Schutz – Erholung – Erziehung

Natur, Garten, Raum, Pferde und gestütztes Coaching Vortrag von Karin Wernig und Katja Fuchs

Der Weg zur Harmonie – wie bzw. wo geht es lang?

Pferdegestütztes-Coaching-1Immer mehr Fachleuten führen Menschen in die Natur, sie führen Menschen zu Orten oder mit Tieren zu persönlichen Lösungen, Beziehungen und Bewusstseinserweiterungen.

Karin Kernig und Katja Fuchs sprechen über Kooperation und WIRgefühl. Im Vortrag geht es um die evolutionsgeschichtliche Verbindung zwischen Mensch und Pferd. Ein Bewusstsein von Herde und Sippe – einem Wirgefühl, aufgrund dessen sich der Mensch weiterentwickeln konnte. Dies gilt es aufzuwecken um unser Leben und unsere Gesellschaft zu verändern als Basis für eine zukunftsfähige Lebens- und Arbeitswelt. Pferdegestütztes-Coaching-2

Sonderveranstaltung: am 28. Mai. 2013 Villach, Nikolaigasse 22 2. Stock

ca. 1 Std. Beginn 18.00 Uhr

Naturgartenwanderung Wasserfall “Glücksfelsen” und Smiley

Liebe Leserinnen und Leser,

bitte verzeiht mir diesen etwas persönlichen Ton. Aber was jetzt kommt, ist wirklich außergewöhnlich.

 Seit ich jene Wanderung “Vom Wasserfall zum Wasserfall” mit Margan entdeckte, durfte ich inzwischen mit vielen Freunden und Bekannten diese Wanderung gehen.

Helga Riepl fotografiert den Wasserfall von der SeiteDie erste Wanderung  2013  begann am 9. Mai mit Fam. Kohlmayer aus Walddorf bei Klagenfurt am Wörthersee. Es war die bisher intensivste Wanderung welche ich  bis jetzt erlebte. Helga Kohlmayer, wortkarg und konzentriert legte schon zu Beginn der Wanderung einen Maßstab, welchen ich bis dahin “dato” nicht kannte. Durch die Stille des Gehens, der Mimik und wirklich kargen Aussagen von Helga und ihren Eltern war ich oftmals irritiert. Ich redete und redete und ich bekam Antworten …einfach Punktgenau.

Ich hatte das Gefühl wie bei jenem Kärntnerlied  ”knia tiaf in da erdn” , bei jedem Schritt sinkst tiefer in eine Welt, welche ich bis dahin noch nicht kannte. Der Höhepunkt war aber jene Stelle, Steinsetzung “Marko Pogacnik” beim “RAZAWA”  (Teufelsfelsen/Rubertiberg).  Helga sagte nur, ja… da ist Kraft und bleib seelenruhig stehen, ich dagegen musste so schnell wie ich nur konnte diesen Ort verlassen, weil mein Herz (ich weiß bis heute nicht warum) wild zu schlagen begann. Bedingt dadurch, dass ich letzte Jahr 2012 einen Herzinfarkt hatte, hatte ich natürlich eine “mords” Angst. Ich wusste nicht, ist es gut oder ist es ein Schicksal, eine  ”Teschn” (Kärntner Begriff für eine Ohrfeige). Jedenfalls suchte ich das Weite, nur fort, und lächelte bei dieser ganzen Aktion.

Helga Riepl fotografiert ein Wasserfall - Smiley

 Keine Woche später, am 15. Mai, ging ich mit Helga Riepl, Maria Saal und Ulrike Pugganig aus St. Veit an der Glan diese Wanderung. Es war eine herrliche Wanderung, von Beginn an 08.30 Uhr, Kaiserwetter (Wolkenlos) und das im Frühjahr, die Temperatur hat gepasst, es war frisch und man fühlte einfach es wird wärmer  und wärmer und es passt einfach.

Es war für mich insofern eine herrliche Wanderung weil ich Helga und Ulrike schon lange kannte. Ich lud beide unabhängig zur Wanderung ein , und dann passierte es, das “die”, die beiden Frauen sich kannten und ab dann musste ich, als Mann, nicht mehr viel sagen. Die beiden Frauen  redeten und redeten und ich fand es herrlich nix zu sagen. Es kam aber noch etwas hinzu, durch jene, kurz zuvor, mit den Kohlmayers, Wanderung fühlte ich mich einfach freier, lockerer. Ich fühlte einfach keinen Stress.

