Schutz – Erholung – Erziehung

Naturgarten als Wirtschaftsfaktor Teil 2 Erholung

„Der schönste Radweg ist nichts wert, wenn es keine Wertschöpfung gibt“
Dr. Peter Fercher, Leiter der Landesplanung Kärnten

Meinen ersten „Naturgarten als Wirtschaftsfaktor – Beitrag“ widmete ich u.a. den Wildnisgärten Südtirols, sogenannten Schutzinseln unter wirtschaftlichen Aspekten.Diesen Beitrag widme ich der Erholung, wenn man arbeitet sollte man sich auch erholen können.

Die Wirtschaft ist wie ein lebendiger Organismus zu denken. Ohne Wirtschaft ist kein angenehmes Leben möglich – und ohne intakte Natur können wir das Ereichte schwerlich genießen. So müssen auch zukünftige Naturgärten insbesonders „öffentliche“ Natur und Garten Schauräume wirtschaftliche Faktoren vorweisen, um dieser Föderung für Nachhaltigkeit gerecht zu werden.

Authentizität, Ganzheitlichkeit vor allem aber der Begriff WERTSCHÖPFUNG sind Leitbilder zukünftigen Schaffens, um unsere Natur und Kulturwerte zu erhalten. Immer mehr Firmen, Konzerne, Institute beginnen vor allem Kleinprojekte in der Nähe, also Lokalprojekte zu unterstützen. Das ist nun aber keine allzu neue Idee. Ich habe mich sehr gefreut, als ich diesen wunderbaren SPARKASSENPARK  in der Zeitschrift LebensART  sah.

Sponsoring bzw. Investitionen in Kleinnaturräumen sind nachhaltig, dienen der Erholung und helfen in Krisenzeiten vor Ort hinweg.

 

Naturgärtner im Auwald, von Sofie Meys

Auwald

Feuchtigkeitsgeschwängert sind Luft und Erde
Dem quirligen und sprudeligen Strom so nah
fühlt sich Leben wie Leben an.
Seine Grenzen erprobend
nähert sich der Fluss dem Menschen,
mal schüchtern und sanft,
mal gewaltsam und wild,
doch niemals ohne Grund.
In leidenschaftlicher Umarmung,
erleben wir Aue und Wasser.
Zwei Liebende, wie man sie heute immer seltener sieht.
Doch blind vor Angst und Wut, und ohne zu verstehen
sperren wir den Geliebten
in einen Käfig aus grauem Beton,
setzen wir unsere Wohnstätten auf seine Angebetete,
lassen sie verdursten, verdörren,
und in ungestillter Sehnsucht
einsam zurück.

Auwaldspaziergang-von-Sofie-MeysSofie Meys
Ich bin 1964 in Köln geboren, habe vier Kinder (24, 21, 18 und 15 Jahre alt), bisher als Fitnesstrainerin, Redakteurin, Journalistin, Autorin und natürlich auch als Gärtnerin gearbeitet: Zum Beispiel schneide ich Obstgehölze und das gerne auch in anderen Gärten.
Das Gärtnern habe ich vermutlich von meinen Eltern übernommen, beide waren gärtnerisch sehr aktiv. Auch sie hatten immer einen Schrebergarten, der auch mal wechselte. Heute versorgt meine Mutter (sie ist 78 Jahre alt) noch zwei große Schrebergärten und im Sommer trifft sich dort häufig die ganze Familie nachmittags zum Kaffee.
Das wichtigste im Garten ist für mich das Miteinander von Tier, Pflanze und Mensch. Ich möchte dort spüren, dass etwas funktioniert, gedeiht, wächst. Daher ist es für mich selbstverständlich, dort Behausungen auch für viele Tierarten zur Verfügung zu stellen, also Insektennisthilfen, Eulenkörbe, Vogelnistkästen, Fledermauskästen, Reisighaufen uvm. .
Wenn dann Tiere dort einziehen, das ist einfach das Größte!
Meine Webseite: www.gartenwelt-natur.de

Auwald
Es ist wieder so weit! Der Fluss verlässt sein Bett und macht Ausflüge in die nähere Umgebung.
Für viele Anrainer eine mittlere Katastrophe, da Straßen überflutet werden und die Keller volllaufen, im schlimmsten Fall müssen sogar Menschen und Tiere evakuiert werden. Konnten sich Menschen und Tier retten, so entsteht häufig ein nicht unbeträchtlicher Sachschaden. weiterlesen »

Lebensräume – Nationalpark, Naturpark und Naturgarten

Im Spätsommer 2002 fasste ich das erste Mal den Entschluss aus diesem Steinbruch einen Art Begegnungsort zu initiieren. Ohne genaue Vorstellung stellte ich dieses Vorhaben meinen Freunden vor und bald drauf wurden die ersten Pläne geschmiedet. Auf der 1. AGRAR – Messe in Klagenfurt am Wörthersee am 25. Jan. 2003 lernte ich denn jene Veranstaltung „Naturpark Dobratsch“ kennen, welche für mein weiteres Tun zu meinem Schicksal wurde.

Leitgedanken dieser Veranstaltung: Natur und Kultur unserer Kulturlandschaft, Entstehung und Pflege von Lebensräumen bzw. zukünftige Naturparks in Kärnten. Referenten waren: DI Gerhild Wulz, Mag. Klaus Krainer (beide Arge NATURSCHUTZ) und DI Helmut Serro (Kärntner Institut für Raumordnung, Raumentwicklung und Naturschutz – KIR, Amt der Kärntner Landesregierung).

