Schutz – Erholung – Erziehung

Netzwerk Naturgarten und Ganzheitlichkeit

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer….

Was heißt Ganzheitlichkeit? Für mich Alles, bzw. das Große und das Kleine,  Alles einfach Alles.

Netzwerk-Ganzheitlichkeit-Sabine-PiarryUnd Netzwerken versteht man leichter wenn man weiß, dass Alles mit Allen verbunden ist. Klingt Spirituell und ist auch Spirituell, aber immer mehr wird vielen bewusst, dass es auch in der Realität wirklich so ist. Leider durch schreckliche Beispiele wie das Bienensterben.

Sabine Piarry Bienen E-Book Frau Sabine Piarry ist Vernetzungsspezialistin und hat dieses Bienen – Netzwerkbuch freigegeben. Bitte downloaded Euch dieses wertvolle Buch, weil es für unsere zukünftige Lebensfreude sehr wichtig ist.

Naturgarten – Warum Erziehung?

Als ich 2003 das Naturgartenkonzept (Schutz – Erholung – Erziehung) in Anlehnung an das Naturparkkonzept (Schutz – Erholung – Bildung – Regionalentwicklung) anlehnte, war mir bewusst, dass das Wort „Erziehung“ viele negative Gefühle hervorrufen könnte.

Aber es ging nicht anders. Erziehung ist immer Ausgangspunkt für Bildung. Bildung ist ein Wort, welches man mit Freiheit verbindet. Nach dem Motto: “ Ich kann mir aussuchen, wie ich mich bilde“. Erziehung, als Wort, wird oft mit Zwang verbunden.

Sehen-lernen-von-Renate-KiesewalterWie gesagt, ich suchte für das Kleinraumkonzept Steinbruch am Keutschachersee eine Formel, welche ich vor Behörden vertreten und einen Bogen zu andern Kleinraumkonzepten spannen kann. Vor allem aber Verbindung zu Großraumprojekten ermöglicht, weil „ja“ Ganzheitlich alles ist, d.h. Groß und Klein. So erkannte ich, dass es für ein Netzwerk – Kleinraumkonzept nur dann eine Chance geben wird, wenn das Wort „Erziehung“ vorkommt.

Das interessante dabei, ich konnte auch kein anderes Wort finden/verwenden, das als Ersatz dienen konnte, z.B. Schutz – Erholung – Information. Ich erkannte, man kann nicht ein Wort z.B. Frieden, Zivilisation, Freundschaft, Erziehung, wenn es in der Vergangenheit oder Jetztzeit missbraucht wurde/wird gegen ein anders Wort ersetzen. Da geht nicht.  Das bedeutet, wenn ich z.B. Frieden meine, muss ich Frieden geben. Oder wie beim Wort „Erziehung“ es negative Erlebnis gibt/gab,… muss eine Wiedergutmachung geschehen., damit in der Gegenwart und Zukunft das Wort Erziehung als Positiv erkannt wird.

Kinder-sammeln-Natur-von-Renate-KisewalterVon 2003 bis heute hat sich einiges geändert, so auch beim Wort Erziehung. Es wird viel geredet und auch getan. Zum Beispiel www.neueautoritaet.at oder ganz wichtig die National- und Naturparkschulen. Vor allem aber Volks- und Hauptschulen, nun u.a. Mittelschulen, die es wagen neue Wege „Wissensvermittlung und Kind“  zu gehen. Es geht darum Erziehung „freier“ zu gestalten und trotzdem Anlehnung bzw. Haltung zu geben und zu fördern.

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Naturgarten Kommunikation auf der Paprikainsel Faakersee

Vor mehr als 10 Jahren wollten Freunde und ich in einem Steinbruch einen öffentlichen zugänglichen Naturgarten machen. Wir wollte zusammen sitzen, reden, ein Lagerfeuer machen, Vorträge halten usw. daraus wurde leider nix. Aber die Idee Naturgarten als Raum für Mitteilung und Raum teilen, Platz anbieten und sich kennen zu lernen wurde geboren.

Naturgarten-Kommuniktion-EinladungNun durfte ich die Parprikainsel am Faakersee besuchen und was dem Besitzer DI Gerhard Putz , seinen Kindern, Freuden und Roswitha Pietrowski an diesem Abend gelang, war einfach einmalig.

Faakersee-PaprikainselSuper: Dieser erfolgreiche Abend war ein Anfang, es wird eine Webseite entstehen und weiter Veranstaltungen geben.

Danke, ich war richtig „happy“  an diesem Abend.

