Schutz – Erholung – Erziehung

NaturSteingarten Lendhafen: Das Bernsteinzimmer von Klagenfurt am Wörthersee

„Kunst hilft bei der Entwicklung“

, so das Motto von Kunstliebhaberin und Reflexionsexpertin Christiane Kranz. Meint damit, dass man sich Raum gibt, die Symbolik des Bildes auf sich wirken zu lassen und achtsam seine Gedanken verknüpfend verfolgen. Info dazu  www.ubit-kaernten.at/b_day

Passend zum Thema Lendhafen, die Fotografie WEICHSELBRAUN: Ina Loitzl, im Hintergrund die Steinerne Brücke. Frau Loitzl wurde von Eva Gabriel interviewt und meint: „Kärntens Kreative werden in Zukunft noch kreativer sein müssen und dürfen sich nicht auf Subventionen verlassen. (Kleine Zeitung 9.Aug.2015)

Ich möchte hinzufügen. Kärntens Kreative dürfen sich auch nicht von Versprechungen verführen lassen, müssen einzigartig, vor allem bei scheinbar „einfachsten“ Schöpfungen nicht kopierbar sein. Denn Kreativität ist Wertvoll.

Elisabehtbrücke-und-Stiege-hinunter-zum-LendhafenKreative Menschen müssen Interesse wecken und Brücken aufbauen. Müssen Funken von nicht verstehen zum verstehen entzünden und müssen in ihrer Kreativität vor allem spannend sein. Spannend wie zum Beispiel ein Krimi.

Die Zeitschrift: FIDIBUS,  Ausgabe 1/2015 beschreibt: Was ist Spannung? Was ist Krimi-Spannung? Was ist ein Krimi?… und stellt Krimi – Autoren vor.

Welche Spannung braucht nun der Lendhafen?

ElisabethbrückeEine Idee wäre: Der Lendhafen – Klagenfurts BERNSTEINZIMMER Man stelle sich vor. Jemand hat die Elisabethbrücke gestohlen und man fragt sich: „Wo sind die Steine, die wunderschönen rosa Pörtschacher Marmor – Steine.

Warum Bernsteinzimmer? Weil die Geschichte des Bernsteinzimmer wachrüttelt. Der Lendhafen ist das Marmorzimmer Kärntens mit einer unglaublichen Geschichte, die dazu beitragen kann Klagenfurt auch als die Stadt des Element Wasser verstehen zu lenen. Kärnten ist  Lebensraumwasser und der Lendhafen gehört dazu.
Ergänzende Beiträge „NaturSteingarten Lendhafen, Kunst und Architektur“ bzw. „NaturSteingarten Lendhafen, Kunst und Gesundheit  und Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten: Teil 42 Pörtschacher Marmor

„Kunst hilft bei der Entwicklung“… Geschichte auch.

NaturSteingarten Lendhafen Klagenfurt am Wörthersee, Kunst und Gesundheit

Warum wird so viel über eine Belebung des Lendhafen gesprochen? Die Funktion z.B. der Elisabethbrücke ist gegeben (wird sehr viel benützt) und der Lendhafen  selbst müsste keine großen Erhaltungskosten verursachen, außer wenn ein Teil der Stützmauer da und dort nach all den Jahren ein bisschen nachgibt.

Vielleicht ist es die Magie des Platzes selbst „die“ man wiederherstellen möchte? Der Lendhafen muss einmal so bedeutet gewesen sein, sodass man damals keine Kosten scheute diesen Platz so feudal erbaut zu haben. Auch wenn da und dort der Rost ansetzt und der Pörtschacher Marmor leicht vergilbt ist, es muss einfach Kolossal ausgesehen haben bei der Eröffnung des Lendhafen.

Wertvoll darf man sagen, war und ist dieser Ort. Wertvoll ist auch unsere Gesundheit und eine gute Idee war es den Lendkanal als Naherholungsgebiet zu gestalten. Ich genoss es jedes Mal mit dem Rad von der Innenstadt Richtung See.

