Schutz – Erholung – Erziehung

Naturgarten Österreich – Österreichische Naturgärten

GANZHEIT? Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!

Zurück zur Natur bzw. „Auf unwegsamen Pfaden zurück zu Österreichs Natur“ so der Titel von Hedwig DERKA im KURIER Umwelt- Journal 1997. Darin wurde die Situation der Österreichischen National – und Naturparks vorgestellt.  Über Strukturprobleme und Krisen wurde geschrieben über Geldmangel für die Aufrechterhaltung der Naturräume. Man erkannte man muss den Weg gemeinsam gehen: Produkterkennbarkeit so der Tenor für Lehrpfade, Erholungslandschaften und Erlebnispfade um dem Menschen im Sinne der Schutznotwendigkeit unserer Natur und des Bewahrens unserer einmaligen Kulturlandschaf zu überzeugen. Gute Vorsätze haben diesbezüglich die gütebesiegelten Nationalparke im Land der Berger, der Täler und der Seen gebracht, jedoch es muss weitergehen…ein immerwährender Kreislauf , ständiges neugestalten von Möglichkeiten sollte die Notwendigkeit von einer intakten Natur für das „gute“ Leben zeigen.

Naturgarten-Östereich-und-die-EUDiesem Kreislauf Natur -Kultur und dem Gespann National – und Naturpark möchte ich Naturgarten hinzufügen um dem Wesen Ganzheit näher zu kommen.Was ist jetzt ein Nationalpark? Was ein Naturpark? Und was bitte schön könnten Naturgärten sein?

Nationalparks sind vom Menschen möglichst unberührte einmalige Landschafts- und Natur-Regionen. Diese „Urlandschaft“ steht im Mittelpunkt des Schutzinteresse. Im Kernbereich von zirka einem Drittel der Gesamtfläche (Zielvorgabe) soll gänzlich auf menschliche Nutzung verzichtet werden. Ökologisch sensible Bereiche sind abgeschirmt. International werden nur solche Gebiete anerkannt, die die strengen Kriterien der IUCN (International Union for the Conservation of Nature) erfüllen. In Österreich kann ein Nationalpark nur durch ein eigenes Geschaffen werden…aus Hedwig DERKA  1997 Auf unwegsamen Pfaden zurück zu Österreichs Natur

Naturparks sind vom Menschen gepflegte, pflegenswerte Landschafts- und Naturregionen. Diese „Kulturlandschaft“ steht im Mittelpunkt des Schutzinteresses. Ebenso wichtig wie die Erhaltung der charakteristischen Ökologiesysteme ist die Bildungs- und Erholungsfunktion der Naturgartens für (Stadt-) Menschen. Spezielle Einrichtungen erlauben gestaltet-gesteuerte Freizeitaktivitäten und die Vermittlung über die heimische Flora und Fauna. In Österreich sind Naturparks entsprechend den Naturschutzgesetzen der einzelnen Bundesländer keine eigenen Schutzkategorie. Sie sind vielmehr eine Auszeichnung, ein Prädikat. …aus Hedwig DERKA 1997 Auf unwegsamen Pfaden zurück zu Österreichs Natur.

Naturgärten sind
… siehe dazu Naturgarten, Juwel der Landschaft. Juwelen der Bundesländer, Juwelen von Natur- Kultur – Organisationen

Vor 12 Jahren, also 2003 gab es wenige Adressen in Österreich, die sich mit Naturgarten beschäftigt haben. Doch Jahr für Jahr wurde Naturgarten populärer und so bekommt das Thema Naturgarten immer mehr jenen Stellenwert, den es verdient. Einen Stellenwert, der uns mittteilt: Ja, wir brauchen NaturKultur-Kleinräume, ja wir brauchen Naturzellen die im Verbund anderen Schutz-  und Prädikatsprogrammen vorgestellt werden und ja, diese Oasen kann man als Naturgärten bezeichnen.

Persönlich bin ich mit dieser Entwicklung sehr zufrieden, weil dieser Prozess immer mehr in Richtung Zertifizierung von Naturgärten hinweist. Diese Richtung wurde mir auch von Frau Ass. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Sabine Plenk und von Frau Uni. Prof. Dr. Anna Keutgen bestätig, als ich mein Konzept Naturgarten: Schutz – Erholung – Erziehung in Begleitung von Dr. Karl Doutlik und DI Martin Höck, November 2014 an der BOKU (Universität für Bodenkultur)  vorstellen durfte.