Bedeutung der Naturgärten für Waldpädagogen, von Renate Kiesewalter

Erinnerungen an eine „wilde“ Kindheit. Ich bin in einer Siedlung in einem Mehrfamilienhaus am Stadtrand aufgewachsen. Trotzdem habe ich intensiven Kontakt zur Natur entwickeln können.  Es gab in der Nähe unserer Siedlung einen alten, nicht mehr benutzten Steinbruch. Dort verbrachte ich mit meinen Geschwistern einen großen Teil meiner Freizeit.

Für uns war es ein mystischer und verzauberter Ort. Die schattigen Gebüsche von Weißdorn, Weiden- und Schlehensträuchern und Heckenrosen bildeten die Kulisse für alle unsere Abenteuerspiele, in denen wir Piraten, Eroberer oder Indianer waren.

Das Innere der Sträucher glich Hütten. Dort spielten wir Mutter und Kind und fühlten uns geschützt. Wir sammelten Blätter, Blüten und Beeren für unsere Spiele. Die Sträucher boten uns Möglichkeiten, gefahrlos unsere Kletterkünste auszuprobieren.

Baum-und-ich-Renate-Kiesewalter Renate Kiesewalter
Seit frühester Jugend habe ich einen intensiven Bezug zum Wald. Meine Eltern sind mit uns Kinder Sonntags im Wald wandern gegangen. Wir haben zusammen Kräuter gesammelt und meine Eltern haben uns die Tiere und Pflanzen erklärt. Die Erlebnisse und Erfahrungen haben mich bis heute geprägt.
Sie waren auch der Grund, weshalb ich nach meiner Matura Biologie studiert haben. Ich war fasziniert von den Artenreichtum und der Schönheit der Pflanzen- und Tierwelt. Jedoch hat sich die naturwissenschaftliche Biologie in weiten Teilen inhaltlich sehr weit von der Natur entfernt. Deshalb habe ich mich im Anschluss an mein biologisches Studium dem Studium der menschlichen Seele gewidmet und meine berufliche Laufbahn bis jetzt im alternativ gesundheitlichen Bereich verbracht.

Im Jahr 2011 erfuhr ich von den Möglichkeiten einer Ausbildung zur Waldpädagogin und habe sofort die Kurse nacheinander  besucht.  „Der Kreis schließt sich“.Ich habe mit der Waldpädagogik die Möglichkeit meine Liebe zur Natur mit  meinen Beruf zu verbinden.

 Adresse: Mozertstr. 14, 9590 Feldkirchen Tel: 0664-2014969, Mail: Renate.Kiesewalter@gmx.at Web: www.kiesewalter.at

Auf-der-Alm-Renate-Kiesewalter_640x427Wenn ich an diese Kindheit zurückdenke, habe ich noch den Duft dieses Ortes in der Nase und höre das friedliche Summen der Insekten. Es war der erste Naturgarten, den ich kennen gelernt habe. Es gibt ihn an der Stelle immer noch und ist auch heute für große und kleine Leute ein beliebte Aufenthaltsort. weiterlesen »

NaturWunderGarten Eliot in Zedras Ludmannsdorf, von Ursula Themessl-Jäger

Ein Naturgarten Portrait, wo das Kindsein zurückkehrt und das Verstehen beginnt.

Aufgewachsen bin ich am Land, durfte jedoch auch das Stadtleben mit all der kulturellen Fülle kennen lernen. Der Wunsch nach mehr Freiraum für die Familie war jedoch so groß, dass es nur eine Frage der Zeit war, sich nach einem geeigneten Ort umzuschauen.

Mag.-Ursula-Themessl-JägerMag. Ursula Themessl-Jäger
Kl
ein und Gesund Trainerin (GGF), Impulsarbeit für KÖRPER… für den kl.u.gen-GEIST…für die SEELE, Naturwerkstatt, Sommerfreizeitprogramme
Tel: 0463-292882 od. 0680-1211776
Web: www.lebensimpuls-jaeger.at

Als ich das Fleckchen Natur fand, oder besser, es fand mich, fühlte ich wunderlicherweise ein Nach-hause-kommen.

Vieles erinnerte mich an meine Kindheit. Die schattigen Plätzchen der würdevollen alten Bäume, die Wiese mit derselben Blumenvielfalt wie meine Muttertagswiese aus fernen Tagen. Ich erinnere mich Storchenschnabel, Pechnelke und Glockenblumen für meine Mutter gepflückt zu haben.

Der Alles-vergessend-machende Duft der kleinen Sternblüte des Hollerbusches, den ich mit großer Dankbarkeit entdeckte. Der heilsame Duft nach Quendel, der mich auf Schritt und Tritt begleitete und mich zum tief Luftholen bewegte. Der erholsame Weitblick in die fernen Berge, der auch unser Inneres wieder weit werden lässt.

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