Lendhafen-WegweiserMit dem „Lauf“- und „Geh“-Trends z.B. Laufsportarten, Joggen, Nordic-Walking wurde der Lendkanal von vielen neu entdeckt und somit wurde dieser Kanal zur Fitnessstrecke wo man auch sehr gerne bei der Steinerne Brücke ein bisschen sündigte und ein Eis zu sich nahm.

SALUTOGENESSE (Lehre von der Gesundheit) nennt man so ein Verhalten wo man auf seinen Körper achtet, das Leben genussvoll erlebt und gesellig ist.

Ulrike HERZIG (Vorsitzende des Kneipp Atktiv Clup Klagenfurt, Med. Kneipp Bademeister, Präsidentin des Österreichischen Verbandes der Heilmasseure, Vortragende über Kneippanwendungen, organisatorische und fachspezifische Leiterin des Massageausbildungszentrum (MAZ) Kärnten das ÖVHB…) beschrieb dieses Verhalten der Klagenfurterinnen und Klagenfurter in ihrem Beitrag „Klagenfurt am Wörthersee, meine Heimat“ zur Naturgarten-Buchpartnerschaft mit Klagenfurt, wie folgt:

„Der Trend der Gesundheitspolitik verändert sich stetig. In der Vergangenheit wurde den Menschen gesagt „Deine Gesundheit erhalten wir für Dich“, heute trägt wieder jeder selbst die Verantwortung für seine eigene Lebensgestaltung. Daher ist es wichtig, jedem einzelnen Menschen mit Wertschätzung gegenüber zu treten und auch die Wertschätzung sich selbst gegenüber zu forcieren und zu leben“.

Elisabethbrücke-LendhafenWertschätzung ist ein geflügeltes Wort, jedoch Wertschätzung empfindet jeder bewusst bzw. unbewusst der am Lendhafen verweilt, joggt, geht auch unter der Elisabethbrücke hindurch läuft.

Kunst und Gesundheit bzw. die Kunst zur Gesundheit (Salutogenesse) ist die Herausforderung des Lendhafen und es wäre passend wenn an diesem Ort der künstlerisch schönste Kneippplatz Österreichs entstehen würde und vielleicht dann sogar auch aus Pörtschacher Marmor.

NaturSteingarten Lendhafen Klagenfurt am Wörthersee, Kunst und Architektur

Das ich oft Klagenfurt am Wörthersee als Naturgartenstadt erwähne hat seinen Grund. Klagenfurt hat sich als Gartenstadt positioniert und die Klagenfurterinnen und Klagenfurter lieben Gärten und die Natur.

Klagenfurt ist auch eine Stadt mit vielen grünen Plätzen, Naturoasen und Standorte wo es zusätzlich geschichtliche und elementare Geheimnisse gibt. Ein Beispiel dafür ist der Schleppeteich bzw. Schleppeteich ein Klagenfurter Naturjuwel einst und jetzt, von Gerfried Horand LEUTE und Wilfried Robert FRANZ (…Naturwissenschaftlicher Verein für Kärnten, download unter www.biologiezentrum.at)

Eine weitere grüne Oase ist der vor einem Jahr geplante Erholungswald in Siebenhügel/Waidmannsdorf und nun eröffnet als Naturkinderspielplatz.

Seit Jahren schon wird viel über eine Belebung des Lendhafens gesprochen und es gibt sicherlich unzählige Pläne und Visionen. Es wäre somit spannend einmal zu erfahren was so all in den Jahrzehnten erdacht wurde.

KLAGENFURT-Stadtzeitung-Ideen-für-den-Lendhafen-23.09.15Mit den lendIhauern kam sicherlich die erste ernsthafte Bewegung (2009 Neustart für den Klagenfurter Landhafen) zur Belebung dieses Architektonisch und Geschichtlich wertvollen Klagenfurter Juwel. Ziel des Vereins ist die Lend als Brücke zur Welt mit zeitgenössische und internationale Kunst Klagenfurt moderner und offener vorzustellen.

Eine geschichtliche Übersicht des Landkanals findet man auf Wikipedia und ein wichtiges Thema muss erwähnt werden: „Der Landhafen vorkommt immer mehr als Müllhalde“, von Esther FARYS (Kleine Zeitung, 17.06.2015).