Naturgarten-ÖsterreichNatürlich ist mir bewusst, dass ein Naturgartennetzwerk Österreich eine strukturelle systemische Betrachtungsweise , ein Ordnungsgefüge braucht um die immens Vielfalt von Naturgärten vorzustellen. Nur im Verbund so kann man solcherart Naturgärten der IUCN – Kommission vorstellen. Deshalb sind auch  Koordinationsmöglichkeiten zu Großschutzprojekten (Naturgärten im Kontext zu Natur- und Nationalparks) immens wichtig, vor allem  weil immer mehr von Ganzheitlichkeit in Bezug Raumplanung gesprochen wird.

Naturgärten ein Netzwerk vielerlei Natur-KulturKleinräume auf LokalerRegionaler bis zu Globaler Ebene. Absolut Notwendig betrachte ich die Erfordernis von einem unabhängigen Institut für Naturgartenforschung und -Entwicklung oder wie es Frau Plenk ausdrückte: eine Stelle wo alle Naturgartenkonzepte die es gibt einmal zusammengefasst werden.


Naturgarten, NaturHeilgarten… Heilraum und Heilfeld

Heilen ist Wahrheit suchen,
… ist Wahrheit anzunehmen.
Erkenntnis aus dem Film Medicus

Jeder Mensch braucht Orientierung. Ohne Richtungshaltung treibt man wie ein Blatt hin und her, wenn ein Sturm kommt oder vieles auf einem niederprasselt.

Diese Erfahrungen “ dieses hin und her“ sammelte ich in der Zeit (2003-2007), wo viele Besuchern mir ihre Meinung zum Steinbruch mitteilten und mich zum Konzept Naturgarten: Schutz – Erholung- Erziehung führten. Um Orientierung zu bekommen braucht es einen Punkt, einen Nullpunkt, einen Ausgangspunkt, evtl. auch einen Wendepunkt .  Im Projektmanagement nennt man solcherart Punkte Meilensteine um Schritt für Schritt voranzukommen.

Systemaufstellung-für-Albert1So einem Punkt erlebte ich kürzlich bei einer Systemaufstellung. Natürlich weiß ich das es Heilräume gibt z.B. ein Krankenhaus, eine Arztpraxis und füge hinzu das auch eine Kräuterstube, ein Garten, ein Naturgarten ein Heilraum sein kann. Das Paradoxe jedoch, dass was ich bei dieser Systemaufstellung erfahren durfte: Heilung ist vor allem ein Feld ein Zeitfeld . Ein „Aha“ -Erlebnis das mich veranlasst z.B. das zu tun, was der Arzt mir zuratet.

Paracelus-Akademie-Villach-Heilen-ist-menschlichHeilung ist vor allem Wissen. Wissen heilt. In „Heilen ist menschlich – Seele High Tech und Moral“, Erstausgabe, edition selene; Klagenfurt- Wien 1998 Paracelsus Akademie Villach (Hg) schreibt Dr. Arnold METNITZER zum Thema: Menschenherz, was ist dein Glück? Seite 15:  Die Frage nach einer „heilen Lebenswelt“ inmitten der vielen Machbarkeiten, die Fage nach dem Glück des Menschen ist keine Frage nach einer „Insel der Seligen“, sondern die zentrale Frage jedes Menschen nach erkennbarem Sinn, nach dem Heilsamen, nach Heilendem, nach Heiligen, eine Frage nach geglücktem Leben. Herr Metnitzer zittiere Ingeborg Bachmann: Wir suchen als Menschen bestädnig den Ort, an dem die Welt das Geheimnis ihrer Drehbarkeit hat, „wo sie noch keusch ist, wo sie noch nicht geliebt und geschändet und die Verbrecher noch keinen Blutfleck gelassen haben“ (aus BACHMANN  I., Das dreißigste Jahr, dtv Taschenbuach, 16. Auflage 1982, S. 30)

Ein Naturgarten ist dann ein NaturHeilgarten wenn Menschen die „Heilen“ einen solchen Garten mit der Natur anlegen, pflegen und betreuen. Jedoch ein jeder Naturgarten kann „Heilung“ sein, wenn man sich an diesem erfreut, sich entspannt das „Jetzt“ genießt.

