Schutz – Erholung – Erziehung

Natur-Kinder-Garten-Werkstatt

Nach wie vor bin ich mit der Formel Naturgarten: Schutz – Erholung- Erziehung für NaturKulturKleinräume zufrieden. Von Anfang (2003) an fühlte ich, dass diese Formel zu Naturgarten passt um die große Vielfalt an Naturgärten zu beschreiben. Schwierig war die Vorstellung dieser Formel durch das Wort ERZIEHUNG, weil Erziehung kritisch angesehen wurde und wird.

Nun habe ich in der Zeitschrift „atempo 07/2016, eine Seite Lebenskunst Seite 33“ einen wunderbarten Artikel von Irmgard Kutsch und Brigitte Walden „Rein in Raus“ gelesen und lernte das Konzept Natur-Kinder-Garten-Werkstatt kennen.

Kurzbeschreibung siehe Amazon: „Die Natur-Kinder-Garten-Werkstatt ist eine Reihe mit vier Bänden zu den vier Jahreszeiten. Sie wendet sich an Erzieherinnen und Lehrerinnen und will zu einer naturnahen Erziehung ermutigen. Die Buchreihe stammt unmittelbar aus der Alltagspraxis der 1994 gegründeten Natur-Kinder-Garten-Werkstatt Reichshof e.V., die vor allem in Nordheim-Westfalen weit bekannt geworden ist. In allen vier Bänden werden Kinder…“

Es ist die schönste Bestätigung in all den vielen Jahren meiner Naturgartenarbeit für diese Formel Naturgarten: Schutz – Erholung – Erziehung im Kontext zu den Natur – und Nationalparks. Es ist die Orientierung um Ganzheit erlebbar vorstellen zu können.

Naturgartenpionier Gerhard Pierer

2003 als ich mich das erste Mal mit diesem Wort NATURGARTEN beschäftigte, ahnte ich nicht, dass Naturgarten eine Art „Lebensschule“ für mich werden sollte.

Ein Beispiel: Niemals hätte ich diese versteckte Schönheit, den „Pörtschacher Marmor„, am Lendhafen in Klagenfurt am Wörthersee erkannt, hätte ich nicht zuvor die Steinwelten Pyramidenkogel geschrieben. Das Konzept Steinwelten gäbe es ohne den Menschen (Franz Buchsbaum und Altbgm. Gerhard Oleschko) und ohne meine Erlebnisse im und mit den Steinbruch „Das Herz von Kärnten“ nicht. So darf ich sagen: die Natur dient dem Menschen und „Mensch braucht Mensch“.

Naturgarten Gerhard PierrerGerhard Pierer, 1939-2016, war und wird immer sein ein Naturgartenpionier. Unsere erste Begegnung war ein Meilenstein für meine Naturgartenarbeit: Naturgarten ist Beziehung, erkannte ich.

Naturgarten ist wirklich Beziehung. Naturgarten ist eine komplexe Beziehung mit viel Verantwortungsbewusstsein. Warum? Wenn man sich intensiv mit Naturgarten beschäftigt erkennt man, dass ein Naturgartenprojekt von Anfang an einen „konkreten und korrekten“ Charakter haben sollte, ja sogar haben „muss“, weil Naturgarten Teil einer Ganzheit ist.

Ich wusste, dass Gerhard seit längerer Zeit Gesundheitlich kämpfte, jedoch machte ich mir keine Sorgen, weil Gerhard bei unserem letzten Treffen zu mir sagte: Es ist einfach ein Wunder, dass mein Körper so gut funktioniert, bei allem was ich in meiner Jugendzeit diesem Körper zumutete. Wenn es mich jetzt im Alter juckt und zwickt weiß ich warum und bin dankbar für jede Stunde“.

Vor Tagen kam dann die Nachricht von Renata, Gerhards Ehefrau und fügte hinzu…

Gerhard Pierer„Seine Liebe zum Leben, zu den Menschen und zur Natur waren grenzenlos. Seine Willensstärke, Zielgerichtetheit und Unbestechlichkeit gingen Hand in Hand mit einem ausgezeichneten Humor und endloser Geduld und Güte all jenen gegenüber, die das Privileg hatten ihn zu kennen.

