Schutz – Erholung – Erziehung

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 41: Der Kathreinkogel

Kärnten ist Steinreich, korrekt Gesteinsreich,
es gibt auf der ganzen Welt kein Land,
wo auf einer Fläche von 10 000 km²
so viele Gesteinsarten vorkommen wie in Kärnten.

Wenn man auf der Plattform (Pyramidenkogelturm) Richtung Süden, entlang des Sattnitzbebrigszugs sich ein wenig weiter westlich dreht “Pyramidenkogelpannoramakammera-Kompass SW” dann sieht man einen imposant bewaldeten Kogel – den Kathreinkogel in der Marktgemeinde Schiefling am See.

Kathreiner-SchotterDie Sattnitz besteht ja aus Konglomeratgestein und nun der geologische Unterschied… der Kathreinkogel besteht aus brühigen Blaugrauen Kalk-Dolomit. Den Steinbruch sieht man vom Turm aus nicht, der befindet sich sozusagen auf der “hinteren” Seite. Das Gestein wird hauptsächlich als Kies und Schotter verwendet (Firma HUSS).

Schön wäre es, wenn es eine Kiesfläche dieses Kathreingesteins (Japangarten) mit Elementen im Umkreis des Aussichtturmes geben würde, damit man auch bei diesen Gestein einen “näheren” Bezug haben könnte.

Kathreinkogel-von-der-Aussichtstelle-Sattnitz-westlichster-PunktAm Plateu des Kathreinkogel befindet sich eine Kirche. Ein paar Schritte weiter das Museum (Haus der Archeologie) wo  Funde aus der Kelten- und Römerzeit ausgestellt sind.

Das sehr interessante Buch: Der Kathreinkogel – EIN HISTORISCHER STREIFZUG ist im Gemeindeamt Schiefling am See erhältlich.

Natürlich … der Kathreinkogel ist ein beliebtes Wanderziel mit wunderbaren Rundumblick Wörtherseegebiet und ins Rosental. 2012 fand das letzte Steinbruchkonzert des MGV-Schiefling statt und auch der Naturschutz bekam zuspruch, es gibt ein Eulenschutzprojhekt im Altteil des Steinbruches.

Kärntnerland – Naturgartenland Teil 10: Kärnten schade… die Steiermark macht´s

Ich mache kein Hehl draus, die STEIERMARK ist einfach super. Als ich den ersten Naturgartenverein “TAUTROPFEN” Österreichs 2003 gründete, war das ein interessantes Gefühl. Dann als ich den Steinbruch am Keutschacher See als Naturgarten vorstellte begannen Schwierigkeiten, die man sich nicht vorstellen kann und ich lernte Kärnten, als Kärntner, von einer anderen “negativen” Seite kennen. Ich kann nicht sagen, wieviele Menschen beteiligt waren u.a. LR Reinhard Rohr und LR Rolf Holub besuchten den Steinbruch. Wieviele endlose Behördenwege gegangen wurden, ebenso schriftliche (Einschreiben) Anschreibungen, Mails und persönliche Vorstellungen.

Dann vor zwei Jahren erfuhr ich von einem Naturgarten in der Steiermark. Irmgard Scheidl ist das gelungen, wovon ich so lange gekämpft und auf Kärntens Boden verloren habe. Irmi (eine Seele für die Natur) hat einen Naturgarten und was für einen Naturgarten, sogar einen Aussichtsturm gibt es.

Es ist auch kein Geheimnis, die Oststeiermark ist der innovative Boden für Klein – und Großunternehmungen. Das Vulkanland oder das Netzwerk Lebensgärten, die Permakultur mit Marlis Ortner oder EM-Mikroorganismen Toni Ithaler (Toni ist ein Berg, ein richtiger Kraftlackl für eine positve Sache).