Naturgarten und i2b – Business Wettbewerb 2007 Kuschnig, Spitzer und Tscherne

Wettbewerbe sind eine Chance sich vorzustellen, sich zu profilieren und selbstverständlich eine Möglichkeit zu gewinnen. Wettbewerbe sind aber auch ein System wo man untergehen kann oder  z.B. bei einem Ideenwettbewerb vorgestellte Ideen kurze Zeit später wo anders gefeiert werden. Das ist das Risiko, dass muss jedem Teilnehmer bewusst sein.

Im Sinne des Landeshauptmann von Kärnten Dr. Kaiser und seinem Wunsch entsprechend: man öffne die Schubladen, möchte ich  von dieser  Teilnahme: Naturgarten und i2b- BusinessWettbwerb erzählen.

2005 habe ich „Naturgarten“ bei der Landesregierung Kärnten eingereicht mit der Ernüchterung das man an Naturgarten – Kleinprojekten nicht interessiert sei. 2006 lernte ich dann bei der Österreichvorstellungstour die Nationalagentur „Lebenslangeslernen“ kennen und mir wurde klar, ich sollte über Naturgarten sprechen. So erfuhr ich, dass Kleinraumprojekte EU-weit Zukunftsprojekte sind. Leider bekam ich weder vom Land Kärnten noch vom EU-Büro Kärnten jene Hilfestellung die ich brauchte für eine Teilnahme am Wettbewerb.

Thomas-Kuschnig-Buschenschank-KrainzClaudia und Thomas, sie waren die Unterstützung. Gemeinsam reichten wir den Businessplan ein.  Claudia ist inzwischen eine erfolgreiche Unternehmerin Agentur-Weitblick, wie auch Thomas Buschenschank Krainz, der erfolgreich Gäste bewirtet.

Claudia-Tscherne-Agentur-WeitblickRückblickend bin ich sehr dankbar mit Claudia und Thomas am i2b-Wettbewerb teilgenommen  zu haben. Weil ich durch diesen Wettbewerb eine Bestätigung bekam, das Naturgarten Zukunft ist und Zukunft hat.

Nun aber zur Teilnahme am i2b- Business Wettbewerb 2007 mit der anschließenden Benotung. weiterlesen »

Naturgärten und universelle Netzwerke – Die Welt ist ein Garten

„Im Unterschied zur wilden Natur ist ein Garten ein gestalteter Raum,
in dem sich das Bewusstsein formen in die Materie einschreibt“
Lothar Gütter, Universal Gardening

Universal Garding ist ein von Lothar Gütter in die Welt gerufenes Projekt, das bewusste Gartengestaltung nach ganzheitlichen energetischen Prinzipien als wichtiges Instrument zur Erd- und Menschheilung ansieht. Global und kulturübergreifend können liebevoll angelegte „Naturtempel“ einen wichtigen Beitrag zum friedvollen Miteinander leisten und ein spirituelles Vakuum füllen.
Universal Gardening – die Welt ist ein Garten „Ein Manifest für ökosophische Lebenskultur, von Lothar Gütter

Internationael-Gabriele-Stiftung-Das-Land-des-FriedensInteressiert googelte ich „Universell, Garten, Paradies, die Kunst der Erholung und Frieden“ und kam auf die Webseite DAS LAND DES FRIEDENS , was mich sehr freute, weil ich ein Bewunderer dieses „Land des Friedens“ bin.

Da diese Broschüre „Das Land“ vergriffen ist, bitte ich interessierte Leser über die Internationale Gabriele-Stiftung sich in der Sophia Bibliothek, dem Zentrum des Freien Geistes, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld www.sophia-bibliothek.de zu informieren.

Auszug dieser Broschüre, ich zitiere: „Ein Besuch auf den Land des Friedens. Auf dem Land des Friedens haben Besucher die Gelegenheit, den Biotopverbund auf ausgeschilderten Rundwegen selbst zu erkunden. Die Wege führen entlang der Hecken zu Feucht- und Steinbiotopen, zu idyllischen Waldgebieten, wie dem Vogelparadies und zu markanten Aussichtspunkten. Ruhebänke laden immer wieder dazu ein, die Schönheit der Natur auf sich wirken zu lassen oder – das eine oder andere Tier zu beobachten…“. weiterlesen »

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 48: Andreas Winkler in Zeitschrift STEIN

Kärnten ist Steinreich, korrekt Gesteinsreich, es gibt auf der ganzen Welt kein Land, wo auf einer Fläche von 10 000 km² so viele Gesteinsarten vorkommen wie in Kärnten.
Pyramidenkogel: Aussicht, Weitsicht, Einsicht… ins Land hineinschau´n.