Unserer Firma Naturgarten GmbH gehörte seine ganze Liebe, ebenso unseren Kundinnen und Kunden. Jahrzehnte lang hat Gerhard Pierer auf der ganzen Welt nach den nährstoff-reichsten, den reinsten und den glücklichsten Pflanzen, Sträuchern, Beeren, Kernen etc. Ausschau gehalten, um die daraus möglichst schonend hergestellten Produkte im NATURGARTEN zum Kauf anbieten zu können. In all den Jahren waren die bedeutendsten Ernährungs-Expertinnen seine Weggefährten, wobei er sich nie für schnelllebige Trends interessierte.
Jetzt hat sein Geist seinen Körper verlassen. Liebevoll und bewusst bis zum Ende hat er alles, für die Zeit nach ihm, vorbereitet, sich für alles bedankt und alles gesagt. Kurz vor seinem Tod hat er mich gebeten, seinen aufrichtigen Dank und letzte Grüße von ihm an Sie zu übermitteln.

Die Firma NATURGARTEN ganz in seinem Geist weiterzuführen wird mir eine Ehre sein.

Mag. Renata  Zuniga-Pierer
Geschäftsführung

NATURGARTEN GmbH
Rettenberg 101, 8444 St. Andrä-Höch i.S. Tel: +43(0)3456 20095 Fax: +43(0)3456 20095-4 Email: office@naturgarten.com  Web: http://www.naturgarten.com/

Diese Worte hat mein Mann Gerhard Pierer für uns hinterlassen. [weiterlesen]

Lendhafen: Kultur- und Naturprojekt…auf den Spuren des Pörtschacher Marmor

Die Tageszeitung, Kleine Zeitung, Do. 7. Juli.2016 stellte unter der Überschrift: „Zustand des Lendhafens regt auf“ einige Meinungen von BürgerInnen vor.

Zum Beispiel, Herrn Rudolf Prill aus Köttmannsdorf „Müllhalde Lendhafen“ Es ist zum Verzweifeln. Der Lendhafen vermüllt… . Oder, von Frau Ingrid Kranzelbinder, Klagenfurt: „Der erste Reflex unserer Verantwortlichen ist immer Bäume weg, alte Gebäude abreißen, zubetonieren. Horst Sihler ebenfalls aus Klagenfurt meint: „Ein Armutszeugnis“… für den zuständigen Referenten.

In der heutigen Ausgabe, Kleine Zeitung Sa. 9. Juli.2016 auf Seite 29 lese ich unter der Überschrift: „Lendhafen bleibt eine Baustelle“. Das Land Kärnten sieht „höchste Dringlichkeit“, und Frau Bürgeremeisterin Dr. Mathiaschitz will zusätzlich ein Konzept für eine zukünftige Nutzung: „Der Lendhafen sei ein Stück Klagenfurt, das man hegen und pflegen muss“. Dazu Gemeinderat DI Elias Molitschnig: „Ich glaube aber, dass noch mehr möglich ist“. Man will auch „große Denker der Stadt“ wie Architekt Roland Winkler oder den Filmemacher Robert Schabus mit ins Boot holen. Dazu die Frage: „Was würden große Denker der Region Wörthersee wie z.B. Robert Rogner dazu sagen?

Mich würde es freuen wenn es einen Film: „…auf den Spuren des Pörtschacher Marmor“ geben würde. In Klagenfurt gibt es viele wunderbare Spuren dieses Gesteins. Es wäre für viele Touristen und vor allem für die Bevölkerung interessant zu erfahren welch kostbare Schönheit dieser leider sehr seltene Marmor ist und wozu er verwendet wurde.

Der Lendhafen ist „noch“ das Marmorzimmer geschichtlicher Eleganz und spürbarer Natürlichkeit, es wäre Schade sollte der Lendhafen eine „lange“ Baustelle bleiben. Dieses Gestein, der Pörtschacher Marmor“ ist ein Phänomen, eine Sensation, ist wichtiger kultureller Teil Klagenfurts.

GENUSS REGION ÖSTERREICH positioniert ersten (Natur) GenussGarten: SteinschalerHof

„Nachhaltigkeit richtig verstanden braucht Ganzheitlichkeit?!
D.h. Groß und Klein gehen gemeinsam einen  positiven Weg.“

Diese Einladung  (22. Nachhaltige Kamingespräche GenussGarten und die Dirndln, … neue Schritte zur Stärkung der Dirndlmarke) von Hans Weiss nahm ich sehr gerne an. Einmal weil wir schon einige Zeit in „Mail“-Kontakt sind und dann ich wollte Hans kennen lernen. Ich hab mir immer wieder gedacht, “ Was ist das für ein Mensch, der den ganzen Tag hart arbeitet und doch die Zeit hat mit mir zu sprechen“ und ?! Hans ist das, was man sagt: “ Die Welt lebt von Menschen die mehr tun als ihre Pflicht“.

steinschaler_naturgaerten
Quelle: http://www.steinschaler.at/

Wie gesagt, ich fühlte „da muss ich hin“ und ich bin dankbar in Begleitung von Elisabeth nach Rabenstein gefahren zu sein. WARUM?

