Schutz – Erholung – Erziehung

Gedanken zu „Naturgarten“, von Maureen Devine

Manchmal denke ich, daß „Natur“ und „Garten“ widersprüchliche oder sich gegenseitig ausschließende Begriffe sind. Garten ist von Menschenhand gemacht, also ein Kulturgut, und Natur – wenn man es genau nimmt – könnte „Wildnis“ bedeuten, das Gegenteil von Kultur. Nur gibt es so gut wie keine Wildnis, keine „unberührte Natur“ mehr – Menschlicher Einfluß ist überall erkennbar. Kurzum, diese Bedeutungen bringen mich nicht weiter.

Naturhof-Hojoutz

Dr. Maureen Devine
Kräuterpädagogin, pensionierte Universitätslehrerin für Amerikanistik (Literatur und Kulturkunde), lebt seit den 1970er Jahren in Kärnten, seit 2002 in Schiefling am Wörthersee.
Kräuterführungen vom Mai bis Ende September, Dienstags nach Voranmeldung. Diverse Kräuterprodukte, sind am Hof erhältlich www.naturhof-hojoutz.at weiterlesen »

Naturgarten und Eigen(g)arten, von Gudrun Kargl

Es ist Morgen. Ich wache auf, höre durch das offene Fenster die Vögel zwitschern, rieche den Sommer. Schnell husche ich aus dem Bett und schon bin ich bei der Haustüre draußen, in meinem Garten. Ich atme durch. Wie gut die Luft tut. Tiefe Dankbarkeit macht sich in mir breit.

Gudrun-KarglGudrun Kargl,
ein Mensch entfaltet seine größte Kraft, wenn er seiner Bestimmung folgt. Seiner Bestimmung zu folgen, heißt auf sein Herz zu hören und um sein Herz zu hören, braucht es Stille, Mut, Humor und Liebe. Das Leben ist ein Abenteuer zum Selbst.

Die Künstlerin Gudrun Kargl hat dies aus eigener Kraft geschafft und lebt in Vielfalt im Einklang. Diesen Beitrag mit allen dazugehörigen Fotos, kann man auf der Homepage von Gudrun  www.gudrunkargl.at nachsehen.  Ein Besuch in ihrer Galerie ist eine Inspriationsquelle und ein Streifzug durch ihr künstlerisches Schaffen im Einklang der Natur. 9872 Millstatt am See,  Kleindromba 10,. Öffnungszeiten: MI von 17.00 bis 20.00 UHr oder Tel. Voranmeldung unter ++43(0)4766/37220

Am Himmel ziehen nur ein paar Flieger ihre Spuren. Wie lange noch? Mir sind die Vögel lieber. Meine Katze ist auch schon wach. Sie kommt voll Freude auf mich zu, schmiegt sich um meine Beine. Legt sich hin. Lässt sich streicheln. Jetzt wird es aber Zeit für meine morgendliche Gartenrunde. weiterlesen »

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 6

ERFOLG  IST  EIN  GIPFELSIEG

Für jedes Unternehmen, Projekt und Ziel braucht man MUT. Deshalb gefällt mir dieses Cover 03/2011 „Umwelt und Energie“ so gut. Wenn man dieses Cover sieht, will man hinauf, den Sieg eines Gipfels erleben und sehen ins Land und sehen lernen, z.B. Umweltfreundliche Technik.

MUT braucht man auch um zu seinen Aussagen zu stehen, oder anderen zu sagen, dass was du da denkst ist gut. Vor kurzem wurde mir gesagt.

Ich möchte beim Pyramidenkogel ein gutes Gefühl haben, dass da „Oben“ etwas Schönes entsteht, damit ich Stolz sein kann. Ich möchte aber auch das Gefühl haben, dass das was da „Oben“ entsteht in Ordnung ist, ohne daran zu denken, wurde ehrlich gehandelt, muss ich Bauchweh haben.

MUT hatten auch Selina und Hannes, als sie 2004 Öffentlich aufzeigten, was u.a. den Schandfleck des Wörthersees ausmacht. Sie bezeichneten die unmittelbare Umgebung des Pyramidenkogels als Barackenstätte.

Viele, wirklich vielen Menschen stört mehr die Umgebung als der „alte“ Turm.

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Naturgarten und UNESCO – Ausweisung

Pfahlbauten im Keutschacher See sind Weltkulturerbe so benannte es die Kleine Zeitung, auch von Steinzeitmenschen bauten ihr Dorf im Kärntner See ist die Rede und der Standard spricht von Pfahlbauten-Nachbau ist geplant.

Blick-auf-die-PfahlbautenstelleDas erste Mal entdeckte ich diesen Ort 20o2 durch das Naturgarten/Steinbruchprojekt und bin begeistert Geschichte sehen zu können, natürlich mit ein bisschen Kopfschütteln. Denn ohne fachliche Erklärungen würde man nie verstehen, was sich da vor 6500 Jahren an dieser schier unscheinbaren Stelle abspielte.

Als Keutschacher darf ich sagen: „Ich bin stolz darauf, dass unsere Gemeinde ein solches Kulturjuwel hat“. All jenen Personen ein herzliches Danke, danke das diese prähistorischen Überreste erkannt, erforscht, erhalten, geschützt werden und das es für Interessierte dargestellt wird.

Ja, und eine besonders tolle Darstellung ist ein Animationsfilm der Firma 7 reasons.

Naturgarten bedeutet auch Landschaft wahrnehmen

Sommerzeit – Schwammerlzeit. Erfolgreiche Pilzjäger haben das Gespür, wann und wo diese edlen Waldfrüchte zu entdeckten sind.

Baum-mit-einem-sichtbaren-HerzenUnter „Gespür“ versteht man u.a. Wissen und Wahrnehmen. Dazu hat Frau Mag. Phil. Angelika Marianne Wohohofsky eine wunderbare Arbeit geschrieben: „Landschaft wahrnehmen – Ein geomantisches Denkmodell für Geografen in der Praxis“.

Man kann also ein Gespür für die Landschaft bekommen und so wie die Schwammerlsucher erfolgreich Pilze entdecken, auch eine intensivere Sichtweise für die Umgebung erlangen.

Kurz-nach-der-Kreuzung-Sternberg-Terlacher-StraßeMir ist diese Sichtweise vor kurzem passiert. Ich bin von Sternberg Richtung Wernberg gefahren und kurz nach der Kreuzung Sternberg – Terlacher Straße sah ich diesen Baum mit einem sichtbaren Herzen. Ich habe mich sehr gefreut, als ich dieses Herz sah, so als wenn ich im Wald Eierschwammerl gefunden hätte.