Schutz – Erholung – Erziehung

Natur-Kinder-Garten-Werkstatt

Nach wie vor bin ich mit der Formel Naturgarten: Schutz – Erholung- Erziehung für NaturKulturKleinräume zufrieden. Von Anfang (2003) an fühlte ich, dass diese Formel zu Naturgarten passt um die große Vielfalt an Naturgärten zu beschreiben. Schwierig war die Vorstellung dieser Formel durch das Wort ERZIEHUNG, weil Erziehung kritisch angesehen wurde und wird.

Natur ist KreativNun habe ich in der Zeitschrift „atempo 07/2016, eine Seite Lebenskunst Seite 33“ einen wunderbarten Artikel von Irmgard Kutsch und Brigitte Walden „Rein in Raus“ gelesen und lernte das Konzept Natur-Kinder-Garten-Werkstatt kennen.

Kurzbeschreibung siehe Amazon: „Die Natur-Kinder-Garten-Werkstatt ist eine Reihe mit vier Bänden zu den vier Jahreszeiten. Sie wendet sich an Erzieherinnen und Lehrerinnen und will zu einer naturnahen Erziehung ermutigen. Die Buchreihe stammt unmittelbar aus der Alltagspraxis der 1994 gegründeten Natur-Kinder-Garten-Werkstatt Reichshof e.V., die vor allem in Nordheim-Westfalen weit bekannt geworden ist. In allen vier Bänden werden Kinder…“

Es ist die schönste Bestätigung in all den vielen Jahren meiner Naturgartenarbeit für diese Formel Naturgarten: Schutz – Erholung – Erziehung im Kontext zu den Natur – und Nationalparks. Es ist die Orientierung um Ganzheit erlebbar vorstellen zu können.

Natur und Jäten

Naturgartenpionier Gerhard Pierer

2003 als ich mich das erste Mal mit diesem Wort NATURGARTEN beschäftigte, ahnte ich nicht, dass Naturgarten eine Art „Lebensschule“ für mich werden sollte.

Ein Beispiel: Niemals hätte ich diese versteckte Schönheit, den „Pörtschacher Marmor„, am Lendhafen in Klagenfurt am Wörthersee erkannt, hätte ich nicht zuvor die Steinwelten Pyramidenkogel geschrieben. Das Konzept Steinwelten gäbe es ohne den Menschen (Franz Buchsbaum und Altbgm. Gerhard Oleschko) und ohne meine Erlebnisse im und mit den Steinbruch „Das Herz von Kärnten“ nicht. So darf ich sagen: die Natur dient dem Menschen und „Mensch braucht Mensch“.

Naturgarten Gerhard PierrerGerhard Pierer, 1939-2016, war und wird immer sein ein Naturgartenpionier. Unsere erste Begegnung war ein Meilenstein für meine Naturgartenarbeit: Naturgarten ist Beziehung, erkannte ich.

Naturgarten ist wirklich Beziehung. Naturgarten ist eine komplexe Beziehung mit viel Verantwortungsbewusstsein. Warum? Wenn man sich intensiv mit Naturgarten beschäftigt erkennt man, dass ein Naturgartenprojekt von Anfang an einen „konkreten und korrekten“ Charakter haben sollte, ja sogar haben „muss“, weil Naturgarten Teil einer Ganzheit ist.

Ich wusste, dass Gerhard seit längerer Zeit Gesundheitlich kämpfte, jedoch machte ich mir keine Sorgen, weil Gerhard bei unserem letzten Treffen zu mir sagte: Es ist einfach ein Wunder, dass mein Körper so gut funktioniert, bei allem was ich in meiner Jugendzeit diesem Körper zumutete. Wenn es mich jetzt im Alter juckt und zwickt weiß ich warum und bin dankbar für jede Stunde“.

Vor Tagen kam dann die Nachricht von Renata, Gerhards Ehefrau und fügte hinzu…

Gerhard Pierer„Seine Liebe zum Leben, zu den Menschen und zur Natur waren grenzenlos. Seine Willensstärke, Zielgerichtetheit und Unbestechlichkeit gingen Hand in Hand mit einem ausgezeichneten Humor und endloser Geduld und Güte all jenen gegenüber, die das Privileg hatten ihn zu kennen.