Ich bin mit „Leib und Seele ein Kärntner“, jedoch darf ich sagen, es befreit mich immer wieder über die Grenze zu gehen. Natürlich fahre ich so bald wie möglich sehr  „sehr“ gerne wieder nach Hause.

Dieser Abend im Dirndltal war eine Sternstunde für mich. Wurde doch von einem Regionenkonzept  GENUSS REGION ÖSTERREICH ein Lokalprojekt GENUSSGARTEN ausgezeichnet.

Mit diesem „Prädikat – Erster Genuss-Garten“  von Genussladen Österreich wurde ein lokales Projekt „erstmalig“ in Beziehung „Regional – Lokal“ ausgezeichnet.

GenussGarten SteinschalerHof: Nachhaltige Kamingespräche – GenussGarten und die Dirndl am 17.05.2016

Der erste Genussgarten Österreich lädt zu „Steinschaler Nachhaltige Kamingespräche“ ein. Freuen Sie sich auf einen interessanten Abend und einen nachhaltige Diskussion…

Das Programm:
Naturgarten – ein ökologischer Genuss – Georg Schramayr – Naturvermittler
Auszeichnung zum 1. GenussGarten durch die GENUSS REGION ÖSTERREICH – Margareta Reichsthaler, Obfrau
Neue Impuls zur Markenpflege und Markenstärkung unserer Dirndlmarke der Leitfrucht des Tales
Diskussion
Erfrischungen und GenussGarten – Produkte am Buffet.

Weitere Infos… siehe http://www.steinschaler.at/

Liebe LeserInnen, es gäbe so vieles über dieses Abend zu erzählen. Von den Unterstützenden,  vom interessiertem Publikum, vor „allem“ von den „Nachgesprächen :-)“ …., und von den vielen „Helferleins“. DANKE  „Frieda“.

Ich wünsche Ihnen Herrn Weiss und seine Familie kennen zu lernen. Am Besten Sie fahren dort hin. Vielleicht treffen Sie dort auch Georg Schrameyr . Georg ist ein Mensch, wenn der einmal erzählt, willst nicht mehr von ihm weggehen.

Wie macht man Kärntens Tourismus wetterfest? U.a. mit Naturgärten…

Kleine Zeitung  (Pfingstsamstag 14. Mai.2016)  kündigt unter WISSEN: „UND SONST…“? Seite 26

Wie macht man Kärntens Tourismus wetterfest?
Konferenz mit Branchen-Experten sucht Perspektiven für attraktive Ganzjahresangebote…
Am schönsten ist es in Kärnten im Sommer. Aber auch zu anderen Jahreszeiten sollte das Land seinen Besuchern etwas zu bieten haben, will es im harten Tourismus – Wettbewerb bestehen.
Der Titel des Abends: „Perspektiven durch Tourismus und Kultur“ und ist eine Fortsetzung der Diskussionsreihe „Kärnten 2030“. TERMIN: 18. Mai, 18 Uhr ORT: FH Campus Villach (Audimax)

Ich finde es schade, dass kein Vertreter von BIO – Austria und „Urlaub am Bauernhof“ mit dabei ist. „Urlaub am Bauernhof“ hat Wetterfestigkeit bewiesen und ist somit ein touristischer Maßstab für „Kärnten 2030“.

Roland Sint, WTG – Wörthersee Tourismus GmbH, sagte bei jener Tourismusveranstaltung „Buchungsmodele“ in Keutschach am See (März 2016): „…ohne Portale geht nix mehr! Entweder man ist „drinnen“ oder „man hat es sehr schwer“!

Naturgarten wird zunehmend ein europäisches Portal für Natur fühlen und erleben in Bezug Natur – Kultur „vor Ort“ verstehen.

Beispiele gerne: z.B. Naturgarten Pyramidenkogel: von der Geologie „betrachten der Elemente und Mineralien STEINE“, zur Geographie „ins Land schauen“ unter der Überschrift: Einsicht und Weitsicht …

…,oder Naturgarten KULTUR & KUNST: siehe Künstlerstadt Gmünd , wo die beiden Flüsse  „Malta“ und „Lieser“ zusammen kommen. Dort wo sich Kultur und Kunst auch an Regentagen trifft.