Diese Gespräche, Helga und Ulli,  waren nun aber nicht einfach nur Frauengerede (Getraschte, welche wir Männer belächeln, verachten und selbst immer den Mund voll haben), nein, es war intensives forschen zu diesem Gebirgszug Sattnitz, zum Boden “Konglomerat” und dieser “gewaltigen” Vielfalt an Pflanzen und zur Spiritualität welche vor Ort vorhanden ist/sind.

 Helga, ist mehr als nur eine Gärtnerin, sie forscht, fotografiert und zeichnet Pflanzen, eine Gabe wie es selten jemand hat. Helga ist aber in erster Linie Familienmensch und das fasziniert mich immer wieder auf´s Neue “wie macht Helga es”, wie bringt Helga das alles unter einen “Hut”.  

Ulrike kann man “einfach” nicht beschreiben. Man muss Ulrike erleben, dann lernt man einen Menschen kennen….einfach mutig und Groß. Ulrike gab mir die Chance, eine Frau wie sie es ist, als Mensch, als Mutter, als Kämpferin für Ziele, Ihre spiritualität zur Kirche “Hospiz”, zur Natur als ” Schamanin”, ein Vorbild zu sein.  

Das Außergewöhnliche bei dieser Wanderung war, bis zu dieser Wanderung hatte ich noch keinen Fotografen dabei. Mein Fotoapparat knippst, Helgas Fotoapparat…fotografiert. Ich lernte Pflanzen kenne, welche ich bis dahin nicht kannte, z.B. entdeckte Helga einen wildwachsenden Waldmeister.

Und dann passierte es. Ich kniepste Helga, wie sie unbedingt zu diesem Höhlenvorsprung beim Wasserfall in Ludmannsdorf “Glücksfelsen/srecna pec”  klettern “musste”, und  dann fotografierte Helga den Wasserfall von der Seite. Später erkannte Helga, ein Gesicht, dass lächelte. Und auch ich sah da etwas und meine Schwiegermutter “Burgi” sah es, und auch….

…ich zeigte dieses Foto meinen Sohn Felix, dieser sagte , als er das Foto kurz ansah. ” Ma, a Smiley…echt cool”

So liebe LeserInnen, bitte schaut Euch dieses Fotos gut an: “Was seht Ihr ?” :-)

Naturgärtnerei Wedenig Feldkirchen in Kärnten

Naturgärtnerei-Wedenig-Bild-1Es gibt so etwas wie entscheidene Augenblicke. Ein solcher Augenblick war für mich, als ich Michael 2007 kennen lernte und bat einen Beitrag für mein Buch “Das Herz von Kärnten – Vom Steinbruch zur Naturgartenvision” zu schreiben.

Naturgärtnerei-Wedenig-Bild-2Zwei Merkmale fielen mir bei Michael sofort auf: Da ist ein Mensch, der wirklich sehr viel Fachwissen hat, der weiß – wovon er spricht. Und noch mehr Respekt bekam ich, als ich Michael näher kennen lernte, dass Michael ein Mensch ist, der zu seinen Überzeugungen steht, und das was er als Richtig erkennt auch tun.

Danke Michael

Naturgärtnerei Wedenig
Inh. Ing. Michael Wedenig

Sonnrain, Alte Villacherstraße 15
9560 Feldkirchen in Kärnten

email: gaertnerei@wedenig.at
Tel: 04276/43654
web: www.wedenig.at

Natur, Garten, Wasser und Monika Steiner… zweites Buch

Monika-Steiner-zweites-Buch Nach dem tollen Erfolg von Monikas ersten Buch “Susi und der Regenwurm Ringelwuz“, darf ich nun ein weiteres Kinderbuch vorstellen.
 

