre Worte denke.

Sprache hören, Land erfühlen.
Sprache sprechen, Land verstehen.

Theresia-Köfer-Ludmannsdorfer-GeschichtenAls Sie mir ihre Zeilen “Aus unserem Tal” gaben, baten Sie mich, diese auch in Slowenisch und Italienisch vorzustellen und sofort war meine Erinnerung wieder da: “Schade…!”

Wenn Sie von Ludmannsdorf sprechen, spürt man sofort Ihre Freude und Begeisterung für die vielen schönen Plätze. Es stimmt, das Rosental ist ein besonderes Tal und Lundmannsdorf ist ein wunderschönes Stück davon. Viele Lieder und Gedichte von Ihnen zeugen davon.

Theresia-KöferTheresia Köfer wurde in Lukowitz bei Ludmannsdorf als Jüngstes vn fünf Kindern geboren. Sie absolvierte ihre Pflichtschulzeit in Lundmannsdorf und besuchte die Frauenberufschule in Maria Saal. Mit der Mitgliedschaft beim Kärntner Bildungswerk, bei der Dichtergemeinschaft Zammelsberg und beim Villacher Literaturkreis, fand sie ihre dichterische Heimat. Viele Texte wurden als Kärntner LIeder vertont. Ihre Erzählungen, Begebenheiten und Gedichte sind in sieben Büchern nachzulesen. Zahlreiche Lesungen, das Mitgestalten von Anthologien, Fernseh- und Rundfunkauftritte begleiten ihr literarisches Schaffen. Am 25.8.2000 wurde ihr der Ehrenkrug der Dichtergemeinschaft Zammelsberg überreicht – am 3.12.2003 das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Kulturarbeit durch das Kärntner Bildungswerk verliehen – und am 9.3.2004 erhielt sie den Kärntner Lorbeer in Silber durch die Kärntner Landesregierung. weiterlesen »

Eine kaleidoskopische Betrachtung natürlicher und naturnaher Biotope Veldens, von Andreas Kleewein

In den Worten “natürlich” und “naturnah” steckt das Wort “Natur”, mit dem das Leben, aber auch Erleben in Verbindung gebracht wird. Letzteres steht wiederrum in Zusammenhang mit dem Menschen, der bewusst oder unbewusst die Natur erlebt, sofern er sie sieht. Sagte nicht schon einst der Dichter und Naturwissenschaftler Johann Wolfgang von Goethe:

Was ist das Schwerste von allem?
Was dir das Leichteste dünket,
Mit den Augen zu sehen,
Was vor den Augen dir liegt.

Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, erkennt  wahrlich viel. Manchmal bedarf es aber auch einer fachkundigen Person, die einem die Natur und im Speziellen auch Orte, wie z.B. einen Naturgarten, näher bringt.   

Mag. Andreas Kleewein,
1981 geboren und in Velden am Wörther See aufgewachsen. Es folgte das Studium der Ökologie mit Schwerpunkt Natur- und Landschaftsschutz an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Den Abschluss bildete die Diplomarbeit an der 2. Zoologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien. Seit 2008 als freiberuflicher Biologe im Natur- und Artenschutz tätig.
Aus dem Interesse an der geschichtlichen Landeskunde Kärntens entwickelten sich ebenso Publikationen und Projektarbeiten und seit 2010 die Tätigkeit im Veldener Gemeindearchiv. weiterlesen »

Was bedeutet der Begriff Naturgarten für mich, von Elvira Vanjo Maria Wörth – Reifnitz am Wörthersee

Nun sind es schon bald drei Jahrzehnte, dass ich von diesem Fleckchen Erde aus, am Fuße des Südosthanges des Pyramidenkogels gelegen, sozusagen, als letztes Anwesen von Reifnitz hin zur Gemeinde Keutschach angrenzend, den herrlichen Ausblick auf den wunderschönen Wörthersee genießen darf.

Reifnitz-am-WörtherseeMärchen beginnen mit “es war einmal” und ich darf sagen, es war einmal ein kleines Fleckchen Erde an dem Ausmaß unserer ”terra madre”  gemessen. Ein winziger Landstrich (1)  an dem ich mit Herz und Seele gestalten darf.
Elvira Vanjo
Burgenweg 17 A-9081 Reifnitz Tel: +43 4273 2755 Email: elvira.vanjo@aon.at Web:  www.vanjo.at   weiterlesen »

Pferde-Naturgarten oder Natur & Pferd, der liebe Gott und ich…, von Karin Wernig

Liebe Leserin, lieber Leser – jetzt werden sie sich neugierig fragen, was haben das Pferd und die Natur mit dem lieben Gott zu tun oder gar mit mir?