Unserer Firma Naturgarten GmbH gehörte seine ganze Liebe, ebenso unseren Kundinnen und Kunden. Jahrzehnte lang hat Gerhard Pierer auf der ganzen Welt nach den nährstoff-reichsten, den reinsten und den glücklichsten Pflanzen, Sträuchern, Beeren, Kernen etc. Ausschau gehalten, um die daraus möglichst schonend hergestellten Produkte im NATURGARTEN zum Kauf anbieten zu können. In all den Jahren waren die bedeutendsten Ernährungs-Expertinnen seine Weggefährten, wobei er sich nie für schnelllebige Trends interessierte.
Jetzt hat sein Geist seinen Körper verlassen. Liebevoll und bewusst bis zum Ende hat er alles, für die Zeit nach ihm, vorbereitet, sich für alles bedankt und alles gesagt. Kurz vor seinem Tod hat er mich gebeten, seinen aufrichtigen Dank und letzte Grüße von ihm an Sie zu übermitteln.

Die Firma NATURGARTEN ganz in seinem Geist weiterzuführen wird mir eine Ehre sein.

Mag. Renata  Zuniga-Pierer
Geschäftsführung

NATURGARTEN GmbH
Rettenberg 101, 8444 St. Andrä-Höch i.S. Tel: +43(0)3456 20095 Fax: +43(0)3456 20095-4 Email: office@naturgarten.com  Web: http://www.naturgarten.com/

Diese Worte hat mein Mann Gerhard Pierer für uns hinterlassen. weiterlesen »

Lendhafen: Kultur- und Naturprojekt…auf den Spuren des Pörtschacher Marmor

Die Tageszeitung, Kleine Zeitung, Do. 7. Juli.2016 stellte unter der Überschrift: „Zustand des Lendhafens regt auf“ einige Meinungen von BürgerInnen vor.

Zum Beispiel, Herrn Rudolf Prill aus Köttmannsdorf „Müllhalde Lendhafen“ Es ist zum Verzweifeln. Der Lendhafen vermüllt… . Oder, von Frau Ingrid Kranzelbinder, Klagenfurt: „Der erste Reflex unserer Verantwortlichen ist immer Bäume weg, alte Gebäude abreißen, zubetonieren. Horst Sihler ebenfalls aus Klagenfurt meint: „Ein Armutszeugnis“… für den zuständigen Referenten.

In der heutigen Ausgabe, Kleine Zeitung Sa. 9. Juli.2016 auf Seite 29 lese ich unter der Überschrift: „Lendhafen bleibt eine Baustelle“. Das Land Kärnten sieht „höchste Dringlichkeit“, und Frau Bürgeremeisterin Dr. Mathiaschitz will zusätzlich ein Konzept für eine zukünftige Nutzung: „Der Lendhafen sei ein Stück Klagenfurt, das man hegen und pflegen muss“. Dazu Gemeinderat DI Elias Molitschnig: „Ich glaube aber, dass noch mehr möglich ist“. Man will auch „große Denker der Stadt“ wie Architekt Roland Winkler oder den Filmemacher Robert Schabus mit ins Boot holen. Dazu die Frage: „Was würden große Denker der Region Wörthersee wie z.B. Robert Rogner dazu sagen?

Mich würde es freuen wenn es einen Film: „…auf den Spuren des Pörtschacher Marmor“ geben würde. In Klagenfurt gibt es viele wunderbare Spuren dieses Gesteins. Es wäre für viele Touristen und vor allem für die Bevölkerung interessant zu erfahren welch kostbare Schönheit dieser leider sehr seltene Marmor ist und wozu er verwendet wurde.

Der Lendhafen ist „noch“ das Marmorzimmer geschichtlicher Eleganz und spürbarer Natürlichkeit, es wäre Schade sollte der Lendhafen eine „lange“ Baustelle bleiben. Dieses Gestein, der Pörtschacher Marmor“ ist ein Phänomen, eine Sensation, ist wichtiger kultureller Teil Klagenfurts.