“Tropfis Reise zur großen Einheit des Wasser – dem Ozean” von Monalis Steinpusch (Monika Steiner)

Naturgarten – Buchpartnerschaft Gemeinde Ludmannsdorf

Naturgartenbuchpartner-Gemeinde-LudmannsdorfÜber eine Lektüre mit der Natur ins “Reine” kommen

Das Wort Naturgarten beinhaltet für mich die Beschreibung der einzigartigen Gegend, in der unsere Gemeinde liegt: Auf dem sonnigen Südhang des Sattnitzzuges mit einer traumhaften Aussicht auf das malerische Rosental und die imponierenden Bergmassive der Karawanken bis hin zum Drau-Stausee.

Mystische Plätze wie der Glücksfelsen oder die Saligensitze, aber auch Naturjuwele wie die Zikkuratanlage im Drauwelle, das zugleich ein Tiereldorado an Artenvielfalt ist, können auf unseren weit ausgestreckten Wanderruten bestaunt und erlebt werden.

Die Initiative von Herrn Albert Spitzer, durch die Buchpartnerschaft den Lesern die Gemeinde mit ihren Naturschätzen vorstellen zu können, um auf die Notwendigkeit der Erhaltung unseres Naturgutes hinzuweisen, ist für uns alle besonders wertvoll.

BGM-Manfred-Maierhofer

Ich hoffe, dass viele naturbegeisterte BücherfreundInnen die Gelegenheit zur erholsamen Bereisung durch unsere Gemeinde nutzen und in vollen Zügen genießen werden.

Bürgermeister
Manfred Maierhofer

Gemeinde Ludmannsdorf
9072 Ludmannsdorf 27
Tel.: +43(0)42282200
e-Mail: Ludmannsdorf@gde.at
Homepage: www.Ludmannsdorf.gv.at

Beitrag  des Buchpartner: Aus unserem Tal, von Theresia Köfer

Aus unserem Tal, von Theresa Köfer

Liebe Frau Köfer, vielen Dank für die vielen Gespräche über Natur, Kultur, das Land, die Menschen, Jung, Alt und vor allem über die Sprache, das Sprechen und Verstehen.

Meine Großmutter Theresia, geb. Hallegger, verliebte sich in Sylvester Spitzer und zog vom Pyramidenkogel nach Lukowitz. Mein Vater Fritz arbeitete nach dem Krieg in der Schweiz, lernte dort meine Mutter Elisabeth, geb. Gumhold, kennen, lieben und sie heirateten in der Rupertiberg Kirche.

Das Haus wurde dann am Pyramidenkogel, auf einem Erbgrundstück, gebaut. 2005 feierten die beiden ihre Goldene Hochzeit, es war ein wunderbares Erlebnis für uns alle. Man spürte jene magische Ausstrahlung dieser Kirche, wovon sehr viel geredet wird.

Fast jeden Sonntag besuchte mein Vater seine Eltern und wird Kinder fuhren gerne mit. Ich freute mich vor allem auf die Jause, auf das Bauernbrot, Salami und Süßmost. Es wurde Windisch gesprochen. Und weil meine Mutter Burgenländerin ist, wurde Zuhause leider diese Sprachen nicht gesprochen.

Heute denke ich mir schade…wenn ich an Ihre Worte denke.

Sprache hören, Land erfühlen.
Sprache sprechen, Land verstehen.

Theresia-Köfer-Ludmannsdorfer-GeschichtenAls Sie mir ihre Zeilen “Aus unserem Tal” gaben, baten Sie mich, diese auch in Slowenisch und Italienisch vorzustellen und sofort war meine Erinnerung wieder da: “Schade…!”

Wenn Sie von Ludmannsdorf sprechen, spürt man sofort Ihre Freude und Begeisterung für die vielen schönen Plätze. Es stimmt, das Rosental ist ein besonderes Tal und Lundmannsdorf ist ein wunderschönes Stück davon. Viele Lieder und Gedichte von Ihnen zeugen davon.