Pferde-als-AntistressmittelIm Freiraum oder Garten der Natur mit dem Pferd wird Coaching zu einer Erfahrung, die sich auf alle Ebenen des Seins ausweitet. Eine geistige Begegnung, eine Bewusstwerdung, dass unser Leben, trotz Problemen in der ganzheitlichen Betrachtung immer Sinn macht.
Mag. Karin Wernig www.focus-mensch.at Coaching & Training, das wirkt!

Zuvor möchte ich mich bei Albert bedanken, den ich bei einem Xing-Treffen vor einem halben Jahr kennenlernte. Als bald hat sich ein gemeinsamer Interessenspunkt, nämlich Pferde und K.F. Hempfling, herausgestellt. Albert hat meine Begeisterung für dieses Thema erkannt und mir immer wieder Impulse für meine weitere Entwicklung gegeben. Er hat mir mein Pflegepferd (Brownie) vermittelt zu dem ich liebevolle Beziehung aufbauen konnte. Doch damit nicht genug – durch den Kontakt zum Pferdehof St. Gandolf mit Georg Innerwinkler, hat mir Albert auch in Kärnten einen Ort zur freien Arbeit, d.h. die natürliche Kommunikation mit den Pferden, gezeigt. weiterlesen »

Natursymphonie und Naturgarten, von Peter Graus und Michael Glass

“Je mehr wir uns von diesem Rhythmus der Natur entfremden und entfernen, desto mehr werden wir verlernen, die Natur und ihre Zeichen zu deuten und zu verstehen; daher ist die Idee eines Naturgarten, welcher diesen Rhythmus wieder erlaubt – wenn auch nur im Kleinen – ein Ort, wo diese symbiotische Grundhaltung wieder erlernt, erfahren und erfühlt werden kann”. Ausdruck einer NATURSYMPHONIE.

Peter-GrausPeter Graus, arbeitete jahrzehntelang mit Menschen jeden Alters in Krankenhäusern, in Psychiatrischen- und in Ganzheitsmedizinischen Zentren. In Zusammenarbeit mit Ärzten, Heilern und Therapeuten wurde ihm eines bewusst:
Heil sein, Heilung, Wohlbefinden und Energie kommt mit jedem Atemzug aus einem selbst. Wenn die eigene Schwingung, die vom Herzen ausgeht, in Harmonie mit der kosmischen Schwingung ist, gesundet der Mensch. Peter Graus ist einer der Begründer des Systems natursymphonie.

Michael-GlassMichael Glass, als Industriekaufmann erwarb er sich aufgrund seines Hobbys neue und erweiterte Kenntnisse im Bereich Gesundheit und Wellness. Als Fitness-, Ernährungs- und Rehatrainer sowie Massage-Therapeut führte er ein Vierteljahrhundert sein eigenes Fitness- und Gesundheitscenter. Als dieses “Kapitel” in seinem Leben abgeschlossen war, führte in sein Weg - dem Herzen folgend – zur Herzmusiktherapie.
Im wurde aber auch schnell bewusst, ein reines, in Harmonie schwingendes Herz ist ohne die bewusste Verbindung zur Natur schlichtweg unmöglich; er ist der Mitbegründer der natursymphonie. weiterlesen »

Naturgarten und Tourismus AnzigOrtig, von Hiltrud Presch-Glawischnig

Naturgarten und Tourismus bedeutet Netzwerken – bedeutet Miteinander zu Werken.

Bedeutet: Über den Tellerrand hinausblicken…eine äußerst wichtige “Fähigkeit”, die – auch wenn sie manchmal unbequem und anstrengend ist – sehr bereichert. Herr Albert Spitzer hat mit seinem Netzwerk Naturgarten nicht nur einmal über den Tellerrand hinausgeblickt. Er hat vor allem auch ins Land hineingeschaut und lenkt so unseren Blick auf alltägliche Dinge und Begegnungen, die uns erfreuen und wichtig sind für unser Leben, auch wenn wir uns dessen oft nicht bewusst sind. Weiter so – und alles Gute für das Netzwerk Naturgarten!