Kleine-Zeitung-Naturgarten-FormbacherlandOkay, dachte ich mir, den ersten Naturgarten im Sinne Schutz – Erholung – und Erziehung hat die Steiermark positioniert. Kärnten aber, so dachte ich im stillen, ist noch immer das Naturgartenland und so entstand diese Serie Kärntnerland – Naturgartenland.

Naturgarten-Formbacherland-InternetseiteNun erfuhr ich, dass auch “da” wiederum die Steiermark die Nase vorne hatte und drei Gemeinden “Naturgarten Formbacherland” in der Oststeiermark sich diesen Titel Naturgartenland positionierten.

Nix mehr mit “Kärntnerland – Naturgartenland” und so beende ich nun mit diesen 10ten Teil diese Serie.

Eine Hoffnung habe ich noch: “Wird Klagenfurt am Wärthersee die erste Naturgartenstadt“? Oder wird auch diesen Titel eine andere Stadt Österreichs für sich beanspruchen? So wie z.B. Wiener Neustadt erste Obststadt wurde . 

Schau ma amol, wie es in Kärnten so schön heißt.

Quellen:
Foto “Zu Fuß im Naturgarten”, Josef Summerer: TSV Fotograf, TSV Fan und Berichterstatter der Kleinen Zeitung so wie der Woche Hartberg.
Kleine Zeitung Steiermark “Zu Fuss im Naturgarten” 14.06.2012
Naturgarten Formbacherland: Tourismus Ansprechperson Franz Kogler
Interessante Quelle: Kleinregionales Entwicklungskonzept ” Naturgarten Formbacherland” EU-Projekt

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 39: Geo- Gesteinskarte Kärnten Übersicht

Kärnten ist Steinreich, korrekt Gesteinsreich,
es gibt auf der ganzen Welt kein Land,
wo auf einer Fläche von 10 000 km²
so viele Gesteinsarten vorkommen wie in Kärnten.

Man muss sich das so vorstellen. Pyramidenkogelbesucher besuchen den Pyramidenkogel, parken an einen der vielen Parkplätze und bevor sie zum Aussichtsturm gelangen, erleben sie eine Vielfalt an Gesteinsflächen. Sie staunen, sie sehen diese Gesteinsflächen (NaturSteingärten), berühren, erfahren einiges über das jeweilige Gestein, auch Kunstwerke und Gebrauchsgegenstände werden vorgestellt und schreiten über so ein betreffendes Gesteinsfeld (Kiesfläche).

Dannach geht´s zum Turm. Die Besucher fahren mit dem Lift oder steigen die Treppen hoch. Oben dann der Panoramablick. Auf geht´s, ins Land hineinschauen, südlich z.B. die Karawanken die Seen nördlich z.B. der Wörthersee.

WKK-Des-Kunstwerks-Stein-GeokarteAuf dem ersten Blick glauben die Besucher vielleicht:  die Landschaft alles ist gleich, das Fundamt dieser Reliefs… Erhebungen und Furchen. Stimmt nicht, sie werden staunen. Sie lernen die Landschaft geologisch kennen. Zum Beispiel: sie sehen nach Süden und sehen im Vordergrund einen Landschaftskamm – die Satnitz. Das Konglomeratgesteinsfeld haben sie bereits gesehen und nun erfahren sie, dass dieser ganze Kamm, die Sattnitz aus diesen Gestein geformt ist.

Spannend? Nun dann drehen sie sich ein wenig nach recht und sehen einen imposanten Kogel “Der Kathreinkogel” und so erfahren sie, das dieser Kogel aus einem anderen Gestein entstanden ist. Und so geht es dann weiter, von einem Gestein zum Anderen.

Eine Bitte, da ich kein Geologe bin, hoffe ich, dass sie mir die eine oder andere Gesteins bzw.  unkorrekte Bezeichnung bzw. Wortwahl nachsehen. Mir geht es darum,  ihnen Aussichtstrum und die Landschaft Kärntens “Aussicht: Weitsicht und Einsicht” die schöne Landschafts Kärnten von einem anderem Blickwinkel vorzustellen.