Eindeutig ein Hinweis auf „Wetterfestigkeit“ beweisen die Städte : siehe  Klagenfurt am Wörthersee und Winterthur in der Schweiz.

Passt Naturgarten zu Wiki Loves Earth

wickilovesearth übersichtIm Jahr 2003 suchte ich nach einer Möglichkeit diesen Steinbruch am Nordufer des Keutschachersee der Öffentlichkeit vorzustellen und so kam ich durch einen Vortrag „Was ist ein Naturpark„? auf die Idee: Wenn ein Naturpark ein regionales Konzept „Natur und Mensch“ ist, dann könnte ein Naturgarten ein lokales Konzept „Natur und Mensch“ sein.

Es folgten viele Fragen: Was ist ein Naturgarten? Gibt es ein Konzept für NaturKulturKleinräume bzw. NaturZellen, für lokale Projekte „Natur und Mensch“? Gibt es Verknüpfungen zu Großraumprojekten z.B.  Naturparks und Nationalparks? Wie schaut so eine Ganzheitlichkeit aus? Und vor allem wie sollte eine Orientierung stattfinden, denn ganz so ohne Ordnung geht es nicht.

Nun fand ich im Netz „Wiki Loves Earth“ und bin sehr begeistert von dieser Initiative. Ja, ich darf sagen, dass ist Zukunft: Orientierung zur Ganzheitlichkeit.

Wicki Loves Earth Orientierung

 

 

 

 

Motivation für Kärnten: Naturgartenstadt Winterthur Schweiz

Als ich vor einer Woche diese Webseite Verein – Grünwerk im fand, schlug mein Herz höher. Bei meiner Suche nach Naturgartenpartner erkannte ich, dass Naturgartenfreund sich in der Schweiz schon lange sich mit diesem Thema beschäftigt. Allen voran das Naturgartenurgestein Urs Schwarz

Verrein - Grünwerk

2004 lernte ich, durch die Überprüfung des Naturgartenkonzept Naturgarten: Schutz Erholung Erziehung, Frau Erica Willi (damals Geschäftsleiterin des VNG Verband Natur Garten Schweiz) kennen und erfuhr u.a. von der Stiftung Natur und Wirtschaft.

Die Jahre vergingen, als Autodidakt und Obmann eines sehr kleinen Vereines kann man keine große Sprünge machen. Gerne wäre ich einmal in die Schweiz gefahren und hätte mir all diese großen Naturgartenleistungen angesehen. So aber kämpfte ich Zuhause tapfer für unser Naturgartenprojekt in Keutschach am SeeDas Herz von Kärnten.

Wenn ich mir jetzt diese Leistungen von Herr Fischer (Dipl. Tropen Agro-Techniker, Basel) und seinem Team ansehe, motiviert es mich weiterhin für Naturgarten Kärnten.

„Von der Planung zur Praxis, von der Idee zur praktischen Umsetzung, das ist mein Leitsatz seit ich im Grünwerk begonnen habe unter dem Motto, für unsere Zukunft die vielfältigen Lebenswesen und deren Lebensräume zu erhalten und zu fördern, gemeinsam mit interessierten Mitmenschen„.

Dieses Zitat von Herrn Gattiker (Dipl. Forst-Ingenieur ETHZ) möchte ich dreimal unterstreichen und wünsche diesem Team weiterhin viel Erfolg. Es würde mich freuen sie einmal kennen zu lernen.

Naturgartenstadt Winterthur Schweiz

 

Die Naturgartenstadt Winterthur ist eine Pioniertat. Diesem positiven Beispiel aus der Schweiz folgend, würde ich mich sehr freuen auf ein Gespräch mit Frau Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz. Es gab schon eine Naturgartenzusammenarbeit im Rathaus und vielleicht gibt es weiterführend die Möglichkeit einer besseren Positionierung zu diesem Thema für Klagenfurt am Wörthersee.

Wir könnten viel, wenn wir zusammenstünden.

Johann Christoph Friedrich von Schiller
(1759 – 1805), deutscher Dichter und Dramatiker
Quelle: „Wilhelm Tell, I, 3, Staufacher zu Tell“ 1804

siehe ZITATE www.aphorismen.de

Naturgarten – GartenReservat Berlin Lars Schönberg

Immer mehr Naturgarten – Netzwerke entstehen.