Der-richtige-Weg

Tourismus:beratung: AnzigOrtig
Erfolgreiches Management ist im Tourismus weit mehr als das perfekte Angebot zum perfekten Zeitpunkt. Es ist in zunehmendem Maße auch eine Frage der Einzigartigkeit Ihres Angebots. Dazu gehört eine große Portion Entschlossenheit, aber auch ein ganzes Stück Kreativität – und Erfahrung. Als ausgebildete Tourismusexpertin begleite ich Ihre Projekte gerne auf den Weg noch zielgerichteter, inspirierter – eben AnzigOrtiger – zu sein:

VOGEL:PERSPEKTIVE – der wertvolle Blick von aussen
PUNKT:GENAU – das A&O für erfolgreiches Tourismusmarketing
ROTER:FADEN – die Begleitung für Ihre Projektidee
GRÜNE:IMPULSE – als Wasserbotschafterin, Waldpädagogin und Natur- und Landschaftsführerin

Hiltrud-Presch-GlawischnigAnzigOrtig Tourismus:beratung e.U.
Mag. (FH) Hiltrud Presch-Glawischnig
Pirkerweg 42 / 9201 Krumpendorf
office@anzigortig.at
www.anzigortig.at

Natur- und Kulturoasen in Krumpendorf, von Anna und Irmgard Neuner

Von Mag. Anna Neuner, ich wurde am 5.11.1980 in Klagenfurt geboren und wuchs in Krumpendorf auf. Ich lernte die Wälder und die Hügel Krumpendorfs kennen und lieben die stille Tiefe des Sees wurde ein Teil meines Wesens. Nach der Matura ging ich nach Wien…
…und Irmgard Neuer – Forelli, ich wurde in Bleiberg/Kreuth am 4.9.1958 geboren. Mein Vater Michael Forelli arbeitete in der Geologischen Abteilung der Bleiberger Bergwerks Union. Wir sind mit dem heute sehr seltenen Gruß: “Glück auf” aufgewachsen. Seit meiner Kindheit habe ich einen starken Bezug zum Wörthersee…

EIN GENERATIONENÜBERGREIFENDER BEITRAG

Zum Geleit:  Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe

“Wenn ihr arbeitet, erfüllt ihr einen Teil des umfassendsten Traumes der Erde, der euch bei der Geburt dieses Traumes zugeteilt worden ist”. Khalil Gibran

Im Kreisverkehr bei der Autobahnauffahrt im Westen Krumpendorfs von traumhaft duftenden Lavendelbeeten umrahmt befindet sich das Metallkunstwerk des Atelier Gahr, das sehr naturalistisch die herausragendsten Merkmale der Gemeinde Krumpendorf künstlerisch darstellt.

Im Mittelpunkt des Kunstwerkes steht der Wörthersee, dieser sanfte Zeuge der Eiszeit, der wesentlich zur hohen Lebensqualität unserer Kurgemeinde beiträgt und der Landschaft spezifische Gefühlsqualität verleiht:

Jene smaragdgrüne, türkisblaue, seidige WASSERSCHLANGE, die sich vor einer markanten Gebirgskulisse in eine sanfte Hügellandschaft schmiegt, wird in der Sprache der Mythologie als Drache bezeichnet. weiterlesen »

LebensRaumErde und Naturgarten, von Alexandra Liehmann

“Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Garten und da treffen wir uns.”
Dschalaludin-Rumi, Mathnawi

Inspiriert von russischen Siedlungsprojekten erstellen wir ein Konzept, das Bedürfnisse nach einem eigenen, individuellen LebesRaum mit Gemeinschaftsleben verbindet. Unser Anliegen ist die Verbreitung des Bewusstseins, dass auch der Garten wieder als LebensRaum genutzt werden kann.

LebensRaumErde-Liehmann“Wir verstehen unter Naturgärten paradiesische LebensRäume, die eine Rückverbindung zum Wesentlichen ermöglichen”.

Zur Umsetzung von Projekten sind wir auf der Suche nach Grundstücken und Menschen, die sich mit ihrem Herz beteiligen wollen.
Weitere Informationen bei Mag. Alexandra Liehmann     Tel: 0664/4445959 E-Mail: alexandra@lebensraumerde.at
Web: www.lebensraumerde.at weiterlesen »

Der Naturgarten lebt gute Nachbarschaft, von Hildegard Enzinger

- gute Nachbarschaft lebt wie ein Naturgarten!?

“Der Naturgarten: Schutz – Erholung – Erziehung”
so steht´s in der Kurzbeschreibung auf der Webseite.

Das hat meine Gehirnwindungen angeregt, mich Parallelen zum Projekt “Nachbarschaft in Viktring” sehen und intuitiv ein Schlagwort “ersetzen” lassen – aus Erholung wurde Lebensraum…

BAUSTELLE-Hildegard-EnzingerDr. Hildegard Enzinger
Ich lebe seit inzwischen über 30 Jahren mit meinem Partner in Viktring, habe an der Universität in der LehrerInnenausbildung gearbeitet, bin diplomiert in Themenzentrierter Interaktion (TZI) und kann mich seit meiner Pensionierung endlich vermehrt mit meiner unmittelbaren räumlichen und sozialen Umgebung auseinander- und mich auch für sie einsetzen.
Adresse: enzinger.hildegard@aon.at weiterlesen »