Ein Tipp: Wenn Sie auf der Webseite – Pyramidenkogel Panoramakarte auf den  Button  Panorama-Viewer drücken habe sie einen tollen Kompas, Karte und Bezeichungen im Bildlauf.

Ja und einige Gesteinsarten stelle ich ihnen in den kommenden “Pyramidenkogel, Steinwelt und Naturgarten” Teilen vor.

Links und Info über die Geologie Kärnten
Kärntner Landesregierung Geodienste – KAGIS

Foto Gesteinskarte Quelle: WKO.at Wirtschaftkammer Kärnten, Landesinnung Bau, Bauakademie Lehrbauhof Kärnten in Kooperation mit Universität Klagenfurt
Medieninhaber und Herausgeber der Karte: Landesinnung BAU – Wirtschaftskammer Kärnten
A-9020 Klagenfurt, Koschuterstraße 4
Konzeption: R. Jernej/G.Pollak
Inhalt: F.H. Ucik/R.Jernej
Grafik und Satz: JuFu Graik + Multinmedia Design
Druck: Carinthian Bogendruck GmbH
Routenplanung nach ÖAMTC – Straßenkarte M 1:150.000 Kärnten-Steiermark West, Blatt 4, Freytag & Berndt M1:150.000 oder Österreichkarte M 1:25.000 Blatt 153-213 (nicht durchgehend)

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 37: Mustergarten Semmelrock

Um sich eine Vorstellung von den “Steinwelten - Pyramidenkogel“, von so einem Konglomerat von Natursteingärten machen zu können gibt es Vergleiche, Ähnlichkeiten bzw. Orientierungsmöglichkeiten.

Wie viel Naturstein bzw. wie viel Betonwerke (Naturgarten ist ja Natur und Kultur) in den verschiedensten Ausführungen vorgestellt werden könnten, weiß ich nicht. Das obliegt der Gemeinde Keutschach am See.

Mustergarten-Firma-Semmelrock-EingangEine Möglichkeit sich ein Bild von so einer Welt voll Steinen machen zu können bietet in Klagenfurt am Wörthersee Firma Semmelrock mit ihrem wirklich sehr schönen Mustergarten.

Mustergarten-Firma-Semmelrock-NischeIm Prinzip sind die Steinwelten ein Areal verschiedenster Steinflächen, Themenvorstellungen, Steingärten miteinander verbunden mit ebenso verschiedensten Wegen, lieblichen Nischen, Kunstwerken und natürlich auch verschiedenste Gebrauchsgegenstände z.B. Sitzbänke.

Geschützt: Pyramidenkogel, Steinwelt und Naturgarten Teil: 35 Minimundus

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


Naturgartenkreis Teil 5: Indianerlandwirtschaft

“Wir leben unbewusst universelle Prinzipien,
aber verbieten uns diese oft,
weil wir uns diese nicht bewusst sind”.
Gespräch mit Charlotte

Christian-Adlaßnig-IndianerlandwirtschaftSchon interessant, Christian wohnt Luftlinie 10 km von mir entfernt und erst jetzt wo ich mich mit Naturgartenkreise beschäftige lernte ich ihn kennen. Herbert Jeronitsch, Hufschmied aus Köttmannsdorf brachte mich zu  Christian. Unter seinen Kirschbaum, wo wir drei im Schatten einen heißen Sommernachmittag verbrachten lernte ich einen Menschen kennen, der Fragen und Antworten stellte und beantwortete und so mich in eine Gartenwelt, eine freundliche Menschenwelt, entführte.

Das Buch ist auf Amazon erhältlich.