Nach dieser Veranstaltung wusste ich, was zukünftig im Steinbruch entstehen könnte – ein Naturgarten. Meine Logik begründete ich mit der Schlussfolgerung – was im Großen maßgebend ist, das kann auch als Vorlage für Kleinräume nutzbar sein. weiterlesen »

Naturgarten und Erziehung für Erwachsene

Vor kurzem wurde mir das Buch „Am Anfang war Erziehung“ von Alice MILLER empfohlen, ich sah im Wiki dazu nach und erkannte, das Thema Erziehung wird immer interessanter.

Gingkolaub-im-Schnee-von-Monika-GermSelbst sehr vorsichtig im Umgang mit Erziehung denke ich gerne an jenen Rat welchen mir eine Pferdefachfrau einst gab: „Im Umgang mit Pferden wirst viele Fehler machen und dabei erkennen, solange du die Pferde liebst, werden sie dir verzeihen„. Sie meinte damit, wir machen immer wieder Fehler, und trotzdem haben wir Chancen.

Ja, ich liebe Pferde und ich liebe auch den Wald. In der letzten Ausgabe „Kärntner Forstverein Nr. 64 – Jänner 2011“ habe ich einen interessanten Zugang zu Erziehung gelesen. weiterlesen »

Naturgarten und Erziehung von Eva Teimel

Mag.-Eva-TeimelMag. Eva Teimel

begeisterte und begeisternde AHS-Lehrerin für Latein, Geografie & Wirtschaftskunde und Griechisch in Baden und nimmermüde Kämpferin für die Beibehaltung und Verbesserung des differenzierten Schulsystems

Lieber Herr Spitzer!

Ich überlegte schon die ganze Zeit, welche Symbolik die Bildungspolitik mit einem Naturgarten verbindet, als ich folgendes Zitat in der Presse fand:

„Schließlich muss einer realistischen Bildungspolitik klar sein, dass die Schule weder eine vollständige Reparaturdienstleistung für eine mangelnde Erziehung des Elternhauses noch ein permanentes Trainingsprogramm für PISA-Tests sein kann, auch nicht der Ort ausschließlicher Kompetenzaneignung für den Arbeitsmarkt oder den Wirtschaftsstandort, so notwendig dies auch sein mag. Bei der Bildung der Kinder und Jugendlichen geht es vielmehr um eine ganzheitliche Entfaltung der jeweils anderen Person zur selbstbestimmten Persönlichkeit in Freiheit und Verantwortung. Es geht also um bunte Blumen, nicht um einen gleichmäßig niedrig gemähten Rasen.“ (Hans Katschthaler, ehem. Landeshauptmann von Salzburg, Die Presse, 23.12.2010) weiterlesen »

Naturgarten und die Energie von Kraftorten

Nie hätte ich gedacht, dass ich mich einmal mit diesem Thema „Energie von Kraftorten“ beschäftige. Auch heute noch ist dieser Steinbruch für mich einfach nur ein Ruheraum. Weil es einfach so ist, weil ich es so empfinde.

Viele Experten besuchten diesen Ort und mit jeden gewonnenen Wissen wurde ich neugieriger. Mit der Zeit formte sich durch das Wechselspiel von Skepsis und Begeisterung eine eigene Meinung in mir. Durch das ständige auf und ab, dem hin und her des Projekts, der Entwicklung, formte sich in mir der Verdacht, dass es sich dabei um Verstärkungen handelt.

Egal welches Problem auch Anstand, es gab immer mehrere Meinungen. Dort wo es gleiche Ansätze gab, waren diese sehr stark. Jetzt könnte man sagen, diese Entwicklung ist überall ähnlich und das hat nix mit Kraftort zu tun. Stimmt, aber es gab zwei Ereignisse welche mir sagten, dass doch an dieser Idee, ein „Kraftort ist ein Ort von Verstärkungen“ etwas dran sein könnte. weiterlesen »

Buchtipp…zwischen natur und kultur

Es gibt so viele unterschiedliche Formen von Naturgärten und immer mehr Interessengemeinschaften schließen sich zu einem Kreis, welcher wie eine Spirale sich weiter und weiter dreht.

Die ersten Schritte hin zum Naturgarten ist sich selbst als Mensch innerhalb dieser Vielfalt, Sehnsucht oft auch Zwiespalt, vor allem aber Harmonie verstehen zu lernen.

Dieses Buch ist ein „Schatz“ für jedem Natur und Gartenfreund, und niemand besser als die Autoren selbst können dieses Buch vorstellen. weiterlesen »

Marmor, Stein und Eisen…

Drafi Deutscher, sein erfolgreichster Song „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht. Alles, alles geht vorbei, doch wir sind uns treu“ war und ist eine Hymne für stark sein, und das braucht man auch im Leben, bei Aufgabenstellungen wie z.B. Natur und Garten, vor allem im Umgang mit Pferden.

Hufschmiede-Herbert-Jeronitsch-und-Herbert-RiehlAmbossklänge, loderndes Feuer, die Gemeinsamkeit Lehrling, Geselle und Meister – viele lassen sich anstecken von der Faszination des Schmiedegewerbes.

Hufschmiedemeister Hans Wallner, langjähriger Leiter der Hufbeschlagschule Stadl-Paura OÖ sagte es so oft, bis es zum Gebet wurde. „Im Hufeisen steck die gesamte Schmiedekunst“. Sicherlich ein Grund warum das Hufeisen ein Glücksbringer  ist, weil es auf Grundlagen Ganzheitliches handeln fußt.

So wünsche ich allen Naturgartenfreunden und Lesern viel Erfolg, Gesundheit und Freude 2011