Klagenfurt ist auch eine Tourismusstadt und somit auch Mitglied der WTG (Wörthersee Tourismusgesellschaft). Eine Konzeptstrategie der WTG sind die 4 Elemente (z.B. verwirklicht beim Wörtherseerundwanderweg) und mit diesen Konzept der 4 Elemente könnte auch eine zusätzliche Belebung des Lendhafens erfolgen.

Lendhafen Pörtschacher Marmor Architektur und Geschichte WASSER und STEIN

Der Lendhafen ist wahrlich ein JUWEL. Der ganze Platz besteht größtenteils aus Pörtschacher Marmor und ist somit vielleicht auch die größte verbaute Dichte dieses seltenen Gesteins. Wasser und Stein könnte somit ein elementares Thema dieser Klagenfurter Erholungsinsel werden.

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten: Teil 43 Pörtschacher Marmor

Kärnten ist Steinreich, korrekt Gesteinsreich, es gibt auf der ganzen Welt kein Land, wo auf einer Fläche von 10 000 km² so viele Gesteinsarten vorkommen wie in Kärnten.
Pyramidenkogel: Aussicht, Weitsicht, Einsicht… ins Land hineinschau´n.

Nördlich des Pyramidenkogel befindet sich der Wörthersee und an dessen Nordufer die Gemeinde Pörtschach. Ein bisschen westlich von Pörtschach, also NNW von der Turm-Plattform aus gesehen, sieht man sehr schön eine Gesteins-Abbaustelle. Ein ehemaliger Steinbruch, im Besitz der Firma Stuck Erdbewegung Techelsberg, oberhalb der Süd-Autobahn, die ebenfalls nördlich entlang des Wörthersee verläuft.

Wörtherseerundwanderweg Aussichtsplatz Diese Marmor-Abbaufläche (schaut schon sehr verwittert und von der Natur zurückgeholt aus) war einer von mehreren Pörtschacher Marmor – Steinbrüchen der Ortschaften Töschling, Pavor, Sekul und Tibistsch, die alle zur Gemeinde Techelsberg gehören.

Tisch-und-Bank-Pörtschacher-MarmorPörtschacher Marmor deshalb, weil dieser sehr seltene mit rosa Schlieren interessante weiße Marmor in der Gemeinde Pörtschach auf die Eisenbahn verlanden wurde. Diese Schönheit des Marmor könnte man bei den Pyramidenkogel Steinwelten als Gegenstände, siehe Foto: Tisch und Bank, vorstellen. Ein Pörtschacher NaturSteingarten Teil der Steinwelten wird nicht möglich sein. Die Steinbrüche sind inzwischen erschöpft, deshalb erzielen Gegenstände Liebhaberpreise. Quelle u.a. Wikipedia.

In der Kleinen Zeitung, 28.März.2007 schrieb Andreas Kanatschnig einen interessanten Artikel „Die Monolithen des Gabriels“ über Herrn Gabriel Knaus Besitzer eines Steinbruches. Dieser Herr Knaus beharrt auf die Bezeichnung Techelsberger Marmor und auch ein Rätzel gibt es, in seinem Steinbruch findet man viele dreieckige Bohrlöcher.

Für Geomantie und Energielinienfreunde erwähnenswert. In Fresach, Gemeinde im Bezirk Villach/Land initiierte  Alt -Bgm. Ing. Bernsteiner ein Geomantisches EU – gefördertes Großprojekt wo man u.a. dem Wörthersee bzw. einen Energiepunkt in Tippitsch das Herz – Chackra  gab.

Abschließend erwähnenswert: Der Pörtschacher Marmor wurde sehr viel im nahen Klagenfurt verbaut, auch am Lendhafen. Seit Jahren sucht man nach Vorstellungsideen für eine Belebung dieses Hafens, vielleicht erinnert man sich an die Bedeutung des Pörtschacher Marmor für Klagenfurt und initiiert eine Infostelle, einen Kunst- und Erinnerungsraum für diesen wirklich schönen Marmor.