Die  Ortsbelebungsgespräche Keutschach über Keutschach haben mir eines klar gezeigt, es ist wichtig über das JETZT nachzudenken. Um Vergangenes auch für die Zukunft fit zu machen, … um den Wert eines Dorfes anzuerkennen, besser gesagt überhaupt erst einmal kennen zu lernen. Ja und es ist wichtig den Wert der Gemeinschaft, der Gemeinde durch Gespräche vor allem das Zuhören zu entdecken.

STEIN-Zeitschrift-für-Naturstein-Cover-S12-2015Der Naturstein in archaischer Form mit bewusst gesetzten kleinen Interventionen und der Werkstoff Beton in unterschiedlichen Oberflächenqualitäten reagieren angemessen auf den hochsensiblen Landschaftsraum“
Hartwig Wetschko, Amt der Kärntner Landesregierung, Sachgebietsleiter Kommunales Bauen

AUS EINFACH WIRD EDEL  Neugestaltung und Erweiterung eines Friedhofs. Im österreichischen Seeboden wurde ein historischer Friedhof mit einfachen „zweckentfremdeten“ Materialien modernisiert- Naturstein spielte bei der Gestaltung eine zentrale Rolle.  So der Artikel von Christina Haberlik in der Zeitschrift STEIN. Was sagt Herr Winkler dazu?…

„Unsere Arbeit hier war der Versuch, mit sehr gängigen Materialien zu arbeiten und diesen durch ihre besondere Anwendung eine neue  Wertigkeit zu geben.“
Andreas Winkler Landschaftsarchitektur

Webseite-STEINDer rote Faden dieser Ausgabe der Zeitschrift STEIN,  Zeitschrift für Naturstein: Es findet ein Wandel in der Bestattungskultur statt … und es ist einfach nicht mehr zu übersehen, der Klima- und Energieverbrauchdruck verändert unser Leben vollkommen. Deshalb interessant zu sehen, das gerade die Friedhofskultur einen Wandel erlebt, durchlebt der „Vielfalt in der Einheit“ spiegelt und dieser Wandel bewusst „Grüne Strategien“ zulässt.

„Es findet  ein ‚Wandel in der Bestattungskultur statt, na und? Nichts ist so stetig wie der Wandel. Wach bleiben muss man immer, sonst macht´s ein anderer“
Florian Peteranderl, Steinmetzmeister aus Garching, über den Trend  zur Feuerbestattung

Die Steinwelten am Pyramidenkogel könnten von so einer Sichtweise profitieren… Bei den Steinwelten am Pyramidenkogel ist es möglich, dass man den Boden wertschätzt wenn man ins Land „sehend“ die wunderbaren Vielfalt des  Bodens sieht.

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 47: Kreuzbergl Klagenfurter Steinbruchberg

Kärnten ist Steinreich, korrekt Gesteinsreich, es gibt auf der ganzen Welt kein Land, wo auf einer Fläche von 10 000 km² so viele Gesteinsarten vorkommen wie in Kärnten.
Pyramidenkogel: Aussicht, Weitsicht, Einsicht… ins Land hineinschau´n.

Geologisch gesehen zählt das Kreuzbergl zum Altkristallin, sein Gestein, der sog. „Kreuzberglschiefer“ ist ein sehr hartes Grüngestein, siehe Wikipedia.

Kreuzberglschiefer-Botanischer-GartenDie Tageszeitung „Kleine Zeitung“ veröffentlichte 2013 einen wunderbaren Artikel: Wie sich ein Steinbruch zum Paradies mauserte, und beschrieb den Weg von einstigen Bergbaugebiet zum Luxusvillenviertel von Klagenfurt. Erwähnte die Sternwarte, das Schweizerhaus, den Bärenzoo, Botanischen Garten, Falkenberg und das die ersten Freizeitanlagen durch den Besuch von Kaiser Franz Joseph errichtet wurden.

Kreuzberglschiefer-LindwurmEine weitere sehr interessante Wissensquelle findet man auf der Webseite des Landesmuseum: Der Werksteinbruch des 16. Jahrhunderts, von Franz KAHLER, u.a. wurde in dieser Schrift sehr schön die Entstehungsgeschichte des Lindwurm, das Wahrzeichen von Klagenfurt beschrieben. Die Sage vom Lindwurm ist eine andere Geschichte.