Theresia-KöferTheresia Köfer wurde in Lukowitz bei Ludmannsdorf als Jüngstes vn fünf Kindern geboren. Sie absolvierte ihre Pflichtschulzeit in Lundmannsdorf und besuchte die Frauenberufschule in Maria Saal. Mit der Mitgliedschaft beim Kärntner Bildungswerk, bei der Dichtergemeinschaft Zammelsberg und beim Villacher Literaturkreis, fand sie ihre dichterische Heimat. Viele Texte wurden als Kärntner LIeder vertont. Ihre Erzählungen, Begebenheiten und Gedichte sind in sieben Büchern nachzulesen. Zahlreiche Lesungen, das Mitgestalten von Anthologien, Fernseh- und Rundfunkauftritte begleiten ihr literarisches Schaffen. Am 25.8.2000 wurde ihr der Ehrenkrug der Dichtergemeinschaft Zammelsberg überreicht – am 3.12.2003 das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Kulturarbeit durch das Kärntner Bildungswerk verliehen – und am 9.3.2004 erhielt sie den Kärntner Lorbeer in Silber durch die Kärntner Landesregierung. [weiterlesen]

Naturgarten,Nachhaltigkeit und Kommunikation

Ist Naturgarten: Schutz – Erholung – Erziehung,  ein nachhaltiges Konzept?

Naturgarten-Logoentwurf-Monika-GermWas heißt Nachhaltigkeit? Ist Nachhaltigkeit unpersönlich, d.h. von jedem anwendbar und somit auch Naturgarten für jeden brauchbar?

Ziel ist, dass diese Formel Naturgarten: Schutz – Erholung – Erziehung eine europaweite Dachmarke für Natur-Kultur-Freiräume mit Menschen werden könnte. Im Kontext zu den National – bzw. Naturparks, eine Form von Mininaturparks. Ich wünsche mir, dass diese Formel nachhaltig in Kärnten und in den anderen Österreichischen Bundesländern anwendbar sein könnte. In der Schweiz mit seinen Kantonen, in Deutschland mit seinen Landkreisen usw.. Meine Fragestellung ist: Wie schaffe ich das?

Naturgarten-Kommunikation-Mind-Map-Roswitha-PietrowskiNachhaltigkeit wird dann praktiziert, wenn eine Person oder eine Gruppe etwas an- bzw. übernimmt, z.B. eine Verhaltensform. Meistens geschieht dies in Form von einer Gesetzgebung. So müsste Naturgarten ein Zertifikat bekommen und es in Folge z.B. ein UICN Programm geben, dann könnte diese Formel nachhaltig angenommen werden. [weiterlesen]

NaturWassergarten und Reinhold Kistenich

Hast du mal gesehen, wie sich in einem Tautropfen die ganze Welt spiegelt?
Oben die Erde – unten der Himmel.
Das Auge ist wie solch ein Tautropfen.
Die ganze Welt beschaut sich in ihm.
Und nur darum kann es sehen.
Hugo Kückelhaus (1900-1984)

Kistenich-Reinhold-Buch-Wasser-1Bevor eine Idee entsteht, braucht “es” Bewusstsein. Das kann ein Ereignis sein, ein Kindheitstraum oder Kunst. Wenn man dieses Buch WASSER von Reinhold Kistenich sieht – liest entsteht Bewusstsein. Entstehen Ideen für RAUM.

Kistenich-Reinhold-Buch-Wasser-2Mit der Kamera malen
Reinhold Kistenich
Hubertusweg 7 A-9241 Wernberg
Tel: 0664 1608270 E-Mail: rk@kistenich.net  oder ek@kistenich.net

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Naturgarten Frühling 2013

Monika-Germ-Mohn

Nach diesem langen Winter, wie wunderbar der Frühling.  

Monika-Germ-Kirsche

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 20: Tipp von Buchsbaum Aufzüge

Es ist schon eigenartig, da gibt man oft gescheite Ratschläge und selbst läuft man mit Scheuklappen herum.

Wann immer ich Martin Buchsbaum treffe sprechen wir über Turmbau und Steinwelten. Beim letzten Gespräch sagte Martin zu mir: “Jetzt wo ich den Lift baue und natürlich auch zum Boden sehe, denke ich oft an die Steinwelten und male mir aus, wie das aussehen könnte. Der Gedanke große bis zu 5000m² große Steinfelder in grünen, roten, weißen Stein ist wirklich toll. Das würde man von der Höhe sehr gut sehen können. Aber warum benennst du diese Steinfelder nicht Natursteingärten, dass würde ja besser zum Konzept passen”.

Sofort verstand ich diese Aussage und musste lachen. Wau, Du hast Recht. Martin, danke für diesen Tipp :-)

Martin Buchsbaum auf Facebook Liftbau in schwindelnder Höhe