Diese Idee von Herrn Lars Schönberg – So wird Ihr Garten zum Gartenreservat ist genial 🙂

Lars SCHÖNBERG

Scheelestraße 85, 122009 Berlin DEUTSCHLAND

Tel: +49 (0) 171 58 73 779
Web: www.gartenkollektiv.de
E-Mail: lars.schoenberg@bewildlife.de

Gartenreservat anlegen

 

Naturgarten Pyramidenkogel, Holz & Stein Teil 56: Tourismus Keutschach am See – Stefan Meisterle

Das Vier – Seental Keutschach am See ist ein Tal der Natur . Vor einem Jahr hörte ich, das die Leitung Tourismus, Erlebnis – Projekte und Marketing an Robert Poscheschnig anvertraut wurde. So stellte ich mich Robert mit meinen Ideen Naturgarten, Naturzellen (NaturKulturKleinräumen) und Steinwelten Pyramidenkogel vor. Nach einem einstündigen Gespräch sagte mir Robert: „Klingt alles Interessant, lass mir bitte ein bisschen Zeit zum einlesen, verstehen und dann reden wir wieder, okay“. Ja, sagte ich, dass klingt gut.

Nach zwei Monaten meldete sich Robert bei mir …

… ohne lange Einleitung sagte Robert zu mir: Keutschach ist ein Tal zwischen der Region Wörthersee und der „CARNICA“ Rosental.

Wörthersee PörtschachVom Pyramidenkogel werden fast alle Fotos vom Wörthersee gemacht und wenn man am Satnitzkamm  entlang wandert, wird ausschließlich das Rosental mit den mächtigen Karawanken fotografiert. Keutschach ist ein Tal der „versteckten“ Juwelen und somit ist es meine Aufgabe als touristischer Leiter der Gemeinde Keutschach  die Gemeinde in eine erfolgreiche touristische Zukunft, die allen KeutschacherInnen gefällt, zu führen.

Rosental

Sofort war ich hellwach und fragte Robert … bitte jetzt mal Klartext? Robert sagte: als erster „offizieller“ Tourismusleiter dieser Gemeinde muss ich es schaffen eine gemeinsam Linie mit allen verantwortlichen Veranstaltern zu gestalten. „Muss“ deshalb, weil Keutschach eine touristische Einheit braucht um u.a. durch dem Erfolg des Pyramidenkogel auf die vielen touristischen Juwelen die Keutschach hat aufmerksam zu machen.

Robert, bitte sag mir Beispiele: Ein Juwel z.B. ist sind die Keutschacher FKK Plätze bzw. alle Campingplätze. Das ist ein Potential, dass noch immer unterschätzt wird. Als Leiter des ehemaligen ÖGB Ferienortes Hafnersee, nun unter neuer Führung Sonnenhotel Hafnersee, darf ich sagen: wir haben die Kraft und die Ausstrahlung des Keutschacher Moore viel zu wenig beachtet. Somit sage ich heute, das Pfahlbauten -Projekt gehöre mit diesem Kontext Moorgeschichte & Moorerlebnis viel mehr unterstützt.  Natur & Sport sind schon lange kein Gegensatz und so werden nun Moorwanderungen und Radtouren in Keutschach angeboten.  Dazu passend,  die „sagenhaften“ Mondscheinwanderungen im Sommer mit Frau „Margan“ Kalb.

Ein wichtiges Thema: Warum nicht eine  Pfahlbautenferiensiedlung? Die größte Unterstützung sehe ich beim Pfahlbautenprojekt in einem lebendigen Museum und das ist nunmal die Natur der Moore und eine „TOP“ Steinzeit – Siedlung. Der Tourist, der Gast von heute will erleben, will Geschichte erfahren, Gefühle wahrnehmen, … so nach dem Motto: wie war das „damals“.

Ist das „alles“- Pyramidenkogel und Moor, mehr NICHT?  Nein sagte Robert, Keutschach hat mehr zu bieten als es derzeit vorstellt, leider bin ich in dieser kurzen Zeit nicht zu allen „versteckten“ Orten und Initiativen Keutschachs gekommen. Die Idee Steinwelt gefällt mir sehr – meine Botschaft: Groß „denken“ und „Klein“ anfangen. Die Steinwelten sind das ideale Medium um die Region Wörtersee, das Keutschacher Vier-Seental und „Carnica“ Rosental zu verbinden, dass ist es was heutzutage touristisch zählt. Wir brauchen Portale , brauchen „Überschriften“ um die einzelnen Juwelen finden zu können.