Nicht vergessen zu erwähnen darf ich das Bergbaumuseum, es befindet sich im Stollen, dieser während des zweiten Weltkrieges als Luftschutzbunker erreichtet, bzw. im Kreuzbergl hineingetrieben, wurde.

Von der Pyramidenkogelplattform blickt man nach Osten. Leicht erkennbar die Landeshauptstadt von Kärnten Klagenfurt am Wörthersee, nördlich der Stadt das Kreuzbergl. Farblich würde dieser schöne „Grün“stein sehr gut zur Steinwelt passen.

Pyramidenkogel, Steinwelt und Naturgarten Teil 46: Adventmarkt und Erlebnismessen

Kärnten ist Steinreich, korrekt Gesteinsreich, es gibt auf der ganzen Welt kein Land, wo auf einer Fläche von 10 000 km² so viele Gesteinsarten vorkommen wie in Kärnten.
Pyramidenkogel: Aussicht, Weitsicht, Einsicht… ins Land hineinschau´n.

Im Sommer bei einem Gespräch mit Robert Poschesching erfuhr das erste Mal vom Adventmarkt und sofort war ich dagegen. Meine Einwände waren u.a. es gibt ja schon Adventmärkte in Velden und in Klagenfurt. Erst später ein paar Wochen nach diesem Gespräch wurde mir bewusst wie negativ meine Reaktion war, als ich wieder einmal meine Naturgartenarbeit verteidigen musste.

Pyramidenkogel-Adventmarktschauen-1Vielleicht war es die Erinnerung an meine Vorstellung „Erlebnismessen am Pyramidenkogel“ bei den Direktoren der Kärntner Messen und ich deshalb sofort eifersüchtig wurde, als ich vom Adventmarkt hörte.

Pyramindenkogel-Adventmarktschauen-2Jedenfalls interessierte mich die Idee Adventmarkt am Pyramidenkogel und sprach immer wieder Menschen dazu an. So erfuhr ich, dass die Idee gut ist, weil der Gast es liebt von Adventmarkt zu Adventmarkt zu fahren. So bekam ich einen Denkzettel zum Thema „Das Ganze ist mehr als die Teile“. Interessant beim Naturgarten wünsche ich mit mehrere Naturgärten beim Adventmarkt sah ich es nicht ein. Jedenfalls durch den dichten Nebel in der letzten Zeit bin ich sehr glücklich das es jetzt einen Adventmarkt am Pyramidenkogel gibt.

NaturMoorgarten, Steine anstatt Fahnen und die Perle von Keutschach am See

Die Perle kann ohne Reibung nicht zum Glänzen,
der Mensch ohne Anstrengung nicht vervollkommnet werden.
Konfuzius

Am Freitag 11.Dez.2015 gab es in Keutschach am See die Schlussveranstaltung der Trilogie „Ortkernbelebung in Keutschach am See“. Ich möchte nicht sagen, ich bin enttäuscht, auch möchte ich nicht sagen ich war glücklich mit dieser Veranstaltungsreiche wo sehr viel von „was kostet es“, also vom Geld gesprochen wurde. So schließe ich mich den Worten unseres Bürgermeister Herr Karl Dovjak an: „Ich sehe dieses Projekt Ortskernbelebung in Keutschach am See als Beginn einer neuen positiven Kommunikation in Keutschach für Keutschach“.

Schlossteich-Keutschach-am-SeeEs wurde davon gesprochen, dass sehr viel zerredet wurde? Hätte man Spielregeln aufstellen sollen? Was muss gemacht werden? Was könnte gemacht werden? Was ist nicht möglich? Ein Beispiel: Ich war von Anfang an für eine Untertunnelung bei der Ostortseinfahrt der Bundesstraße für einen sicheren Geh- und Radweg vom bestehenden Radweg zum Ortskern. Erst bei diesem letztem Ortskerngespräch erfuhr ich, dass es nicht geht, weil das Land Kärnten so eine Untertunnelung der Bundesstraße einfach nicht zulässt. Zu einem Gespräch NaturMoorgarten bzw. Naturrastplatz mit einem zweiten Turm ist es gar nicht gekommen, weil das Thema Ortskern und Neubau der Straße durch den Ort war und das sehe ich vollkommen ein.