Viele Leser kennen Permakultur, na dann bin ich sehr interessiert was Permakulturfreunde zu Indianerlandwirtschaft sagen? Ein Vergleich… zuerst Indianerlandwirtschaft und dann: Was ist europäische Landwirtschaft? weiterlesen »

Naturgarten, Permakultur – Forum im Schloss Limberg bei Schwanberg

Permakultur-Forum-im-Schloss-LimbergLANDSCHAFT NAHRHAFT ERHALTEN UND GESTALTEN

Marlis Ortner und Andi Vogelgruber laden zu diesen besonderen Permakultur -Event im Schloss Limberg in Schwanberg Steiermark ein.

Ich freue mich drauf…

Permakultur-AkademieAlle Informationen auf www.permakultur-akademie.com

Naturgartenkreis Teil 4: Orientierung

Sind Naturgartenkreise ein Netzwerk oder ein System?

Jedenfalls bei einer Naturgarten Orientierung geht es wie bei jeden anderem Interessensgebiet Netzwerk ums GANZE, oder wie Frau Elisabeth von Thadden es beschreibt: “…, dass Menschen sich die Welt lieber wohlgeordnet vorstellen wollen als chaotisch”.

Die Naturgartenbuchpartnerschaften entstanden aus dieser Erfahrung. Wo ich auch hinkam sagte man mir: “… einen Naturgarten haben wir auch”. Die meisten Gesprächspartner wollten über den Steinbruch nicht viel erfahren, sondern von ihren eigenen Natur- und Gartenjuwelen sprechen. Mit der Buchpartnerschaft entstand dann diese Einigung (Abkommen) man kann Zusammenarbeiten ohne gegenseitig abhängig (z.B. Zwang einer Mitgliedschaft) zu sein. weiterlesen »

Naturgarten und Tauschkreis

Talenttausch-Kärnten-MarktZeitungImmer wieder begegnete ich bei meiner Naturgartenarbeit Freunde des Tauschkreis und ich erkannte, dass alle gute Laune hatten. Es ist eine Herzlichkeit, ein Zuvorkommenheit, ein Entgegenkommen das mich erstaunte.

Tauschkreis-Kärnten-Vorstellung-Naturgarten2014 lernte ich Frau DI Loibl und der “Weg des Kreises” kennnen und immer mehr interessierte ich mich für diese Magie des Kreises.

2015 hatte ich dann dieses Gespräch mit Herrn Roland Weber und die Frage: Was ist der Tauschkreis”, seine Antwort war: “Wenn den Tauschkreis kennen lernen möchtest musst dabei sein”.

Naturgarten, Boden und Freiheit

Kleine-Zeitung-Weniger-Erde-und-mehr-HungerAls ich diesen Artikel Kleine Zeitung 19.Dez.2014 ”Weniger Erde und mehr Hunger”, von Matthias Reif las, hatte ich nicht die Vorstellung was es bedeuten kann, wenn sich das Klima ändert. Ich hatte auch keine Vorstellung, was es bedeutet nicht aus dem eigenen Garten Gemüse essen zu können. Der HCB -Skandal in Kärnten gab mir das Bewussstein, den Boden noch mehr zu schätzen, als ich es bissher tat.

KÄMPFE-UM-LAND-Exner-Fleissner-Kranzl-und-ZittelNatürlich habe ich über Landraub, Land Grabbing gelesen. Ich lernte bei einem Tagesseminar dieses Thema kennen und kaufte das Buch “Kämpfe um Land” und natürlich dachte ich mir dabei… alles noch weit entfernt.

Doch wenn einmal der Boden unter den eigenen Füßen weg ist bzw. nicht zum anbauen brauchbar ist, dann denkt man anders. Man erkennt plötzlich, dass so ein Artikel “Weniger Erde und mehr Hunger” mehr ist, als nur eine Tagesinformation die Morgen schon alt ist. Man erkennt plötzlich die Motivation warum es immer mehr Urbane Gärnten gibt. Man fühlt diese  Wertschätzung.

So passt auch dieser Absatz “Von goldenen und rostigen Ketten”, Seite 204 Kapitel: Der Übergang in ein gutes Leben nach Peak Oil zum Thema Naturgarten weiterlesen »