Danke Robert

Nun hörte ich, dass Keutschach am See einen neuen Tourismusfachmann mit der Aufgabe „Keutschach zu mehr Ruhm“ betreut hat. Ich freue mich auf ein kennen lernen, auf ein Gespräch mit Herrn Stefan Meisterle und hoffe diese „Ehrlichkeit“ die ich bei Robert erleben durfte vielleicht auch von Herrn Meisterle zu erfahren.

Sehr geehrter Herr Stefan Meisterle: Ein herzliches Willkommen in Keutschach am See

Naturgarten Burgenland

„Was ihr nicht tut mit Lust,
gedeiht euch nicht“ William Shakespeare

Naturgarten - ZauberlehrlingeGetreu nach dem Motto: „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, wird ein Naturgarten – Netzwerk nur dann gelingen, wenn es eine Normung und somit ein Zertifikat, das von allen Bundesländern akzeptiert wird.  Jedes Land, jede Gemeinde, jedes Dorf vor allem interessierte Menschen ob privat, unternehmerisch, pädagogisch …bis zu wissenschaftlichen Aktionen mit so einem Zertifikat etwas anfangen können.

Damit es dann heißt: das gefällt mir, da mache ich mit. Somit in Folge ein österreichweites Naturgartennetzwerk entstehen kann.

Lygia und Peter Simetzberger2015 lernte ich Lygia Simetsberger kennen. Heuer bekam ich eine Einladung zum Tag der offenen Tür, unter der Schirmherrschaft “ Aktionstage Nachhaltigkeit„.  Letztes Wochenende besuchte ich Lygia und Peter und darf sagen, sie leben in einem Paradies, dass sie sich mit viel Fleiß und Liebe auf ihrem Anwesen in Neusiedl bei Güssing in Südburgenland erarbeitet haben.

Natürlich gab es auch ein Gespräch zum Thema Netzwerk Naturgarten: was es bedeutet und was sich man darunter vorstellt? Was ein Naturgartennetzwerk eigentlich ist? Als erfolgreiches Beispiel gab ich die Naturparke an und weil es einen Naturpark in der Nähe gibt, habe wir auch über die Naturparke Österreichs  gesprochen. Lygia ist sofort aufgefallen wie viele LOGO´s verwendet werden und fragte: „Kennt sich da einer noch aus“?

Ich erkläre, dass ist die Freiheit jedes einzelnen Naturpark (eigenes LOGO). Der Zusammenhalt ergibt sich aus der Formel, den Naturparksäulen: SCHUTZ – ERHOLUNG – BILDUNG – REGINALENTWIKLUNG.

Dazu sagte Lygia, dann sollte ich schnell zur Naturgartenformel Schutz – Erholung – Erziehung …Lokalentwicklung hinzufügen, weil mit dem Wort Erziehung alleine sie keine Freude hat. Meine Antwort war: „Es braucht eine Einheit“ und man sollte bei allen tun immer auch auf das „Ganze“ sehen.

Dazu zeigte mir wiederum Lygia ihre Meinung zu Einheit – und Vielfalt bzw. stellte die provokate Frage: Noch mehr Babylon gefällig? – Begriffe haben etwas Trennendes – doch es gibt kein Patentrezept

Der Titel dieses Statements ist eine Anspielung auf die biblische „Babylonische (Sprach-) Verwirrung“ und auf akademiestegersbach.wordpress.at nachzulesen.

Auszüge aus diesem Beitrag:
„Man findet Erfindungen und Neuentdeckungen mit wohlklingenden Bezeichnungen im Web (an dieser Stelle nennen wir bewusst keine Autoren, Vortragende oder Gründer) und stellt als „alter Hase“ fest, dass einmal mehr alter Wein in neue Schläue abgefüllt wird.“

„Vielen Menschen fällt ohnehin nicht auf, dass hier mal wieder einer/eine das Rad neu erfunden hat. Oft ist es den „Erfinderinnen“ nicht bewusst, denn das würde viel Hintergrundwissen und Recherche erfordern… Und die Namen? Nun, hinter allen Projekten stehen Menschen, deren gutes Recht es ist, ihre geistigen Kinder mit wohlklingenden Namen zu versehen. Altes Wissen wieder ausgegraben und neu beleuchten, hat ebenfalls seine Berechtigung….