Rose-beim-SchlossteichGefreut habe ich mich, das viele Zuhörer zu mir gesagt haben, anstatt der Fahnen (Idee des Architektenteams) hätte man Steine nehmen sollen, große Steine. Das sowohl das Architektenteam, wie auch sehr viele Keutschacherinnen und Keutschacher den Schlossteisch als Perle des Ortes sehen und das dieses Weißbuch: „Ortskernbelebung Keutschach am See“ auf der Webseite der Gemeinde downloadbar ist.

Naturgartental Keutschach am See: Herzgeld der Rübentaler

Keutschacher-Rübentaler„Alles, was ländliche Gemeinden interessant,
lebendig und lebenswert macht, ist zu begrüßen.“
Karl Dovjak, Bürgermeister von Keutschach am See

Gemeindezeitung-Keutschacher-RübentalerDas Keutschacher Wappen – Die Rübe ist insofern interessant weil die Rübe eine Herzform hat.  Eine silbrige , eine weiße herzförmige Rübe mit drei grünen Krautblätter auf schwarzem Grund.

Nun hat Keutschach eine Herzwährung den Rübentaler und ist ab dem 15. Dezember 2015 im Schloss Keutschach Gemeindeamt erhältlich. 

Ich freue mich auf dieses Geld, derzeit ist es eine Gemeindewährung und wer weiß vielleicht wird es auch Regionalgeld wie in Berchtesgarden der Sterntaler.

Naturgarten WARUM Erziehung: Es ist Wärme geben…

Das Naturgartenkonzept, das die Grundlage für ein Naturgartennetzwerk sein kann, dass schon als Vorlage (Vorschlag möchte ich jetzt nicht sagen) für ein Raumplanungskonzept eingereicht wurde beinhaltet diese DREI (3) Säulen: SCHUTZ ERHOLUNG ERZIEHUNG Es ist ein Konzept für Lokalentwicklung, also für Freiräume vor unserer Haustüre.

Wenn man ein Konzept schreibt, wird man geprüft, geprüft und nochmals geprüft. Bei einer Säule nämlich der Säule der Erziehung bin ich oft ins Stottern geraten. Warum Erziehung wurde ich gefragt. Ich habe mich mit vielen Gesprächspartnern überworfen wegen diesem Wort Erziehung z.B. mit Ekart Mandler, der mich unterstützen wollte, mich fördern. Meine Sturheit zu diesem Wort: „Es muss dabei sein, es ist Teil der Naturgartenformel“ war Ursache für viele Zerwürfnisse vor allem weil ich nicht klar und deutlich erklären konnte warum ich dieses Wort Erziehung bei der Naturgartenformel haben wollte.

a-tempo-Was-braucht-ein-KindNun nach 12 Jahren fand ich die Erklärung für dieses Warum: In der Zeitschrift a tempo Das Lebensmagazin zum mitnehmen Dezember 2015 Nr. 192 Freies Geistleben Urachhaus fand ich die Antwort.

Wärme und ihre Bedeutung für das heranwachsende Kind, von Edmond Schoore! Übersetzt von Marianne Holberg 100 Seiten, kartoniert, mit zahlreichen Abb. 12.90 Euro / ISBN 978- 3-8251-7917-5

Wärme ist der Schlüssel, warum ein Naturgarten ein Naturgarten ist. Wärme ist der Schlüssel warum ich sagte Erziehung ist wichtig, obwohl ich nicht wusste was genau dieses Wort bedeutet. Ich möchte mich bei so Vielen entschuldigen für meine Kurzsichtigkeit. Ich bitte mein Frau um Verzeihung, weil meine Naturgartenarbeit auch eine Belastung für unsere Ehe ist und vor allem bei meinen Söhnen. Sorry Jungs, es tut mir jetzt sehr weh. Natürlich sollte ein Vater seine Kinder erziehen, ein Rüstzeug für´s Leben mitgeben. Manches war gut, OKAY. Vieles habe ich ausprobiert und oft, leider zu wenig oft habe ich es nicht gegeben: WÄRME.

Es ist WÄRME die dieses Wort Erziehung so dringend braucht. Es ist WÄRME  die ich Selbst gesucht habe und anderen nicht gegeben habe. Auf mich kommt´s an„, sagenhaft 12 Jahre Naturgartenarbeit, tausende Gespräche und nun eine Seite die vieles verändern wird. Danke a tempo ,Danke Edmond Schoore …
NaturgartentagDanke Buchhandlung Heyn für den Zugang zur Zeitschrift: a tempo Das LebensmagazinDazu passend, weil ich „Grün“ jetzt noch besser verstehe: Grün, ich liebe weiterlesen »